DE3339045C2 - Einpackmaschine für beispielsweise Flaschen - Google Patents
Einpackmaschine für beispielsweise FlaschenInfo
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Abstract
Bei einer Einpackmaschine für auf einem horizontalen Flaschenförderer aufeinanderfolgend herangeführte Flaschen, die auf einem neben dem Flaschenförderer herlaufenden Kastenförderer geförderten Kästen eingepackt werden, mit mehreren jeweils von einem Träger getragenen Greiferköpfen, die jeweils Gruppen von Flaschen vom Flaschenförderer aufnehmen und in den Kästen wieder absetzen und wobei am Flaschenförderer eine Bremsvorrichtung vorgesehen ist, welche die Flaschen auf die Geschwindigkeit der Greiferköpfe abbremsen und mit dieser Geschwindigkeit führen, sind die Bremsvorrichtungen von den Greiferköpfen getragen.
Description
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bekannten Artikelförderern als Gegenhalter von unten gefördert werden. Wenn dies nicht, der Fail ist, wii-d
zwischen den die Flaschenreihen fördernden einzelnen vorteilhaft vor dem Einsetzen der Arükel in die Gebin-
Förderbändern des Artikelförderers nach oben ragende de zunächst der Zentrierrahmen abgesenkt damit er
Finger vorgesehen, welche genau die gleiche gegenüber sich von außen gegen das Gebinde legen und dieses in
der Fördergeschwindigkeit der Förderbänder des Arti- 5 Bezug auf den Greiferkopf zentrieren kann. Danach erst
kelförderers etwas verringerte Horizontalgeschwindig- wird der den Greiferkopf tragende Vertikalschlitten so-
keit aufweisen, wie der Greiferkopf. Diese als Finger weit abgesenkt daß er die Artikel in das Gebinde einset-
ausgebildeten Gegenhalter bremsen jeweils das vorder- zen und loslassen und wieder nach oben fahren kann,
ste Glied jeder Flaschengruppe und damit die ganze Durch die Anordnung des Gegenhalters an dem den
Gruppe auf genau die Greiferkopfgeschwindigkeit ab io Zentrierrahmen tragenden VertikaJschlitten wird ein
und führen die Flaschengruppe mit dieser Geschwindig- gesonderter Vertikalschlitten für den Gegenhalter ein-
keit bis der Erfaß- und Abhebevorgang beendet ist Ein gespart
seitliches Verrutschen der Flaschen in der Gruppe ist Ist ein Zentrierrahmen vorhanden, so muß dafür Sorhierbei
dadurch verhindert daß zwischen den einzelnen ge getragen werden, daß der Gegenhalter, damit er sich
Flaschenreihen sich in Längsrichtung des Förderers 15 richtig vor die Front der von ihm abzubremsenden Flaschmale
Geländer erstrecken, welche jede Reihe auch schengruppe legen kann, während und vor dem Aufnehdann
ausgerichtet halten, wenn die Gruppe von vorne men der Flaschen gegenüber der in Fahrtrichtung des
abgebremst wird. Greiferkopfes voreilenden Kante des Zentrierrahmens
Diese Gegenhalter werden von innerhalb des Förde- zurückgesetzt ist Der lichte Querschnitt des letzteren
rers umlaufenden Ketten getragen. Ihr Antrieb, der mit 20 muß ja immer größer sein als das iaschenpaket da die
dem Antrieb der Förderbänder synchronisiert ist ist Innenaussparung das Gebinde umfassen muß, in wel-
jedoch so eingestellt daß die Wandergeschwindigkeit ches das Flaschenpaket hineinpaßt
der Gegenhalter etwas geringer ist als die Förderge- Diese Schwierigkeit kann zum Beispiel dadurch be-
schwindigkeit der Förderbänder und gleich der Hori- seitigt werden, daß der Gegenhalter an der in Fahrtrich-
zontalgeschwindigkeit der Greiferköpfe. 25 tung ies Greiferkopfes vorauseilenden Kante des Zen-
Diese bekannte Ausbildung ist verhältnismäßig auf- trierrahmens in Fahrtrichtung hin und her bewegbar
wendig, da ein vollständiger Antriebsmechanismus für gelagert und mit einem geeigneten Mechanismus ver-
die Gegenhalter in dem Artikelförderer vorgesehen sein stellbar ist Er kann z.B. auch innerhalb des lichten
muß. Die Erfindung will diese Schwierigkeit vermeiden. Querschnitts des Zentrierrahmens aaf und nieder be-
Sie löst also die Aufgabe, die Maschine nach dem Ober- 30 wegbar sein. Bevorzugt ist jedoch der Gegenhalter am
begriff des Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, ihn tragenden Vertikalschlitten des Zentrierrahmens um
daß ein gesonderter Gegenhalter Antrieb mit allen hier- eine quer zur Fahrtrichtung des Wagens verlaufende
für erforderlichen Trag-Zusatzelementen nicht mehr höhenverschiebbare Horizontalachse schwenkbar gela-
notwendig wird. Gemäß der Erfindung wird dies da- gert Durch diese Schwenkbewegung kann dann der un-
durch erreicht daß die Gegenhalter von den Trägern 35 tere Teil des Gegenhaiters jeweils aus einer inaktiven
der Greiferköpfe getragen sind und mit diesen umiau- Lage (in Fahrtrichtung) vor dem vorauseilenden Teii des
fen. Auf diese Weise ist mit einfachsten Mitteln sicher- Zentrierrahmens in seine aktive Lage hinter diesem Teil
gestellt daß die Gegenhalter genau die richtige Ge- des Zentrierrahmens bewegt werden,
schwindifkeit haben und auch die jeweilige Flaschen- Vorzugsweise ist der Gegenhalter zusätzlich in einem
gruppe in genau der richtigen Position in Bezug auf den 40 I-angloch geführt das beim nach unten Absenken der
Greiferkopf führen, der die Flaschengruppe zu erfassen Schwenklagerung des Gegenhalters ein Verschwenken
und anzuheben hat. Ein gesonderter Bewegungsmecha- des unteren mit den Artikeln in Kontakt kommenden
nismus für die Gegenhalter entfällt auf diese Weise. Endes des Gegenhaiters entgegen der Fahrtrichtung be-
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wirkt
bei welcher jeder Träger einen horizontal umlaufenden 45 Mittels eines solchen Mechanismus kann nicht nur die
Wagen besitzt, an welchem ein den Greiferkopf tragen- richtige Positionierung des Gegenhalters für das Auf-
der Schlitten vertikal verschiebbar gelagert ist ist der nehmen der Flaschengruppe erreicht werden. Er erlaubt
Gegenhalter gemäß der Erfindung vorzugsweise am es ferner die untere Kante des Gegenhalters, die mit den
Träger vertikal verschiebbar gelagert Das gewährlei- Flaschen beim Aufnehmen in Kontakt ist für das Einset-
stet einen einfachen Aufbau. 50 zen der Flaschengruppe in das Gebinde nicht nur von
Der Gegenhalter kann im Prinzip vom den Greifer- der Flaschengruppe weg, sondern auch weiter mch
kopf tragenden Schlitten getragen sein. oben zu bewegen, so daß hier eine Kollision sicher ver-
Bevorzugt ist jedoch der Gegenhalter beweglich von mitden ist.
einem Vertikalsdilitten getragen, der auf dem Wagen Vorzugsweise hat der Gegenhalter die Form eines U,
vertikal verschiebbar sitzt, und dessen Höhenlage von 55 dessen Schenkel an am ihn tragenden Venikalschlitten
einer sich parallel zum in sich geschlossenen Weg des auf und nieder verschiebbar geführten Augen schwenk-
Wagens verlaufenden Vertikalführungsschiene be- bar gelagert sind.
stimmt ist. Auf diese Weise kann die Höhenposition des Bevorzugt dipit zum Verschwenken des Gegenhal-
Gegenhalters unabhängig von der Höhenposition des ters zwischen seinen beiden Grenzlagen ein pneumati-
Gegenhalter zum Abbremsen der zu erfassenden Fla- Bevorzugt wird das für das Verschwenken des Ge-
schengruppe besonders tief herunterzugehen. genhalters feste Lager von einer Achse gebildet, auf
Bevorzugt ist der den Gegenhalter tragende Verti- welcher sich der Gegenhalter mittels Langloch bewe-
kalschlitten ein einen Zentrierrahmen für das Gebinde gen und auch schwenken kann. Das erlaubt es der
tragender Schlitten. Ein solcher Zentrierrahnien ist im- 65 Schwenkbewegung eine Vertikalbewegung zu überla-
mer dann vorteilhaft wenn nicht genau gewährleistet gern.
ist, daß die einzelnen Gebinde auf dem Gebindeförderer Nachfolgend ist die bevorzugte Ausführungsform der
exakt synchron mit der Bewegung der Greiferköpfe an- Erfindung anhand dei Zeichnungen als erläuterndes
F i g. 1 zeigt von der Gebindefördererseite her stark
schematisiert eine Maschine nach der Erfindung;
F i g. 2 zeigt in gegenüber F i g. 1 vergrößertem Maßstab entgegen der Bewegungsrichtung des Trägers gesehen die in F i g. 1 rechts ersichtliche Träger-Anordnung mehr im einzelnen in der Position, welche die verschiedenen Teile des Trägers einnehmen, wenn gerade
ein Flaschenpaket ergriffen wird und der Gegienhalter
dieses führt (Der Greiferkopf selbst ist der Übersichtlichkeit halber nicht gezeigt);
F i g. 3 zeigt die Ansicht von links auf den Träger gemäß F i g. 2 in dem Zustand, in welchem dieser die
Flaschengruppe angehoben hat und um die Umlenkstrecke über den Gebindeförderer transportiert;
F i g. 4 zeigt die Ansicht von rechts auf F i g. 2 in dem
Zustand, in dem gerade die Flaschen im Kasten abgesetzt werden.
Die in F i g. 1 schematisch gezeigte Einpackniaschine
besteht im wesentlichen aus einem Artikelf&rderer 1,
der im Ausführungsbeispiel Flaschen 72 in Richtung des Pfeils A zuführt, einem Gebindeförderer 2, der im Ausführungsbeispiel Flaschenkästen (68) in Richtung des
Pfeiles B zu- und abführt, sowie einer eigentlichen Ein- und Auspackmaschine 3, welche die Flaschen 72 vom
Artikelförderer 1 gruppenweise abhebt, über den Gebindeförderer 2 führt und dort in jeweils zwei nebeneinander herangeführte Flaschenkästen 68 absetzt
Die eigentliche Ein- und Auspackmaschine 3: besitzt eine zentrale Säule 6, an welcher in einer Umlaufführung die Greiferköpfe 7 tragende Träger 8 geführt sind
Die Umlaufführung besteht aus einer oberen Führungsschiene 9 und einer unteren Führungsschiene 9a, die
beide gleich ausgebildet und in geeigneter Waise von der Säule 6 getragen sind. Die Führungsschienen 9 und
9a der Umlaufführung sind in erheblichem vertikalen Abstand voneinander und von den fördernden Flächen
der beiden Förderer 1 und 2 angebracht Sie weisen, wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich, ein nach unten offenes U-Profil auf. In dieser von dem U-Profil gebildeten Kanalführung sind die Träger 8 für die Greiferköpfe 7 !geführt
Jeder (in den F i g. 2 bis 4 der Übersichtlichkeilt halber weggelassene) Greiferkopf 7 ist von zwei Vertilcalstangen 19 des Trägers 8 getragen. Die beiden Vertilcalstangen 19 sind an ihrem oberen Ende in einem gemeinsamen Schlitten 10 befestigt Der Schlitten 10 isit wiederum auf zwei Vertikalstangen 11 von zu den Trägern 8
gehörenden Wagen 16 auf und nieder verschiebbar gelagert Die beiden Vertikalstangen 11 verbinden starr
einen oberen Ausleger 12 und einen unteren Ausleger 12a, welche zusammen mit den Stangen 11 diie in den
Führungsschienen 9 und 9a horizontal geführten Wagen 16 bilden. Im unteren Ausleger 12a sind die Vertikalstangen 19, welche den Greiferkopf tragen, vertiikal verschiebbar geführt Die unteren Ausleger 12a tragen zu
diesem Zweck Führungsaugen 13 (F i g. 1), in denen die Stangen 19 gleiten können.
Der mit den Stangen 19 und damit auch ntiit dem Greiferkopf 7 eine starre Einheit (nachfolgend! Kopfschlitten genannt) bildende vertikal verschiebbar auf
den beiden Stangen 11 gelagerte Schlitten 10 trägt jeweils eine um eine horizontale Achse drehbare Führungsrolle 14. Die Führungsrolle 14 läuft auf einer Vertikalführungsschiene 15 um, so daß bei einem UraJauf, wie
ans F i g. 1 ersichtlich, jeder Kopfsehütten 10 mit. seinem
Greiferkopf 7 zum Erfassen der herangeführten Flaschen 72 über dem Artikelförderer 1 abgesenkt, nach
dem Erfassen der Flaschen wieder angehoben, ülser den
Gebindeförderer 2 geführt, dort abgesenkt und nach dem Absetzen der Flaschen in die Kästen 68 wieder
angehoben wird.
Jeder Wagen 16 besteht im wesentlichen aus dem s oberen Ausleger 12, dem unteren Ausleger 12a und den
beiden diese Ausleger verbindenden Vertikalstangen 11.
In horizontaler Richtung sind die Wagen 16 von den beiden Führungsschienen 9 und 9a geführt. Zu diesem
Zweck trägt jeder Ausleger 12 bzw. 12a an einem ent
sprechend ausgebildeten Arm je zwei um vertikale Ach
sen an dem Arm drehbar gelagerte Führungsrollen 17 bzw. 17a. Die beiden Führungsrollen 17 bzw. 17a sind
voneinander in Umlaufrichtung der Wagen 16 in erheblichem Abstand angeordnet, so daß eine einwandfreie
Führung der umlaufenden Träger 8 in Horizontalrichtung ebenfalls gewährleistet ist. Die genaue Einhaltung
der Führungslinie der von den Führungsschienen 9 und 9a gebildeten Umlaufführung ist auf diese Weise sichergestellt.
Μ In Vertikalrichtung sind die Wagen 16 durch von entsprechenden Armen des unteren Auslegers 12a getragene um horizontale Achsen drehbare Rollen 21 getragen,
welche auf der Oberseite der unteren Führungsschiene 9a umlaufen. Dementsprechend bewegen sich die Wa
gen 16 nicht in Vertikalrichtung.
Sowohl die Wagen 16 als auch die Kopfschütten 10,19
werden durch die Schwerkraft in Vertikalrichtung in Anlage an der entsprechenden Führung 9a bzw. 15 gehalten.
Außer der Vertikalführungsschiene 15 und den Führungsschienen 9 und 9a trägt die Säule 6 an zwei oberen
Auslegern 23 und 24 sowie zwei unteren Auslegern 23a und 24a gelagerte vertikale Kettenradwellen 25 und 26.
Auf der Welle 25 sitzt fest ein oberes Kettenrad 30 und
ein unteres Kettenrad 30a. Die Welle 26 trägt fest ein
oberes Kettenrad 32 und ein unteres Kettenrad 32a. Die vier Kettenräder sind gleich. Die oberen Kettenräder 30
und 32 befinden sich in der Höhe der oberen Ausleger 12 und sind von einer oberen Kette 35 umlaufen. Die
unteren Kettenräder 30a und 32a sind von einer unteren Kette 35a umlaufen. Eine der beiden Kettenradwellen
25 ist in nicht gezeigter Weise angetrieben. Die oberen Kettenräder 30 und 32 befinden sich über dem Ausleger
12, während sich die unteren Kettenräder 30a und 32a
unter dem Ausleger 12a befinden. Die beiden Ausleger
12 und 12a der Wagen 16 sind jeweils durch Lenker 36 und 36a mit der Kette verbunden. Der Umfang der Kettenräder 30 entspricht grob den Umlenkbereichen der
Umlaufführungslinie 9,9a.
so Außer der Vertikalführung 15 für die die Greif~rköpfe 7 tragenden Kopfschlitten 10,19 ist eine weitere Vertikalführungsschiene 40 vorgesehen, auf welcher ein
weiterer, den in F i g. 3 angedeuteten Zentrierrahmen 44 tragender Vertikalschlitten 41 (nachfolgend Rahmen
schlitten genannt) mittels einer ihn tragenden Rolle 42
vertikal geführt ist Der Vertikalschlitten 41 besitzt eine Traverse 43, die mit entsprechenden Augen auf den beiden Säulen 11 des Wagens 16 vertikal verschiebbar ist
Die Traverse 43 des Rahmenschlittens 41 besitzt zwei
Vertikalstangen 45 und 45a, die in entsprechenden Führungsaugen 46 (F i g. 3) einer unteren Traverse 48 des
Kopfschlittens 10,19 geführt sind. Die Traverse 48 trägt
den Greiferkopf 7.
Die Traverse 48 erstreckt sich, wie aus F i g. 3 ersicht
iicn, in Laufrichtung (Pfeil C) des Trägen und verbindet
die unteren Enden der Stangen 19.
Von dem die in F i g. 3 rechte Vertikalstange 45a des Rahmenschlittens 41 führenden Auge 46 des Kopfschiit-
tens 10, 19, 48 erstreckt sich in F i g. 3 senkrecht zur Zeichenebene eine Traverse 49, die an ihrem in F i g. 2
rechten Ende rine kurze Vertikalführungsstange 50 trägt. An der in F i g. 3 rechten in Wagenfahrtrichtung
voreilenden Vertikalstange 45a des Rahmenschlittens 41 und an der Vertikalführungsstange 50 ist eine weitere,
Hin Gegenhalter 52 tragende Traverse 51 mittels
zweier Führungsaugen 53 und 53a vertikal verschiebbar geführt. Die Gegenhaltertraverse 51 bildet im Prinzip
die Schwenkachse für den Gegenhalter 52, der an der Traverse 51 mittels zweier fluchtender Bolzen 54 um
eine horizontale senkrecht zur Ebene der Vertikalführungsstangen U, also senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Wagens 16, verlaufende Achse schwenkbar gelagert ist.
Der Gegenhalter 52 hat im Prinzip die Gestalt eines durch eine Strebe 55 in der Mitte versteiften U. Er besteht
aus zwei Schenkeln 56. die in der Mitte durch die Strebe 55 versteift sind und an ihren unteren Enden eine
Querleiste 57 tragen, der für das Aufnehmen einer Flaschengruppe sich jeweils nahe den unteren Enden der
letzteren vor das vorderste Glied der Flaschengruppe
legt und letzteres abbremst.
Wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich, sind die beiden Schenkel 56 des Gegenhalters 52 jeweils mittels eines
Langloches 59 an Zapfen 66 geführt, welche starr am Rahmenschlitten 41 sitzen. Die Zapfen 66 verlaufen parallel
zur Schwenkachse 54 des Gegenhalters 52. Wird nun die Gegenhaltertraverse 51 nach unten abgesenkt,
so v-ird bei dieser Bewegung die Querleiste 57 des Gegenhalters 52 nicht nur mit abgesenkt, sondern gleichzeitig
in F i g. 3 nach links oder in F i g. 2 in die Zeichenebene hinein bewegt, so daß die Querleiste 57 sich innerhalb
des von dem Zentrierrahmen 44 umgreifbaren Bereiches bewegt, in dem ja auch die zu ergreifenden FIasehen
sich für das Ergreifen befinden müssen. Sind die Flaschen ergriffen, so wird die Gegenbaltertraverse 51
wieder nach oben angehoben und damit der Gegenhalter 52 wieder in die in F i g. 3 gezeigte Position gebracht
Zur Durchführung dieser Bewegung sitzt an der Traverse 49 des Kopfschlittens 10, 19, 49 ein nur in F i g. 2
dargestellter, an der Traverse 49 befestigter, Pneumatikzylinder 60, der mittels seiner Kolbenstange an einer
Querstrebe 62 des Gegenhalters 52 angelenkt ist und beim Ausfahren seiner Kolbenstange nach unten in
F i g. 3 die Traverse 51 nach unten schiebt und den Gegenhalter nach links verschwenkt und beim nach oben
Fahren der Kolbenstange den Gegenhaiter wieder in die Ausgangslage zurückbringt Für den Antrieb des
Pneumatikzylinders 60 dient eine Leitung 61, die zu einem Steuerventil 63 führt das über ein mitrotierendes
Verteilerkreuz an eine Preßluftleitung angeschlossen ist Dieses Verteilerkreuz befindet sich oben in der Mitte
der Säule 6. Das Steuerventil 63 ist in Abhängigkeit von der Lage des Wagens 16 auf seiner Umlaufstrecke gesteuert
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Es sei angenommen, daß auf dem Artikelförderer 1 die Gruppe von Flaschen 72 nach links wandert, bis sie
dort gegen den der Einfachheit halber nicht strichpunktiert angedeuteten Gegenhalter 52 eines in die Aufnahmeposition
in F i g. 1 hinter der Säule 6 gewanderten Greiferkopfes 7 anstößt, so daß sie dem Greiferkopf in
der richtigen Lage dargf boten wird.
Diese Position ist in F i g. 2 gezeigt in welcher sich
der Gegenhalter mit seiner Querleiste 57 in der in F i g. 3 gestrichelt gezeigten aktiven Position befindet
In dieser Position ist ferner der Rahmenschlitten halb nach unten gefahren, desgleichen der Greiferkopf. In
dieser Position erfassen nun die Einzelgreifer des Greiferkopfes in üblicher Weise die Flaschen und heben diese
an, da ja der Greiferkopf auf seiner Vertikalführung 15 nach dem Ergreifen der Flaschen wieder nach oben
geführt wird. Gleichzeitig — also nach dem Erfassen der Flaschen — wird durch entsprechende Betätigung
des Pneumatikzylinders 60 der Gegenhalter 52 aus seiner in F i g. 1 und 2 ausgezogen und in F i g. 3 gestrichelt
gezeigten untersten und verschwenkten Lage wieder in seine obere Lage verschwenkt, wie sie in F i g. 3 und 4
gezeigt ist. Der Träger 8 mit dem Greiferkopf 7 umläuft nun in dem in F i g. 3 gezeigten Zustand das in F i g. 1
rechte Ende der ovalen Umlaufbahn der Greiferköpfe. Beim Einlaufen in die gerade Bahn über dem Gebindeförderer
2 werden nun erst der in seiner Höhe durch seine Vertikalführung 40 bestimmte Rahmenschlitten 41
und kurz danach der auf der Vertikalführung 15 umlaufende Kopfschütten 10,19, 49 abgesenkt, so daß zuerst
der Zentrierrahmen 44 den vom Gebindeförderer 2 dargebotenen Flaschenkasten zentriert und dann der Greiferkopf
die von ihm getragene Flaschengruppe einwandfrei in den Rasten absetzen kann.
Während dieser Tätigkeit befindet sich der Gegenhalter 52 in der in F i g. 2 und 4 gezeigten oberen Lage.
Wie man aus dem Verlauf der Vertikalführungen 15 und 40 in F i g. 1 ersieht, werden danach der Kopfschlitten
und der Rahmenschlitten wieder angehoben und vom Träger 8 um den linken Umlenkbereich in F i g. 1
herumgeführt. Dort wird als erstes der Zentrierrahmenschlitten abgesenkt, aber nur soweit, daß der Zentrierrahmen
sich immer noch oberhalb der Flaschen 72 befindet Danach wird durch Betätigung des Pneumatikzylinders
60 aber immer noch, bevor die nächste dargebotene Flaschengruppe 72 in den Bereich des Greiferkopfes
kommt, der Gegenhalter 52 wieder in seine untere Lage gebracht, in weicher seine Querleiste 57 beim
Herannahen der Flaschengruppe 72 die vorderste Reihe derselben und damit die ganze Flaschengruppe abbremst,
worauf das Spiel von neuem beginnt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einpackmaschine für auf einem horizontalen gen (53) um die Horizontalachse (54) schwenkbar
Förderer aufeinanderfolgend herangeführte Artikel, 5 gelagert sind.
wie bspw. Flaschen etc, die in auf einem neben dem 6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
Artikelförderer herlaufenden Gebindeförderer ge- dadurch gekennzeichnet daß der Gegenhalter (52)
förderte Gebinde eingepackt werden, mittels eines pneumatischen Stellmotors (<50) zwischen
zwei Grenzlagen vertikal verstellbar ist
a) mit mehreren, jeweils mehrere Artikel aufneh- io
menden, jeweils von einem Träger gehaltenen
Greiferköpfen, die aufeinanderfolgend auf einer
endlosen Bahn umlaufen, die zwei über den Förderern im wesentlichen in Bewegungsrichtung Die Erfindung betrifft eine Einpackmaschine nach derselben verlaufende Teilstücke aufweist bei 15 dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Maschinen deren Durchlaufen die Artikel von den Greifer- sind bekannt Sie werden von der Anmelderin unter der köpfen aufgenommen bzw. abgegeben werden, Bezeichnung »Kontipack« vertrieben.
endlosen Bahn umlaufen, die zwei über den Förderern im wesentlichen in Bewegungsrichtung Die Erfindung betrifft eine Einpackmaschine nach derselben verlaufende Teilstücke aufweist bei 15 dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Maschinen deren Durchlaufen die Artikel von den Greifer- sind bekannt Sie werden von der Anmelderin unter der köpfen aufgenommen bzw. abgegeben werden, Bezeichnung »Kontipack« vertrieben.
b) mit mehreren Förderspuren der Artikelförde- Die einzupackenden Artikel sind dabei vorzugsweise
rer, welche die Artikel jeweils in Reihen ausge- Flaschen, wie etwa Bier- oder Limonadeflaschen. Die
richtet mit gegenüber der Geschwindigkeit des 20 Maschine nach der Erfindung kann aber ebensogut bei-Greiferkopfes
im Teilstück über dem Artikel- spieisweise Marmeladengläser, Konservendosen und
förderer erhöhter Geschwindigkeit transportie- andere in großer Zahl anfallende gleichartige Artikel
ren, verpacken.
c) mit einer Vorrichtung zur seitlichen Ausrich- Die Maschine nach der Erfindung wird nachfolgend
tung der Artikel in Gruppen, die jeweils mehre- 25 anhand des Beispiels einer Flascheneinpackmaschine
re ausgerichtete, quer zar Längsrichtung der erläutert, ohne daß hiermit eine Beschränkung der ErReihen
verlaufende Glieder umfaßt, findung hierauf ausgesprochen wird.
d) mit einem Zentrierrahmen für die Einführung Sollen mit einer Maschine nach dem Oberbegriff des
der Artikel in die Gebinde, und Anspruchs 1 beispielsweise Bierflaschen in Flaschenkä-
e) mit Gegenhaltern, die sich während der Auf- 30 sten eingesetzt wenden, so müssen hierzu die Flaschen
nähme jeweils einer Artikelgruppe durch einen dem Greiferkopf der Maschine ausgerichtet dargeboten
Greiferkopf ausrichtend vor das vorderste werden. Das heißt: eine Gruppe von Flaschen, die gleich
Glied der Gruppe hgen und die Gruppe auf die der Anzahl der Flaschen ist, die in einen Flaschenkasten
Horizontalgeschwindigkei' des Greiferkopfes passen, muß in einer Ausrichtung dem Greiferkopf darabbremsen,
35 geboten werden, welche der Ausrichtung der Flaschen
im mit Haschen zu bestückenden Flaschenkasten ent-
dadurchgekennzeichnet, daß spricht Ferner muß diese Flaschengruppe dem Greiferkopf
mit praktisch der gleichen Geschwindigkeit darge-
f) die mit den Trägern (8) umlaufenden Gegenhai- boten werden, die der Greiferkopf während des Ergreiter
(52) an einem Vertikalschlitten (43, 45) für 40 fens und Aufhebens der Flaschengruppe hat
den Zentrierrahmen (44) vertikal beweglich und Zu diesem Zweck werden die Flaschen dem Artikel-
um eine Horizontalachse (54) schwenkbar gelt- förderer in einer theoretisch endlos langen Flaschenko-
gertsind. lonne zugeführt, welche nebeneinander so viele Fia-
schenreihen aufweist, wie sie der Breite des Flaschenka-
2. Maschinen nach Anspruch 1, bei welcher jeder 45 stens oder auch der Breite von zwei nebeneinander auf
Träger einen horizontal umlaufenden Wagen besitzt dem Gebindeförderer geförderten und mittels eines
an dem der den Greiferkopf tragende Vertikalschlit- Greiferkopfes mit Flaschen zu bestückenden Flaschenten
vertikal verschiebbar gelagert ist, dadurch ge- kästen entspricht.
kennzeichnet, daß die Höhenlage des Vertikalschlit- Hierzu muß wiederum von der Spitze der Flaschen-
tens (43, 45) von einer sich parallel zum in sich ge- so kolonne jeweils eine Gruppe abgetrennt werden, wel-
schlossenen Weg des Wagens (16) verlaufenden Ver- ehe so viele abstandslos aufeinanderfolgende Glieder
tikalführungsschiene (40) bestimmt ist. besitzt wie der Flaschenkasten entsprechende neben-
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn- einander angeordnete Aufnahmeöffnungen für FIazeichnet,
daß der Gegenhalter (52) mittels seiner sehen. Um das zu erreichen, werden von der Spitze der
Schenkel (56) am ihn tragenden Vertikalschlitten (43, 55 Flaschenkolonne aufeinanderfolgend einzelne Gruppen
45) um die quer zur Fahrrichtung des Wagens (16) abgeteilt Diese Gruppen werden dann dem Artikelförverlaufende,
höhenverschiebbare Horizontalachse derer übergeben, welcher sie mit gegenüber der Ge-(54)
schwenkbar gelagert ist schwindigkeit der Kolonne größerer Geschwindigkeit
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterführt, so daß die Flaschengruppe bis zum Erreidadurch gekennzeichnet, daß der Gegenhalter (52) 60 chen der Position, an der sie von einem Greiferkopf
zusätzlich mit einem Langloch (59) geführt ist, das erfaßt wird, von der nächstfolgenden Flaschengruppe
beim Absenken der Horizontalachse (54) nach unten einen Abstand hat, der im wesentlichen so groß ist wie
das Verschwenken des unteren, mit den Artikeln in der Abstand zweier aufeinanderfolgender Greiferköpfe
Kontakt kommenden Endes (57) des Gegenhalters voneinander. Hierbei läuft der Artikelförderer geringfü-(52)
entgegen der Fahrrichtung des Wagens (16) be- 65 gig schneller als der entsprechende Greiferkopf,
wirkt. Um eine genaue Position und Geschwindigkeit der
wirkt. Um eine genaue Position und Geschwindigkeit der
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gerade vom entsprechenden Greiferkopf aufzunehmendadurch
gekennzeichnet, daß der Gegenhalter (52) den Flaschengruppe zu gewährleisten, hat man bei den
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339045 DE3339045C2 (de) | 1983-10-27 | 1983-10-27 | Einpackmaschine für beispielsweise Flaschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339045 DE3339045C2 (de) | 1983-10-27 | 1983-10-27 | Einpackmaschine für beispielsweise Flaschen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3339045A1 DE3339045A1 (de) | 1985-05-09 |
| DE3339045C2 true DE3339045C2 (de) | 1986-01-23 |
Family
ID=6212887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833339045 Expired DE3339045C2 (de) | 1983-10-27 | 1983-10-27 | Einpackmaschine für beispielsweise Flaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3339045C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4204993C1 (de) * | 1992-02-19 | 1993-02-25 | Krones Ag Hermann Kronseder Maschinenfabrik, 8402 Neutraubling, De | |
| DE20008574U1 (de) * | 2000-05-12 | 2001-06-28 | Kettner GmbH, 83026 Rosenheim | Einpackmaschine für Artikel |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19628563A1 (de) * | 1996-07-16 | 1998-01-22 | Ludwig Janker | Packeinrichtung für zu transportierende und abzusetzende Flaschen |
| EP1073598B1 (de) | 1998-04-23 | 2001-09-05 | Certus Maschinenbau GmbH | Vorrichtung zum behandeln von flaschen |
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| US10894621B2 (en) * | 2014-07-17 | 2021-01-19 | Pacwell Ip Pty Ltd | Carton packing apparatus |
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| DE102014221218A1 (de) | 2014-10-20 | 2016-04-21 | Krones Aktiengesellschaft | Vorrichtung und Verfahren zum Umgang mit Artikeln |
-
1983
- 1983-10-27 DE DE19833339045 patent/DE3339045C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4204993C1 (de) * | 1992-02-19 | 1993-02-25 | Krones Ag Hermann Kronseder Maschinenfabrik, 8402 Neutraubling, De | |
| DE20008574U1 (de) * | 2000-05-12 | 2001-06-28 | Kettner GmbH, 83026 Rosenheim | Einpackmaschine für Artikel |
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| DE3339045A1 (de) | 1985-05-09 |
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