DE331299C - Zahnbuerste - Google Patents

Zahnbuerste

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Publication number
DE331299C
DE331299C DE1919331299D DE331299DD DE331299C DE 331299 C DE331299 C DE 331299C DE 1919331299 D DE1919331299 D DE 1919331299D DE 331299D D DE331299D D DE 331299DD DE 331299 C DE331299 C DE 331299C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
handle
spindle
piston
toothbrush
Prior art date
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Expired
Application number
DE1919331299D
Other languages
English (en)
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JOHANN KASPAR SCHLEE
Original Assignee
JOHANN KASPAR SCHLEE
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Publication date
Application filed by JOHANN KASPAR SCHLEE filed Critical JOHANN KASPAR SCHLEE
Application granted granted Critical
Publication of DE331299C publication Critical patent/DE331299C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B11/00Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
    • A46B11/001Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs
    • A46B11/002Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs pressurised at moment of use manually or by powered means
    • A46B11/0024Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs pressurised at moment of use manually or by powered means with a permanently displaceable pressurising member that remain in position unless actuated, e.g. lead-screw or ratchet mechanisms, toothpaste tube twisting or rolling devices
    • A46B11/0027Lead-screw mechanisms

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

  • Zahnbürste. Es sind bereits Zahnbürsten vorgeschlagen, denen. die Pasta von innen durch Öffnungen einer Bürstenholzbohrung von einer Tube aus zugeführt werden soll, Zu diesem Zweck ist die Tube mit einem mit ihr aus einem Stück bestehenden, diesen Öffnungen entsprechende Seitenlöcher aufweisenden dünnen Rohr in die Bürstenholzbohrung und im übrigen in den höhlen Bürstenstiel einzuschieben, um mittels eines Füllkolbens die Pasta zwischen den Borstenwurzeln auszutreiben. Der Füllkolben soll dort durch Führung in einer abgeplatteten Tube gegen Verdrehen gesichert und durch Drehen einer ihn durchsetzenden Schraubenspindel vorgeschoben werden. Diese Zahnbürsten haben sich als unbrauchbar erwiesen, in, erster Linie "deshalb, weil die Pasta in den Seitenlöchern des engen Tubenrohres und in den anschließenden, ständig gefüllten Tubenrohrteilen innerhalb eines Tages eintrocknet und Pfropfen bildet, die selbst dann nicht mehr -durchgedrückt werden. können, wenn man die hintere Spindeldrehscheibe mit der Zange zu drehen sucht. Der Kolben läßt sich überhaupt nicht mehr vortreiben: Diese Bürste ist also nur ein einziges Mal bestiminungsgemäß benutzbar. Aber=-- selbst. wenn -das- Verstopfen der Austrittsöffnungen; "nicht eintreten . würde, so-wäre diese Zahnbürste inimer=noch unvorteilhaft, weil die für sie ge-#ählte Pästätübe wegen ihrer Abplattung zur Yelhiniderung der-Kolbendrehung und auch wegen.des mit ihr aus einem Stück gedachten @2ohres=zitr_ Einführung- in die Bürstenholzbohrurig nur in sehr vielen; das Fabrikat außerordentlich verteuernden Arbeitsgängen hergestellt werden könnte.
  • Mit -vorliegender Erfindung ist nun eine Zahnbürste- mit nie versagender Pastainneneinführung dadurch geschaffen, daß in der Griffspindel eine Stange geführt ist, deren vorderer Kopf als Anschlag hinter den Tubenhals zurückgezogen und als Verdrängungskolben bis vor die vorderste Ausmündung der Bürstenholzleitung vorgeschoben werden kann. In zurückgezogener Stellung läßt der Stangenkopf die-durch den Füllkolben vorzuschiebende, zum einmaligen Zahnreinigen erforderliche Pastamenge uribeengt durch den normalen Tubenschraubhäls austreten. Schiebt man hierauf die Stange vor, so. drängt ihr Kopf die aus der Tube ausgetretene Pastamenge vor sich her und treibt sie durch die Ausmündungen des in das Bürstenholz eingesetzten Leitungsrohres aus, das gleichzeitig durch die Stange, die nur etwas dünner ist als ihr Kopf, nahezu ausgefüllt bleibt.
  • Beim Vorschieben des Stangenkopfes wird das Leitungsrohr, also entleert, so daß es während des Aufbewahrens der Bürste keine Pasta enthält, durch deren Vertrocknen bisher die weitere Pastazufuhr unmöglich gemacht wurde.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Zahnbürste beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. r _zeigt dieselbe im Längsschnitt bei zurückgezogener, und . Fig.2 im gleichen Längsschnitt bei vorgeschobener Austreibstange.
  • Fig.3 ist ein Querschnitt durch die Grifftube nach A-B der Fig. 2 in größerem Mäßstabe, und Fig.4 eine Seitenansicht der zugehörigen Verkaufstube.
  • Im Bürstenholz a sitzt ein Leitungsrohr b, das mit Löchern c, c', c" zwischen den Borstenbüscheln ci ausmündet. In einer an das Leitungsrohr angeschlossenen Tube f ist ein gegen Drehung gesicherter Füllkolben g, g' auf seiner Spindel h .durch Drehen einer hinteren Griffscheibe i verschiebbar. Zu diesem Zweck ist in ein nach außen gedrücktes hinteres Tubengewinde h ein Gewindepfropfen l eingeschraubt, in dem die Spindel h drehbar, aber durch eine aufgelötete Bundscheibe m und einen eingelassenen Griffbund n gegen Verschieben gesichert ist. Der normale Gewindetubenhals o ist in eine auf den Bürstenholzstielansatz p aufgeschobene Verbindungsmuffe q eingeschraubt.
  • Der Erfindung entsprechend ist in der Spindel h eine Stange r geführt, deren> gerillter Kopf s mit etwa l/" mm Spiel in das Leitungsrohr b paßt und um ungefähr 1/1o mm dicker ist als die Stange r. Die Spindel h ist so bemessen, daß einerseits der Kolben g noch auf ihr sitzt, wenn er in seiner vorderen, durch den Tubenkonusrand t begrenzten Endstellung angelangt ist, und daß anderseits der Kopf s hinter den Gewindehals o zurücktritt, wenn er in seiner hinteren Endstellung an der Spindel seinen Anschlag findet. Die Stange ist solang, däß sie bei vor die vorderste Ausmündung c" des Rohres b geschobenem Kopf s hinten noch mit einem Griffknopf u aus der Griffrädchenschräube v vorsteht: Der Füllkolben besteht aus einer Metallscheibe g und einer an diese angenieteten Dichtungsscheibe g'. Die Metallscheibe g hat erfindungsgemäß einen geriffelten oder sonstwie gerauhten Rand w (Fig, 3), mit dem sie so in die Tube f paßt, daß sie unter stärkerem Nachschub in diese eingedrückt werden muß und dann gegen Drehung gesichert ist. Dadurch wird die Anwendung einer normalen, im Querschnitt vollständig kreisrunden Tube ermöglicht, die weit billiger herzustellen ist als die bekannte mit Abplattung zur Sicherung gegen Drehen des Kolbens. Die neue Pastahandgrifftube wird durch einen hinteren Schraubstopfen x und eine normale vordere Gewindekappe y verschlossen in den Handel gebracht.
  • Näch Entfernung der beiden ' Verschlüsse x und y wird der Gewindehals o in die Muffe q eingeschraubt. Hierauf wird' bei zurückgezogener Stange r und ganz zurückgeschraubtem Kölben g; g' die Spindel h durch die Tubenfüllung hindurchgeschoben und der Gewindepfropfen l in das hintere Tubengewinde k eingeschräubt. Dreht man -nun bei linksgängiger Spindel h deren Griffscheibe i rechts, so rückt der Kolben in bekannter Weise entsprechend vor und drückt, da der Stangenkopf s den Tubenhalseingang nicht einengt (Fig. r), die gewünschte Pastamenge in Lias Rohr b. Nun braucht man nur die Stange r ganz vorzuschieben, um den Inhalt des Rohres durch seine Ausmündungen c nacheinander zwischen die Borstenbüschel d auszutreiben. Das Rohr b ist dann von Pasta entleert und wird durch. die Austreibstange r nahezu ausgefüllt, so daß beim Durchspülen der Bürste nach ihrem Gebrauch die Mündungslöcher c ausgewaschen werden, ohne daß Wasser zurückdringen und die Pasta in der Muffe q oder in der Tube auflösen kann. Anderseits kann auch nicht so -viel Luft zur Tube zurückdringen, daß ein Verhärten ihres die Stange r umgebenden, Halsinhaltes zu besorgen wäre. Die Zahnbürste ist also auch nach beliebig langer Benutzungspause stets benutzungsbereit.
  • Zur wiederholten Benut2ung braucht nur die Stange r am Knopf 1t zurückgezogen, die Griffscheibe i- gedreht und die Stange wieder vorgeschoben zu werfen.
  • Bei aus Galalith o. dgl. gepreßtem Bürstenkörper entfällt das Einsetzen eines besonderen Rohres b, weil die Leiturig unmittelbar beim Pressen des Materials hergestellt. wird.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform dient die Tube selbst als Stiel, der seine Länge und Dicke unabhängig von dem Pastaverbrauch beibehält. Auch in dieser Hinsicht ist der Erfindungsgegenstand einer bekannten Zahnbürste überlegen, deren mit den Fingern auszuguetschend`e Zinntube ebenfalls den Handgriff bilden soll und dessen Länge und Dicke nach Maßgabe des Pastaverbrauches schwindet. Die neue Tube kann natürlich auch wie die bekannte, abgeplattete Kolbentube in einen hohlen Zahnbürstenstiel eingefügt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: r. Zahnbürste mit an eine zwischen den Borsten ausmündende Bürstenholzleitung anschließbarer, den Stiel bildender oder in eine Stielhülse einschiebbarer Pastatube, in welcher durch Drehen eines hinteren Griffes auf dessen Spindel ein Füllkolben verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Griffspindel (i, h) eine Stange (r) geführt ist, deren vorderer Kopf (s) als Anschlag- hinter den Tubenhals (o) zurückgezogen und als Austreibverdrängkolben bis vor die vorderste Ausmürndung (c"), der Bürstenholzrohrleitung (b) vorgeschoben werden kann.
  2. 2. Zahnbürste nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB der Füllkolben (g) von .vollkommen kreisrunder Grundform mit einem geriffelten oder geraubten Rande (w) so stramm in die normale, nicht abgeplattete Gewindehalstube (f) paBt, daß er sich beim Drehen der Vortreibspindel (l:) nicht mitdreht.
DE1919331299D 1919-12-02 1919-12-02 Zahnbuerste Expired DE331299C (de)

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