DE3338144C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D13/00—Accessories for placing or removing piles or bulkheads, e.g. noise attenuating chambers
- E02D13/02—Accessories for placing or removing piles or bulkheads, e.g. noise attenuating chambers specially adapted for placing or removing bulkheads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einfädelvorrich
tung zum Einführen eines Rammprofiles in eine Klemm
vorrichtung, die auf der Unterseite eines Rammbärs
befestigt ist und an der ein- oder mehrere Seile,
Ketten od. dgl. derart angebracht sind, daß sie nach
oben gezogen werden können und daß sie am Rammbär
so geführt sind, daß deren eines Ende im Bereich der
Einführöffnung der Klemmvorrichtung nach unten hän
gend endet.
Aus der DE-OS 28 33 613 ist ein freihängender Ramm
bär bekannt, der an seiner Unterseite mit einer
Klemmvorrichtung versehen ist und als Hebe- und
Senkvorrichtung ein Seil besitzt, welches zentral
durch den Rammbär verläuft, an seinem oberen Ende
auf einer Winde aufgewickelt ist und durch diese
freigegeben werden kann. Am unteren Ende des Seiles
wird das Rammprofil befestigt und durch Anheben in
die Klemmvorrichtung eingeführt und dort während
der Arbeitsphase festgelegt. Das Freisetzen ge
schieht durch Ablassen des Seiles.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine einfache, robust und sicher arbeiten
de Einfädelvorrichtung für einen an einem Mäkler
geführten Rammbär zu schaffen.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch,
daß der Rammbär längs eines Mäklers verschiebbar
ist, der eine relativ zum Mäkler und zum Rammbär
verschiebbare Anschlagleiste aufweist, an der das
gegenüberliegende Ende des oder der Seile, Ketten
od. dgl. befestigt ist und oberhalb der am Mäkler
eine Rückhaltevorrichtung für die Anschlagleiste
angeordnet ist.
Bei derart auf einem Mäkler angebrachten Rammbä
ren entfällt gänzlich die Hebe- und Senkvorrich
tung. Das Verkürzen des Seiles erfolgt dann da
durch, daß der Rammbär sich auf dem Mäkler nach
oben bewegt und gleichzeitig die verschiebbar
angeordnete Anschlagleiste geführt wird und zwar
so weit bis sie die Rückhaltevorrichtung erreicht
und dort abgestoppt wird. Bei weiterer Bewegung
des Rammbärs nach oben wird dann das Seil ver
kürzt, das Rammprofil aufgerichtet und in die
Klemmvorrichtung eingezogen. Das Einfädeln wird
allein durch die Aufwärtsbewegung des Rammbärs
auf dem Mäkler und das Festhalten des anderen,
dem Rammprofil gegenüberliegenden Ende des Sei
les bewirkt.
Bei lösbarer Befestigung der Rückhaltevorrichtung
ist diese auf dem Mäkler verschieb- und festleg
bar und läßt sich damit in ihrer Höhe verstellen
und verändern und dadurch den Zeitpunkt bestimmen,
in dem das Rammprofil bei Aufwärtsbewegung des
Mäklers aufgehoben und in die Klemmvorrichtung
eingezogen wird. Eine Anpassung an Rammprofile
unterschiedlicher Längen ist dann grundsätzlich
möglich.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der
Anschlagleiste besteht darin, daß sie als Schlit
ten ausgebildet ist und einen Rundstahl, wie z. B.
ein Stab, ein Rohr od. dgl. aufweist. Als Rückhalte
vorrichtung kann dann ein lösbar am Mäkler befe
stigbarer, nach unten offener, entsprechend gekrümm
ter Haken dienen. Die Begrenzung der Aufwärtsbe
wegung der Anschlagleiste erfolgt dadurch, daß
sie durch den an der Außenfläche von Rohr oder
Stab angreifenden Haken festgehalten wird.
Ohne Einschränkung der Allgemeinheit kann das oder
die Seite, Ketten od. dgl. über Umlenkrollen und/
oder -bolzen geführt werden, die am Rammbär oder
der Klemmvorrichtung angebracht sind. Dies garantiert
besondere Leichtgängigkeit. Bei einer Befestigung
des Rammprofiles an nur einem einzigen Seil neigt
es beim Hochziehen zu Eigenschwingungen um den Auf
hängepunkt. Dann empfiehlt sich der Einsatz von 2
Seilen, Ketten od. dgl., die symmetrisch zur dazwi
schenbefindlichen Klemmvorrichtung angeordnet sind.
Bei Belastung durch das Rammprofil erhält man dann
eine symmetrische Krafteinwirkung auf die Klemm
vorrichtung und den Rammbär. Gleichzeitig werden
Eigenschwingungen des Rammprofiles weitgehend unter
bunden.
Die Art und Weise der Befestigung von Seilen, Ket
ten od. dgl. am Rammprofil steht im Rahmen der Erfin
dung grundsätzlich frei. Die Befestigung läßt sich
besonders rasch dann durchführen, wenn an dem nach
unten hängenden Ende von Seil, Kette od. dgl. - das
ist das mit dem Rammprofil zu verbindende Ende -
eine Befestigungseinrichtung wie z. B. ein Knebel
angebracht ist. Durch Abstecken des Knebels in die
vorhandenen Löcher des Rammprofiles können Seile,
Ketten od. dgl. mit dem Rammprofil verbunden werden.
Daneben sind andere gängige Befestigungseinrich
tungen wie z. B. Klemmen, Zwingen od. dgl. verwend
bar.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einge
hängtem Rammprofil in Vorderansicht,
Fig. 2 dieselbe Vorrichtung in Seitenansicht.
In Fig. 1 ist ein Rammbär 1 dargestellt, an
dessen Unterseite eine Klemmvorrichtung 2 mit ei
nem Klemmzylinder 3 befestigt ist. Auf beiden
Seiten des Rammbärs 1 ist seitlich jeweils eine
Umlenkrolle 4 zu sehen, über die ein Seil 5 ge
führt ist. Am gezeigten unteren Ende des Seiles 5
sind einige Kettenglieder 6 und ein Knebel 7
befestigt, der seinerseits in Lochungen 8 des
Rammprofiles 9 eingreift. Deren Abstand ist da
bei gleich dem der beiden eingezeichneten Umlenk
rollen 4, wobei die Höhe derselben ebenfalls
gleich ist, so daß das Rammprofil 9 von rechteck
förmiger Gestalt genau in vertikaler Richtung aus
gerichtet ist und deshalb leicht in die Klemmvor
richtung 2 mit dem Klemmzylinder 3 eingefä
delt werden kann.
In Fig. 2 ist eine Seitenansicht der erfindungs
gemäßen Einfädelvorrichtung dargestellt, aus der sich
Funktion und Wirkungsweise besser erkennen lassen.
Auch hier ist auf der Unterseite eines Rammbärs 1
eine Klemmvorrichtung 2 befestigt. Diese besitzt
ein nach unten weisendes U-förmiges Maul 10, auf
dessen rechter, gegenüberliegenden Seite der in einer
entsprechend geformten Hülle laufende Klemmzylin
der 3 angeordnet ist. Darüber ist eine Umlenkrol
le 4 angebracht und zwar derart, daß das darüber
laufende Seil 5 vor dem Klemmzylinder 3 nach
unten hängt, an dessen unterem Ende einige Ketten
glieder 6 und ein Knebel 7 befestigt ist, wobei
letzterer in eine Lochung 8 des Rammprofiles 9
eingreift. Die Umlenkrolle 4 ist dabei so befe
stigt, daß das Rammprofil 9 sich in Verlängerung
des Maules 10 befindet und bei Anheben zwischen
der Backe 11 und dem Klemmzylinder 3 einge
schoben wird.
Das andere Ende des Seiles 5 ist an einer An
schlagleiste 12 befestigt, das einen Rundstahl
darstellt. Dieser ist auf dem Mäkler 13 verschieb
bar und zwar nach oben zu so weit, bis er durch eine
Rückhaltevorrichtung 14 aufgehalten wird. Sie ist
ein nach unten offener Haken, der so gekrümmt ist,
daß er die Anschlagleiste 12 vorne flächig umgreift.
Die erfindungsgemäße Einfädelvorrichtung arbeitet
wie folgt: Als erstes wird das Seil 5, an dessen
unterem Ende sich beispielsweise ein Knebel 7 be
findet, am Rammprofil 9 befestigt. Dann bewegt
sich der Rammbär 1 nach oben, wodurch zunächst
das Seil 5 gspannt und anschließend die Anschlag
leiste 12 nach oben zu gezogen wird. Dieser Vor
gang dauert solange an, bis die Anschlagleiste 12
von der Rückhaltevorrichtung 14 festgehalten wird,
mit der Folge, daß bei Fortsetzung der Aufwärts
bewegung das Seil 5 das Rammprofil 9 in Richtung
auf das U-förmige Maul 10 der Klemmvorrichtung 2
bewegt. Die Position der Rückhaltevorrichtung 14
ist dabei so zu wählen, daß vor Beginn des eigent
lichen Einfädelvorganges - dem Eindringen in den
Raum zwischen Backe 11 und Zylinder 3 - das Pro
fil 9 frei hängen muß. Erst dann kann durch weite
res Nachobenfahren des Rammbärs 1 und demzufol
ge auch der Umlenkrollen 4 das Rammprofil 9
eingefädelt und durch Betätigen des Klemmzylinders
3 festgelegt werden. Dann wird das Profil 9
auf dem Erdreich angesetzt, etwas angedrückt und
dann erst der Rammbär 1 in Betrieb gesetzt.
Die erfindungsgemäße Einfädelvorrichtung ermöglicht
ein rasches Arbeiten und ein Verkürzen der Rüstzeit
unter gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitssicherheit,
da sich während des Einfädelvorganges keine Person
im Gefahrenbereich des hochzuziehenden Rammbärs 1
aufhält.
Claims (5)
1. Einfädelvorrichtung zum Einführen eines Ramm
profiles in eine Klemmvorrichtung, die auf der
Unterseite eines Rammbärs befestigt ist und an
der ein oder mehrere Seile, Ketten od. dgl. derart
angebracht sind, daß sie nach oben gezogen wer
den können und daß sie am Rammbär so geführt
sind, daß deren eines Endes im Bereich der Ein
führöffnung der Klemmvorrichtung nach unten hän
gend endet, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Rammbär (1) längs ei
nes Mäklers (13) verschiebbar ist, der eine re
lativ zum Mäkler (13) und zum Rammbär (1) ver
schiebbare Anschlagleiste (12) aufweist, an der
das gegenüberliegende Ende des oder der Seile
(5), Ketten od. dgl. befestigt ist und oberhalb
der am Mäkler (13) eine Rückhaltevorrichtung
(14) für die Anschlagleiste (12) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die als
Schlitten ausgebildete Anschlagleiste (12) ein
Rundstahl, wie z. B. ein Stab, Rohr od. dgl., und
die Rückhaltevorrichtung (14) ein lösbar am Mäk
ler (13) befestigbarer nach unten offener, ent
sprechend gekrümmter Haken ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das oder die Seile (5), Ketten od. dgl. über
Umlenkrollen und/oder -bolzen (4) geführt sind,
die am Rammbär (1) und/oder der Klemmvorrich
tung (2) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch zwei
Seile (5), Ketten od. dgl., die symmetrisch zur
dazwischenbefindlichen Klemmvorrichtung (2) an
geordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem oder den nach unten hängenden Seilen
(5), Ketten od. dgl. eine Befestigungseinrichtung,
wie z. B. ein Knebel, angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833338144 DE3338144A1 (de) | 1983-04-07 | 1983-10-20 | Einfaedelvorrichtung zum einfuehren eines rammprofiles in eine klemmvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE19833338144 DE3338144A1 (de) | 1983-04-07 | 1983-10-20 | Einfaedelvorrichtung zum einfuehren eines rammprofiles in eine klemmvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3338144A1 DE3338144A1 (de) | 1984-10-11 |
| DE3338144C2 true DE3338144C2 (de) | 1989-03-16 |
Family
ID=25814997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3338144A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010035990A1 (de) | 2010-09-01 | 2012-03-01 | Thyssenkrupp Gft Tiefbautechnik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum sukzessiven Einbringen dünnwandiger Rohre in den Boden |
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-
1983
- 1983-10-20 DE DE19833338144 patent/DE3338144A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3338144A1 (de) | 1984-10-11 |
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