DE3323103C2 - Einrichtung zum Dosieren von Stückgütern - Google Patents
Einrichtung zum Dosieren von StückgüternInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Dosieren von Stückgütern, insbesondere Obst, mit einer oder mehreren Wägeeinrichtungen und einer oder mehreren Verpackungseinrichtungen. Die Aufgabe - Schaffung einer Einrichtung zum Dosieren von Stückgütern mit hoher, durch die Geschwindigkeit der leistungsfähigsten Einzeleinrichtung bestimmten Leistung, welche auch bei Reparaturen weiter arbeiten kann und welche eine Rückführmöglichkeit für unexakte Dosierungen von Stückgütern aufweist - wird dadurch gelöst, daß zwischen den Wägeeinrichtungen und den Verpackungseinrichtungen eine Verteileinrichtung, bestehend aus einer schiefen Ebene mit zwei mit je einem Getriebe verbundenen, schwenkbaren Klappen und je einem unterhalb der Klappen und unterhalb des Endes der schiefen Ebene angeordneten, wahlweise in zwei Richtungen bewegbaren, der Verpackungseinrichtung bzw. einer Rückführeinrichtung vorgeordneten Förderband, angeordnet ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Dosieren von Stückgütern, insbesondere Obst, zwischen einer Waage und mehreren Verpackungseinrichtungen, wobei die Dosiereinteilung an einer schiefen Ebene durch schwenkbare Klappen erfolgt.
- Es ist eine Wäge- und Verpackungseinrichtung bekannt (US 42 06 822), welche eine Zuführeinrichtung, mehrere Wägeeinrichtungen und eine zu einer Verpakkungseinrichtung führende Fördereinrichtung enthält. Nachteilig ist dabei, daß die Leistung der Gesamteinrichtung durch die Leistung der langsamsten Einzeleinrichtungen bestimmt wird, daß keine Rückführmöglichkeit für unexakte Dosierungen vorhanden ist und das bei Reparaturen an Förder- und Verpackungseinrichtung die gesamte Dosiereinrichtung stillgesetzt werden muß.
- Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Effektivität der Dosiereinrichtung.
- Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zum Dosieren von Stückgütern mit hoher, durch die Geschwindigkeit der leistungsfähigsten Einzeleinrichtung bestimmten Leistung, welche auch bei Reparaturen weiter arbeiten kann und welche eine Rückführungsmöglichkeit für unexakte Dosierungen von Stückgütern aufweist.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die aus der schiefen Ebene herausbewegbaren Klappen von je einem Getriebe derart ein- und ausfahrbar sind, daß je ein unterhalb der Klappen und unterhalb des Endes der schiefen Ebene angeordnetes, wahlweise in zwei Richtungen bewegbares, der Verpakkungseinrichtung bzw. einer Rückführeinrichtung vorgeordnetes Förderband mit dem Stückgut beschickbar ist, wobei durch Abschalten einzelner Getriebeglieder die Stückgutzufuhr zu je einem Förderband unterbrochen werden kann. jedes Getriebe enthält einen federbelasteten und über eine Koppel mit den Klappen verbundenen Winkelhebel, einen ersten mit einer ersten über ein Zahnradpaar mit einer Eintourenwelle verbundene Antriebskurve zusammenwirkenden, federbelasteten Rollenhebel, einen zweiten, mit einer zweiten über ein zweites Zahnradpaar mit der Eintourenwelle verbundene Antriebskurve zusammenwirkenden federbelasteten Rollenhebel, einen mit dem Winkelhebel verbundenen, in den Bewegungsbahnen der Rollenhebel angeordneten Mitnehmer und einem an jedem Rollenhebel angeordneten Kragarm, dem je eine Sperreinrichtung zum Abschalten der Stückgutzufuhr zu einem stillgesetzten Förderband zugeordnet ist.
- Nachfolgend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1 Schematische Darstellung der Einrichtung zum Dosieren,
- Fig. 2 Draufsicht nach Fig. 1,
- Fig. 3 Draufsicht auf die Förderbänder.
- Nach einer Wägeeinrichtung 1 ist eine schiefe Ebene 2 mit zwei schwenkbaren Klappen 3 angeordnet. Unterhalb der Klappen 3 und am Ende der schiefen Ebene befinden sich Förderbänder 4, denen sich auf der einen Seite die Verpackungseinrichtungen 5 und auf der anderen Seite eine Rückführeinrichtung 6 für unexakt dosiertes Stückgut anschließen. Die Klappen 3 sind über je eine Koppel 7 mit je einem federbelasteten, auf einer Zentralwelle 8 gelagerten Winkelhebel 9 verbunden. jeder Winkelhebel 9 weist einen Mitnehmer 10 auf, welcher jeweils in der Bewegungsbahn eines ersten federbelasteten Rollenhebels 11 und eines zweiten federbelasteten Rollenhebels 12 angeordnet ist. Die Rollenhebel 11; 12 sind ebenfalls auf der Zentralwelle 8 gelagert und stehen in Wirkverbindung mit ersten und zweiten Antriebskurven 13; 14. Die ersten Antriebskurven 13 sind über ein erstes Zahnradpaar 15 mit der Untersetzung 3:1 mit einer Eintourenwelle 16 verbunden. Die zweiten Antriebskurven 14 sind mit über ein zweites Zahnradpaar 18 mit der Untersetzung 2:1 mit der Eintourenwelle 16 verbunden. jeder Rollenhebel 11; 12 weist einen Kragarm 17 auf, in dessen Bewegungsbahn je eine Sperreinrichtung 19 einsteuerbar ist.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung wird nachfolgend beschrieben.
- Die Stückgüter werden nach der Wägung auf die schiefe Ebene 2, die mit integrierten Klappen 3 versehen ist, übergeben. Die Stückgüter rollen auf der schiefen Ebene bei hoch gestellter Klappe 3.1 auf das erste Förderband 4.1. Sobald die Klappe 3.1 eingeklappt ist, werden bereits die Stückgüter der nächsten Wägung auf die schiefe Ebene übergeben. Diese gelangen jetzt über die eingeklappte erste Klappe 3.1 und die zweite, hochgeklappte Klappe 3.2 auf das Förderband 4.2. Die Stückgüter der nächsten Wägung rollen über beide eingeklappte Klappen 3.1; 3.2 auf das dritte Förderband 4.3. Danach werden beiden Klappen 3.1; 3.2 ausgeklappt und der Vorgang wiederholt sich.
- Vom Förderband gelangen die Stückgüter zu den Verpackungseinrichtungen 5. Bei einer Fehlwägung ( außerhalb der Gewichtstoleranz) wird das gerade zu beschickende Förderband auf Rückwärtslauf umgeschaltet und die Stückgüter gelangen zu der Rückführeinrichtung 6. Die Klappe 3 wurden wie folgt betätigt: Von der Eintourenwelle 16 der Maschine gelangt das Moment über zwei Getriebe mit den Untersetzungen 3:1 (volle Leistung) und 2:1 (2/3 Leistung) auf jeweils zwei Antriebskurven 13.1; 13.2 und 14.1; 14.2, denen je ein Rollenhebel 11; 12 zugeordnet ist. Die Weiterleitung der Bewegung erfolgt über die Mitnehmer 10, den Winkelhebel9 und die Koppel 7 auf die jeweilige Klappe 3. Der Zwanglauf zwischen Rollenhebel 11; 12 und Mitnehmer 10 wird durch Federkraft realisiert. jedem Mitnehmer 10 sind zwei Rollenhebel zugeordnet, von denen mindestens einer über eine Sperreinrichtung 19, die durch Hubmagneten betätigt wird, in der hohen Rast arretiert ist. Bei voller Leistung der Maschine sind die zweiten Rollenhebel 12, die den zweiten Antriebskurven 14 mit der Untersetzung 2:1 zugeordnet sind, arretiert und die Klappen werden somit entsprechend den Bewegungsgesetzen der Kurven mit der Untersetzung 3:1 betätigt.
- Fällt eine Verpackungseinrichtung oder ein Förderband aus, so kann die Maschine mit 2/3 Leistung weiter arbeiten. Dazu wird die Maschinendrehzahl auf 2/3 gesenkt, die ersten Rollenhebel 11 an den ersten Antriebskurven 13 mit der Untersetzung 3:1 arretiert und die zweiten Rollenhebel an den Antriebskurven der Untersetzung 2: 1 entsprechend des Defektes (Förderband 4.1; 4.2 oder 4.3) freigegeben.
- Wenn das Förderband 4.1 nicht mehr beschickt werden darf, wird nur der Rollenhebel, der die zweite Klappe 3.2 betätigt, freigegeben, somit werden die Förderbänder 4.2 und 4.3 abwechselnd beschickt. Analoges trifft für die Nichtbeschickung des Förderbandes 4.2 zu. Bei einer Nichtbeschickung des Förderbandes 4.3 müssen beide Rollenhebel (der Übersetzung 2:1) freigegeben werden, was ein abwechselndes Einklappen der beiden Klappen zur Folge hat.
- Durch eine derartige Förderung bzw. Verteilung der Wägungen auf mehrere Bänder kann die Leistung der Wägeeinrichtung maximal genutzt werden. Bei Ausfall, Reparaturen oder Wartungen an den Folgebaugruppen bzw. Maschinen kann die Maschine durch Umschaltung auf 2/3 Leistung weiterarbeiten.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Dosieren von Stückgütern, insbesondere Obst, zwischen einer Waage und mehreren Verpackungseinrichtungen, wobei die Dosiereinteilung an einer schiefen Ebene durch schwenkbare Klappen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der schiefen Ebene (2) herausbewegbaren Klappen (3.1; 3.2) von je einem Getriebe derart ein- und ausfahrbar sind, daß je ein unterhalb der Klappen und unterhalb des Endes der schiefen Ebene angeordnetes, wahlweise in zwei Richtungen bewegbares, der Verpackungseinrichtung (5) bzw. einer Rückführeinrichtung (6) vorgeordnetes Förderband (4.1; 4.2; 4.3) mit dem Stückgut beschickbar ist, wobei durch Abschalten einzelner Getriebeglieder die Stückgutzufuhr zu je einem Förderband unterbrochen werden kann.
2. Einrichtung zum Dosieren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Getriebe einen federbelasteten und über eine Koppel (7) mit den Klappen (3) verbundenen Winkelhebel (10), einen ersten mit einer ersten über ein Zahnradpaar (15) mit einer Eintourenwelle (16) verbundene Antriebskurve (13) zusammenwirkenden federbelasteten Rollenhebel (11), einer zweiten mit einer zweiten über ein zweites Zahnradpaar (18) mit der Eintourenwelle verbundene Antriebskurve (14) zusammenwirkenden federbelasteten Rollenhebel (12), einen mit dem Winkelhebel verbundenen, in den Bewegungsbahnen der Rollenhebel (11, 12) angeordneten Mitnehmer (10) und einem an jedem Rollenhebel angeordneten Kragarm (17), dem je eine Sperreinrichtung (19), zum Abschalten der Stückgutzufuhr zu einem stillgesetzten Förderband (4.1; 4.2; 4.3), zugeordnet ist, enthält.
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