DE330664C - Vorrichtung zum Schmieren der Spurkraenze von auf Schienen rollenden Fahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Schmieren der Spurkraenze von auf Schienen rollenden Fahrzeugen

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DE330664C
DE330664C DE1919330664D DE330664DA DE330664C DE 330664 C DE330664 C DE 330664C DE 1919330664 D DE1919330664 D DE 1919330664D DE 330664D A DE330664D A DE 330664DA DE 330664 C DE330664 C DE 330664C
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piston
lubricating
sleeve
rails
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges
    • B61K3/02Apparatus therefor combined with vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen bekanntge- , worden zum Schmieren der Spurkränze von auf Schienen rollenden Fahrzeugen, um die starke Abnutzung sowohl der Kränze selbst wie auch der Schienen zu vermindern.
Diese Vorrichtungen haben sich aber in der Praxis in verschiedener Beziehung nicht bewährt; schon deshalb nicht, weil dieselben für .
" ölschmierungen eingerichtet sind, und ferner
ίο aus dem weiteren Grunde, weil die das Öl auf die Spurkränze übertragenden Organe der- ■ selben während des Fahrens mit den letzteren in intermittierender Verbindung stehend angeordnet und deshalb stets Schlägen und durch diese verursachtem Verschleiß unterworfen sind.
Durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung sind diese Mängel beseitigt, indem diese für Schmiermittel in konsistenter Form, z. B. Konsistenzfett oder Graphit mit öl gemischt, ausgebildet ist, welche Schmiermittel bekanntlich für hohe Drucke, wie sie beim Befahren zwischen'.'Spurkranz und Schiene eintreten, die geeigneteren sind. . as Dabei ist der Schmierbehälter als. eine gegen den Spurkranz selbsttätig anpreßbare, mit einem Mantel aus elastischem Material bestehende Mündung versehene, eine Regelungsvorrichtung aufweisenden Kolben enthaltende Büchse ausgebildet, wobei die in einem Support beweglich angeordnete Büchse einerends als Düse ausgebildet ist, die am Radkranz anliegt. Dadurch Wird erreicht, daß die Schmierung eine ständige ist, wobei sich das Fett vom geschmierten Radkranz derart an die innere Seite der Schienen verteilt, daß es genügt, wenn nur einzelne, eine Strecke befahrende Wagen mit der Vorrichtung versehen sind, und daß sich durch die Anwendung der Vorrichtung eine außerordentliche Schonung sowohl der Radkränze wie auch der Schienen ergibt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt desselben,
Fig. 2 eine Draufsicht.
Fig. 3 und 4 zeigen Details,
Fig. 5 eine Variante.
In einem am Fahrzeug, ζ. B. am Rahmen, anbringbaren Support 1 ist eine Büchse 2 gelagert, in welcher ein Kolben 3 beweglich angeordnet ist. Die Büchse 2 trägt einerends eine Kappe 4, in welcher eine Außengewinde aufweisende, einerends mit einem Handgriff 6 versehene Spindel 7 drehbar angeordnet ist, deren anderes Ende einen zweiten Kolben 8 aufweist. Zwischen den beiden Kolben 3 und 8 ist eine Feder vorgesehen, durch welche der Kolben.3 betätigt bzw. auf die in der Büchse 2 eingebrachte Schmiermasse, z. B. sogenanntes Konsistenzfett oder eine Mischung von Abfallöl und Graphit, ein ständiger, mit Hilfe von Gewindestück 7 und Kolben 8 regulierbarer Druck ausgeübt wird. Um zwecks Füllung der Büchse mit Schmiermasse den Kolben 3
leicht herausnehmen zu können, ist in demselben eine durch den Kolben 8 und die Spindel 7 hindurchreichende Stange 9 vorgesehen. In das andere Ende der Büchse 2 ibt eine Düse 10 eingesetzt, die gegen die Hohlkehle Ji des Spurkranzes eines Rades R gerichtet ist. Über die Düse 10 ist eine aus elastischem Material, ζ. Β. aus einem Stück Gummischlauch, bestehende Kappe 11 gelegt und auf dieser ein Ring 12 (Fig. 3) ver- und feststellbar angeordnet. Der Ring 12 weist ein Auge 13 auf, in welchem ein unter dem Einfluß einer Stellschraube 14 stehender, aus hartem Material, z. B Korund, Glas oder gehärtetem Stahl, bestehender Zapfen 15 vorgesehen ist.
Auf der Büchse 2 ist eine Bride 16 (Fig. 4) ver- und feststellbar angebracht, an welcher die einen Enden von Federn 17,17' angelenkt sind, deren andere Enden an am Support 1 vorgesehenen Augen befestigt sind. Die an der Bride 16 angreifenden Federösen 18, 18' sind zwecks rascher Abnahme der Federn mit Ausnehmungen 19,19' versehen. Bei der Detailvariante nach Fig. 3a ist der unter dem Einfluß der Stellschraube 14 stehende Zapfen 15' auf der dem Spurkranz zugekehrten Seite zur Aufnahme einer aus widerstandsfähigem Material, z. B. Stahl, bestehenden Kugel 15" ausgebildet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Nachdem die Büchse 2 mit der Schmiermasse gefüllt ist, wird die Vorrichtung so eingestellt, daß die Mündung der Düse in der Hohlkehle des Radkranzes anliegt, wobei durch den Zapfen 16, der als Anschlag dient, verhindert wird, daß die Düse durch das sich drehende Rad abgeschliffen bzw. beschädigt wird. Durch die elastische Kappe 11 wird die Düse gegen den Radkranz abgedichtet, und durch die mittels der Spindel 7 regulierte Feder wird'der Kolben 3 so gegen die eingefüllte Schmiermasse gepreßt, daß eine ständige iS Abgabe derselben an das Rad stattfindet. Nach erfolgter Entleerang der Büchse, was durch die Stellung des freien Endes der Stange 9 gegenüber der Spindel 7 ersichtlich ist, werden die Federn 17 ausgehängt, worauf die Büchse durch den. Support 1 hindurchgezogen und frisch gefüllt werden kann.
Während bei der beschriebenen Anordnung das Hinauspressen des Fettes aus der Büchse 2 lediglich durch Federdruck erfolgt, zeigt die Variante nach Fig. 5 eine Anordnung, bei welcher die Bewegung des Kolbens zwangläufig· erfolgt. Die Büchse 20 trägt eine Kappe 21, in welcher eine vor achsialer Bewegung einerseits durch einen Anpaß 22 und anderseits durch einen Stellring 23 gesicherte Spindel 24 gelagert ist, deren eines in die Büchse 20 hineinragendes, mit Gewinde versehenes Ende den Kolben 25 trägt, der zwecks Sicherung gegen Drehung mit Flügeln 26 versehen ist. ι Das andere Ende der Spindel 24 trägt gleitbar, aber nicht drehbar eine Kupplungsmuffe 27, die in ein durch eine Schnecke 28 angetriebenes Schneckenrad 29 eingreift. In der Muffe 27 ist das eine Ende einer die Spindel 24 traversierenden Stange 31 befestigt, deren anderes Ende einen Kopf 32 aufweist, gegen welchen das Auge 33. des Kolbens 25 anpressen kann. Wird, nun mit Hilfe der Schnecke 28 das Schneckenrad 29, durch die damit im Eingriff stehende Muffe 27 die Spindel 24 gedreht und der Kolben 25 in Richtung des Pfeiles bewegt, so wird, nachdem das Auge 33 des . Kolbens den Kopf 32 der Stange 31 erreicht hat, bei weiterer Drehung die Stange in gleicher Richtung bewegt. Durch den Mitnehmer 30 ist die Stange 31 aber mit der Muffe 27 verbunden, welche durch die Bewegung der ersteren außer Eingriff mit dem Schneckenrad 29 gebracht und damit der Kolben 25 außer Tätigkeit gesetzt wird. Mittels eines Schlauches 34 wird die Schmiermasse an ihren Bestimmungsort geliefert.
• Die Wirkungsweise der beschriebenen Variante ist analog derjenigen des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 bis 4, mit dem go Unterschiede, daß das Herauspressen der Schmiermasse zwangläufig mittels Schneckengetriebes erfolgt.' Dabei ist die Mündung der Büchse an einen Schlauch angeschlossen, durch welchen die Schmiermasse in an Radkränzen anliegende Düsen geleitet wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Schmieren der Spurkränze von auf Schienen rollenden Fahrzeugen mit einem starres Schmiermaterial enthaltenden Schmierbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmierbehälter als eine gegen den Spurkranz selbsttätig anpreßbare, mit einem Mantel aus elastischem Material bestehende Mündung versehene, eine Reglungsvorrichtung auf weisenden Kolben enthaltende Büchse ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse in einem Support heweglich angeordnet ist, einerends als Düse ausgebildet ist und anderenends eine Schraube zur Regulierung einer die Betätigung des Kolbens be wirkenden Feder aufweist.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den elastischen Mantel der Düse ein Ring gelegt ist, in welchem ein ver- und feststellbarer Anschlag aus . hartem Material vorgesehen ist.
4· Vorrichtung nach Patentanspruch ι auf der dem Spurkranz zugekehrten Seite
und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kugel aufweist.
Anschlag ein Kronstift ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch i,
5. Vorrichtung nach Patentanspruch x, 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti-
und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gung des Kolbens durch ein von letzterem
Anschlag aus einem Metallstift besteht, der ausrückbares Schneckengetriebe erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
GEBlHCKT IV DER
DE1919330664D 1919-06-13 1919-07-16 Vorrichtung zum Schmieren der Spurkraenze von auf Schienen rollenden Fahrzeugen Expired DE330664C (de)

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ES2089878T3 (es) * 1994-09-24 1996-10-01 Limon Fluhme & Co De Tobera pulverizadora de un dispositivo de lubrificacion de la pestaña de una rueda de un vehiculo ferroviario.
CN102431573A (zh) * 2011-10-28 2012-05-02 中国铁道科学研究院金属及化学研究所 机车轮缘流体润滑喷嘴

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GB145009A (en) 1920-09-30
CH87694A (de) 1921-01-03
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