DE331503C - Nutzbremsschaltung fuer Einphasen-Wechselstrom-Serienmotoren - Google Patents

Nutzbremsschaltung fuer Einphasen-Wechselstrom-Serienmotoren

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DE331503C
DE331503C DE1917331503D DE331503DD DE331503C DE 331503 C DE331503 C DE 331503C DE 1917331503 D DE1917331503 D DE 1917331503D DE 331503D D DE331503D D DE 331503DD DE 331503 C DE331503 C DE 331503C
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Nutzbremsschaltung für Einphasen-Wechselstrom-Serienmotoren. Es ist bekannt, um Einphasen-Wechselstrom-Serienmotoren als Wechselstromgeneratoren in das Stromnetz zurückarbeiten zu lassen, den Stromkreis des Ankers mit dem Stromkreis der Feldmagnete mittels eines Serientransformators induktiv zu kuppeln> derart, daß der Feldmagnetstromkreis an der Sekundärseite des Transformators liegt, so daß sich eine Selbsterregung mit Gleichstrom nicht entwickeln kann. Es ist auch bekannt, zur Stabilisierung des Bremsbetriebes, die in dieser Schaltung noch nicht ohne weiteres gewährleistet ist, besonders gesättigte Magnetkreise und Ohmsche Widerstände in dem Maschinenkreis zur Anwendung zu bringen.
  • Nach vorliegender Erfindung wird eine Verbesserung der Wirkungsweise auch ohne die notwendige Bedingung solcher besonders gesättigter Magnetkreise und Ohmscher Widerstände dadurch erzielt, daß in den Stromkreis der Feldmagnete neben .der Sekundärwicklung eines zweckentsprechenden Serientransformators eine zusätzliche elektromotorische -Kraft eingeschaltet wird; die entweder direkt oder indirekt dem Hauptspeisetransformator oder einem besonderen an die Motorbürsten oder Motorklemmen angeschlossenen Zwischentransformator entnommen wird. Dadurch wird offenbar erreicht, daß ein Teil der Erregung von dem Nebenschluß, welcher von dem Hauptstrom unabhängig ist und daher der Selbsterregung nicht unterworfen ist, geliefert wird. Der Motor erhält Eigenschaften des Nebenschlußmotors. Versuche und Überlegung ergeben, daß es von Vorteil bzw. nötig ist, den Serientransformator in dieser Schaltung mit verhältnismäßig großer Streuung oder entsprechender möglichst linearer Charakteristik ohne Streuung anzuordnen oder die Selbstinduktion des Ankerstromkreises bei kleiner Selbstinduktion des Serientransformators durch eine Drosselspule zu erhöhen.
  • In Fig. x bis 8 bedeutet Ty die sekundäre Wicklung des Hauptspeisetransformators mit einer Reihe von Anzapfungen, an welche mittels einer bekannten Überschaltdrosselspule D über die Primärwicklung des Serientransformators M die eine Bürste des Motorankers A angeschlossen wird, während die andere Bürste über die Kompensationswicklung dauernd mit dem Ende der Haupttransformerwicklung verbunden bleibt. Die Kompensations- und allfällige Hilfswicklung können übrigens nach irgendeiner bekannten Schaltung angeordnet sein. Der Stromkreis der Feldmagnete F ist nach Fig. x durch die Sekundärwicklung des Serientransformators M mit dem Stromkreis des Ankers induktiv gekuppelt; außerdem ist durch eine Anzapfung La ein Teil der Wicklung Tr an denselben angeschlossen, so daß in dem Stromkreis der Feldmagnete eine E. M. K. entsteht, die ungefähr in Phase mit der Netz- Spannung ist. An Stelle der direkten Anzapfung kann nach Fig. 2 ein Zwischentransformator treten, dessen Primärwicklung an den Transformator Ty angeschlossen ist und dessen Sekundärwicklung den Stromkreis der Feldmagnete F speist. Nach Fig. 3 wird die zusätzliche elektromotorische Kraft an den Bürsten des Ankers mittels. eines Uischentransformators L2, gewonnen. Nach Fig. q, ist dieser Zwischentransformator primär an die Motorklemmen gelegt. Dieser Zwischentransformator kann übrigens mit dem Serientransformator M auf irgendeine Weise kombiniert werden. Nach Fig. 5 wird die bekannte Überschaltdrosselspule D, welche das stufenweise An- und Abschalten des Motors in bekannter Weise ohne Stromunterbrechung besorgt,, mit dem Serientransformator M in der Weise vereinigt, daß ein dreischenkliger Eisenkörper nach Art eines Drehstromtransformators auf zwei Schenkeln die Überschaltspulen trägt, während der dritte und mittlere Schenkel von der sekundären und einem Teil der primären Wicklung des Zwischentransformators besetzt ist. Nach Fig. 6 ist -der Serientransformator der Fig. i bis 5 aufgelöst - in eine Drosselspule L1 und einen Serientransformator M mit beliebig großer Streuung.
  • Zur Verbesserung der Kommutation des als Generator arbeitenden Motors können in den beschriebenen Schaltungen zum Feld (Fig. 7), sowohl als zum Anker (Fig. 8) Widerstände R bzw. L1 in an sich bekannter Weise parallel gelegt werden, und zwar zum Feld ein Ohmscher (R) zum Anker ein induktiver Wider, stand L,. Die Regelung der Bremsgeschwindigkeit in. diesen Schaltungen kann wie bei Motorbetrieb in einfacher Weise dadurch erfolgen, daß die dem@als Generator arbeitenden Motor aufgedrückte Spannung durch Zu- und Abschalten der Transformerwicklung Tx geändert wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _.
  2. Nutzbrernsschaltung für Einphasen-Wechselstrom-Serienmotoren, wobei Anker-und Feldmagnetstromkreis mittels eines Serientransformators derart in zwei'tränsformatorisch verkettete Stromkreise aufgeteilt sind, daß der Feldmagnetstromkreis an der Sekundärseite des Transformators liegt, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Sekundärspannung des Serientransformators in den Feldmagnetstromkreis eine Zusatzspannung eingefügt wird. z: Schaltung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete Serientransformator mit abnormal großer Streuung ausgeführt wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Drosselspule im Ankerstromkreis verwendet wird. q..
  4. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung dem Haupttransformator direkt als Teilspannung entnommen wird.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung über einen Zwischentransformator den Motorklemmen entnommen wird.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung über einen Zwischentransformator den Ankerklemmen entnommen wird.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Serientransformator mit der für die Stufenschaltung nötigen Überschaltdrosselspule kombiniert wird. 8: Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Bremsgeschwindigkeit durch Anzapfungen des Haupttransformators bewirkt wird. g. Schaltung nach -Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Feld ein Ohmscher Widerstand (R) gelegt wird. io. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Anker ein induktiver Widerstand (LJ gelegt ist. ii. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß parallel zum Feld sowohl wie zum Anker Widerstände gelegt sind.
DE1917331503D 1917-10-09 1917-10-20 Nutzbremsschaltung fuer Einphasen-Wechselstrom-Serienmotoren Expired DE331503C (de)

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DE (1) DE331503C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761083C (de) * 1939-06-28 1951-08-09 Brown Anordnung zur Nutzbremsung von Wechselstromfahrzeugen
DE752087C (de) * 1941-02-26 1953-02-23 Aeg Nutzbremsschaltung fuer Wechselstrom-Fahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761083C (de) * 1939-06-28 1951-08-09 Brown Anordnung zur Nutzbremsung von Wechselstromfahrzeugen
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