DE333989C - Pumpe mit doppeltem Kolben - Google Patents

Pumpe mit doppeltem Kolben

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DE333989C
DE333989C DE1920333989D DE333989DD DE333989C DE 333989 C DE333989 C DE 333989C DE 1920333989 D DE1920333989 D DE 1920333989D DE 333989D D DE333989D D DE 333989DD DE 333989 C DE333989 C DE 333989C
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    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/04—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports
    • F04B7/06—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports the pistons and cylinders being relatively reciprocated and rotated
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04B53/14—Pistons, piston-rods or piston-rod connections
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    • F04B53/14—Pistons, piston-rods or piston-rod connections
    • F04B53/144—Adaptation of piston-rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Pumpe mit doppeltem Kolben. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Pumpe mit einem doppelten Kolben, der eine geradlinige hin und her gehende Bewegung und eine etwa ein Drittel einer Umdrehung betragende Drehbewegung an den Enden seines Hubs ausführt. Dieses Pumpensystem kann in Verbindung mit einem Motor als Motorpumpe wirken.
  • Die Pumpe besteht nur aus zwei Teilen, nämlich dem doppelten Kolben aus einem einzigen Stück und dem Zylinder oder Körper der Pumpe. Sie kann senkrecht oder wagerecht angeordnet werden und zurr Fördern fast aller Flüssigkeiten, selbst solcher, aie Fremdkörper enthalten, benutzt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. r veranschaulicht einen senkrechten Schnitt längs der Achse der Pumpe. Fig. a und 3 zeigen den doppelten Kolben in seinen Stellungen an den Enden des Hubs. Fig. .4 und 5 stellen im senkrechten hzw. im wagerechten Schnitt die elastische Verbindung der Kolbenstange mit der Führung und der Mitnehmerstange dar. Fig. 6 zeigt zur Hälfte eine Seitenansicht und" zur Hälfte einen Längsschnitt des Kolbens. Fig. 7 zeigt zur Hälfte eine Oberansicht und zur Hälfte einen wagerechten Schnitt des Kolbens.
  • Die Pumpe besteht aus zwei mit Kolbenringen oder Lederdichtungen ausgerüsteten Kolben A und A', die durch eine mittlere Scheidewand B von gleichem Durchmesser wie die Kolben und von der zur Aufnahme der von Segmenten C aus Ebonit o. dgl. gebildeten Dichtungsleisten erforderlichen Stärke miteinander verbunden sind. Die Hälfte des oberen Kolbens ist ausgespart und ebenso die Hälfte des unteren Kolbens.
  • Der Pumpenkörper D ist zylindrisch und im unteren Teile geschlossen. Auf seinem oberen Teil befindet sich eine Stopfbüchse E. durch die die Stange F des doppelten Kolbens A, A' hindurchgeht. In der Mitte des Pumpenkörpers und einander gegenüberliegend sind die Saugöffnung 31 und die Drucköffnung !N angeordnet. Auf der Seite befindet sich ein Behälter 0, der zur Regelung des Druckes beim Fördern der Flüssigkeit dient.
  • Die Kolbenstange F ist mit der Führungsstange H und der Mitnehmerstange G durch ein Gehäuse elastisch verbunden, das vier wagerechte Federn 1 und zwei senkrechte Federn .T enthält, um die Einregelung der Pumpe auf einen gewissen Druck zu ermöglichen und gleichzeitig jede Beschädigung zu verhüten, falls ein Fremdkörper in den Pumpenkörper eingesaugt worden sein sollte.
  • Der doppelte Kolben wird durch eine drehbare Scheibe K bewegt, in der in dem gewünschten A'bstande vom Mittelpunkte eine Kugel L gelagert ist, die eine in einem Auge der Stange H befestigte Stange G aufnimmt. Die Scheibe K nimmt bei ihrer Drehung die Kugel L mit, die sich in ihrem Sitz dreht und dem Kolben eine geradlinige hin und her gehende Bewegung und gleichzeitig eine Drehbewegung von etwa einer Drittelumdrehung an jedem Ende seines Hubs erteilt.
  • Die Arbeitsweise der Pumpe ist außeror-. dentlich einfach. Bei seiner geradlinigen Hin- und Herbewegung drückt der Kolben auf einer Seite die Flüssigkeit fort und saugt auf der anderen neu an und durch seine Drehbewegung veranlaßt er die durch M : angesaugte Flüssigkeit zum Abströmen durch die Drucköffnung N. Der eine Kolben A arbeitet in dem Teil zwischen dem Boden des Körpers der Pumpe und den Öffnungen M, N, und der andere Kolben arbeitet in dem Teil zwischen den genannten Öffnungen und dem Pumpendeckel, auf dem die Stopfbüchse vorgesehen ist.
  • Die angesaugte Flüssigkeit setzt deshalb stets ohne Unterbrechung und ohne Rückfluß ihren Weg fort und gestattet eine größere Geschwindigkeit der Pumpe als bei anderen Pumpensystemen mit Kolben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pumpe mit zwei Kolben, die miteinander durch eine mittlere, durch geradlinige, unter Federdruck stehende Segmente aus Ebonit oder ähnlichem elastischen Stoffe abgedichtete Scheidewand verbunden sind, die den zwischen .den beiden Kolben befindlichen Raum in zwei gleiche und mit dem Pumpenkörper parallele Teile zerlegt, welche Kolben auf der Hälfte ihrer Fläche auf entgegengesetzten Seiten ausgespart sind, während der Eintritt und das Abströmen der Flüssigkeit durch zwei in halber Höhe des Pumpenzylinders und einander gegenüber angeordnete Öffnungen geschieht, wobei die Kolben mit einer geradlinigen, hin und her gehenden Bewegung und an den Enden des Hubs mit einer ein Drittel der Umdrehung betragenden Drehbewegung angetrieben werden und diese Bewegungen den beiden Kolben durch eine in einer drehbaren Scheibe gelagerte Kugel erteilt wird, die mit einer in einem. Auge der Kolbenstange befestigten Stange versehen ist, während die Kolbenstange durch eine obere an ihr an-gelenkte Stange geführt wird.
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