DE336576C - Waermespeicher mit eingesetztem Heizmittel - Google Patents

Waermespeicher mit eingesetztem Heizmittel

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DE336576C
DE336576C DE1918336576D DE336576DD DE336576C DE 336576 C DE336576 C DE 336576C DE 1918336576 D DE1918336576 D DE 1918336576D DE 336576D D DE336576D D DE 336576DD DE 336576 C DE336576 C DE 336576C
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heating
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Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/24Warming devices
    • A47J36/28Warming devices generating the heat by exothermic reactions, e.g. heat released by the contact of unslaked lime with water

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Description

  • Wärmespeicher mit eingesetztem Heizmittel. Die Erfindung betrifft die Ausrüstung von Wärmespeichern mit wärmeabgebenden Mitteln, die dazu dienen, feste oder flüssige Körper durch Wärmezufuhr im Strahlungs- oder Leitungswege längere Zeit auf bestimmten Temperaturen zu halten. Als solche wärmeabgebenden Mittel dienen z. B. bei Kochkisten vielfach Steine, die im Ofen erhitzt und hierauf zusammen mit den Speisebehältern in der Kochkiste verschlossen aufbewahrt werden. Die: e Art der Wärmeaufspeicherung hat jedoch den Nachteil, daß die Steine bei nicht genügend sorgfältiger Behandlung im Ofen zu heiß werden und durch zu intensive Wärmestrahlung die Einrichtung der Kochkiste beschädigen, während bei schwächerer Erhitzung der Heizsteine deren Wärmekapazität für zahlreiche Gebrauchsfälle zu gering ist. Die Möglichkeit der Benutzung derartiger Heizmittel ist daher auf solche Zwecke beschränkt, für welche die spezifische Wärme des jeweiligen Heizkörpers ausreicht.
  • Ferner werden z. B. bei Heizkissen als Wärmequelle heiß gesättigte Salzlösungen verwendet, die beim Ausscheiden fester Stoffe im Erkalten die latente Lösungswärme frei werden lassen und somit Wärme abgeben. Dabei bildet aber die Entstehung von Dämpfen oder Gasen eine unvermeidliche Begleiterscheinung, die höchst unerwünscht ist, weil die flüchtigen Stoffe auf das die Wärme aufnehmende Gut, z. B. Speisen, schädlich einwirken oder in dem Speicherraum Spannungen erzeugen, die eine Anwendung solcher Heizmittel in vielen Fällen ausschließen. Will man diesen Übelständen dadurch begegnen, daß man die Dämpfe entweichen läßt, so ist damit die Unmöglichkeit eines dichten Abschlusses des Wärmespeichers gegeben. Nicht abdichtbare Behälter sind über meist nicht praktisch verwertbar.
  • Die angegebenen Mängel. werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß als Heizmittel leicht schmelzbare Metallegierungen, z. B. wismuthaltige Legierungen, wie das Kosesche Metall (2 Bi, z Pb, i Sn), das Woodsche Metall (q. Bi, 2 Pb, z Sn, z Cd) oder das Newtonsche Metall (8 Bi, 5 Pb, 3 Sn) in geschmolzenem Zustände in dem Wärmespeicher untergebracht und erstarren gelassen werden. Dabei wird die latente Schmelzwärme frei und geht auf das unmittelbar neben der-Metalllegierung in dem Wärmespeicher aufbewahrte Gut, das heiß erhalten werden soll, über. Bei dem Erstarrungsvorgang findet natürlich keine Dampf- oder Gasbildung statt, und da der Siedepunkt der zur Verwendung kommenden Legierungen wesentlich höher liegt als ihr Schmelzpunkt, so können sich auch während des Schmelzens keine Dämpfe entwickeln. Es ist daher ohne weiteres möglich, die mit dem neuen Heizmittel ausgerüsteten Behälter luftdicht zu verschließen, Durch geeignete Wahl der Metallegierungen kann die Lage des Schmelzpunktes dem jeweiligen Gebrauchszweck entsprechend geregelt und so ein -weites Anwendungsgebiet der Erfindung geschaffen werden. Bei Benutzung der Erfindung für Kochkisten z. B. kann man das Heizmittel durch Einsetzen in kochendes Wasser, durch Erhitzen auf dem Herd, auf einem Spirituskocher, einem Gasofen, einer elektrischen Heizvorrichtung oder in sonstiger Weise zum Schmelzen bringen.
  • Die Vßs!enclung-, leie4#- schmelzbarer (wismuthhalfgerf' '-Metallegierungen ist zum Erwärmen vim-:flüg@igkeiten insoweit bekannt, als die Metallegierung beim kontinuierlichen. Hindurchleiten durch eine zu erwärmende Flüssigkeit, welche vorher über den Schmelzpunkt des -Metalles hinaus erhitzt wurde, lediglich ihre überschüssige Wärme abgibt, wobei sie während des ganzen Betriebes flüssig erhalten wird und noch in flüssigem Zustande das wärmeaufnehmende Medium verläßt. Im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung kommt hierbei nicht die latente Schmelzwärme der Metallegierung zur Wirkung, da der Wärmeaustausch nicht so weit durchgeführt wird, bis die Legierung erstarrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmespeicher mit. eingesetztem Heizmittel, in welchem in exothermischer Prozeß stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß leicht schmelzbare Metallegierungen in geschmolzenem Zustande in dem Wärmespeicher eingelagert und darin erstarren gelassen werden, wobei ihre frei werdende Schmelzwärme zum Warmhalten des Speichergutes dient.
DE1918336576D 1918-11-19 1918-11-19 Waermespeicher mit eingesetztem Heizmittel Expired DE336576C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690743A (en) * 1947-08-09 1954-10-05 Margaret Thurston Flournoy Heat storing serving dish
FR2478988A1 (fr) * 1980-03-25 1981-10-02 Olichon Leon Ustensile culinaire pour cuisson au four solaire

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690743A (en) * 1947-08-09 1954-10-05 Margaret Thurston Flournoy Heat storing serving dish
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