DE3301732C2 - Senderanlage zur Fernsteuerung von Modellen - Google Patents

Senderanlage zur Fernsteuerung von Modellen

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DE3301732C2
DE3301732C2 DE19833301732 DE3301732A DE3301732C2 DE 3301732 C2 DE3301732 C2 DE 3301732C2 DE 19833301732 DE19833301732 DE 19833301732 DE 3301732 A DE3301732 A DE 3301732A DE 3301732 C2 DE3301732 C2 DE 3301732C2
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DE19833301732
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Multiplex Elektronik GmbH, 7532 Niefern-Öschelbronn
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H30/00—Remote-control arrangements specially adapted for toys, e.g. for toy vehicles
    • A63H30/02—Electrical arrangements
    • A63H30/04—Electrical arrangements using wireless transmission

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Abstract

Ein Fernsteuersender für Modelle ist mit einem Mikroprozessor ausgerüstet, der in geeigneten Speicherbereichen wählbare Funktionsoperatoren (beispielsweise mischen, begrenzen usw.) enthält, die den Schalt- und Steuerzuständen der Bedienungs- und Steuerorgane des Senders zugeordnet werden können. Die zur Zuordnung erfoderlichen Zuordnungsvorschriften sind in einem weiteren Speicherbereich des Mikroprozessors untergebracht und in Gruppen zusammengefaßt, wobei dann eine derartige Gesamtheit von Zuordnungsvorschriften die Konfiguration des Senders, also dessen spezifischen Verwendungszweck für ein bestimmtes Modell, festlegen. Durch Wahl einer dieser Gesamtheiten von Zuordnungsvorschriften werden die Schalt- und Steuerzustände der Bedienungs- und Steuerorgane dann entsprechend geformt und miteinander verknüpft. Sämtliche Steuervorgänge im Fernsteuersender können dadurch durch einen Einchip-Mikroprozessor übernommen werden. Für spezielle Anwendungszwecke ist es sinnvoll, die jeweils ausgewählte Gesamtheit von Zuordnungsvorschriften im Arbeitsspeicher des Mikroprozessors abzuarbeiten, was dann auch den Einsatz externer Speicher ermöglicht. Welche Wahlmöglichkeiten man dem Benutzer letztlich auch in die Hand gibt, es verbleibt auf jeden Fall für den Hersteller die Möglichkeit, einen Fernsteuersender für alle denkbaren Fernsteueraufgaben zu konzipieren, der vollkommen aus identischen Bauteilen aufgebaut ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Senderanlage zur Fernsteuerung von Modellen, wobei zur Anpassung an den jeweils zu steuernden Modelltyp die Verknüpfung der Steuerpotentiometer und ihre Zuordnung zu den Steuerkanälen (Konfiguration) wählbar ist.
  • Eine derartige Senderanlage ist aus der DE-PS 27 27 783 bekannt. Bei dieser Senderanlage werden die von den Hauptsteuerbauelementen wie Steuerpotentiometern und Schaltern herrührenden Steuerbefehle analog weiterverarbeitet und unter Einbeziehung eines Zwischenschaltungsteiles in additiver oder multiplikativer Weise verknüpft. Dieses Zwischenschaltungsteil besteht aus Schaltungselementen, die auf einer speziellen Steckplatine angeordnet sind. Durch Austauschen dieser Steckplatine können dann unterschiedliche Verknüpfungen zwischen Steuerpotentiometern und Steuerkanälen ohne Verdrahtungsänderungen im Sender durchgeführt werden. Mit diesem Zwischenschaltungsteil ist die Anpassung der Senderanlage an jedes Flugmodell, d. h., die Einstellung gewünschter Bewegungs- oder Reaktionsabläufe eines bestimmten Flugmodells, beispielsweise eines Hubschraubers möglich. Genausogut lassen sich jedoch auch andere Modelle, beispielsweise Schiffsmodelle, durch Austausch der Steckplatine steuern. Im sogenannten Zwischenschaltungsteil werden die Steuerbefehle in analoger Weise verknüpft und verarbeitet und anschließend digitalisiert.
  • Diese vorbekannte Lösung bringt zwar immerhin einen gewissen Fortschritt im Hinblick auf eine Standardisierung der Geräte, erfordert aber immer noch einen relativ hohen Fertigungsaufwand für die Herstellung spezieller Programmierplatinen für den jeweiligen Zweck.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Senderanlage zur Fernsteuerung von Modellen so zu verbessern, daß bei Reduzierung des konstruktiven Aufwandes eine größere Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten geschaffen wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schalt- und Steuerzustände der Bedienungs- und Steuerorgane digitalisiert sind, daß diesen Zuständen frei wählbare Funktionsoperatoren (Mischen, Verstärken, usw.) zugeordnet werden können, die in ihrer jeweiligen Zuordnungsgesamtheit die Konfiguration bestimmen und einzeln und in Zuordnungsgesamtheiten im Speicherbereich eines Mikroprozessors gespeichert sind, und daß die gewünschte Zuordnungsgesamtheit aus dem Speicherbereich abrufbar und in den Arbeitsspeicher des Mikroprozessors eingebbar ist.
  • Mit dieser Lösung eröffnet sich für den Benutzer die Möglichkeit, durch einen einfachen Umschaltvorgang die Zuordnung der Funktionsoperatoren zu den Bedienungs- und Steuerorganen zu ändern und somit die Konfiguration des Senders neu festzulegen. Die erfindungsgemäße Konzeption gestattet es also, durch konsequente Ausnutzung der Möglichkeiten eines Mikroprozessors Fernsteuersender zu schaffen, die mit einfachen Bedienungshandgriffen auf das jeweils ferngesteuerte Modell optimal eingestellt werden können, die also sozusagen "Mehrfachsender" oder "viele Sender in einem" darstellen. Die vielfältigen Programmiermöglichkeiten des Mikroprozessors erlauben auch komplexe Signalformungen und Signalverknüpfungen, spezielle Funktionsoperatoren, beispielsweise zeitabhängig oder periodisch ablaufende Funktionen, denen lediglich durch den verfügbaren Speicherraum eine Grenze gesetzt ist.
  • Wenn man den Sender mit individuell eingestellter Konfiguration bauen will, wobei dann für den Benutzer keine Wahlmöglichkeit mehr gegeben ist, so besteht für den Hersteller die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Sendertypen mit nur einem Typ von maskenprogrammiertem Mikroprozessor herzustellen, so daß auch hier eine Produktionsvereinfachung eintritt.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Speicherbereich in einen ersten und einen zweiten Teilspeicherbereich aufgeteilt ist, daß der erste Teilspeicherbereich die Funktionsoperatoren enthält, daß der zweite Teilspeicherbereich die Gesamtheit von Zuordnungsvorschriften enthält und daß der zweite Teilspeicherbereich ein externer Speicher ist.
  • Im ersten Teilspeicherbereich, der die (unveränderbaren) Funktionsoperatoren enthält, ist folglich ein Festspeicherbereich des Mikroprozessors zu sehen, der zweite Teilspeicherbereich, der die Zuordnung dieser Funktionsoperatoren zu den Steuerpotentiometern beschreibt, können sehr umfangreiche Zuordnungsgesamtheiten mit einem Speicherbedarf, der vom Mikroprozessor nicht zur Verfügung gestellt werden kann, untergebracht werden.
  • Weitere Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Im Sinne eines Ausführungsbeispiels kann die erfindungsgemäße Senderanlage so aufgebaut sein, daß sie einen Mikroprozessor beinhaltet, der einen ersten Speicherbereich für die Funktionsoperatoren besitzt, der als maskenprogrammierter Speicher (ROM) ausgebildet ist und einen zweiten ROM-Speicherbereich für mehrere, vorgegebene Gesamtheiten von Zuordnungsvorschriften dieser Funktionsoperatoren zu bestimmten Bedienungs- und Steuerorganen.
  • Eine derartige Zuordnungsvorschrift aus einer derartigen Gesamtheit kann zum Beispiel lauten, daß die Funktion "Mischen" auf die Potentiometer mit der Adresse "3" und "4" angewendet werden soll, wobei gegebenenfalls auch das Mischungsverhältnis vorgeschrieben werden kann. Die Gesamtheit dieser Zuordnungsvorschriften bildet dann eine Senderkonfiguration.
  • Durch die Abspeicherung der Funktionsoperatoren einerseits und der Zuordnungsvorschriften andererseits in zwei getrennten Speicherbereichen erreicht man einen minimalen Speicherbedarf, da diese Hierarchie in etwa dem Systemaufbau von mehreren Programmen mit mehreren aufrufbaren Unterprogrammen in der Datenverarbeitung entspricht.
  • Die Wahl einer speziellen Senderkonfiguration geschieht dann einfach dadurch, daß die entsprechende Zuordnungsgesamtheit aus dem Festspeicher in den Arbeitsspeicher des Mikroprozessors übertragen wird.
  • Durch die Realisierung dieses Konzepts ist es möglich, die erforderlichen Funktionsoperatoren und Zuordnungsvorschriften im Speicherraum eines Einchip-Prozessors unterzubringen, ohne in der Regel auf externen Speicherraum angewiesen zu sein.
  • Die Zuordnungsvorschriften und Funktionsoperatoren können dabei so beschaffen sein, daß sie nicht nur unmittelbar auf die Steuersignale anwendbar sind, sondern auch die Vorgabe von Parametern (z. B. Mischungsverhältnis oder Größe des maximalen Ruderausschlags) sowie eine freie Wahl der für die Einstellung dieser Parameter vorhandenen Einstellorgane erlauben.
  • Damit läßt sich dann z. B. erreichen, daß ein im Gerät vorhandener Einstellregler in der einen Konfiguration z. B. die Funktion eines Mischverhältnis-Einstellers hat, in einer anderen Konfiguration aber zur Steuerweg-Einstellung dient.
  • Zur Wahl der Senderkonfiguration ist am Sender zweckmäßigerweise ein zusätzliches Bedienelement vorgesehen, dessen Schaltzustand zu entsprechend gewählten Zeitpunkten vom Mikroprozessor abgetastet wird und mit dem aus dem entsprechenden Speicherbereich des Mikroprozessors die gewünschte Konfiguration, d. h., die entsprechende Gesamtheit von Zuordnungsvorschriften, ausgewählt und in den Arbeitsspeicher des Mikroprozessors übertragen wird.
  • Statt eines Wahlschalters kann auch ein Kodierstecker eingesetzt werden, der in das Sendergehäuse eingesteckt wird.
  • Mit diesen Lösungen eröffnet sich für den Benutzer die Möglichkeit, durch einen einfachen Umschalt- oder Umsteckvorgang die Zuordnung der Funktionsoperatoren zu den Bedienungs- und Steuerorganen zu ändern und somit die Konfiguration des Senders neu festzulegen.

Claims (4)

1. Senderanlage zur Fernsteuerung von Modellen, wobei zur Anpassung an den jeweils zu steuernden Modelltyp die Verknüpfung der Steuerpotentiometer und ihre Zuordnung zu den Steuerkanälen (Konfiguration) wählbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalt- und Steuerzustände der Bedienungs- und Steuerorgane digitalisiert sind, daß diesen Zuständen frei wählbare Funktionsoperatoren (Mischen, Verstärken, usw.) zugeordnet werden können, die in ihrer jeweiligen Zuordnungsgesamtheit die Konfiguration bestimmen und einzeln und in Zuordnungsgesamtheiten im Speicherbereich eines Mikroprozessors gespeichert sind, und daß die gewünschte Zuordnungsgesamtheit aus dem Speicherbereich abrufbar und in den Arbeitsspeicher des Mikroprozessors eingebbar ist.
2. Senderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherbereich in einen ersten und einen zweiten Teilspeicherbereich aufgeteilt ist, daß der erste Teilspeicherbereich die Funktionsoperatoren enthält, daß der zweite Teilspeicherbereich die Gesamtheit von Zuordnungsvorschriften enthält und daß der zweite Teilspeicherbereich ein externer Speicher ist.
3. Senderanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionsoperatoren und Zuordnungsvorschriften den im Sender vorhandenen Einstellorganen wahlfrei verschiedene Bedeutungen zuordnen.
4. Senderanlage nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wahl der Senderkonfiguration ein zusätzliches Bedienelement am Sender vorgesehen ist, dessen Schaltzustand vom Mikroprozessor abgetastet wird.
DE19833301732 1983-01-20 1983-01-20 Senderanlage zur Fernsteuerung von Modellen Expired DE3301732C2 (de)

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DE3301732A1 DE3301732A1 (de) 1984-07-26
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DE3301732A1 (de) 1984-07-26

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