DE332502C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren von Walzgut ovalen oder sonstigen Querschnitts in das Walzwerk - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren von Walzgut ovalen oder sonstigen Querschnitts in das Walzwerk

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DE332502C
DE332502C DE1918332502D DE332502DD DE332502C DE 332502 C DE332502 C DE 332502C DE 1918332502 D DE1918332502 D DE 1918332502D DE 332502D D DE332502D D DE 332502DD DE 332502 C DE332502 C DE 332502C
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oval
rolling
cross
roller
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DE1918332502D
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FRANZ TORKAR
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FRANZ TORKAR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • B21B39/04Lifting or lowering work for conveying purposes, e.g. tilting tables arranged immediately in front of or behind the pass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Einführen von Wäizgut ovalem oder sonstigen Querschnitts in das Walzwerk. "ei der Walzung von Rundeisen hat der vorletzte Stich bekanntlich ovalen O_uerschnitt. Dieser wird im Fertigrundkaliber hochkant angestochen und, damit er nicht umschlät, in; einer zweiteiligen Führung, die sich dem ovalförmigen Querschnitt stramm anpaßt, zwangläufig geführt. Naturgemäß --und wie es auch allgemein bekannt ist - erfordert es daher erhebliche Kraft, den Ovalstab zwischen den Führungen hindurch an die Walze zu bringen. Bei schwächeren Rundeisen bedarf es von seiten des Walzers großer Anstrengung, den Stab einzuführen; bei mittleren und stärkeren Dimensionen sind sogar mehrere Walzer notwendig. Oft muß man sich hierbei noch einer sogenannten Stoßkarre bedienen, mittels deren der Ovalstab zwischen den Führungshälften hindurch an die Walzen getrieben wird. Und trotzdem kommt es noch häufig vor, daß das in die Führung eingedrückte bzw, getriebene Stabende stecken bleibt, zu kalt wird und der Stab nicht mehr ausgewalzt werden kann, d. h. Schrott wird. Um diesen zu vermeiden und die Walzung glatter bewerkstelligen zu können, bedient man sich in der Hauptsache beweglicher Führungshälften. Diese werden beim Einführen des Stabes gelüftet und in dem Moment, wo die Walzen den Stab fassen, zusammengedrückt. Die Bedienung einer solchen Vorrichtung geschieht von Hand und bedarf vieler Übung; denn wenn die Pührungshälften beim Fassen des Stabes nicht sofort au diesen angedrückt werden, so schlägt er regelmäßig um. Auch verwendet man bei dünnen und mittleren Ovalquerschnitten sogenannte Umführungen. Diese vermögen aber auf den Stab keine so große Kraft auszuüben, daß - er sich durch fest anliegende Führungen hindurchzwängte. Man benutzt sie daher auch nur für die Einführung von Ovalstäben in Quadratkaliber, in denen der hochkant gestellte Ovalstab von selbst stehen bleibt öder doch nur einer verhältnismäßig leicht anliegenden Führung bedarf.
  • Alle vorstehend geschilderten Nachteile, die die Einführung stabförmiger Querschnitte von Hand oder mit bisher bekannten Vorrichtungen in sich birgt, werden von nachstehend beschriebener Vorrichtung nach Fig. i und 2 behoben. Mit ihr vermag ebensogut der umgeführte wie auch der ganz ausgewalzte Stab eingeführt zu werden. Sie wird unmittelbar vor der Walze aufgestellt und besteht aus einer Rolle A, (Fig. i und 2), die dem Rollgangsgetriebe angegliedert wird oder eigenen Antrieb erhält. Auf ihr befinden sich so viele mit der Spitze nach der Achse zugekehrte halbovale Einschnitte B1, alsRundkaliber auf den Walzen G (Fig. 2) eingedreht sind. Die Mitten der Einschnitte B1 liegen mit den Mitten der Rundkaliber in einer Linie. Die Form der Einschnitte B1 deckt sich mit den halben zu den Rundkalibern gehörigen Ovalen. Über der Rolle Al ist eine Rolle A; angebracht. Diese vermag sich auf der feststehenden -Achse D leicht zu drehen und wird durch Ringe E, die durch die Schrauben F auf der Achse D festgehalten werden, am seitlichen Verschieben gehindert. Die Rolle A. ist ebenfalls eingeschnitten. Ihr Einschnitt B., kann, wenn die Durchmesser der Rundeisen nur wenig voneinander verschieden sind, für- mehrere Ovale genommen werden und ist uni wenige :@Iilliirieter niedriger zu nehmen als die -halbe Höhe des -hoch- kant gestellten Ovals beträgt. Um das Verschieben der Rolle .1. zu vermeiden, kann au ihrer Stelle auch eine Rolle A- (Fig. 3) Angel bracht «erden. Diese hat ebensoviele bleiche Einschnitte wie Rolle.1, Dadurch kann jecles Oval immer sofort angefahren «-erden. Die Achse D ruht eingeklemmt in den Lagern G, die auf einer an den Böcken H befindlichen @cliwalbeiiscli-tvanzfüliruiig J -auf--und abwärts verschoben «-erden können: Sie @cerden durch die hedernli gegen die kräftig gelialtenen Stellschrauben- 1T gedrückt. Die Böcke TI stehen auf der Platte :N' und werden mit dieser auf dem Rollgangsrahtnen 0 durch die Schrauben P oder aber, wenn. ein eigener Antrieb vorliegt, auf einem besonderen Unterbau durch. Ankerschrauben befestigt.
  • Sind die Rundkaliber auf mehreren Walzen untergebracht, so sind ebensoviele Rollen r:11 erforderlich, als Rundwalzen vorhancie_n sind. Die einschnitte B1 kann man aber auch auf dem Zylinder 0 (Fig. ;4) eindrehen, welcher sich entweder ganz oder nur zum Teil über die Rolle A., erstreckt, j e nachdem die--Rundkaliber die ganze oder nur teilweise Ballenlän ge der Walzen C einnehmen. Der Zylinder D wird auf eine Rolle A1 -gestülpt und durch- den Keil R gegen Drehung und durch die Schrauben .S gegen seitliches Verschieben gesichert.
  • Die Vorrichtung arbeitet in, der `'eise, daß die Rolle .,L den Ovalstab T (Fig. i und 2) gegen die Rolle Al drückt. Wie schor. Q rw, 'ililit, ist der Einschnitt R# uni wenig e Millimeter kleiner zu nehmen, als die halbe Höhe des hochkant gestellten Ovals beträgt. Dadurch erhält man das Spiel a. zwischen den Rollen Al und A _ welches nötigenfalls ein stärkeres Andrücken der Rolle A., zuläßt. Wird nun die Rolle.4l angetrieben, so wird der Stab T mitgenommen. .Er durchläuft zunächst das Führungszwischenstück 1I und wird dann durch die stramm an ihm anliegende Führung V hindurch an die Walzen C gedrückt. Um die Vorrichtung vor Schlägen, die krumme Stäbe ausüben können, zu schützen und um schließlich ein sicheres Einführen des Stabes T in die Vorrichtung zu erzielen, ist der Vorrichtung noch das reichlich weit bemessene Führungsgehäuse W vorgesetzt.
  • Durch diese Vorrichtung wird die Einführung des Ovalstabes sowie aller stabförmigen Vorprofile selbsttätig besorgt. Zur Bedienung derselben ist kein - höchstens ein - Mann erforderlich. Die Walzung geht flott und glatt vor sich und »Steckenbleiber« sind ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen Einführen von Walzgut-:.ovalen oder sonstigen Ouerschnitts in 'das -Walzwerk, dadurchgekennzeichnet, daß sich über einer den: eigentlichen Walzgerüst :vorgebauten. mit Halbovalen oder sonstigenü#'%=orprofilen entsprechenden Einschnitten-- ,wersehencn Rolle (Al), welche-vorn Röllgangsgetriebe oder durch einen eigenen -' Antrieb in Drehurig versetzt wird, eine- zweite lose, gleich ausgedrehte Rolle (A") befindet, die zusammen den zwischen ihnen eingeklemmten Ovalstab (T) durch die stramm ansitzende Führung (V) hindurch an die Walzen (C, C ) drücken.
DE1918332502D 1918-03-23 1918-03-23 Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren von Walzgut ovalen oder sonstigen Querschnitts in das Walzwerk Expired DE332502C (de)

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DE1918332502D Expired DE332502C (de) 1918-03-23 1918-03-23 Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuehren von Walzgut ovalen oder sonstigen Querschnitts in das Walzwerk

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