DE3303151C2 - Perfluorcycloamine und diese Verbindungen enthaltende Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeiten - Google Patents
Perfluorcycloamine und diese Verbindungen enthaltende Blutersatzmittel und PerfusionsflüssigkeitenInfo
- Publication number
- DE3303151C2 DE3303151C2 DE3303151A DE3303151A DE3303151C2 DE 3303151 C2 DE3303151 C2 DE 3303151C2 DE 3303151 A DE3303151 A DE 3303151A DE 3303151 A DE3303151 A DE 3303151A DE 3303151 C2 DE3303151 C2 DE 3303151C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- perfluoro
- compounds
- emulsion
- emulsions
- particle size
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D207/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
- C07D207/02—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
- C07D207/04—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
- C07D207/10—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P7/00—Drugs for disorders of the blood or the extracellular fluid
- A61P7/08—Plasma substitutes; Perfusion solutions; Dialytics or haemodialytics; Drugs for electrolytic or acid-base disorders, e.g. hypovolemic shock
Landscapes
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- Diabetes (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Hematology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Pyrrole Compounds (AREA)
- Medicinal Preparation (AREA)
Abstract
Beschrieben sind neue Perfluorcycloamine der allgemeinen Formel I (Formel I) die in jeder beliebigen Stellung durch eine Perfluormethylgruppe substituiert sein können. Die Verbindungen eignen sich zur Herstellung wäßriger Emulsionen, die aufgrund ihrer Fähigkeit, Sauerstoff zu tragen, als Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeit dienen.
Description
Es ist bekannt, daß Emulsionen auf der Basis von Fluorkohlenstoffverbindungen als Blutersatzmittel und Pcrfusionsflüssigkeit
eingesetzt werden können; vgl. Leland C. Clark, jr., F. Becattini, S. Kaplan, The Physiology of
Synthetic Blood, Journal of Thoracic Cardiovascular Surgery, Bd. 60 (1970), S. 757-773; R. P. Geyer, Fluorocarbon
- Polyol Artificial Blood Substitutes, New Engl. J. Med., Bd. 289 (1973), S. 1077-1082.
Die bisher bekannten Emulsionen auf der Basis von FluorkohlenstofFverbindungen haben den Nachteil, daß
sie pharmazeutisch instabil sind. Es ist deshalb notwendig, stabile Präparate zu entwickeln, bei denen die Teilchengröße
der Fluorkohlenstoffverbindungen während der Lagerung sich nicht ändert.
Bei den Emulsionen der Fluorkohlenstoffverbindungen spielt die Teilchengröße eine wichtige Rolle hinsichtlieh der Toxizität und Wirksamkeit der Emulsion; vgl. K. Yokoyama, K. Yamanouchi, M. Watanabe, R. Murashima, T. Matsumoto, T. Hamano, H. Okamoto, T. Suyama, R. Watanabe und R. Naito, Preparation of Perfluoridecalin Emulsion, an Approach to the Red Cells Substitute, Federation Proceedings, Bd. 34 (1975), S. 1478-1483. Emulsionen mit großer Teilchengröße der Perfluordecalins haben eine hohe Toxizität und die Retentionszeit der Teilchen im Blutstrom ist kurz. Bei der Verwendung einer Emulsion auf der Basis von FluorkohlenstofTvcrbindungen als Blutersatzmittel für Patienten mit massiven Blutungen soll die Teilchengröße der emulgicrtcn Teilchen höchstens0,3 Mikron, vorzugsweise höchstens 0,2 Mikron sein; vgl. DE-OS 21 44 094. Abgesehen von der Teilchengröße der Fluorkohlenstoffverbindungen müssen sie rasch aus dem Körper ausgeschieden werden, sobald sie ihre Aufgabe als Mittel zum Sauerstofftransport erfüllt haben; vgl. US-PS 39 11 138. Clark bezeichnet solche Fluorkohlenstoffverbindungen als RES-phobe Verbindungen zum Unterschied von RES-philen Vcrbindüngen; die durch die Gegenwart eines Heteroatoms, ζ. B. eines Sauerstoff- oder Stickstoffatoms in ihrem Molekül gekennzeichnet sind.
Bei den Emulsionen der Fluorkohlenstoffverbindungen spielt die Teilchengröße eine wichtige Rolle hinsichtlieh der Toxizität und Wirksamkeit der Emulsion; vgl. K. Yokoyama, K. Yamanouchi, M. Watanabe, R. Murashima, T. Matsumoto, T. Hamano, H. Okamoto, T. Suyama, R. Watanabe und R. Naito, Preparation of Perfluoridecalin Emulsion, an Approach to the Red Cells Substitute, Federation Proceedings, Bd. 34 (1975), S. 1478-1483. Emulsionen mit großer Teilchengröße der Perfluordecalins haben eine hohe Toxizität und die Retentionszeit der Teilchen im Blutstrom ist kurz. Bei der Verwendung einer Emulsion auf der Basis von FluorkohlenstofTvcrbindungen als Blutersatzmittel für Patienten mit massiven Blutungen soll die Teilchengröße der emulgicrtcn Teilchen höchstens0,3 Mikron, vorzugsweise höchstens 0,2 Mikron sein; vgl. DE-OS 21 44 094. Abgesehen von der Teilchengröße der Fluorkohlenstoffverbindungen müssen sie rasch aus dem Körper ausgeschieden werden, sobald sie ihre Aufgabe als Mittel zum Sauerstofftransport erfüllt haben; vgl. US-PS 39 11 138. Clark bezeichnet solche Fluorkohlenstoffverbindungen als RES-phobe Verbindungen zum Unterschied von RES-philen Vcrbindüngen; die durch die Gegenwart eines Heteroatoms, ζ. B. eines Sauerstoff- oder Stickstoffatoms in ihrem Molekül gekennzeichnet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, RES-phile Perfluorcycloamine und diese Verbindungen enthaltende
Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeiten zu entwickeln, welche die vorstehenden Bedingungen erfüllen,
d. h. die über lange Zeit stabile Emulsionen mit extrem feiner Teilchengröße bilden und die besonders rasch
aus dem Körper ausgeschieden werden.
Die Erfindung betrifft somit den in den Patentansprüchen gekennzeichneten Gegenstand. In den Verbindungen
der allgemeinen Formel I ist die Stellung der Perfluormethylgruppe nicht kritisch. Vorzugsweise sind die
Verbindungen durch eine Perfluormethylgruppe substiuiert.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können durch Fluorierung der entsprechenden Perhydrovcrbindung hergestellt werden. Beispiele für Fluorierungsverfahren sind die unmittelbare Fluorierung, die Fluorierung mittels Kobaltfluorid und die elektrolytische Fluorierung. Die elektrolytische Fluorierung ist bevorzugt. In diesem Fall wird in eine Elektrolysezelle wasserfreier Fluorwasserstoff und die Perhydroverbindung gegeben und das Gemisch der Elektrolyse unterworfen. Normalerweise beträgt die Spannung bei der Elektrolyse 3 bis 9 V, die Anodenstromdichte 1 bis 300 A/dm2 und die Zellentemperatur 4 bis 100C. Die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I ist in wasserfreiem Fluorwasserstoffunlöslich und scheidet sich am Boden der Elektrolysezelle ab. Die Isolierung und Reinigung der Verbindungen der allgemeinen Formel I erfolgt beispielsweise durch Vermischen der Fällung mit dem gleichen Volumen einer wäßrigen Alkalilösung und einer Aminverbindung, Rückflußkochen, Abtrennung der Verbindungen der allgemeinen Formel I von der untersten Schicht (zu diesem Zeitpunkt sind partiell fluorierte Verbindungen in der Aminschicht gelöst), Waschen der Verbindungen der allgemeinen Formel I mit der entsprechenden Menge eines Gemisches aus Wasser und Aceton, das Kaliumiodid cnthüH, um Verbindungen mit Flucrstcrricr! am Stickstoff üb/ulrcriricri. Danach wird das "r;;dük! !r;\kiii>nierend destilliert.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können durch Fluorierung der entsprechenden Perhydrovcrbindung hergestellt werden. Beispiele für Fluorierungsverfahren sind die unmittelbare Fluorierung, die Fluorierung mittels Kobaltfluorid und die elektrolytische Fluorierung. Die elektrolytische Fluorierung ist bevorzugt. In diesem Fall wird in eine Elektrolysezelle wasserfreier Fluorwasserstoff und die Perhydroverbindung gegeben und das Gemisch der Elektrolyse unterworfen. Normalerweise beträgt die Spannung bei der Elektrolyse 3 bis 9 V, die Anodenstromdichte 1 bis 300 A/dm2 und die Zellentemperatur 4 bis 100C. Die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I ist in wasserfreiem Fluorwasserstoffunlöslich und scheidet sich am Boden der Elektrolysezelle ab. Die Isolierung und Reinigung der Verbindungen der allgemeinen Formel I erfolgt beispielsweise durch Vermischen der Fällung mit dem gleichen Volumen einer wäßrigen Alkalilösung und einer Aminverbindung, Rückflußkochen, Abtrennung der Verbindungen der allgemeinen Formel I von der untersten Schicht (zu diesem Zeitpunkt sind partiell fluorierte Verbindungen in der Aminschicht gelöst), Waschen der Verbindungen der allgemeinen Formel I mit der entsprechenden Menge eines Gemisches aus Wasser und Aceton, das Kaliumiodid cnthüH, um Verbindungen mit Flucrstcrricr! am Stickstoff üb/ulrcriricri. Danach wird das "r;;dük! !r;\kiii>nierend destilliert.
Als Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeit geeignete wäßrige Emulsionen auf der Basis von Fluorkohle-nstolTverbindungen
sind an sich bekannt. Die Emulsionen selbst sind ähnlich den bekannten Emulsionen. I is
(ι5 handelt sich um ÖI-in-Wasscr-Fimulsionen, bei denen das Pcrlluorcycloamin in Wasser dispcrgicrl isl und der
Gehalt an Perfluorcycloamin 5 bis 50% (Gew./Vol.), vorzugsweise 10 bis 40% (Gew./Vol.) beträgt.
Zur Herstellung der Emulsionen wird ein polymeres nichtionogenes Tensid oder ein P'iospholipid oder deren
Gemisch als Emulgator in einer Menge von 1 bis 5% (Gew./Vol.) verwendet.
Das polymere nichtionogene Tensid hat ein Molekulargewicht von etwa 2 000 bis 20 000. Spezielle Beispiele
sind Poiyoxyäthylen-Polyoxypropylen-Copolymerisate, Polyoxyäthylen-Fettsäureester und Polyoxyäthylen-Casloröl-Derivale.
Beispiele für Phospholipide sind Vitellinphospholipid und Sojabohnenphospholipid.
Der r.mulsion kann zusätzlich noch mindestens eine Fettsäure mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise
14 bis 20 Kohlenstoffatomen, oder ein physiologisch verträgliches Salz, z. B. ein Alkalimetallsalz, wie das
Natrium- oder Kaliumsalz oder deren Monoglycerid als Emulgator zugesetzt werden. Spezielle Beispiele für die
verwendbaren Fettsäuren sind Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure,
Bchensäure, Palmitoleylsäure, Ölsäure, Linolsäure, Arachidonsäure oder deren Natrium- oder Kaliumsalze
oder Monoglyceride. Die verwendete Menge beträgt 0,001 bis 0,01 % (Gew./Vol.).
Als wäßriges Medium kann eine physiologisch verträgliche wäßrige Lösung, beispielsweise physiologische
Kochsalzlösung oder Milchsäure enthaltende Ringer-Lösung verwendet werden.
Erforderlichenfalls kann die Emulsion der Erfindung auf den osmotischen Druck des Blutes eingestellt werden.
Zu diesem Zweck wird z. B. Glycerin verwendet. Ferner kann der Emulsion ein Plasmaexpander, z. B.
I lydroxyäthylstärke oder Dextran, einverleibt werden, um den kolloid-osmotischen Druck der Emulsion einzustellen.
Die Emulsionen der Erfindung können durch Vermischen der entsprechenden Bestandteile in beliebiger Reihenfolge,
grobes Emulgieren und anschließendes feines Homogenisieren mit Hilfe eines Hochdruck-Homogenisalors,
z. B. eines Homogenisators des Manton-Gaulin-Typs, hergestellt werden, bis die Teilchengröße höchstens
0,3 Mikron beträgt; vgl. auch DE-AS 24 04 564.
Die Emulsionen der Erfindung können Tieren oder Menschen als Blutersatzmittel in Gegenwart von Sauerstoff
in einer Menge, die der zu ersetzenden Blutmenge entspricht, verabfolgt werden. Außer als Blutersatzmittel
kann die Emulsion der Erfindung auch zur Perfusion für die Konservierung von inneren Organen verwendet
werden.
Bei der Verwendung als Blutersatzmittel zum Sauerstofftransport werden die Emulsionen gewöhnlich intravenös
in einer Dosis von 50 bis 2000 ml an Patienten gegeben.
Die Bcipicle erläutern die Erfindung.
Als Elektrolysezelle wird ein Behälter aus Monel-Metall mit einer Kapazität von 1,5 Liter verwendet. Die
Zelle enthält Elektroden aus Nickel einer Reinheit von mindestens 99,6% (6 Anoden und 7 Kathoden), die
abwechselnd in einem Abstand von 1,7 bis 2,0 mm angeordnet sind. Die effektive Anodenoberfiäche beträgt
10,5 dnr. Weiterhin ist die Zelle mit einem Rückflußkühler aus Kupfer ausgerüstet.
Die Elektrolysezelle wird mit 1,2 Liter wasserfreier Fluorwasserstoffsäure beschickt. Gegebenenfalls vorhandene
geringe Mengen an Verunreinigungen (Wasser und Schwefelsäure) werden durch vorherige Elektrolyse
entfernt. Sodann werden 130 g (0,85 Mol) N-Cyclohexylpyrrolidin in der wasserfreien Fluorwasserstoffsäure
gelöst. In den Bodenteil der Elektrolysezelle wird Helium in einer Geschwindigkeit von 100 ml/min eingeleitet.
Die Elektrolyse wird bei einer Anodenstromdichte von 1,0 bis 2,0 A/dm2, einer Spannung von 4,0 bis 6,2 V und
einer Badlempcratur von 4 bis 100C durchgeführt. Die Elektrolyse wird während 1051 A · Std. durchgeführt, bis
die Elcklrolysenspannung 9,0 V erreicht. Sodann werden weitere 200 ml wasserfreie Fluorwasserstoffsäure pro
24 Stunden zugegeben. Das während der Elektrolyse erzeugte Gas wird durch ein mit Natriumfluoridplätzchen
gefülltes Eisenrohr geleitet, um den mitgerissenen wasserfreien Fluorwasserstoff abzutrennen. Sodann werden
die Gase in einer Kühlfalle verflüssigt, die mit einem Gemisch aus Trockeneis und Aceton gekühlt wird. Die
Falle enthält 9,5 g einer farblosen Flüssigkeit. Die Badlösung in der Elektrolysezelle trennt sich in zwei Phasen.
Die obere Schicht enthält Fluorwasserstoff und die untere Schicht organische Fluorverbindungen. Die unlere
Schicht wird abgetrennt. Ausbeute 263 g.
Die beim Abkühlen der Gase in der Kühlfalle aufgefangene Flüssigkeit sowie die untere Schicht der Elektrolysezelle
werden vereinigt, und mit einem gleichen Volumen 70prozentiger Kalilauge und Diisobutylamin versetzt.
Das Gemisch wird 7 Tage unter Rückfluß erhitzt. Sodann wird das Perfluorcycloamin in einem Scheidetrichter
abgetrennt und mit 90prozentiger wäßriger Acetonlösung gewaschen, die 10 Gewichtsprozent Kaliumjodid
enthält. Hierauf wird das rohe Perfluorcycloamin mittels einer Drehbandkolonne fraktionierend destilliert.
Es werden 44 g (8% d. Th.) Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin vom Kp. 145 bis 152°C/760 Torr erhalten. Die
Struktur der Verbindung wird bestätigt durch das IR-Absorptionsspektrum, das F-kernmagnetische Resonanzspektrum
und das Massenspektrum.
Gemäß Beispiel 1 werden folgende Perfluorcycloamine hergestellt:
Pcrfluor-N-p'-methylcyclohexyD-pyrrolidin, Kp. 156 bis 165°C/760 Torr;
Pcrfluor-N-cyclohexyl^-methylpyrrolidin, Kp. 156 bis 165°C/760 Torr;
Pcrlluor-N-cyclohexyl-j-methylpyrrolidin, Kp. 156 bis 165°C/760 Torr;
Pcrfluor-N-cyclohexyl^-methylpyrrolidin, Kp. 156 bis 165°C/760 Torr;
Pcrlluor-N-cyclohexyl-j-methylpyrrolidin, Kp. 156 bis 165°C/760 Torr;
l>erlluor-N-(2'-methylcyclohexyl)-pyrrolidin, Kp. 156 bis 165°C/760 Torr; (.0
, Kp. '.5G bis
|li Beispiel 2
j! 400 g Vilellin-Phospholipid werden in 8,5 Liter Milchsäure enthaltende Ringer-Lösung eingetragen und ver-
f'iji rührt. Sodann wird die erhaltene Emulsion mit 2,5 kg Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin versetzt und kräftig
!;'; gerührt. Die erhaltene grobe Emulsion wird in den Flüssigkeitsbehälter eines Homogenisators des Manton-
|& Gaulin-Typs gegeben und bei einer Temperatur von 50 ± 50C und einem Druck von 200 bis 500 kg/crrr umge-
wälzt. Die Konzentration des Perfluor-N-cyclohexylpyrroIidins in der erhaltenen Emulsion beträgt 27,3%
(GewVVol.). Die Teilchengröße wird nach der Zentrifugen-Sedimentationsmethode bestimmt. Sie beträgt 0,05
bis 0,25 Mikron. Die Emulsion wird in Ampullen abgefüllt und sterilisiert. Die Teilchengröße ändert sich nur
unwesentlich.
Gemäß Beispiel 2 wird eine Emulsion mit Perfluor-N-Q'-methylcyclohexyO-pyrroIidin hergestellt. Die Teilchengröße
der erhaltenen Emulsion beträgt 0,05 bis 0,25 Mikron.
Versuchsbericht 1. Stabilität der Emulsionen
20 g Perfluorcycloamin und 4 g Vitellin-Phospholipid werden mit Wasser auf ein Volumen von 200 ml aufgefüllt.
Die Emulgierung wird in einem Homogenisator des Manton-Gaulin-Typs im Stickstoffstrom bei einem
Druck von 200 bis 600 kg/cm2 und einer Flüssigkeitstemperatur von 40 bis 45°C durchgeführt. Jede Emulsion
wird durch ein 0,65 Mikron Membranfilter filtriert, in 20 ml fassende Ampullen abgefüllt und nach dem Verdrängen
der Luft durch Stickstoff 30 Minuten auf 1000C erhitzt. Anschließend werden die Ampullen bei Raumtemperatur
auf 4°C gelagert. Die Teilchengröße der Emulsion wird nach der Zentrifugen-Sedimentationsmethode
von Yokoyama et al., Chem. Phairn. Bull., Bd. 22 (1974), S. 2966, bestimmt. Aus den erhaltenen Werten
wird die durchschnittliche Teilchengrößenverteilung mit einem Mikrorechner berechnet.
Die Teilchengrößenverteilung der Perfluorcycloamin-Emulsionen vor und nach dem Erhitzen und der Lagerung
bei 4°C und Raumtemperatur (15 bis 28°C) sind in den Tabellen I und II zusammengefaßt. Aus den Ergebnissen
ist ersichtlich, daß die Emulsionen der Erfindung sehr stabil gegen Erhitzen sind, daß sich die durchschnittliche
Teilchengröße praktisch nicht ändert. Auch bei der Lagerung bei 40C nach dem Erhitzen ist keine
Zunahme der durchschnittlichen Teilchengröße der Emulsionen selbst nach 5 Monaten zu beobachten.
Tabelle 1 30 Stabilität einer Perfiuor-N-cyclohexylpyrrolidin-Emulsion
| Durchschnittliche Teilchengröße, 'i |
Teilchengrößenverteilung, <0,l μ 0.1-0,2 ;x |
Durchschnittliche Teilchengröße, |
52,7 | 62,7 | Gew.-% 0,2-0,3 u |
>0,3 ;, | |
| Vor dem Erhitzen | 0,114 | 40,1 | 0,133 | 56,9 | 63,4 | 7,2 | 0 |
| unmittelbar nach dem Erhitzen | 0,115 | 39,1 | 0,132 | 4,0 | 0 | ||
| Nach 2 Wochen | 58,4 | 64,2 | |||||
| bei 4°C | 0,114 | 40,3 | 0,131 | 58,6 | 65,3 | 1,3 | 0 |
| bei Raumtemperatur | 0,122 | 39,6 | 0,133 | 1,8 | 0 | ||
| Nach 4 Wochen | 58,1 | ||||||
| bei 4°C | 0,113 | 39,0 | 60,9 | 2,9 | ü | ||
| bei Raumtemperatur | 0,122 | 33,1 | 6,0 | 0 | |||
| Nach 5 Monaten | 57,4 | ||||||
| bei 4°C | 0,114 | 40,3 | 2,3 | 0 | |||
| Tabelle II | |||||||
| Stabilität einer Perfluor-N-O'-methylcycIohexyO-pynOlidin-Emulsion | Teilchengrößenverteilung, <0,l μ 0,1-0,2 λ |
||||||
| 28,0 | Gew.-% 0,2-0,3 μ |
>0,3 ,, | |||||
| Vor dem Erhitzen | 28,5 | 9,3 | 0 | ||||
| unmittelbar nach dem Erhitzen | 8,1 | 0 | |||||
| Nach 2 Wochen | 28,1 | ||||||
| bei 4°C | 27,5 | 7,7 | 0 | ||||
| bei Raumtemperatur | 7,2 | 0 |
Fortsetzung
Durchschnittliche Tcilchengröl.icnverteilung, Gew.-%
Teilchengröße,
•i <0,l :<
0,1-0.2·, 0,2-0,3:
:0,3 ·
Nuch 4 Wochen
bei 4°C
bei Raumtemperatur
bei 4°C
bei Raumtemperatur
Nach 5 Monaten
bei 4°C
bei 4°C
0,132
0,135
0,135
0,133
27,8 26,8
27,0
7,9
6,9
6,9
7,9
2. Akute Toxizität
Die Bestimmung der akuten Toxizität erfolgt an Emulsionen der Erfindung, deren Zusammensetzung in der
Tabelle III angegeben ist. Die Emulsionen sind auf den osmotischen Druck des Blutes eingestellt worden. Für
die Versuche werden männliche Wistar-Ratten mit einem Gewicht von 100 bis 120 g verwendet. Die Emulsion
wird intravenös gegeben, und die Tiere werden 1 Woche beobachtet. Bei einer Dosis von 100 ml/kg Körpergewicht
können weder bei einer Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin noch bei einer Perfluor-N-(3'-methylcyclohexyl)-pyrrolidin
enthaltenden Emulsion toxische Symptome beobachtet werden.
| Tabelle III | Menge, % |
| Zusammensetzung | (Gew./Vol.l |
| Ölkomponente (9 Volumteile) | 30 |
| Perfluorcycloamin | |
| Emulgator | 4,0 |
| Vitellin-Phospholipid | |
| Elektrolyt (1 Volumteil) | 6,00 |
| NaCI | 2,1 |
| NaHCO3 | 0,336 |
| KCI | 0,427 |
| MgCK ·6Η,0 | 0,356 |
| CaCl2 ■ 2 H2O | 1,802 |
| D-Glucose | |
pH
8,0
3. Verteilung der Perfluorcycloamine in Organen
Männlichen Wistar-Ratten mit einem Körpergewicht von 120 bis 130 g wird die in Beispiel 3 hergestellte
Emulsion durch die Schwanzvene in einer Menge von 4 g Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin pro kg Körpergewicht
gegeben. Während eines Zeitraums von 3 Monaten wird die Perfluorcycloamin-Konzentration in der
Leber, Milz und im Fettgewebe gaschromatographisch bestimmt.
In Tabelle IV ist der Gehalt an Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin in den Organen nach 1 Woche, 2 Wochen und
4 Wochen sowie 3 Monaten nach der Verabreichung angegeben. Die Verbindung wird in größerer Menge in den
rcticulo-cndothelialen Organen kurz nach der Verabreichung aufgenommen, danach jedoch rasch ausgeschieden,
lis gibt keine Hinweise auf eine Schädigung der Leber oder Milz.
Die Halbwertszeit des Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidins beträgt 16 Tage.
| Tabelle IV | Zeitspanne nach der Infusion |
Restmenge an Perfluor cycloamin, % |
| Organ | 1 Woche 2 Wochen 4 Wochen 3 Monate |
21,23 13,63 4,98 0.24 |
| Leber | ||
| 33 03 | 151 | Restmenge | |
| Fortsetzung | an Perfluor- | ||
| Organ | Zeitspanne | cycloamin, % | |
| nach der | 12,33 | ||
| Infusion | 10,49 | ||
| Milz | 1 Woche | 8,52 | |
| 2 Wochen | 0,51 | ||
| 4 Wochen | |||
| 3 Monate |
4. Anatomische Befunde
Männlichen Wistar-Ratten mit einem Körpergewicht von 120 bis 130 g werden 4 g/kg der Perfluorcycloamin-Emulsion
von Beispiel 2 oder 3 intravenös gegeben. Während eines Zeitraums von 3 Monaten nach der Infusion
werden Proben aus der Leber und Milz entnommen und untersucht. Ferner werden die Leberund Milz gewogen,
um eine Gewichtsveränderung festzustellen.
Die Lunge, die Leber und die Milz werden 1 Woche, 2 Wochen, 4 Wochen und 3 Monate nach der Infusion beobachtet.
Aufgrund der raschen Elimination sind keine Organverändeiungen festzustellen.
In der nachstehenden Tabelle V sind verschiedene bekannte Perfluorkohlenstoffe und ein tertiäres Stickstoffatom
enthaltende Perfluorkohlenstoffe einer Perfluorpyrrolidin-Veroindung der Erfindung gegenübergestellt.
| wmtmmsm Tabelle V |
Verbindung | Struktur | Emulsions | LD50 | η«, | Löslichkeit | Löslichkeit | Dampfdruck, | Bemerkungen | OJ |
| Literatur | stabilität | (g/kg) | Tage | von O2, | von CO2, | Torr | OJ | |||
| Vol.-Vo | Vol.-% | O OJ |
||||||||
| Perfluordecalin | schlecht | 36 | 7,2 | 45 | 154 | 12,7 | schlechte Stabilität | on | ||
| CA. | der Emulsion | |||||||||
| 83, 120852q | I | |||||||||
| A | ||||||||||
| Perfluor-l,3-di- | I F1 | schlecht | <2 | rasch | 44,5 | 172 | 67,2 | hohe Toxizität | ||
| CA. | methylcyclohexan | \A | ||||||||
| 82, 106605J | A/l | |||||||||
| Perfluor-l-methyl- | (^) | schlecht | 190 | 41,7 | 126 | 4,8 | ||||
| decalin | W | |||||||||
| Perfluortributyl- | (C4F9J1N | gut | _ | 895 | 38,9 | 142 | 1,14 | sehr lange | ||
| CA. | amin | Halbwertszeit | ||||||||
| 76, 131465X | Perfluoroctan | c„i··,« | schlecht | Lungen | 10-20 | _ | _ | 41 | — | |
| emphysem | ||||||||||
| Pcrliuor-1-butyl | [AJ-C4F, | _ | desgl. | - | 48,5 | 160 | - | - | ||
| tetrahydrofuran | \ / *~4» 4 0 |
|||||||||
Forlsetzung
Struktur
Vol.-% Vol.-"/,.
DE-OS Perlluorpropyl-
15 928 cyclohexan
Perfluoroctahydroinden
Perfluor-1-oxadecalin
(Freon E3)
Perfluortripropylamin
F I F
F(CFCF2O)2CF2CF3
CF3
(C3F7J3N
CF3 /
F N-C3F7
schlecht
schlecht
schlecht 2-4
29
rasch 42,2
4,6 44,9
rasch 44
64,7 46,3
62,4
184
186
185
166
| 28 | Lungenemphysem | U) U) O U) h—k |
| 34,5 | Lungenemphysem | |
| 25,5 | Lungenemphysem | |
| 48,5 18,5 |
hohe Toxizität | |
| 8,7 | Lungenemphysem | |
O F N-C4F9
50,6
Lungenemphysem Lungenemphysem
Erfindung
Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin
F N sehr gut
>30
8,6
ungiftig
Beispic! 2 wird wiederholt, jedoch wird als Perfluor-Verbindung Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin, Perfluor-N-O'-methylcyclohexylpyrrolidin
und Perfluor-N-cycIohexyl^-methylpyrrolidin und als Vergleichsverbindung
Pcrfluor-r^N-diäthylcyclohexylamin (vgl. DE-OS 23 15 928) verwendet Anstelle von 8,5 Liter Milchsäure enthaltender
Ringer-Lösung wird der in der nachstehenden Tabelle aufgeführte Elektrolyt verwendet.
Es werden Emulsionen mit einem Teilchengrößendurchmesser von höchstens 0,2 Mikron erhalten. Die Emulsionen
haben im übrigen die gleiche Zusammensetzung wie sie in Tabelle III angegeben ist.
Zur Bestimmung der Stabilität der Emulsionen werden diese 30 Minuten auf 1000C erhitzt und danach bei
4°C gelagert. Nach 3monatiger Lagerung wird die Teilchengröße der Emulsion nach der Methode von
Yokoyama et al., a. a. O., bestimmt. Die Stabilität wird als gut bezeichnet, wenn weniger als 20% der Teilchen
eine Zunahme der Teilchengröße im Vergleich zum Wert unmittelbar nach der Herstellung zeigten.
Zur Bestimmung der akuten Toxizität (LD50) wurden die Emulsionen intravenös durch die Schwanzvene
Gruppen von jeweils fünf Wistar-Ratten mit einem Gewicht von 120 bis 130 g gegeben. Die Tiere werden
1 Woche beobachtet. Sofern die Tiere bei einer Injektion der Perfluor-Verbindung in einer Menge bis zu 30 g/kg
kein Lungenemphysem zeigen, werden sie als ungiftig bezeichnet.
Zur Bestimmung der Halbwertszeit der Elimination werden die Emulsionen männlichen Wistar-Ratten mit
einem Körpergewicht von 120 bis 130 g in einer Menge von 4 g/kg der Emulsion intravenös gegeben. Während
eines Zeitraums von 3 Monaten nach der Infusion werden Blut, Leber, Milz und Fett auf ihren Gehalt an Perfluor-Vcrbindung
gaschromatographisch untersucht. Aus den Ergebnissen werden die Halbwertszeiten berechnet.
Der Dampfdruc.k der Perfluor-Verbindungen wird nach der Methode vom Ramsay-Young bestimmt.
Zur Bestimmung der Löslichkeit von SauerstofTin der Perfluor-Verbindung wird die mit Sauerstoff gesättigte
Verbindung durch eine 10 cm lange Kieselgel-Säule und sodann durch eine 2 m lange, mit einem Molekularsieb
5 Λ gefüllte Säule geleitet, um das Wasser zu adsorbieren. Die Ergebnisse sind in Tabelle Vl zusammengestellt.
I'erfluor-Vcrbindung Dampfdruck, Löslichkeit Stabilität LP50* 7"i/2 Tage
Torr der Emulsion von O2, Vol.-% g/kg
Perfluor-r^N-diäthylcyclohexylamin 8,7 44 gut
>30 62
(DE-OS 23 15 928)
| Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin | 8,6 | 46 | gut | >30 | 16 |
| Perfluor-N-(3'-methylcyclohexyl)- pyrrolidin |
5,2 | 45 | gut | >30 | 30 |
| Perfiuor-N-cyclohexyl-2- methylpyrrolidin |
5,0 | 44 | gut | >30 | 28 |
Aus der Tabelle ergibt sich für die Verbindungen der Erfindung eine erheblich geringere Halbwertszeit der
Elimination.
Claims (1)
- Patentansprüche:
1. Perfluorcycloamine der allgemeinen Formel(Ddie in jeder beliebigen Stellung durch eine Perfluormethylgruppe substituiert sein können.
2. Perfluor-N-cyclohexylpyrrolidin.3. Perfluor-N-O'-methylcyclohexyO-pyrrolidin.4. Perfluor-N-cyclohexyl^-methylpyrrolidin.5. Perfluor-N-cyclohexylO-methylpyrrolidin.6. Perfluor-N-fi'-methykyclohexylJ-pyrrolidin.
7. Perfluor-N-(4'-methyIcyclohexyl)-pyrrolidin.8. Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeit, enthaltend eine Verbindung nach Anspruch I zusammen mit pharmazeutischen unbedenklichen Hilfs- und Trägerstoffen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57151098A JPS5939870A (ja) | 1982-08-30 | 1982-08-30 | フルオロカ−ボン乳化製剤 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3303151A1 DE3303151A1 (de) | 1984-03-01 |
| DE3303151C2 true DE3303151C2 (de) | 1986-10-16 |
Family
ID=15511288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3303151A Expired DE3303151C2 (de) | 1982-08-30 | 1983-01-31 | Perfluorcycloamine und diese Verbindungen enthaltende Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeiten |
Country Status (11)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4423061A (de) |
| JP (1) | JPS5939870A (de) |
| BE (1) | BE895756A (de) |
| CA (1) | CA1192494A (de) |
| CH (1) | CH658051A5 (de) |
| DE (1) | DE3303151C2 (de) |
| FR (1) | FR2532309B1 (de) |
| GB (1) | GB2125787B (de) |
| LU (1) | LU84614A1 (de) |
| NL (1) | NL8300357A (de) |
| SE (1) | SE442634B (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS59112936A (ja) * | 1982-12-21 | 1984-06-29 | Green Cross Corp:The | ペルフルオロエ−テル化合物及びその製造法 |
| WO1984003624A1 (en) * | 1983-03-17 | 1984-09-27 | University Patents Inc | Method for inhibiting the growth of anaerobes |
| US4931472A (en) * | 1985-09-17 | 1990-06-05 | Biomed Technology, Inc. | Fluorinated triethylenediamine as an oxygen transport agent |
| US5514720A (en) * | 1986-07-09 | 1996-05-07 | Hemagen/Pfc | Stable emulsions of highly fluorinated organic compounds |
| US5684050A (en) * | 1986-01-24 | 1997-11-04 | Hemagen/Pfc | Stable emulsions of highly fluorinated organic compounds |
| US5171755A (en) * | 1988-04-29 | 1992-12-15 | Hemagen/Pfc | Emulsions of highly fluorinated organic compounds |
| JPH0264195U (de) * | 1988-11-01 | 1990-05-14 | ||
| US5403575A (en) * | 1991-12-12 | 1995-04-04 | Hemagen/Pfc | Highly fluorinated, chloro-substituted organic compound-containing emulsions and methods of using them |
| KR20030076593A (ko) | 2000-12-29 | 2003-09-26 | 오뜨끄리또에 악찌오네르노에 오브셰스뜨보 나우취노-쁘로이즈보드스뜨벤나야 피르마 "뻬르프또란" | 가스 전달 에멀젼용 기재로서 사용되는 퍼플루오르화된사이클을 포함하는 3차 아민 및 이의 제조방법 |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL7304074A (de) * | 1973-01-23 | 1974-07-25 | ||
| US3911138B1 (en) * | 1973-02-26 | 1996-10-29 | Childrens Hosp Medical Center | Artificial blood and method for supporting oxygen transport in animals |
| US3993581A (en) * | 1973-10-05 | 1976-11-23 | The Green Cross Corporation | Process for preparing stable oxygen transferable emulsion |
| JPS5331209B2 (de) * | 1973-10-05 | 1978-09-01 |
-
1982
- 1982-08-30 JP JP57151098A patent/JPS5939870A/ja active Granted
- 1982-12-28 US US06/454,106 patent/US4423061A/en not_active Expired - Fee Related
- 1982-12-29 CA CA000418704A patent/CA1192494A/en not_active Expired
-
1983
- 1983-01-28 SE SE8300451A patent/SE442634B/sv not_active IP Right Cessation
- 1983-01-28 CH CH486/83A patent/CH658051A5/de not_active IP Right Cessation
- 1983-01-28 GB GB08302398A patent/GB2125787B/en not_active Expired
- 1983-01-31 DE DE3303151A patent/DE3303151C2/de not_active Expired
- 1983-01-31 LU LU84614A patent/LU84614A1/fr unknown
- 1983-01-31 NL NL8300357A patent/NL8300357A/nl not_active Application Discontinuation
- 1983-01-31 BE BE0/210010A patent/BE895756A/fr not_active IP Right Cessation
- 1983-01-31 FR FR8301448A patent/FR2532309B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU84614A1 (fr) | 1983-09-08 |
| CA1192494A (en) | 1985-08-27 |
| GB2125787A (en) | 1984-03-14 |
| US4423061A (en) | 1983-12-27 |
| GB2125787B (en) | 1986-01-29 |
| NL8300357A (nl) | 1984-03-16 |
| SE8300451D0 (sv) | 1983-01-28 |
| SE442634B (sv) | 1986-01-20 |
| SE8300451L (sv) | 1984-03-01 |
| FR2532309A1 (fr) | 1984-03-02 |
| CH658051A5 (de) | 1986-10-15 |
| BE895756A (fr) | 1983-05-16 |
| JPH0261922B2 (de) | 1990-12-21 |
| JPS5939870A (ja) | 1984-03-05 |
| DE3303151A1 (de) | 1984-03-01 |
| GB8302398D0 (en) | 1983-03-02 |
| FR2532309B1 (fr) | 1986-01-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2404564C3 (de) | Als Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeit geeignete wässrige Emulsion und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3877595T2 (de) | Haltbare waesserige emulsionen aus fluorkohlenwasserstoffen. | |
| DE69306810T2 (de) | Stabilisierung von fluorkohlenstoff-emulsionen | |
| DE69505657T2 (de) | Fluorcarbonetherhybriden enthaltende physiologich akzeptabele emulsionen und verwendungsverfahren | |
| DE3785054T2 (de) | Stabile emulsionen von stark fluorierten, organischen verbindungen. | |
| DE3303151C2 (de) | Perfluorcycloamine und diese Verbindungen enthaltende Blutersatzmittel und Perfusionsflüssigkeiten | |
| DE3390172T1 (de) | Perfluorkohlenstoff-Emulsionen, deren Herstellung und deren Verwendung in der Therapie | |
| DD297458A5 (de) | Verfahren zur herstellung perfluorierter heterocyclischer verbindungen und nach diesem verfahren hergestellte verbindungen | |
| DE3303116C2 (de) | ||
| CA1250296A (en) | Perfluorobicyclo compounds | |
| DE2630586A1 (de) | Waessrige emulsion von perfluorkohlenstoffverbindungen mit 9 bis 11 kohlenstoffatomen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als blutersatzmittel und perfusionsfluessigkeit | |
| US4591593A (en) | Perfluoro compound and emulsion thereof | |
| DE69419503T2 (de) | Fluorkohlenstoff-emulsionen mit reduzierten gaseinschliessenden eigenschaften in den lungen | |
| EP0415263B1 (de) | Stabilisierung von Perfluorcarbonemulsionen und als emulsionsstabilisierende Zusätze verwendbare perfluorierte heterocyclische Verbindungen | |
| DE4019061A1 (de) | Verfahren zur herstellung perfluorierter heterocyclischer verbindungen und nach diesem verfahren hergestellte verbindungen | |
| US4526969A (en) | Trifluoromethyl substituted perfluoro quinolizines | |
| JPH0372423A (ja) | パーフルオロカーボン化合物含有乳化製剤 | |
| DE2555408C2 (de) | ||
| JPS58225013A (ja) | フルオロカ−ボン乳化製剤 | |
| DE2152001C3 (de) | 3-Piperidino- und 3-Morpholinopropylbenzoate und deren Salze, Verfahren zur Herstellung derselben sowie solche Verbindungen enthaltende Arzneimittel | |
| JPS6360025B2 (de) | ||
| DE1072977B (de) | Verfahren zur Herstellung von Hexafluordiäthyläther |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: VOSSIUS, V., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. TAUCHNER, P., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. HEUNEMANN, D., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. RAUH, P., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |