DE3301837C2 - - Google Patents

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DE3301837C2
DE3301837C2 DE3301837A DE3301837A DE3301837C2 DE 3301837 C2 DE3301837 C2 DE 3301837C2 DE 3301837 A DE3301837 A DE 3301837A DE 3301837 A DE3301837 A DE 3301837A DE 3301837 C2 DE3301837 C2 DE 3301837C2
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
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Description

Die Erfindung betrifft einen Motorroller mit einem Schutzblech gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem nach der US-PS 37 13 502 bekannten Motorroller dieser Art ist ein Behälter, insbesondere ein Golfsack, von oben in ein nach oben und hinten offenes Gehäuse hinter dem Fahrzeugsitz eingesetzt. Ein Band o. dgl. ist erforderlich, um den Behälter, also insbesondere den Golfsack, festzuhalten. Der Behälter sitzt somit grund­ sätzlich lose im Gehäuse. Eine Windschlüpfrigkeit irgend­ eines Teils des Behälters (des Golfsacks) ist nicht er­ forderlich.
Nach dem DE-GM 81 28 047 ist eine Gepäckauflagefläche vor einer Lenksäule eines Fahrzeugs bekannt und ein kleiner Gepäckraum hinter der Lenksäule. Wie ein aufzunehmender Behälter aussehen soll, ist nicht gesagt. Auf Windschlüpf­ rigkeit eines Teils des Behälters kommt es nicht an.
Nach der US-PS 18 15 656 ist ein Gepäckraum im Rückbe­ reich eines Kraftfahrzeugs bekannt, dessen Schließdeckel an der Karosserie angelenkt ist. Ein in dem Gepäckraum zu verstauender Behälter weist einen Deckel auf, der sich im verstauten Zustand im Gepäckraum befindet und nach vorne weist.
Nach der DE-OS 29 06 307 sind Behälter bekannt, die an ein Fahrzeug anzusetzen sind und dann mit dem Fahrzeug tech­ nisch und optisch eine Einheit bilden sollen.
Deckel von Behältern, die nach der DE-PS 6 89 341 bekannt sind, sind ungeeignet, sich an eine Außenfläche einer Karosserie oder eines Beinschutzblechs anzupassen. Das gilt auch für nach dem DE-GM 17 04 459 bekannte Behälter.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Motorroller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 einen Behälter (in der Regel einen Koffer) in einem Frontschutzblech ästhetisch nicht störend in Anpassung an eine Stromlinien­ form des Beinschutzblechs unterzubringen. Die Lösung besteht in der Kombination der Merkmale des Anspruchs 1.
Ein erfindungsgemäß angeordneter Behälter paßt sich mit seinem Deckel der Außenfläche des Beinschutzblechs an, ohne daß er die Stromlinienform des Beinschutzblechs beeinträchtigt; die Außenfläche des Deckels bildet selber einen Teil der Stromlinienform.
Um den Innenraum des Behälters vergrößern zu können, ohne den Beinraum hinter dem Beinschutzblech zu mindern, ist bevorzugt eine Ausbildung nach Anspruch 2 vorgesehen.
Um den Behälterinhalt gegen Diebstahl zu sichern, ist bevorzugt eine Ausbildung nach Anspruch 3 vorgesehen.
Um den Behälter im Hohlraum sicher zu befestigen und hier­ zu einen Handgriff am Behälter zu nützen, ist bevorzugt eine Ausbildung nach Anspruch 4 vorgesehen.
Um zu erreichen, daß der Handgriff die Stromlinienform nicht stört, ist bevorzugt eine Ausbildung nach Anspruch 5 vorgesehen.
Um zu erreichen, daß der Handgriff selbsttätig in die Lage gelangt, in der er die Stromlinienform nicht stört, ist bevorzugt eine Ausbildung nach Anspruch 6 vorgesehen.
Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele für die vor­ liegende Erfindung anhand von Figuren im einzelnen beschrie­ ben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Motorrollers mit einer Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbei­ spiel für die vorliegende Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Motorrollers.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht, die einen Gepäck­ koffer darstellt, der dem vorderen Beinschutzblech des Motorrollers entnommen worden ist.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Gepäckkof­ fer-Verriegelungsgriffes.
Fig. 5 zeigt eine aufgeschnittene Seitenansicht, die einen Längsschnitt des Gepäckkoffers und des Hohlraums, der den Gepäckkoffer aufnimmt, darstellt.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht eines Motorrollers mit einer Vorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbei­ spiel für die vorliegende Erfindung.
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht, die den Gepäck­ koffer des zweiten Ausführungsbeispiels darstellt, wie er dem vorderen Beinschutzblech entnommen ist.
Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Gepäckkof­ fer-Verriegelungsgriffes für das zweite Ausführungs­ beispiel.
Fig. 9 zeigt eine aufgeschnittene Seitenansicht, die einen Längsschnitt des Gepäckkoffers gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel darstellt.
Zunächst wird Bezug auf die Fig. 1 bis 5 genommen. Ein Motorroller 1 ist mit einem Vorderkörper 2 und einem Hin­ terkörper 3 ausgestattet.
Im vordersten Abschnitt des Vorderkörpers 2 des Motorrollers 1 ist ein Beinschutzblech 11 vorgesehen. Beinschutzble­ che 11 werden prinzipiell verwendet, um einen Windschutz für den Fahrer zu bieten und um ebenfalls Straßenschmutz u. dgl., der ansonsten das Motordreirad 1 oder den Fahrer treffen könnte, wenn sich das Motordreirad 1 bewegt, abzu­ weisen.
Das Beinschutzblech 11 ist geringfügig breiter als die Kör­ perbreite eines Fahrers und deckt eine Strecke zwischen dem unteren Teil des Lenkstangenaufbaus 5 bis zu dem oberen Teil des Vorderrades 4 ab. Der untere Teil des Beinschutz­ blechs 11 ist als Einheit mit einer vorderen Stoßstange 12 ausgebildet, und der Boden 6 ist von dem unteren Teil der vorderen Stoßstange 12 aus ausgebildet und erstreckt sich von da aus nach hinten.
In dem oberen Teil des Beinschutzblechs 11 ist ein Einbau­ raum 13 für einen Frontscheinwerfer und Blinkerlampen aus­ gebildet, der sich nach vorn öffnet. Eine linke und eine rechte Wand 14, 14 des Beinschutzbleches 11 sind in verti­ kaler Richtung ausgebildet und erstrecken sich von einem mittleren Abschnitt des Beinschutzblechs 11 nach links und nach rechts von dem Einbauraum 13 aus. Diese Wände 14, 14 verlaufen von dem Einbauraum 13 aus bis zu dem unteren Be­ reich des Beinschutzblechs 11 und sind so konstruiert, daß sie an die vordere Stoßstange 12 stoßen, wie dies am besten Fig. 2 zu entnehmen ist.
Ein Bereich in dem Beinschutzblech 11, der an seinem oberen Ende durch den Boden des Einbauraums 13, an seinen Seiten durch die linke und die rechte Wand 14, 14 und an seinem unteren Ende durch die vordere Stoßstange 12 umgeben ist, ist durch einen Tiefziehvorgang oder dgl. nach innen ge­ drückt, um einen Hohlraum 15 zu bilden, wie dies in Fig. 3 und Fig. 5 gezeigt ist. Ein mittlerer Bereich einer inneren Bodenwandung 15 a des Hohlraums 15 ist vor einem Kopfrohr 2 b angeordnet (wie dies in Fig. 5 gezeigt ist), das an dem vor­ deren Ende eines Rahmens 2 a angebracht ist, der sich unter dem Boden 6 erstreckt.
Die Bodenwandung 15 a ist an dem Kopfrohr 2 b angebracht und wird durch dieses mit einem Bügel 16 gehalten, der an einer geeigneten Stelle angeordnet ist und starr an dem Kopfrohr 2 b befestigt ist. Das Beinschutzblech 11 ist so angeordnet, daß es das Kopfrohr 2 b nach hinten abdeckt, und es ist im übrigen mit einer zu öffnenden Abdeckung 17 an seiner Rück­ seite versehen, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
Der Hohlraum 15 öffnet sich in Richtung zu der Vorderseite des Beinschutzblechs 11 und ist in dem mittleren Abschnitt des Beinschutzblechs angeordnet. Die Bodenwandung 15 a ist jeweils über eine linke und eine rechte Seitenwand 15 b mit einer oberen Wand 15 c und einer unteren Wand 15 d verbunden, um den Hohlraum 15 zu bilden. Eine Hohlraumabstufung 15 f ist in dem oberen mittleren Bereich einer Hohlraumkante 15 e vorgesehen, die innerhalb einer vorderen äußeren Oberfläche 11 a des Beinschutzblechs 11 verläuft.
In dem obersten Abschnitt des Beinschutzblechs 11 und inner­ halb der Hohlraumkante 15 e sind doppelt angeordnete Aufnah­ meschlitze 18 innerhalb der Hohlraumabstufung 15 f vorgese­ hen. Wie in Fig. 5 gezeigt, sind doppelt angeordnete Ein­ greifvertiefungen 19 am vorderen Ende der unteren Wand 15 d im unteren Teil der Hohlraumkante 15 e vorgesehen. Die Ein­ greifvertiefungen 19 sind in dem inneren oberen Teil einer Stufe 15 g angeordnet, die in dem unteren Bereich der Hohl­ raumkante der vorderen äußeren Oberfläche 11 a des Bein­ schutzblechs 11 vorgesehen ist. Diese Eingreifvertiefungen 19 sind nach innen von der äußeren Oberfläche der unteren Wand 15 d aus gesehen angeordnet.
Ein Aufbewahrungsbehälter oder Gepäckkoffer 20 ist in dem oben beschriebenen Hohlraum 15 herausnehmbar untergebracht. Der Gepäckkoffer 20 ist in Fig. 3 und Fig. 5 gezeigt. Er besteht aus einem kastenförmigen Körper 21, der in dem Hohl­ raum 15 sitzt und darin festgemacht ist, so daß er nur mit seiner Vorderseite sichtbar ist. Ein Deckel 23 ist schwenk­ bar an dem unteren Ende des Gepäckkoffers 20 mit einer unte­ ren Vorderwand 21 b davon verbunden. Es ist ein Gelenk 22 vorgesehen, um eine Schwenkbewegung des Deckels 23 in bezug auf den Körper 21 zu gestatten. Der Deckel 23 hält den Kör­ per 21 mittels eines Schlosses 24 fest, das in dem oberen mittleren Abschnitt des Deckels 23 vorgesehen ist, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Deckel 23 der­ art geformt, daß seine äußere Fläche 23 a einen Teil der Vorderseite und der Seitenteile des Beinschutzblechs 11 darstellt und eine durchgehende Fläche damit bildet, wenn der Körper 21 geschlossen ist und in den Hohlraum 15 einge­ setzt ist. Auf diese Weise ergibt sich ein stromlinienförmi­ ges und ästhetisches Erscheinungsbild der Vorderfläche des Beinschutzblechs 11.
Auf jeder Seite der unteren Vorderwand 21 b sind Eingreifna­ sen 25, die so ausgebildet sind, daß sie in die Eingreif­ vertiefungen 19 passen, an der Unterseite des Körpers 21 vorgesehen. Außerdem ist ein Vorsprung 21 c im wesentlichen in der Mitte einer Kante 21 a an dem oberen Ende des Körpers 21 vorgesehen. Um den Körper 21 an seinem Platz zu halten und um außerdem den Körper 21 tragen zu können, wenn er dem Beinschutzblech 11 entnommen worden ist, ist ein rechteck­ förmiger Betätigungsgriff 26 vorgesehen, der schwenkbar um einen Stift 26 b angebracht ist und wahlweise ausschwenkbar an dem Vorsprung 21 c angebracht ist, wodurch die unteren Enden seiner linken und rechten Stützen 26 a, 26 a wahlweise mit der Unterseite der Hohlraumabstufung 15 f in Eingriff treten können, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Haken 27 sind integral jeweils an den unteren Enden der Stützen 26 a, 26 a ausgebildet und erstrecken sich von da aus nach hinten, um in die Unterseite des Vorsprungs 21 c einzugreifen.
Auf diese Weise werden, wenn der Körper 21 des Gepäckkof­ fers 20 in den Hohlraum 15 eingesetzt wird, seine Eingreif­ nasen 25, 25 an dem unteren vorderen Ende des Körpers 21 in den Eingreifvertiefungen 19, 19, die längs der unteren Wand 15 d an dem vorderen Ende des Hohlraums angeordnet sind, festgehalten. In diesem Zustand ist die Konstruktion nach hinten gekippt, wodurch der Betätigungsgriff 26 gegen die Hohlraumabstufung 15 f geschwenkt ist und seine Haken 27, 27 in die Aufnahmeschlitze 18, 18 eingreifen. Wenn sich der Betätigungsgriff 26 in einer Lage parallel mit der Hohlraum­ abstufung 15 f befindet, treten die Haken 27, 27 durch die Aufnahmeschlitze 18, 18, um den Körper 21 innerhalb des Beinschutzblechs 11 zu verriegeln. Die Position der Haken 27, 27 in bezug auf die Aufnahmeschlitze 18, 18 geht am besten aus Fig. 5 hervor.
Es ist wünschenswert, daß der Betätigungsgriff 26 durch eine Feder oder dergl. vorgespannt wird, um ihn in eine Richtung zu zwingen, die einen Eingriff zwischen den Haken 27, 27 und der Unterseite der Hohlraumabstufung 15 f unter­ halb des Vorsprungs 21 c bewirkt. Wenn der Gepäckkoffer 20 in dem eingesetzten Zustand gesichert ist, ist der Körper 21 vollständig von dem Hohlraum 15 aufgenommen worden, und die äußere Fläche des Deckels 23 erstreckt sich über das Beinschutzblech 11 und ist koplanar mit der vorderen äuße­ ren Oberfläche 11 a des Beinschutzblechs 11 angeordnet. Das Gelenk 22 an dem unteren Ende des Deckels 23 ist dann in der Stufe 15 g untergebracht, und der Betätigungsgriff 26 ist in der Hohlraumabstufung 15 f untergebracht. In diesem Zustand kann der Deckel 23 durch Entriegeln des Schlosses 24 geöffnet werden, während der Körper 21 in dem Hohlraum 15 verbleibt. Wenn er jedoch geschlossen ist, verläuft der Deckel 23 eben mit der Oberfläche 11 a des Beinschutzblechs und den seitlichen Wänden 14, 14.
Auf diese Weise stellt der Gepäckkoffer 20, wenn er wahlwei­ se innerhalb des Beinschutzblechs 11 untergebracht ist, ein Gepäckkoffer-System mit diesem dar.
Um den Gepäckkoffer aus dem Beinschutzblech 11 zu entneh­ men, wird der Betätigungsgriff 26 entgegen dem Uhrzeiger­ sinn geschwenkt, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Die Haken 27, 27, die als Ganzes mit dem Betätigungsgriff 26 ausgebil­ det sind, schwenken dabei in Öffnungsrichtung aus den Auf­ nahmeschlitzen 18, 18 heraus, und im Ergebnis wird der obe­ re Teil des Gepäckkoffers 20 gelöst. In diesem Zustand kann eine Person den oberen Teil des Gepäckkoffers 20 zu sich hin ziehen und ihn anheben, um so den Gepäckkoffer 20 aus dem Hohlraum 15 zu entnehmen. Auf diese Weise kann der Ge­ päckkoffer 20 aus dem Beinschutzblech 11 entnommen werden und zu einer separaten Trageinheit werden. Dieser als sepa­ rate Trageinheit fungierende Gepäckkoffer 20 ist auf der linken Seite von Fig. 5 gezeigt, wobei die Benutzung des Betätigungsgriffs 26 dargestellt ist, um den Gepäckkoffer 20 tragen oder transportieren zu können. Das Schloß 24 ist zusammen mit dem Gepäckkoffer 20 auch dann nützlich, wenn dieser aus dem Beinschutzblech 11 entnommen ist. Eine Benut­ zung des Gepäckkoffers 20 als eine separate, herkömmliche Trageinheit ist somit ermöglicht.
Fig. 6 bis Fig. 9 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung. Teile in Fig. 6 bis Fig. 9, die gleich denjenigen sind, die in Fig. 1 bis Fig. 5 ge­ zeigt sind, sind durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet und werden nicht nochmals beschrieben.
In Fig. 7 ist ein Gepäckkoffer 120 gezeigt, der mit einem Körper 121 versehen ist, wie er zuvor beschrieben ist, und es sind Eingreifnasen 125 vorgesehen, die an dem unteren vorderen Ende des Gepäckkoffers 120 angeordnet sind und die in Eingreifvertiefungen 19 an dem unteren vorderen Ende eines Hohlraums 15 eingreifen können. Es sind Haken 127 eines Betätigungsgriffes 126, der an dem oberen Ende des Gepäckkoffers 120 angeordnet ist, vorgesehen, die in Aufnah­ meschlitze 18 zum Sichern des Körpers 121 innerhalb des Beinschutzblechs 11 eingreifen können.
Ein Deckel 123 ist schwenkbar mit dem unteren Ende des Kör­ pers 121 verbunden, um den Körper 121 abzudecken. Die Öff­ nungskante des Körpers 121 stellt einen bündigen Übergang mit dem Beinschutzblech 11 dar, der mittlere Abschnitt wölbt sich dagegen in vertikaler Richtung aus. Der Deckel 123 ist auf jeder Seite mit einem Seitenblech 123 a von ange­ näherter Rechteckform versehen. Das hintere Ende des Deckels 123 ist gegen eine entsprechende Seite der Öffnungs­ kante des Körpers 121 stoßend angeordnet. Der Gepäckkoffer 120 kann in gleicher Weise, wie dies zuvor in bezug auf den Gepäckkoffer 20 beschrieben worden ist, entnommen werden, und in dem Ausführungsbeispiel, das in Fig. 6 bis Fig. 9 gezeigt ist, erlaubt die Konstruktion des Deckels 123, daß das Innere des Gepäckkoffers im Volumen vergrößert ist, während die gleiche Größe des Hohlraums 15 in dem Bein­ schutzblech 11 beibehalten wird.
Die zuvor erläuterten Fig. 6 bis 9 beschreiben im einzel­ nen ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel. Es ist indessen ersichtlich, daß der Deckel 123 anders in seiner Form ausgeführt sein kann, so daß sogar noch größere Volumi­ na erreichbar sind.
Aus dem Vorstehenden wird deutlich, daß in den bevorzugten Ausführungsbeispielen für die vorliegende Erfindung das Beinschutzblech 11 benutzt werden kann, um einen Gepäckkof­ fer und einen Raum innerhalb des lenkbaren Abschnitts hin­ ter dem Beinschutzblech 11 vorzusehen. Der Gepäckkoffer 20 oder der Gepäckkoffer 120 können wirksam zum Aufbewahren von Gegenständen benutzt werden, wodurch der Gebrauchswert von Kleinfahrzeugen gesteigert wird. Desweiteren kann, da der Gepäckkoffer 20 oder der Gepäckkoffer 120 ein entnehmba­ rer Gepäckkoffer ist, dieser aus dem Beinschutzblech 11 entnommen werden, um ihn einzeln zu transportieren oder zu tragen. Auf diese Weise ist der Gepäckkoffer 20 oder der Ge­ päckkoffer 120 zum Aufbewahren von Gegenständen geeignet und kann als tragbarer Koffer verwendet werden. Auf diese Weise wird der Gebrauchswert von Kleinfahrzeugen ebenfalls gesteigert.
Obgleich die Erfindung insbesondere in bezug auf Motorroller beschrieben worden ist, kann die Er­ findung leicht auf andere Kleinfahrzeuge, wie Motorräder, Motordreiräder und motorgetriebene Vierradfahrzeuge, angewendet werden.

Claims (6)

1. Motorroller mit einem Schutzblech, in dem sich ein Hohlraum zur Aufnahme und lösbaren Befestigung eines Behälters befin­ det, dadurch gekennzeichnet, daß ein Beinschutzblech (11) mit einem frontseitig zugänglichen, den Behälter (20; 120) auf­ nehmenden Hohlraum (15) vorgesehen ist und daß der Behälter (20; 120) aus einem Unterteil (21; 121) mit einem Deckel (23; 123) besteht, dessen Außenfläche mit ihrem Umfang an die sie umgebende Außenfläche des Beinschutzblechs (11) anschließt.
2. Motorroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (123) nach außen gewölbt ist.
3. Motorroller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem Deckel (23; 123) ein Schloß (24) zum Ver­ riegeln des Deckels (23; 123) an dem Unterteil (21; 121) be­ findet.
4. Motorroller nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Unterteil (21; 121) in der Nähe seiner Unterkante mit einer unteren Wand (19) des Hohlraums (15) in lösbaren Formschluß zu bringen ist und einen in der Nähe seiner Oberkante angelenkten Handgriff (26; 126) mit einem Haken (27; 127) zum Hintergreifen einer oberen Wand (15 c) des Hohlraums (15) aufweist.
5. Motorroller nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (26; 126) bei eingesetztem und verriegelten Behälter in einer Ausnehmung (15 f) des Beinschutzblechs (11) liegt.
6. Motorroller nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (26; 126) in Schließrichtung vorgespannt ist.
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