CH87694A - Vorrichtung zum Schmieren der Spurkränze von Schienen-Fahrzeugen, mit einem festes Schmiermaterial enthaltenden Behälter. - Google Patents
Vorrichtung zum Schmieren der Spurkränze von Schienen-Fahrzeugen, mit einem festes Schmiermaterial enthaltenden Behälter.Info
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- B61—RAILWAYS
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- B61K3/00—Wetting or lubricating rails or wheel flanges
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Description
Yorriehtung zum Schmieren der Spurkräuze von Schienen-Fahrzengen, mit einem festes Schntiermateriat enthaltenden Beh : Uter.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schmieren der Spurkränze von Schienenfahrzeugen, mit einem festes Schmiermaterial enthaltenden Behälter der als Büchse ausgebildet ist, deren dem Spurkranze zugekehrtes Ende mit einer Düse versehen ist, m-loche lift-tel zur Ab- dichtung derselben gegen den Spurkranz auf whist.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt desselben :
Fig. 2 und 2a zeigen zwei Ansichten :
Fig. 3 3a und 1 zeigen Einzelheiten der Vorrichtung : Fig. 5 stellt eine Var@ante dar.
In einem Support I ist Biielise 2 e- largert, in welcher ein Kolben 3 beweglich an (reordnet ist. Die Büchse 2 trägt einerends eine Kappe 4, in welcher eine Aussengewinde aufweisende, einerends mit einem Handrade versehene.:mderedsntsZapfen.7ausgebil- (14ete Spindel 7 drebbar angeordnet ist. auf weleher luise ein zweiter Kolben 8 sitzt Zwischen den beiden Kolben 3 und 8 ist eine Druckfeder vorgesehen, durch welche der Kolben 3 betatigt, beziehungsweise auf die in der Buckse 2 eingebrachte Schmiermasse, zum Beispiel Konststenziett oder eine Mischung von Abfallöl und Graphit, ein ständiger, unit Hilfe von Spindel 7 und Kolben 8 regulierbarer Druck ausgeübt wird.
Um dem Kolben 3 eine gute Führung zu geben, ist an demselben eine durch den Kolben 8 und die Spindel 7 hindurchreichende Stange 9 vorgesehen. In das andere Ende der Büchse 2 ist vermittelst eines (nicht gezeichneten) ist jonettverschlusses eine Düse 10 eingesetzt. die gegen die Hohlkehle b des Spurkranzeeines Rades B gerichtet ist. Über die Düse 10 ist eine aus elastischem Material, zum Beispiel aus einem Stücke Gummischlauch. Leder oder dergleichen, bestehende Kappe 11 gelegt, und auf dieser ein Ring 12 (Fig. 3) verstellbar and mittelst einer (nicht gezeichneten) Schraube fest-tellbar angeordnet.
Der Ring 12 weist ein Auge 13 auf, in wel ehem ein nnter dem Einfluss einer Stellschraube 14 stehender Anschlag 15, aus har t der@al, zum Beispiel Korund. Porzel- lan, gehartetem Stahl oder dergleichen, bestebend. verstellbar und mittelst einer (nicht gezeichneten) Stelischraube leststellbar vorgesehen ist
Fj'.'-xeigtt'UK\'anan < edesAnschla- ges, wo@@@ der zum Beispiel aus Korund bestehen@@ Auschlag 15 durch einen Metall- still 15' e@setzt ist, der auf der dem Spurkrauze zugekehrten Seite eine Stahlkugel 15" aufweist.
Auf der Büchst 2 ist eine Bride 16 (Fig.
4) ver- und feststellbar angebracht. an welcher die einem Enden von Federn 17, 17' angelenkt sind, deren andere Enden an am Support 1 vorgeschenen Augen befestigt sind.
Die an der Bride 16 angreifenden Federösen 18, 18' sind zwecks rascher Abnahme der Federn mit Ausnehmung 19, 19' versehen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Nachdem die Büchse 2 nach erfolgter Wegnahme der Düse 10 mit der Schmiermasse gefüllt und die letztere wieder aufgesetzt ist. wird die Vorrichtung so eingestellt. dass die Mündung der Düse in der Hohlkehle des Radkranzes anliegt, und hernach die Stange 9 losgelassen. Durch den Anschlag 15 wird verhindert, dass die Düse durch das sich drehende Rad abgeschliffen, beziehungsweise beschädigt wird. Durch die elastische Kappe 11 wird die Düse gegen den Radkranz abgedichtet und durcli die mittelst der Spindel 7 regulierte Feder -ird der Kolben 3 so gegen die eingefüllte Schniiermasse gepresst, dass eine ständige Abgabe derselben an das Rad stattfindet.
Nach erfolgter Entleerung der Büchse werden die Federn 17 ausgehängt, worauf die Büchse durch den Support 1 hindurchgezogen und frisch gefüllt werden kann.
Wahrend bei der beschriebenen Ausführung das Einauspressen des Fettes aus der Büchse 2 lediglich durch Federdruck erfolgt. zeigt die Variante nach Fig. 5 eine Anordnung. bei welcher die Bewegung des Kolbens zwangsläufig erfolgt.
Die Riichse 2' trägt eine Kappe 4'. in welcher eine vor achsialer Bewegung emerseits durch einen Anpsss 20 und anderseits durch einen Stellring 21 gesiciierte Spindei 7'gelagert ist, deren eines. in die Büchse 2 hineinragendes. mit Gewinde versehenes Ende den Kolben 3' trägt, der zwecks Sicherung gegen Drehung mit Flüge 22versehenist.Dasand-ere Ende der Spindel 7' trägt achsial verschiebbar. aber nicht drehbar. eine Kupplungsmuffe 23. die in ein durch eine Schnecke 24 angetriebenes. auf der Spindel 7' lose sitzendes schneckenrad 25 eingreift.
In der Muffe 23 ist das eine Ende eines Mitnehmers 26 gelagert. dessen anderes Ende am einen Ende einer in der Spindel 7' verschiebbar gelagerten stange 27 befestigt ist deren anderes Ende einen Kopf 28 aufweist, an welchen sich das Auge 29 des Kolbens 3' anlegen kann. Wird nun mit Hilfe der Schnecke 24 das Schneckenrad 25 und durch die damit im Eingriffe steLende Muffe 23 die Spindel 7' gedreht und der Kolben 3' bewegt. so wird. nachdem das Auge 29 des Kolbens den Kopf 28 der Stange 27 erreicht hat. bei wei- terer Drehung die Stange in gleicher Rich tung bewegt.
Durch den Mitnehmer 26 ist die Stange 27 aber mit der Sfuffe 23 verbunden. welche durch'die Ben-egung der ersteren ausser Eingriff mit. dem Schneckcnrade 25 gebracht und damit der Kolben 3'auBer Tätigkeit gesetzt wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Variante ist analog derjenigen des Ausfüh- rungsbeispvels nach den Fig. 1 bis 4. mit de-m Unterschierle. daB das Herauspressen der Schmiermasse zwangsläufig mittelst des Schneckengetriebes erfolgt.
Die beschriebene Vorrichtung hietet den Vorteil, dass dabei als Schmiermittel Fett und dergleichen verwendet werden kann. und daR die Schmierung eine standige ist.
Praktisebe Versuche haben ergeben, dass sich das Fett vom gescbmierten Radkranze derart auf die Sehienen verteilt. dass es genügt. wenn nur einzelne eine Strecke befahrende Wagen mit der Vorrichtung versehen sind. und dass sich durch die Anwendung der Vor- richtung eine ausserordentliche Schonung
Claims (1)
- sowohl der Radkranze, wie auch der Schie r r ç PATENTANSPRUCH: vorrichtung zum Schmieren der Spur @ranze von Schienenfahrzeugen, mit einem festes Schmiermaterial enthaltenden Behälter. dadurch gekennzeichnet, dass der letztere als eine einen auf das Schmiermaterial einwirkenden Kolben enthaltende Büchse ausgebildet ist deren dem Spurkranze zugekehrtes Ende mit einer Düse versehen ist. welche Mittel zur Abdichtung derselben gegen den Spurkranz aufweist.UNTERANSPÜCHE: J. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Vorschub des Kolbens eine mittelst Spindel und Kollben einstellbare Feder vorgesehen ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Vorschub des Kolbens eine mittelst eines Schmecken getriebes betätigbare Spindel vorgesehen ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Büchse unter dem Einflusse von Federn stellt und' in einem Supporte beweglich abgeordnet. ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Düse mit einem Abdichtungsringe versehen ist.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet. daL über den Abdichtungsrmg ein Ring gelegt ist. in welchem ein verstell-und feststellbarer Anschlag aus hartem Ma terial angeordnet ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5. dadurch ge kennzeichnet. dass der Anschlag ein In o rundstift ist.7. Vorrichtung nach Palentanspruch und Unteransprüehen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, daB der Anschlag aus einem Metallstifte besteht, der auf der dem Spur kranze zugekehrten Seite eine Stahlkuge ! aufweist.
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