DE3314665C2 - Induktiv beheizte Fixiervorrichtung - Google Patents
Induktiv beheizte FixiervorrichtungInfo
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Abstract
Eine Fixiervorrichtung für ein Kopiergerät weist eine Fixierwalze (21) und eine Anpreßwalze (31) auf. Durch die Fixierwalze ist ein erster Eisenkern (25) geführt. Ein zweiter Eisenkern (26) und dritte Eisenkerne (27) bilden zusammen mit dem ersten Eisenkern einen geschlossenen Magnetkreis. Alle Kerne sind lamelliert ausgebildet. Die Kerne sind über klotzförmige magnetische Bauteile (28, 29) mechanisch und magnetisch miteinander verbunden. Zumindest einer der beiden dritten Magnetkerne (27) ist abnehmbar ausgebildet, so daß die Fixierwalze (21) abnehmbar ist.
Description
a) der Kern besteht aus vier Teilkernen (25. 26, 27), von denen der erste (25) die Fixierwalze (21)
durchsetzt, der zweite (26) parallel dazu verläuft und der dritte und vierte (27) die Enden des
ersten und zweiten Teilkerns zumindest magnetisch miteinander verbinden,
b) der Kern ist an den drei freien Seiten in einem Joch gehaltert, das aus drei klotzförmigen magnetischen
Bauteilen (28, 29) besteht, die die Stoßkanten zwischen den Teilkernen überdekken
und die mit den Teilkernen durch Verschraubungen verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des zweiten Eisenkerns (26)
geringer ist als diejenige des ersten Eisenkerns (25), und das die Breite des zweiten Eisenkerns größer ist
als diejenige des ersten Eisenkerns.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein
weiteres klotzförmiges Bauteil (38'), das in den ersten Eisenkern (25) eingefügt ist und das eine öffnung
(35) für das Verschrauben eines dritten Eisenkerns (27) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere klotzförmige Bauteil (38')
mindestens teilweise in einen Endbereich des ersten Eisenkerns (25) eingefügt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Öffnung (37) im ersten Eisenkern (25)
zum Verschrauben der Mehrzahl von Lamellen (250) des Eisenkerns miteinander.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fixiervorrichtung für ein Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Kopiergeräte weisen eine Fixierwalze und eine Andruckwalze auf. zwischen denen Papier durchläuft,
auf dem ein Tonermuster abgeschieden ist. Die Fixierwalze muß auf eine bestimmte Mindesttempera-
§, tür erhitzt werden, damit der Kunststoffanteil des Toners
schmilzt und der Toner so auf dem Papier fixiert werden kann.
Es besteht also das Problem, eine Kopierwalze schnell und gleichmäßig aufheizen zu können. Nun ist es
bereits von Baumwoll-Spinnmaschinen her bekannt, daß Walzen durch Induktionsheizung erwärmt werden
können. Die Induktionsheizung ist dort anderen Heizarten überlegen, da direkt die Oberfläche der Heizwalzen
beheizt werden kann, so daß die Erwärmung in kurzer Zeit und mit zufriedenstellender Gleichmäßigkeit erfolgen
kann.
Ein Aufheizen innerhalb kurzer Zeit ist auch bei Fixiervorrichtungen
für elektrofotografische Kopiergeräte erwünscht. Die Gleichmäßigkeit der Erwärmung muß
jedoch noch besser sein als bei Heizwalzen für Baumwoll-Spinnmaschinen und die Wirbelstromverluste sollen
verringert sein.
Bei einer bekannten Fixiervorrichtung (DE-5 OS 23 60 389), bei der die Fixierrolle durch eine in der
Rolle angeordnete Lampe geheizt wird, ist dies nicht gewährleistet.
Eine andere bekannte Vorrichtung (US-PS 32 94 947), bei der die Fixierwalze induktiv beheizt ist, weist bczüglieh
der Gleichmäßigkeit der Erwärmung der Fixierwalze befriedigende Eigenschaften auf. Es ist dort ein aus
zwei U-förmigen Teilkernen bestehender Eisenkern vorgesehen, wobei die Teilkerne innerhalb der Fixierwalze
sowie innerhalb des parallel zur Fixierwalze verlaufenden Wicklungskörpers aufeinander stoßen und
durch ein Stahlband, das ebenfalls durch die Fixierwalze und den Wicklungskörper verläuft, zusammengehalten
sind. Bei dieser Anordnung sind einerseits relativ hohe magnetische Verluste zu erwarten, andererseits dürfte
die Stabilität der Anordnung zu wünschen übrig lassen, was nicht zuletzt auf den Umstand zurückzuführen ist,
daß dort derjenige Teil des Kerns, der durch die Fixierwalze verläuft, auch deren Lager zu halten hat. Das
Zerlegen des Kerns im Falle eines Austauschs der Fixierwalze läßt sich nicht schnell und einfach bewerkstelligen.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (DE-GM 19 04 046), bei der im Zusammenhang mit der induktiven
Heizung einer Fixierwalze ein geschlossener Kern vorgesehen ist, sind zwar magnetische Verluste in
diesem Ausmaß nicht zu erwarten, dafür ist aber bei dieser Anordnung ein Austausch der Fixierwalze praktisch
nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
induktiv beheizte Fixiervorrichtung der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Art so auszugestalten,
daß die magnetischen Verluste gering sind und die Möglichkeit eines einfachen Austausches der Fixierwalze
bei gleichzeitig mechanisch stabilem Aufbau gegeben ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Hauptanspi uchs angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen nä- ·
her erläutert.
Es zeigen
Es zeigen
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Fixiervorrichtung;
F i g. 2 eine schematische perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 2;
F i g. 3 ein schematisches Schaltbild für die Fixiervorrichtung
gemäß den F i g. 1 und 2;
F i g. 4 Diagramme des Primärstroms und der Rollentemperatur in Abhängigkeit der Zeit für Anregung mit
Windungen unterschiedlicher Windungszahlen;
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform einer Fixiervorrichtung gemäß F i g. 1;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Fixiervorrichtung gemäß F i g. 5;
Fig. 7 und 7b eine perspektivische Ansicht eines ersten
Eisenkerns.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun anhand der Fig. 1 bis 3 und in weiteren Ausgestaltungen
anhand der F i g. 5 bis 7 erläutert.
Die Fixiervorrichtung weist eine Fixierwalze 21, Walzenhalterungen
22 und 23, zwei Eisenkerne 25 und 26,
zwei dritte Eisenkerne 27, ein klotzförmiges magnetisches Bauteil 28, zwei weitere klotzförmige magnetische
Bauteile 29, Spulen 30, eine Anpreßwalze 31, eine Reinigungswalze 32, zwei Papierabstreifer 33 und einen
Temperatursensor 36 auf.
Die Fixierwalze 21 besteht aus einem elektrisch leitfähigen Material. Sie ist mit einem Kunststoff, wie zum
Beispiel Teflon, beschichtet Die Walze 21 ist drehbar in den Lagern für die Halterungen 22 und 23 gelagert Die
Eisenkerne 25, 26 und 27 sind mechanisch und magnetisch miteinander verbunden und bilden einen Magnetkreis.
Der erste Eisenkern 25 durchdringt die Walze 21 und die Halterungen 22 und 23. Der zweite Eisenkern 26
liegt über der Fixierwalze 21. Die zwei dritten Eisenkerne 27 liegen an den beiden Seiten der Fixierwalze 21.
Die Halterungen 22 und 23 sind mit dem ersten Eisenkern 25 verbunden. Der erste Eisenkern 25 ist lamelliert
mit einer Vielzahl dünner Siliziumstahlplatten hoher Permeabilität ausgeführt. Der zweite Eisenkern 26 ist
wie der erste Eisenkern 25 ausgebildet.
Um den Raum für die Vorrichtung so gering w>e möglich
zu halten, ist die Höhe des zweiten Eisenkerns 26 geringer als diejenige des ersten Eisenkerns 25 und die
Breite des zweiten Eisenkerns 26 ist größer als diejenige des zweiten Eisenkerns 25. Die dritten Eisenkerne 27
dienen dazu, den ersten Eisenkern 25 mit dem zweiten
26 zu verbinden. Die dritten Eisenkerne 27 sind lamelliert mit einer Vielzahl dünner Siliziumstahlplatten ähnlich
denen des ersten Eisenkerns 25 ausgeführt. Die dritten Eisenkerne 27 sind mechanisch mit dem ersten Eisenkern
25 und dem zweiten Eisenkern 26 über klotzfurmige magnetische Bauteile 29 verbunden.
Der zweite Eisenkern 26 und die dritten Eisenkerne
27 sind über magnetische Bauteile 28 bzw. 29 miteinander verbunden. Die beiden klotzförmigen Bauteile 28
und 29 sind möglichst dick. Die Enden 28-1 des magnetischen klotzförmigen Bauteils 28 sind umgebogen und
es sind daran Öffnungen vorhanden, über die die dritten Eisenkerne 27 angeschraubt werden können. Die magnetischen
klotzförmigen Bauteile 28 und 29 dienen dazu, die Eisenkerne 25,26 und 27 magnetisch miteinander
zu verbinden. Darüber hinaus dienen sie zusätzlich dazu, den geschlossenen Magnetkreis zu bilden. Der Magnetkreis
ist über den ersten Eisenkern 25, einen dritten Eisenkern 27, den zweiten Eisenkern 26 und den anderen
dritten Eisenkern 27 geschlossen. Wenn zumindest einer der beiden dritten Eisenkerne 27 an einer der beiden
Seiten entfernt wird, kann die Fixierwalze 21 von der zusammengesetzten Vorrichtung entnommen werden.
Um den ersten Eisenkern 25 innerhalb der Walze 21
sind Spulen 30 angeordnet, die als Primärspulen dienen. Die Spulen 30 werden durch eine Wechselspannungsquelle
betrieben. Sie sind mit dem ersten Eisenkern 25 •entfernbar verbunden.
Die Anpreßwalze 31 sieht der Fixierwalze 21 gegenüber und ergreift mit dieser zusammen Kopierpapier,
auf dem ein Tonerbild fixiert werden soll. Die Oberfläche der Anpreßwalze 31 besteht aus Silicon. Eine Reinigungswalze
32 dient zum Reinigen der Oberfläche der Anpreßwalze 31 und ist in Kontakt mit dieser. Abstreifer
33 dienen zum Abstreifen von Kopierpapier 34 von den Walzen 21 und 31. Kopierpapier 34 wird von einer
Bilderzeugungsvorrichtung über eine Übertragungsvorrichtung zugeführt. Der Temperatursensor 36 dient
dazu, die Fixierwalzentemperatur zu überprüfen, um eine Tonerfixiertemperatur zu messen.
Der geschlossene Magnetkreis besteht also aus dem ersten Eisenkern 25, dem zweiten Eisenkern 26 und dem
dritten Eisenkern 27. Die Primärspule 33 ist um den ersten Eisenkern 25 gewickelt. Die dritten Eisenkerne
27 überlappen mit jeweils einem der magnetischen klotzförmigen Bauteile 29 zu einer Doppelschicht Der
zweite Eisenkern 26 und das klotzförmige magnetische Bauteil 28 überlappen einander ebenfalls zu einer Doppelschicht
An den beiden Seiten des ersten Eisenkerns
25 sind die klotzförmigen magnetischen Bauteile 29 angeordnet, um den zweiten Eisenkern 27 daran zu befestigen.
Es ist möglich, daß die magnetischen klotzförmigen Bauteile 29 durch Befestigungswinkel oder Befestigungsklötze
aus einem hitzebeständigen Material gebildet sind. Die dritten Eisenkerne 27 können durch Abmontieren
der magnetischen klotzförmigen Bauteile 29 entfernt werden.
Das obere magnetische klotzförmige Bauteil 28 ist U-förmig ausgebildet und umgreift so den zweiten Eisenkern
26. Da der zweite Eisenkern 26 im Umbiegebereich 28-1 mit den magnetischen Klötzen 29 verbunden
ist, ist es möglich, den zweiten Eisenkern 26 und die dritten Eisenkerne 27 zu entfernen. Die dritten Eisenkerne
27 sind an die magnetischen klotzförmigen Bauteile 29 angeschraubt. Der ganze geschlossene Magnetkreis
ist daher durch mit wenigen Schrauben verbundene Bauteile gebildet, so daß die Vorrichtung leicht
zerlegt werden kann.
Der Wirbelstromverlust der magnetischen klotzförmigen
Bauteile 28 und 29 kann sehr gering ausgestaltet werden. Der Grund ist der folgende: Praktisch der gesamte
Magnetfluß verläuft innerhalb dem zweiten Eisenkern 26 und den dritten Eisenkernen 27, welche Kerne
alle lamelliert ausgebildet sind. Es verläuft aber praktisch kein Fluß durch die klotzförmigen Bauteile 28 und
29, die verhältnismäßig dick sind. Die klotzförmigen magnetischen Bauteile 28 und 29 dienen dazu, Sättigung
des Magnetflusses zu verhindern und den Streufluß zu vermindern. Durch die lamellierte Bauform der Eisenkerne
ist ein gleichmäßiger Verlauf des Magnetflusses gewährleistet. Um den magnetischen Obergangswiderstand
an den Übergängen zwischen den Eisenkernen 25,
26 und 27 zu verringern, sind diese unter Druck miteinander verschraubt.
Bei dem Ersatzschaltbild für die Fixiervorrichtung gemaß
Fi g. 3 weist die Primärspule 30 mehrere Windungen, zum Beispiel zwei Windungen bei einer käuflichen
Spannungsquelle auf, so daß die Temperatur der Fixierwalze 21 schnell ansteigt. Es sind zwei unterschiedliche
Windungszahlen einschaltbar und zwar Mr>Ms· Bevor
die Walzentemperatur die Tonerfixiertemperatur erreicht, bei der der Toner auf dem Papier fixiert werden
kann, ist ein Schalter 35 mit einem Anschluß S für die kleinere Windungszahl /Vu verbunden. Danach wird
der Schalter 35 auf den Anschluß /"umgeschaltet.
Wenn die Walzentemperatur also geringer ist als die Tonerfixiertemperatur, ist eine Spannungsquelle V\ mit
einer Spule der Windungszahl Mj verbunden, um der Walze 21, die die Sekundärseite eines Transformators
bildet, viel Leistung zuzuführen. Nachdem die Rollentemperatur die Tonerfixiertemperatur erreicht hat, wird
die Spannungsquelle Vi mit den Windungen Mr verbunden,
um die von der Fixiervorrichtung aufgenommene Leistung zu verringern. Der Temperatursensor 36
dient dazu, die Walzentemperatur festzustellen. Auf ein Signal vom Temperatursensor 36 hin findet das Umschalten
zwischen den Windungen Msund M rstatt.
Die Fig.4 (a-\) bis 4 (a-3) und (b-\) bis (b-3) zeigen
Beziehungen des Primärstroms und der Rollentempera-
tür über der Zeit. Die gestrichelten Linien in der F i g. 4
(a-\) bis 4 (a-3) geben den Primärstrom an, der maximal möglich angelegt werden kann. Die Zeit twist diejenige,
die erforderlich ist, um die Tonerfixierternperatur der Walze 21 nach dem Einschalten der Heizvorrichtung zu
erzielen.
In den F i g. 4 (a-1) und 4 (b-1) sind die Verhältnisse für
eine erfindungsgemäße Beheizungsart dargestellt, bei der zuerst primärseitig die Windungszahl N\s und danach
die Zahl Ni τ vorliegt. In F i g. 4 (a-2) und (b-2) sind
die Verhältnisse angegeben, wenn nur mit der Windungszahl Nu beheizt wird und in den restlichen beiden
Figuren sind die Verhältnisse angegeben, wie sie vorliegen, wenn nur mit der Windungszahl N\ τ beheizt wird.
Die ersten beiden Figuren zeigen, daß die Aufheizzeit iw recht kurz ist und die Rollentemperatur ohne Oberschwingen
schnei! erreicht wird. Aus den nächsten beiden Figuren ist ersichtlich, daß beim Beheizen nur mit
der Windungszahl N\s zwar auch das Aufheizen sehr schnell erfolgt, daß dann jedoch die Walzentemperatur
überschwingt und erst allmählich auf den richtigen Wert einschwingt. Die letzten beiden Figuren zeigen, daß
beim Beheizen nur mit der Windungszahl Ni τ die Aufheizzeit
tw erheblich vergrößert wird. Erfolgt die Beheizung
nur über die Windungen Nis, so muß die Fixierwalze
sehr dünn ausgeführt sein, was nachteilig ist. Wie in F i g. 4 (a-\) durch den schraffierten Bereich dargestellt,
wird nach dem Ablauf der Aufheizzeit rnrnehr Leistung
verbraucht, als wenn auf die Windungen Ni rumgeschaltet werden würde. Wie F i g. 4 (a-3) durch den schraffiert
dargestellten Bereich zeigt, wird beim Beheizen nur mit den Windungen Nir zu Beginn um den Inhalt dieses
schraffierten Bereichs zu wenig Leistung aufgenommen. Eine erfindungsgemäß weiterentwickeite Fixiervorrichtung
weist also folgende Vorteile auf:
Durch den angegebenen geschlossenen Magnetkreis ist es möglich, daß die Fixierwalze 21 den
maximal möglichen Strom aufnimmt, der von einer käuflichen Spannungsquelle abgegeben werden
kann. Die Fixierwalze 21 kann daher schnell aufgeheizt werden.
Der geschlossene Magnetkreis kann einfach dadurch erzielt werden, daß die verwendeten Eisenkerne
mit wenigen Schrauben miteinander verbunden werden können. Die Kerne sind lamelliert mit
Siliziumstahlplatten ausgeführt
Die Fixierwalze 21 ist mit einem Kunststoff beschichtet, um einen guten Temperaturausgleich zu erzielen. Da die Lebensdauer der Beschichtung begrenzt ist, muß die Fixierwalze von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Zu diesem Zweck können die Seiten der geschlossenen Magnetkreisvorrichtung abgebaut werden.
Die Fixierwalze 21 ist mit einem Kunststoff beschichtet, um einen guten Temperaturausgleich zu erzielen. Da die Lebensdauer der Beschichtung begrenzt ist, muß die Fixierwalze von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden. Zu diesem Zweck können die Seiten der geschlossenen Magnetkreisvorrichtung abgebaut werden.
Dicke klotzförmige magnetische Bauteile sind abbaubar
ausgebildet
Bei der Ausgestaltung gemäß F i g. 5 liegen gegenüber derjenigen von F i g. 1 zwei weitere klotzförmige
Bauteile 38 vor.
Die Anordnung gemäß F i g. 5 ist in F i g. 6 perspektivisch dargestellt. Der umgebogene Bereich 28-1 des
klotzförmigen magnetischen Bauteils 28 ist mit dem Klotz 29 über einige Schrauben verbunden. Dadurch
sind der untere Bereich des zweiten Eisenkerns 26 und der obere Bereich der dritten Eisenkerne 27 magnetisch
und mechanisch miteinander verbunden.
In den F i g. 7 (a) und (b) sind erste Eisenkerne 25 für
eine Vorrichtung gemäß Fig.8 dargestellt. Der erste
Eisenkern 25 besteht aus einer Mehrzahl magnetischer Platten 250, die an ihren Enden keilförmig hinterschnittene
Nuten 251 aufweisen. Die Nuten sind in aneinander gesetzten Platten 250 so angeordnet, daß ein hinterschnittener
keilförmiger Hohlraum entsteht. In diese Hohlräume sind die klotzförmigen Bauteile 38 eingepreßt.
Die Verbindungsklötze 38 bestehen aus einem magnetischen Material oder einem hitzebeständigen
Kunststoff. Die Verbindungsklötze 38 weisen Öffnungen 35 für Schrauben zum Befestigen der dritten Eisenkerne
27 auf.
Da die durch die Nuten 251 gebildeten Hohlräume auf den beiden Seiten der Platten 250 ausgebildet sind,
sind diese exakt gegeneinander ausgerichtet und miteinander verbunden.
Durch Schrauben sind die dritten Eisenkerne 27 und die magnetischen klotzförmigen Bauteile 29 mit den
Verbindungsklötzen 38 verbunden, so daß dadurch der erste Eisenkern 25 mit den dritten Eisenkernen 27 verbunden
ist. Die ersten Eisenkerne 25 und die dritten Eisenkerne 27 stehen magnetisch und mechanisch miteinander
über die magnetischen Klötze 28 in Verbindung.
Da der Magnetfluß im geschlossenen Magnetfluß im geschlossenen Magnetkreis sich über die Breite und
Länge der magnetischen Platten 250 verteilt, stören die Übergänge zwischen den Magnetkernen 25, 26 und 27
den Magnetfluß nicht.
Der erste Eisenkern gemäß Fig. 7(b) weist dünne Platten 250 auf, in die Verbindungsklötze 38' an ihren
Enden eingesetzt sind. Jeder der Verbindungsklötze 38' weist mindestens eine Öffnung auf, über die ein Verschrauben
mit einem Klotz 29 erfolgen kann, in den dünnen Schichten 250 sind öffnungen 37 ausgespart,
durch die Schrauben geführt werden können, um die dünnen Schichten 250 genau aufeinander auszurichten
und miteinander zu verbinden. Entsprechend dem ersten Eisenkern kann auch der zweite Eisenkern 26 mehrere
in ihn eingesetzte Verbindungsblöcke aufweisen, um die Verbindung zu den dritten Eisenkernen 27 herzustellen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Es liegen dicke magnetische klotzförmige Bauteile vor, was den Vorteil hat, daß diese leicht abgebaut
werden können. Dicke Klötze weisen jedoch mehr Wirbelstromverluste auf als dünne Klötze.
Der zweite Eisenkern 26 ist so kompakt und dünn wie möglich ausgebildet, was zur kompakten Ausbildung
der gesamten Vorrichtung führt Der geschlossene Magnetkreis weist geringen magnetischen
Widerstand auf, was für den Magnetfluß vorteilhaft ist.
Claims (1)
1. Induktiv beheizte Fixiervorrichtung für ein Kopiergerät mit einer Fixierwalze aus Metall, die von
einem Teil eines aus Teilkernen lösbar zusammengesetzten und mit einer an eine Wechselstromquelle
angeschlossenen Primärwicklung versehenen Eisenkerns durchsetzt ist, gekennzeichnet durch
die Merkmale:
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