DE330380C - Vorrichtung zur Herstellung von Musterware (Petinet-Pressmustern) auf Rundstrickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Musterware (Petinet-Pressmustern) auf Rundstrickmaschinen

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DE330380C
DE330380C DE1916330380D DE330380DD DE330380C DE 330380 C DE330380 C DE 330380C DE 1916330380 D DE1916330380 D DE 1916330380D DE 330380D D DE330380D D DE 330380DD DE 330380 C DE330380 C DE 330380C
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Rieter Ingolstadt GmbH
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Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B9/00—Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26—Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/38—Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with stitch patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Musterware (Petinet-Preßmustern) auf Rundstrickmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von durch Doppelmaschen hergestellten Musterungen (Petinetpreßmustern) auf Rundstrickmaschinen mit Schwingen.
  • Es ist bereits bekannt, die Nadeln durch auf deren unteres Ende wirkende Schwingen zu bewegen. Die betreffenden Schwingen wurden durch einen auf das Ende ihrer wagerechten Arme wirkenden Ring bewegt.
  • Diese bekannte Preßmusterbildung ist aber an dieselben Maschenstäbchen gebunden, also in der Längsrichtung unverändert, da immer auf den gleichen Maschenstäbchen gepreßt wird. Nur durch die zeitweise Unterbrechung des Pressens waren Mustermöglichkeiten gegeben.
  • Nach vorliegender Erfindung fällt die Bindung an bestimmte Maschenstäbchen bzw. an eine bestimmte Maschenstäbchengruppe weg. Die Nadeln, welche Preßmuster erzeugen sollen, sind unter sich noch in mehrere Gruppen geteilt, so daß man durch wahlweise Betätigung der einen oder andern bzw. beider Gruppen eine größere Mustermöglichkeit erzielt, die auch nicht an bestimmte Maschenstäbchen gebunden ist.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß man im Bereich der Schwingen Ringstücke anordnet, die durch eine Musterkette o. dgl. wahlweise zusammengezogen werden können, wodurch die Nadeln der von betreffendem Ringstück beeinflußten Schwingen seitlich aus dem Bereich der Schloßteile gezogen werden.
  • Hierdurch werden die Nadeln teilweise von der Aufwärtsbewegung, die für das Ansbilden der Maschen durch Verlegung dis Maschenhenkels hinter die Nadelzuncle nötig ist, verhindert. Der Maschenhenkel bleibt im Nadellaken und wild erst bei der nächsten Reihe mit dem neuen Maschenhenkel verarbeitet.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Einrichtung als Beispiel dargestellt. Fig. x ist ein Schnitt nach A-A der Fig. 3, Fig. z ein Schnitt durch den in Betracht kommenden Teil nach B-B der Fig. 3. Fig 3 ist eine Draufsicht. Fig. q. zeigt eine andere Stellung der Teile in dem Schnitt entsprechend Fig. i. Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten.
  • Die Nadeln i reichen mit ihren Enden 2 in Schwingen 3, die auf einem Ring q. drehbar gelagert sind. Die Schwingen sind mit verschiedenartigen Ansätzen 5 und 6 versehen (Fig. i und 2). In einem Kranz 7 sind Ringstücke gelagert, die aus zwei bei 8 bzw. 8' gelenkig verbundenen Teilen g, =o bzw. g', =o' bestehen. Der Teil g des oberen Ringstückes ist bei =i gelenkig im Kranz 7 befestigt. An der entgegengesetzten Seite ist bei 12 ein Schwingstück 13 befestigt, an das bei 14 der andere Teil =o des Ringstückes angreift. An das freie Ende des Stückes 13 ist eine Stange 15 angelenkt, die an einen Winkelhebel 16 angeschlossen ist, der durch die nach der Musterkette o. dgl. gehenden Stange 17 bewegt werden kann. Der Teil g' der anderen Schwinge ist bei =i' am Maschinengestell gelagert und greift der Teil =o' an ein bei 12' befestigtes Schwingstück r3' an, indem der Teil 9 mit einem Schlitz 18 versehen ist, durch welchen die Verbindung zwischen Teil 13' und Stück`io' hindurchreicht. An =3' ist ebenfalls eine Stange 15' angelenkt, die an einem Winkelhebel 16' angeschlossen ist, der ebenfalls durch eine nach der Musterkette o. dgl. gehenden Stange 17' verbunden ist.
  • Die Nadeln x sind mit Füßen xg versehen, die in das Schloß 2o reichen und so in bekannter Weise auf und ab bewegt werden. An den Schwingen sind Federn 21, 21" befestigt, die andererseits an Ring 7 angeschlcssen sind und so die Schwingen in ihrer Lage halten.
  • Wenn sich die Schwingen in ihrer Normallage befinden, reichen die Füße der Nadeln bis in die Bahn der Schloßführung. Wird durch die Musterkette z. B. die Stange 17' abwärtsgezogen, so wird durch den -Winkelhebel 16' die Stange 15' nach außen gezogen. Dadurch wird der an das Schwingstück 13' greifende Ringteil io' nach der Mitte zu verschoben und nimmt auch den anschließenden Teil g' mit. Hierdurch werden die Schwingen 5, deren Ansätze in der Bahn dieses Ringes liegen, in die aus Fig. q. ersichtliche Lage gebracht. Das Nadelende wird ebenfalls nach innen gedrückt, so daß der Nadelfuß im Schloßteil zurücktritt und aus der Steigbahn herauskommt- Während die Nadel vorher hochgetrieben wurde und so die Musterfaden ersassen konnte, wird dies nun nicht mehr möglich. Durch Federn werden die Schwingen in ihre Ruhelage zurückgebä acht.
  • In gleicher Weise können die von dem anderen Ringstück bee:nflußten Schwingen nach innen bewegt und deren Nadelfüße aus der Führungsbahn des Schlosses. herausgebracht werden.
  • Auf diese W e: se können Mustereffekte zwischen verschiedenen Maschenstäbchen liegend ausgeführt werden. Die Wirkungen der neuen Mustereffekte ergeben. sich aus den in der Zeichnung dargestellten schematischen Figuren. Fig. I und II zeigen zwei Beispiele der bisher möglichen Musterungen. Die Preßmuster wiederholen sich immer auf denselben Stäbchen, die Mustermöglichkeit beschränkte sich auf zeitweise Unterbrechung des Pressens. Die Fig. III bis V zeigen gegenüber der Fig. 2 die erweiterte Mustermöglichkeit bei der neuen Einrichtung. tadurch, daß die Pressungen in den einzelnen Reihen ebenfalls gewechselt werden, sind die verschiedensten Wirkungen hervorzubringen.
  • Da mehrere Gruppen von Musterschwingen vorhanden sind, die abwechselnd oder zusammen. in Wirkung treten, so ist es ohne weiteres klar, daß die Doppelmaschen zwischen verschi Adenen Maschenstäbchen abwechseln können, wie dies die weiteren Beispiele Fig. VI bis VIII veranschaulichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCii: Vorrichtung zur Herstellung von Musterware (Petinetpreßmustern) auf Rundstrickmaschinen mit Nadelschwingen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelschwingen unter der Einwirkung von übereinanderliegenden Ringstücken stehen, welche einerseits am Maschinengestell befestigt, andererseits an ein Schningstück angeschlossen sind, das mit einer nach der Musterkette reichenden Stange derart verbunden ist, daß durch deren Bewegung das zugehörige Ringstück zusammengezogen und hierdurch die unter der Wirkung dieses Schwingstückes stehenden Nadelschwingen so bewegt werden, daß sie der Einwirkung des Nadelhebers entzogen werden.
DE1916330380D 1916-11-14 1916-11-14 Vorrichtung zur Herstellung von Musterware (Petinet-Pressmustern) auf Rundstrickmaschinen Expired DE330380C (de)

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