DE3325767C1 - Schiebernadel fuer maschenbildende Textilmaschinen - Google Patents
Schiebernadel fuer maschenbildende TextilmaschinenInfo
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Description
liegend im Nadelkanal gemeinsam und relativ zueinander
verschieblich geführt sind, derart auszubilden, daß der Schaft des als Haken endenden, auf der einen Seite
geradlinig flachen Nadelteils in dem Bereich vor dem freien Hakenende doppelt so dick ist wie im übrigen
Bereich dieses Nadelteils, wobei diese Verdickung eine achsparallele seitliche Nut aufweist, in der das obere
Ende des Schieberteiles, das die Stärke der Verdickung hat, geführt ist. Wenn bei diesen Schiebernadeln sich
Flusen zwischen dem als Hakenteil endenden Nadelteil und dem Schieberteil ablagern, besteht die Gefahr, daß
das an diesem Nadelteil nur auf der einen Seite seitlich geführte Schieberteil aus der sich seitlich öffnenden Nut
herausgedrängt wird, mit dem Ergebnis, daß das Schieberteil in der Schließstellung die Nadelspitze nicht mehr
genau abdeckt, was zu Strickfehlern führt.
Schließlich sind noch Schiebernadeln bekannt (CH-PS 2 15 641), bei denen die in dem Nadelschaft angeordnete
Längsnut über ihre gesamte Länge bis in den Bereich des Brustanstieges in unmittelbarer Nähe des Nadelhakens
zu dem Schaftrücken hin offen ist, wobei auf der dem Schaftrücken abgewandten Seite lediglich im
Bereiche der Nadelbrust eine den Durchgang des Schieberteiles gestattende nutartige öffnung angeordnet ist.
Bei dieser Schiebernadel ist der Schaft durch die von der Nadelschaftoberkante zur Nadelschaftunterkante
durchgehende nutartige öffnung gerade in der Nähe des Hakens seitlich instabil, so daß sie nur verhältnismäßig
geringe Seitenkräfte aufnehmen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schiebernadel zu schaffen, die einerseits einen sehr stabilen Aufbau aufweist
und deshalb große, insbesondere seitlich an dem Haken angreifende Kräfte ohne Beeinträchtigung ihrer
Funktion aufnehmen kann und bei der andererseits eine einwandfreie Flusenabfuhr aus der Längsnut gewährleistet
ist, so daß auch bei Verarbeitung von stark flusenbildenden Fäden oder Garnen über lange Betriebszeiträume
hinweg ein störungsfreier Betrieb gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Schiebernadel erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsnut auf ihrer Oberseite in dem Bereich der Ausnehmung durch einen Führungssteg zumindest
teilweise verschlossen ist. Dabei hat es sich gezeigt, daß in der Regel eine ausreichende Stabilität schon dann
erreicht ist, wenn die Länge des Führungssteges mindestens ein Fünftel der Ausnehmung beträgt.
Über die Ausnehmung werden die in die Längsnut eintretenden Flusen einwandfrei nach außen abgeführt.
Gleichzeitig ist aber dadurch, daß der Führungssteg gerade im Bereiche der Ausnehmung angeordnet ist, eine
hohe Steifigkeit und damit Seitenstabilität des Schaftes gegeben.
Die Ausnehmung kann dabei, wie an sich bekannt, in der Grundfläche der Längsnut angeordnet sein, doch
kann die Anordnung auch derart getroffen sein, daß die Ausnehmung in lediglich einer Seitenfläche der Längsnut
vorgesehen ist oder aber, daß in beiden Seitenflächen der Längsnut Ausnehmungen vorhanden sind. In
dem letztgenannten Fall können die einander gegenüberliegenden Ausnehmungen auch in Nutlängsrichtung
seitlich gegeneinander versetzt angeordnet sein, was hinsichtlich der Stabilität günstig ist. Dabei ist es
auch denkbar, daß die einander gegenüberliegenden Ausnehmungen sich zumindest teilweise überdeckend
angeordnet sind.
In der Praxis hat es sich als günstig erwiesen, wenn der Führungssteg jeweils symmetrisch zu der ihm zugeordneten
Ausnehmung angeordnet ist. Er kann mit den die Längsnut begrenzenden Schaftwangen beidseitig
starr verbunden und an diesen, beispielsweise einstükkig, angeformt sein. Bei einer alternativen Ausführungsform ist der Führungssteg an lediglich einer der die
Längsnut begrenzenden Schaftwangen angeformt, indem beispielsweise diese Schaftwange im Bereiche ihrer
Oberkante rechtwinklig umgebördelt ist. Einfache Herstellungsverhältnisse ergeben sich, wenn der zweiteilig
ausgebildete Führungssteg an den beiden die Längsnut begrenzenden Schaftwangen angeformt ist und seine
beiden Teile an ihren freien Längskanten parallel zueinander verlaufend angeordnet sind. Der zweiteilige Führungssteg
kann dabei durch Umbördeln der beiden Schaftwangen gebildet sein; die an den beiden Schaftwangen
angeformten Stegteile wirken nicht nur als Führungselemente für den Schieberteil, sondern gleichzeitig
auch als Versteifungsrippen, welche die Stabilität der Schiebernadel erhöhen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Schiebernadel gemäß der Erfindung, geschnitten
längs der Linie I-I der F i g. 2 in einer Seitenansicht
und im Ausschnitt,
F i g. 2 die Schiebernadel nach F i g. 1 in einer Draufsicht bei weggelassenem Schieberteil,
Fig.3 die Schiebernadel nach Fig. 1, geschnitten
längs der Linie IH-III der F i g. 1 in einer Seitenansicht,
Fig.4 die Schiebernadel nach Fig. 1, geschnitten
längs der Linie IV-IV der F i g. 1 in einer Seitenansicht,
F i g. 5 die Schiebernadel nach F i g. 1 in einer abgewandelten Ausführungsform in einer Schnittdarstellung
entsprechend F i g. 1 in einer Seitenansicht,
Fig.6 die Schiebernadel nach Fig.5, geschnitten
längs der Linie VI-VI der F i g. 6 in einer Seitenansicht,
F i g. 7 die Schiebernadel nach F i g. 5 in einer Draufsicht bei weggelassenem Schieberteil,
Fig.8 eine Schiebernadel gemäß der Erfindung in
einer anderen Ausführungsform in einer Seitenansicht und im Ausschnitt,
F i g. 9 die Schiebernadel nach F i g. 8 in einer Draufsicht,
Fig. 10 die Schiebernadel nach Fig.9, geschnitten
längs der Linie IX-IX der F i g. 8 in einer Draufsicht bei weggelassenem Schieberteil,
Fig. 11 die Schiebernadel nach Fig. 1, geschnitten
längs der Linie XI-XI der F i g. 1 in einer Seitenansicht,
Fig. 12 die Schiebernadel nach Fig. 1, geschnitten
längs der Linie XII-XII der F i g. 1 in einer Seitenansicht,
Fig. 13 die Schiebernadel nach Fig.8, geschnitten
längs der Linie XHI-XIII in einer Seitenansicht,
Fig. 14 eine Schiebernadel gemäß der Erfindung in einer weiteren Ausführungsform in einer Seitenansicht
und im Ausschnitt,
Fig. 15 die Schiebernadel nach Fig. 14 in einer
Draufsicht bei weggelassenem Schieberteil,
Fig. 16 die Schiebernadel nach Fig. 14, geschnitten
längs der Linie XVI-XVI der F i g. 1 in einer Draufsicht bei weggelassenem Schieberteil,
Fig. 17 die Schiebernadel nach Fig. 14, geschnitten
längs der Linie XVII-XVII in einer Seitenansicht,
Fig. 18 die Schiebernadel nach Fig. 14, geschnitten
längs der Linie XVIII-XVIII der F i g. 17, und
Fig. 19 die Schiebernadel nach Fig. 14, geschnitten
längs der Linie XIX-XIX der F i g. 14 in einer Seitenansicht.
Die in den Figuren in verschiedenen Ausführungsformen dargestellte Schiebernadel weist jeweils einen im
■ 5 - 6
Querschnitt im wesentlichen rechteckigen Nadelschaft rungssteges 12 — bei 17 — während sie bei der Ausfüh-
1 auf, der an einer Seite einen Nadelhaken 2 trägt, wel- rungsform nach den F i g. 1 bis 4 sich über einen größe-
cher über eine schräg ansteigende Nadelbrust 3 sich an ren Teil der Nadelschaftlänge 1 anschließend an den
den Nadelschaft anschließt. In der Nähe der Nadelbrust Führungssteg 12 erstrecken.
3 ist der Nadelschaft am Rücken bei 4 mit einer zum 5 Anstelle der Ausbildung mit zwei Führungsstegteilen
Haken 2 hin verlaufenden Aussparung versehen. 12a, 126, die an ihren freien Längskanten parallel zuein-
In dem Nadelschaft 1, der an der dem Nadelhaken 2 ander verlaufend angeordnet sind, wäre auch eine Ausabgewandten
Seite zum Einsetzen in eine Nadelbarre führungsform denkbar, bei der lediglich eine der Schaftausgebildet
oder mit einem zum Zusammenwirken mit wangen 13 bzw. 14 mit dem abgekanteten Teil als Füheinem
Nadelschloß bestimmten Fuß versehen ist, ist ei- 10 rungssteg 12 die Längsnut 5 vorzugsweise über ihre
ne im wesentlichen U-förmige Längsnut 5 ausgebildet, gesamte Breite überdeckend abgekantet oder umgebörin
der ein dem Querschnitt der Längsnut 5 angepaßtes delt ist
Schieberteil 6 längsverschieblich geführt ist. An seinem Der Nadelschaft 1 der oben beschriebenen Ausfüllvorderen
Ende bei 7 ist das Schieberteil 6 angeschrägt, rungsform der Schiebernadel kann auch mehrere hinso
daß es im ausgetriebenen Zustand die Spitze des 15 tereinander angeordnete Aussparungen 9 mit zugeord-Nadelhakens
2 überdecken und damit den Nadelhaken netem Führungssteg 12 aufweisen,
schließen kann. Das Schieberteil 6 trägt einen in der Bei den Ausführungsformen nach den Fig.8 bis 19, Zeichnung nicht weiter dargestellten bekannten Fuß, bei denen wiederum mit den bereits beschriebenen Ausder über die Berandung der Längsnut 5 vorragt und mit führungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeieinem entsprechenden Schloßkanal zusammenwirken 20 chen versehen und deshalb nicht nochmals erläutert kann. sind, ist die aus der Längsnut 5 nach außen führende
schließen kann. Das Schieberteil 6 trägt einen in der Bei den Ausführungsformen nach den Fig.8 bis 19, Zeichnung nicht weiter dargestellten bekannten Fuß, bei denen wiederum mit den bereits beschriebenen Ausder über die Berandung der Längsnut 5 vorragt und mit führungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeieinem entsprechenden Schloßkanal zusammenwirken 20 chen versehen und deshalb nicht nochmals erläutert kann. sind, ist die aus der Längsnut 5 nach außen führende
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 4 ist in Ausnehmung 9 nicht in der Grundfläche 8 der Längsnut
der Bodenflache 8 der Längsnut 5 eine längliche, parallel 5, sondern in einer bzw. beiden Seitenflächen der Längs-
zu der Nutenlängsachse ausgerichtete Aussparung 9 nut 5 vorgesehen.
ausgebildet, die beidseitig, durch schräg oder leicht ge- 25 Bei der Ausführungsform nach den Fig.8 bis 13 ist
krümmte, nach innen zu verlaufende Flächen 10,11 be- die Anordnung derart getroffen, daß in jeder der beiden
grenzt ist und die zur Abfuhr von in das Innere der die Längsnut 5 begrenzenden Schaftwangen 13, 14 je-
Längsnut 5 gelangenden Flusen dient. weils eine längliche, zu der Nutenlängsachse parallele
Der Ausnehmung 9 gegenüberliegend und symme- Ausnehmung 9a bzw. 96 vorhanden ist, wobei die beitrisch
zu dieser angeordnet ist an dem Nadelschaft 1 ein 30 den Ausnehmungen 9a, 96 in der aus F i g. 10 ersichtlidünner
Führungssteg 12 vorgesehen, der beidseitig an chen Weise in Schaftlängsrichtung gegeneinander verden
die Längsnut 5 begrenzenden Schaftwangen 13,14 setzt angeordnet sind und sich lediglich bei 18 etwas
(F i g. 2) einstückig angeformt ist. Durch den Führungs- überdecken. Die Längsnut 5 ist auf der dem Nadelsteg
12 ist der Schieberteil 6 in der Längsnut 5 gemein- schaftrücken abgewandten Seite durch den Führungssam
mit der Bodenfläche 8 und den Seitenflächen der 35 steg 12 verschlossen, der an den beiden Schaftwangen
Längsnut 5 längsverschieblich geführt. Gleichzeitig ge- 13, 14 einstückig angeformt und symmetrisch zu den
währleistet der Führungssteg 12 eine hohe Stabilität des beiden Ausnehmungen 9a, 9b angeordnet ist, derart, daß
Nadelschaftes 1 auch im Bereiche der durch die Ausneh- seine Mittelachse mit der Mittelachse des überdeckenmung
9 bewirkten Schwächungszone. den Bereiches 18 zusammenfällt.
Um eine einwandfreie Führung des Schieberteiles 6 40 Grundsätzlich wäre es auch bei dieser Ausführungsund
eine ausreichende Stabilität des Nadelschaftes 1 zu form denkbar, jeder der Ausnehmungen 9a, 9b einen
erzielen, genügt es, wie die Erfahrung gezeigt hat, daß eigenen Führungssteg 12 zuzuordnen, der dann — gegedie
Länge des Führungssteges 12 mindestens gleich ei- benenfalls symmetrisch — oberhalb der jeweiligen Ausnem
Fünftel der Länge der Ausnehmung 9 ist. nehmung 9a bzw. 96 vorgesehen ist.
Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausfüh- 45 Die beiden Ausnehmungen 9a, 96 reichen jeweils bis
rungsbeispiel ist oberhalb der Ausnehmung 9 lediglich zu der Grundfläche 8 der Längsnut 5, so daß sich eine
ein einziger durchgehender Führungssteg angeordnet; absatzlose Austrittsfläche für die etwa in die Längsnut 5
es sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen gelangten Flusen ergibt.
dieser Führungssteg 12 in mehrere Teilstege unterteilt Bei der Ausführungsform nach den Fig. 14 bis 19 ist
ist, die hintereinander angeordnet und durch Zwischen- 50 lediglich eine seitliche Ausnehmung 9 vorgesehen, wäh-
räume voneinander getrennt sind, von denen einer bei rend auf der gegenüberliegenden Seite die die Längsnut
15 gestrichelt angedeutet ist. 5 begrenzende Nadelschaftwange 13 bei 20 im Bereiche
Die Ausführungsform nach den F i g. 5 bis 7 ent- des Führungssteges 12 endet, so daß die Längsnut 5 zu
spricht im wesentlichen jener nach den F i g. 1 bis 4. dieser Seite anschließend an die Schaftwange 13 geöff-Gleiche
Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile, deren 55 net ist. Alternativ könnte die Schaftwange 13 naturgenochmalige
Erläuterung sich erübrigt. Während bei der maß auch, ebenso wie die gegenüberliegende Schaft-Ausführungsform
nach den Fig. 1 bis 4 der Führungs- wange 14, sich über einen weiteren Teil des Nadelschafsteg
12 einstückig an den beiden Schaftwangen 13, 14 tes 1 erstrecken.
angeformt ist, in dem die Ausnehmung 9 vom Schaftrük-
ken her ausgefräst wurde, ist bei der Ausführungsform 60 Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
nach den F i g. 5 bis 7 die Anordnung derart getroffen,
daß der Führungssteg 12 zweiteilig ausgebildet ist, wobei seine beiden Teile 12a, 126 jeweils an der ihnen
zugeordneten, die Längsnut 5 begrenzenden Schaftwange einstückig angeformt sind, indem die Schaftwan- 65
gen 13, 14 im Bereiche ihrer Oberkanten rechtwinklig
abgekantet oder umgebördelt sind. Die beiden Schaftwangen 13,14 enden hierbei an der Rückseite des Füh-
zugeordneten, die Längsnut 5 begrenzenden Schaftwange einstückig angeformt sind, indem die Schaftwan- 65
gen 13, 14 im Bereiche ihrer Oberkanten rechtwinklig
abgekantet oder umgebördelt sind. Die beiden Schaftwangen 13,14 enden hierbei an der Rückseite des Füh-
Claims (12)
1. Schiebernadel für maschenbildende Textilma- förmige Längsnut ausgebildet ist, in welche ein dem
schinen mit einem im Querschnitt im wesentlichen 5 Nutenquerschnitt entsprechend gestalteter Schieberteil
rechteckigen Nadelschaft, in dem eine sich nach längsverschieblich geführt ist und die wenigstens eine
oben Öffnende, im wesentlichen U-förmige Längsnut nach außen führende Ausnehmung aufweist, die parallel
ausgebildet ist, in welcher ein dem Nutenquerschnitt zu der Nutenlängsachse ausgerichtet ist.
entsprechend gestalteter Schieberteil längsver- Bei Strick- oder Wirkvorgängen, insbesondere unter schieblich geführt ist und die wenigstens eine nach 10 Verwendung von aus natürlichem Fasermaterial, beiaußen führende Ausnehmung aufweist, die parallel spielsweise Baumwolle, bestehenden Fäden, die zu einer zu der Nutenlängsachse ausgerichtet ist, dadurch starken Flusenbildung neigen, besteht die Gefahr, daß gekennzeichnet, daß die Längsnut (5) auf ih- sich die Flusen im Laufe der Zeit im Bereiche der Längsrer Oberseite in dem Bereiche der Ausnehmung (9) nut festsetzen, so daß der Schieberteil in seiner freien durch einen Führungssteg (12) zumindest teilweise 15 Beweglichkeit gehemmt wird und die Schiebernadel verschlossen ist. nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten kann.
entsprechend gestalteter Schieberteil längsver- Bei Strick- oder Wirkvorgängen, insbesondere unter schieblich geführt ist und die wenigstens eine nach 10 Verwendung von aus natürlichem Fasermaterial, beiaußen führende Ausnehmung aufweist, die parallel spielsweise Baumwolle, bestehenden Fäden, die zu einer zu der Nutenlängsachse ausgerichtet ist, dadurch starken Flusenbildung neigen, besteht die Gefahr, daß gekennzeichnet, daß die Längsnut (5) auf ih- sich die Flusen im Laufe der Zeit im Bereiche der Längsrer Oberseite in dem Bereiche der Ausnehmung (9) nut festsetzen, so daß der Schieberteil in seiner freien durch einen Führungssteg (12) zumindest teilweise 15 Beweglichkeit gehemmt wird und die Schiebernadel verschlossen ist. nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten kann.
2. Schiebernadel nach Anspruch 1, dadurch ge- Aus diesem Grunde ist bei einer bekannten Schieberkennzeichnet,
daß die Länge des Führungssteges nadel (DD-PS 93 971) in der Bodenfläche der Längsnut
(12) mindestens ein Fünftel der Länge der Ausneh- eine parallel zu der Nutenlängsachse ausgerichtete
mung (9) beträgt. 20 längliche Ausnehmung angeordnet, durch welche in die
3. Schiebernadel nach einem der vorhergehenden Längsnut gelangende Flusen austreten können, so daß
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus- Verklemmungen des Schieberteiles durch Flusenanhäunehmung
(9) in der Grundfläche (8) der Längsnut (5) fung in der Längsnut vermieden werden. Dabei wirkt
angeordnet ist. das relativ zu dem Nadelschaft eine hin- und hergehen-
4. Schiebernadel nach einem der Ansprüche 1 bis 25 de Bewegung ausführende Schieberteil in dem Sinne
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (9) reinigend, daß es bei seiner Längsbewegung die in dem
in lediglich einer Seitenfläche der Längsnut (5) ange- Längsschlitz befindlichen Flusen immer wieder in dem
ordnet ist. Bereich der Ausnehmung transportiert und damit aus
5. Schiebernadel nach einem der Ansprüche 1 bis der Längsnut entfernt. Um eine einwandfreie Führung
3, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Seitenflä- 30 des Schieberteiles in der Längsnut zu gewährleisten und
chen der Längsnut (5) Ausnehmungen (9a, 9b) ange- zu verhüten, daß der Schieberteil von der Grundfläche
ordnet sind. der Längsnut unter der auf ihn einwirkenden Faden-
6. Schiebernadel nach Anspruch 5, dadurch ge- kräfte abgehoben wird, sind in die die Längsnut begrenkennzeichnet,
daß die einander gegenüberliegenden zenden Seitenwangen des Nadelschaftes vor und hinter
Ausnehmungen (9a, 9b) in Nutlängsrichtung gegen- 35 der Ausnehmung zwei Querstifte eingesetzt, die durch
einander versetzt angeordnet sind. zugeordnete Langlöcher in dem Schieberteil verlaufen.
7. Schiebernadel nach Anspruch 5, dadurch ge- Da die Längsnut aber über ihre gesamte Länge oben
kennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden offen ist, ist die Seitenstabilität dieser Nadel insbesonde-Ausnehmungen
(9a, 9b) sich zumindest teilweise re im Bereiche der Ausnehmung begrenzt. Wenn desüberdeckend
angeordnet sind. 40 halb der Nadelhaken durch etwa von dem Warenabzug
8. Schiebernadel nach einem der vorhergehenden herrührende Seitenkräfte zur Seite gezogen wird, so
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Füh- besteht die Gefahr, daß der Schieberteil in der Längsnut
rungssteg (12) jeweils symmetrisch zu der ihm züge- verklemmt wird oder bei der Bewegung auf den Nadelordneten
Ausnehmung (9) angeordnet ist. haken zu an diesem vorbeigleitet, mit dem Ergebnis, daß
9. Schiebernadel nach einem der vorhergehenden 45 die neu gebildete Masche nicht über das Schieberteilen-Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Füh- de und den Nadelhaken abgeschlagen, sondern in dem
rungssteg (12) mit den die Längsnut (5) begrenzen- offenen Nadelhaken eingefangen wird, was zu Strickden
Schaftwangen (13, 14) beidseitig starr verbun- fehlem führt.
den ist. Über eine gute Stabilität verfügen demgegenüber an-
10. Schiebernadel nach Anspruch 9, dadurch ge- 50 dere Schiebernadeln, bei denen die Längsnut durch
kennzeichnet, daß der Führungssteg (12) an den bei- langgestreckte, als Anschlagteile für den Fuß des Schieden
Schaftwangen (13,14) einstückig angeformt ist. berteiles wirkende Führungsteile verschlossen ist, die
11. Schiebernadel nach einem der Ansprüche 1 bis durch Verschweißung, Vernietung od. dgl. an den Rän-8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Führungssteg dem der Längsnut im Inneren des Nadelschaftes ange-(12)
an lediglich einer der die Längsnut (5) begren- 55 bracht sind (DE-PS 27 05 605). Gleiches gilt auch für
zenden Schaftwangen (13 bzw. 14) angeformt ist eine andere Schiebernadel (DE-PS 16 35 847), bei der
12. Schiebernadefnach einem der Ansprüche 1 bis der Nadelschaft über ein Teil seiner Länge in Gestalt
8, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungssteg eines den Schieberteil umfassenden Rohrabschnittes
(12) zweiteilig ausgebildet und an den beiden die ausgebildet ist. Bei diesen Schiebernadeln sind keine
Längsnut (5) begrenzenden Schaftwangen (13, 14) 60 Vorkehrungen zur Flusenabfuhr vorhanden. Damit beangeformt
ist und seine beiden Teile (12a, \2b) an steht die Gefahr, daß sich im Laufe der Zeit im Bereiche
ihren freien Längskanten parallel zueinander verlau- der geschlossenen Längsnut bei der Verarbeitung, etwa
fend angeordnet sind. von Baumwolle, Flusen festsetzen.
Um eine erhöhte Stabilität, insbesondere gegen die
—, 65 von seitlich wirkenden Zugkräften herrührende Beanspruchung
zu erzielen, ist es bekannt (DE-GM 19 35 611), Schiebernadeln für Rundstrickmaschinen,
Die Erfindung betrifft eine Schiebernadel für ma- deren Haken- und Schieberschaft platt nebeneinander-
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| DE3325767A DE3325767C1 (de) | 1983-07-16 | 1983-07-16 | Schiebernadel fuer maschenbildende Textilmaschinen |
| EP84105514A EP0131709B1 (de) | 1983-07-16 | 1984-05-15 | Schiebernadel für maschenbildende Textilmaschinen |
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| CA000458710A CA1230747A (en) | 1983-07-16 | 1984-07-12 | Compound needle for a knitting machine |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE3325767A DE3325767C1 (de) | 1983-07-16 | 1983-07-16 | Schiebernadel fuer maschenbildende Textilmaschinen |
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