DE332845C - Einrichtung an Unterwassersirenen zur Vermeidung der Interferenz der beiden entstehenden Wellenzuege - Google Patents

Einrichtung an Unterwassersirenen zur Vermeidung der Interferenz der beiden entstehenden Wellenzuege

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DE332845C
DE332845C DE1915332845D DE332845DD DE332845C DE 332845 C DE332845 C DE 332845C DE 1915332845 D DE1915332845 D DE 1915332845D DE 332845D D DE332845D D DE 332845DD DE 332845 C DE332845 C DE 332845C
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    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00—Sirens
    • G10K7/02—Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor
    • G10K7/04—Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor by an electric motor

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Description

  • Einrichtung an Unterwassersirenen zur Vermeidung der Interferenz der beiden entstehenden Wellenzüge.
  • Zusatz zum Patent 331a=9. In dem Patent 331019 ist gezeigt, daß bei hydraulischen Schallsendern nach dem Sirenenprinzip die Schallenergie von der Schallerzeugungsstelle, d. h. von der Stelle, an der die sich öffnenden und schließenden Durchflußöffnungen liegen, nicht nur nach der Seite abwandert, nach der das Betriebsmittel abströmt, sondern auch nach der Seite, von der es zuströmt, so daß sich zwei miteinander interferierende Wellenzüge bilden, die sich gegenseitig in erheblichem Maße zerstören. Es ist dort eine Ausbildungsart von solchen Schallsendern dargestellt, die geeignet sind, diesen schwerwiegenden Nachteil zu beseitigen, und die darauf beruht, daß der eine der beiden interferierenden Wellenzüge an seiner Entstehung und somit an seiner Wirkung auf das übertragende Medium durch Einfügung von Lufträumen verhindert wird. Gegenstand der Erfindung ist eine auf demselben Gedanken beruhende Schallsenderkonstruktion, bei der ebenfalls der eine der beiden Wellenzüge nicht auf das übertragende Medium zur Wirkung gelangt, die aber von derjenigen des Hauptpatents konstruktiv wesentlich abweicht und ihr gegenüber eine Verbesserung bedeutet, insofern, als der gemäß dem Hauptpatent zur Erzielung einer möglichst ungeschwächten Abstrahlung des inneren Wellenzuges in der Nähe der schallerzeugenden Stelle der Sirene im ausströmenden Betriebsmedium angeordnete Luftraum erspart und der Ausfahrkörper nicht länger wird, als für den eigentlichen Strahlungsvorgang nötig ist.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Lösung des Problems besteht darin, daß unter Verzicht auf den Luftraum die schallerzeugende Stelle an dem Strahlungskörper nach innen, d. h. an diejenige Seite des in das Außenwasser ragenden Strahlungskörpers gelegt ist, die dem Außenwasser abgewandt und dem Träger der Sirene zugewandt ist. Hierbei wird vorteilhaft die Zuführung des Betriebsmittels an demselben Ende - des Gehäuseteiles angebracht. Durch letztere Maßnahmen wird die Sirene bequem ausfahrbar.
  • Bei dieser Ausführungsform des Schallsenders kann der an der Austrittsstelle des Druckmediums sich bildende M'ellenzug mit dem übertragenden 1Iedium nicht in Berührung kommen.
  • In der Zeichnung ist eine derartige Anordnung schematisch in einem Längsschnitt dargestellt. In einer an das Außenwasser anstoßenden Wand A ist ein Dichtungsring B vorgesehen, durch den der Strahlungskörper C ausgefahren werden kann. Am -inneren Ende des Ausfahrkörpers C ist ein Rohrstutzen D angebracht, durch welchen das Betriebswasser mit Hilfe einer nicht gezeichneten Pumpe eingedrückt wird. Über dem Einführungsstutzen D, aber mit Rücksicht auf den Strömungssinn des Betriebsmittels dahinter, und an demselben Ende des Strahlungskörpers C ist die Durchgangsstelle der Sirene angeordnet, die im gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem scheibenförmigen Stator F_ und einem darauf umlaufenden, ebenfalls scheibenförmigen Rotor F .besteht. Die Antriebswelle G des Rotors ist durch eine Stopfbuchse H in das Innere des Schiffes geführt und kann dort mit der Welle eines nicht gezeichneten Elektromotors gekuppelt sein. Das von der Sirene E, F kommende Betriebswasser wird durch einen zweiten Rohrstutzen I abgeführt.
  • Das Betriebswasser beschreibt also im wesentlichen den Weg, der in der Zeichnung durch Pfeile bezeichnet ist. Die von der Sirene auf der Eintrittsseite des schallerzeugenden Mediums abgestrahlte Schwingungsenergie teilt sich dem Nasser im Ausfahrkörper C mit und versetzt dessen Wandung in Schwingungen, die an das umgebende Mittel abgestrahlt werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE. i. Einrichtung an Unterwassersirenen zur Vermeidung der Interferenz der beiden entstehenden Wellenzüge gemäß Patent 331019, dadurch gekennzeichnet, daß die schallerzeugende Stelle (F, F) an dem Strahlungskörper (C) nach innen, d. h. an diejenige Seite des in das Außenwasser ragenden Strahlungskörpers gelegt ist, die dem Außenwasser -abgewandt und dem Träger der Sirene zugewandt ist.
  2. 2. Unterwassersirene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl dic schallerzeugende Stelle (E, F) wie die Druckwasserzuführung (D) an demselben Ende des den Strahlltngskörper bildenden Behälters (C) angeordnet sind.
DE1915332845D 1915-08-27 1915-08-27 Einrichtung an Unterwassersirenen zur Vermeidung der Interferenz der beiden entstehenden Wellenzuege Expired DE332845C (de)

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