DE3339399C2 - - Google Patents

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/44Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
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Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstschalter gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten (DE-OS 23 53 830) Selbstschalter dieser Art sind die Wangenscheiben aus Eisen bestehende Ausblaswangen. Das den Deionblechen zugeordnete Ende des Kontaktstreifens geht einstückig in ein Lichtbogenleitblech über, das parallel zu den Deionblechen verläuft. Das eingelegte Eisenstück ist ein im Querschnitt runder Eisenkern, der vor, bei und nach dem Kontaktstück an dem Kontaktstreifen anliegt, indem er die Schleife im wesentlichen füllt. Hier ist die Ableitung von Kurzschluß-Lichtbögen sehr gut, weil zusätzlich zu dem Eisenkern die Ausblaswangen vorgesehen sind und weil der Kontaktstreifen ununterbrochen in das Lichtbogenleitblech übergeht, das sich im Deionblechteil der Lichtbogenkammer befindet. Bei dem bekannten (DE-OS 23 53 830) Selbstschalter sind also die Wangenscheiben aus Eisen und damit elektrisch leitend, was einer elektrischen Kapselung der Schaltereinrichtungen entgegensteht. Da der Kontaktstreifen aus Kupfer ist, ist das von dem Kontaktstreifen und dem Lichtbogenleitblech gebildete Kupferlangstück relativ teuer. Der Eisenkern ist nicht nur schwer, sondern überbrückt auch einen Teil der Schleife elektrisch, so daß die Stromführung durch die Kontaktstreifen-Schleife unkontrolliert ist.
Es ist auch ein Selbstschalter bekannt (DE-OS 30 30 429), dessen Kontaktstreifen nicht U-förmig gebogen, eine Schleife bildend ausgebildet ist. Hier sind eiserne Wangenscheiben mit einem Isolierstoffmaterial umgeben und ist an den Kontaktstreifen ein zu den Deionblechen führendes selbständiges relativ langes Lichtbogenleitblech befestigt. Das Überziehen von Wangenscheiben mit Isoliermaterial stellt einen zusätzlichen Aufwand dar und auch die Befestigung sowie die relative Länge des Lichtbogenleitbleches stellen zusätzlichen Aufwand dar.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Selbstschalter gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs zu schaffen, bei dem die verbesserte Ableitung von Kurzschluß- Lichtbögen preiswerter, d.h. ohne Einstückigkeit von Kontaktstreifen und Lichtbogenleitblech, und weniger hinderlich, d.h. ohne elektrische Leitfähigkeit der Wangenscheiben, erreicht ist. Der erfindungsgemäße Selbstschalter ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, daß das den Deionblechen zugeordnete Ende des Kontaktstreifens ein Ableithorn bildend frei an den Stirnkanten der Deionbleche endet, wobei die Wangenscheiben Isolierscheiben sind, und daß das in die Schleife eingelegte Eisenstück ein Blechstreifen ist, der sich über die Länge sowie die Breite des gebogenen Kontaktstreifens erstreckt und sich mit diesem zum freien Ende hin in der Breite verjüngt.
Auch durch den eingelegten Blechstreifen ist die Ableitung von Kurzschluß- Lichtbögen von den Kontaktstücken zu den Deionblechen erheblich verbessert. Es ist das feste Kontaktstück, auf der der Kontaktstelle abgewendeten Seite, an dieser mehr oder weniger anschmiegend mit Eisenblech von ca. 0,8 mm Dicke hinterlegt. Aufgrund der Anpassung des eingelegten Blechstreifens an das Ableithorn sind bezüglich Lichtbogen-Ableitung optimale Verhältnisse gegeben. Dabei sind elektrisch leitende eiserne Wangenscheiben vermieden und ist die elektrische Kapselung der Schaltereinrichtungen verbessert. Es braucht nur der vor den Deionblechen endende Kontaktstreifen aus Kupfer zu bestehen. Die verbesserte Ableitung von Kurzschluß-Lichtbögen ist preiswerter und weniger hinderlich erreicht.
Besonders vorteilhaft angewendet werden kann der Erfindungs­ gedanke bei einer Anordnung gemäß DE-PS 19 04 731 oder DE-PS 19 66 598, wo als Träger des festen Kontaktstückes das Rück­ schlußblech des Auslösemagneten dient, weil hier fester Kon­ takt und Blasblech in einer den Gesamtablauf vorteilhaft be­ einflussenden Form gestaltet werden können. Anstelle der se­ parat angefertigten Blasbleche kann auch einseitig mit Kupfer bewalztes Eisenblech verwendet werden.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Er­ findung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Selbstschalter mit gebogenem Kontaktstreifen und
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1 in einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten Maßstab.
Der Selbstschalter gemäß Zeichnung weist ein Gehäuse in Schmalbauweise auf, das aus einem Kasten 1 und einem darauf­ gelegten, in Fig. 1 nicht gezeigten Deckel besteht. Die Sei­ tenwandung des Kastens 1 weist verteilt drei Augen 2 auf, die mit Bohrungen versehen sind, die sich mit Bohrungen des Deckels decken und durch welche nicht gezeigte Nieten ragen, die das Gehäuse zusammenhalten. Das Gehäuse weist an der Rückseite einander zugewandte Widerhaken 3 auf, von denen einer abgefedert gelagert ist und die eine Einrichtung zum Anbringen des Gehäuses an Schienen sind.
Das Gehäuse ist an einer oberen und an einer unteren Quersei­ te mit je einer Schraubklemme 4 bestückt, an die Leitungen für die Zuleitung und die Ableitung von Strom anschließbar sind. Die obere Schraubklemme 4 sitzt an einem Trägerstück 4′, das in das Gehäuse ragt und einen Bimetall-Auslöser 5 trägt. Dieser ist über eine metallische Litze 6 an einen Schaltarm 7 angeschlossen, der ein bewegliches Kontaktstück 8 bildet, das mit einem ortsfesten Kontaktstück 9 zusammenwirkt. Das ortsfeste Kontaktstück ist an eine Spule eines Schlagan­ ker-Auslösers 10 angeschlossen, der einen federbelasteten Stößel aufweist. Die Spule ist anderenends über eine metal­ lische Litze 11 an die untere Schraubklemme 4 angeschlossen.
Der Schaltarm 7 ist um eine Achse 12 drehbar gelagert und trägt an seinem der Vorderseite 13 zugewendeten Arm einen dreiarmigen Sperrhebel 14 drehbar. Auf den einen Arm des Sperrhebels 14 wirkt der Bimetall-Auslöser 5 mittels einer verstellbaren Madenschraube ein. Auf den zweiten Arm wirkt der Stößel des Schlaganker-Auslösers 10 ein. Und der dritte Arm des Sperrhebels 14 wirkt mit einem Arm einer Sperrklinke 15 zusammen, die an dem vorderen Ende des Schaltarmes 7 um eine Achse 16 drehbar gelagert ist. Am anderen Ende der Sperrklinke 15 ist ein Gelenkstück 17 angelenkt, das anderen­ ends an einem Arm eines Griffhebels 18 angelenkt ist, der drehbar gelagert ist und dessen Griffstück durch einen Durch­ bruch der Seitenwandung an der Vorderseite 13 ragt. Der Griffhebel 18 ist von einer Drahtfeder 19 beaufschlagt, die bestrebt ist, den Griffhebel in die Stellung mit nach oben gelegtem Griffstück zu bringen, die dem offenen Zustand des Schaltkontaktes entspricht. Am Schaltarm 7 greift auch eine Zugfeder 20 an.
In der Lichtbogenkammer 21, in der sich die Kontaktstücke 8, 9 befinden, befindet sich auch eine Gruppe von Deionblechen 22. Ein vom Trägerstück 4′ herkommendes Ableitblech 23 und ein Ableitblech 24 des Schlaganker-Auslösers 10 verlaufen parallel zu den Deionblechen 22. Das ortsfeste Kontaktstück 3 ist Bestandteil eines Kontaktstreifens 25, der mit dem Schlag­ anker-Auslöser 10 mechanisch fest verbunden ist und an dessen Spule elektrisch angeschlossen ist. Der Kontaktstreifen 25 besitzt die Form eines eckigen U, dessen einer Schenkel an der Stirnseite des Schlaganker-Auslösers 10 beginnt, dessen von diesem Schenkel und dem Querstück gebildete Ecke das Kontaktstück 9 bildet und dessen zweiter Schenkel nach der zweiten Ecke mit dem freien Ende an den Stirnkanten der De­ ionbleche 22 endet.
In den gebogenen Kontaktstreifen 25 ist ein Blechstreifen 26 eingelegt, der entsprechend dem Kontaktstreifen über dessen gesamte Länge verläuft. Die Dicke des eingelegten Blechstrei­ fens ist merklich geringer als die des Kontaktstreifens; zwischen gebogenem Kontaktstreifen und eingelegtem Blech­ streifen besteht keine feste innige flächige Verbindung. Der Kontaktstreifen 25 und der Blechstreifen 26 erstrecken sich der Breite nach zwischen zwei keramischen Isolierschei­ ben 27, von dener in Fig. 1 nur die am Boden des Kastens 1 liegende gezeigt ist. Diese beiden Isolierscheiben 27 begren­ zen den Teil der Lichtbogenkammer 21, der nicht von der Gruppe von Deionblechen 22 besetzt ist. Am Schaltarm 7 ist gestrichelt ein ferromagnetischer Blechstreifen 26′ ange­ deutet.

Claims (1)

  1. Selbstschalter mit Lichtbogenblasfeld,
    bei dem ein drehbar gelagerter Schaltarm ein bewegliches Kontaktstück trägt, das einem ortsfesten Kontaktstück zu­ geordnet ist, das am Querstück eines U-förmig gebogenen, eine Schleife bildenden Kontaktstreifens vorgesehen ist, der einerends an einen elektrischen Stromkreis angeschlos­ sen ist und dessen anderes Ende einer Gruppe von Deion­ blechen zugeordnet ist, die in einer Lichtbogenkammer ange­ ordnet sind und zu denen mindestens ein Lichtbogenleit­ blech führt,
    bei dem nur an die dem Kontaktstück abgewendete Seite des Kontaktstreifens ein ferromagnetisches Eisenstück angelegt, in die Schleife eingelegt ist, und
    bei dem der eine schleifebildende, das Eisenstück aufneh­ mende Kontaktstreifen sich der Breite nach zwischen zwei Wangenscheiben erstreckt, die ein Teil der Lichtbogenkammer begrenzen, dadurch gekennzeichnet,
    daß das den Deionblechen (22) zugeordnete Ende des Kontakt­ streifens (25) ein Ableithorn bildend frei an den Stirn­ kanten der Deionbleche (22) endet, wobei die Wangenscheiben Isolierscheiben (27) sind, und
    daß das in die Schleife eingelegte Eisenstück ein Blech­ streifen (26) ist, der sich über die Länge sowie die Breite des gebogenen Kontaktstreifens (25) erstreckt und sich mit diesem zum freien Ende hin in der Breite verjüngt.
DE19833339399 1983-10-29 1983-10-29 Selbstschalter mit lichtbogenblasfeld Granted DE3339399A1 (de)

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