DE337723C - Sicherheitsvorrichtung fuer Wasserturbinen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Wasserturbinen

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DE337723C
DE337723C DE1920337723D DE337723DD DE337723C DE 337723 C DE337723 C DE 337723C DE 1920337723 D DE1920337723 D DE 1920337723D DE 337723D D DE337723D D DE 337723DD DE 337723 C DE337723 C DE 337723C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/18Regulating, i.e. acting automatically for safety purposes, e.g. preventing overspeed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Wasserturbinen. Durch das Patent 336550 ist eine Sicherheitsvorrichtung für Wasserturbinen geschützt, bei der ein mit der angetriebenen Welle in Bewegungszusammenhang stehendes Fliehkraftpendel bei der. Überschreitung einer bestimmten Drehzahl der angetriebenen Welle einen Antrieb zum Schließen des Turbinenleitapparates einrückt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine solche Sicherheitsvorrichtung einfachster Bauart, die unter Vermeidung einer allmählich wirksam werdenden Reibungskupplung ein plötzliches Schließ-en des Turbinenleitapparates herbeiführt, ohne daßdadurch die Einstellung dieses Leitapparates von Hand beeinträchtigt wird.
  • Die Erfindung, -die in dier Zeichnung in einer als Beispiel dienenden Ausführungsform dargestellt ist, besteht darin, daß das mit der angetriebenen Welle in Bewegungszusammenhang stehende Fliehkraftpendel bei der Überschreitung einer bestimmten Drehzahl seinen Anhieb durch einen Riemenrülcker auf eine die Schließvorrichtung der Turbine antreibende Vorgelegewelle verschiebt.
  • Gemäß der Zeichnung ist auf der von der Turbine a aus angetriebenen Welle b, die durch eine Riemenscheibe c beispielsweise eine Dynamomaschine antreibt, eine zweite Riemenscheibe d angeordnet, die das Fliehkraftpendel q in Drehung versetzt. Wird die zulässige Drehzahl der Welle b überschritten, so dreht die Muffe t einen Winkelhebel u, gegen dessen freies Ende u* ein unter der Wirkung eines Gewichtes v stehender Kipphebel v1 anliegt, derart, da.ß der Kipphebel v» ausgelöst wird und herabfällt. Bei der Abwärtsbewegung des Kipphebels gelangt ein an dem Kipphebel v*I angebrachter Zapfen v2 in einen Führungsschlitz w, der an einer Riemengabel x befestigt ist. Die Stifte x" ,dieser Riemengabel umfassen einen das Fliehkraftpendel q antreibenden Riemen d1 in bekannter Weise. Da der Führungsschlitz w geneigt zu der Bewegungsbahn des Zapfens v' liegt, so wird die Riemengabel im Richtung des eingezeichneten Pfeiles verschoben und in dieser Lage festgehalten. Dadurch gelangt der Antriebsriemen d- von der Riemenscheibe r auf eine Riemenscheibe s, die eine Welle f in Drehung versetzt. Die Drehung dieser Welle f wird durch Stirnräder h, i auf eine Vorgelegewelle k übertragen, die eine Schnecke l trägt. Diese Schnecke l greift in einen Sektor an ein, durch den die Leitschaufeln der Turbine a in bekannter Weise geschlossen werden können. Dadurch wird der Wasserzufluß zu der Turbine abgesperrt und diese sowie die angetriebene Welle b mit der Riemenscheibe c stillgesetzt.
  • Damit durch die der Turbine a und der angetriebenen Dynamomaschine innewohnenden Schwungkraft nach dem Absperren des Wasserzuflusses für die Turbine -die Bewegung derVorgelegewelle k und des Steuersektors nz nicht fortgesetzt werden kann, ist der Sektor m -durch einen Lenkern mit einer Ausrückkupplung o verbunden, die bei der Schlußlage des Sektors m die Vorgelegewelle k auseinanderkuppelt, so daß die Schnecke l nicht mehr von dem Stirnrande i angetrieben werden kann.
  • Ein Handrad p auf der Welle k dient dazu, die Turbine a wieder in Gang zu setzen, da durch Drehung des Handrades p und der Schnecke l auch der Steuersektor m zurückgedreht und der Leitapparat der Turbine in die Offenstellung gebracht wird, so daß die Turbine von neuem beaufschlagt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Sicherheitsvorrichtung für Wasserturbinen nach Patent 336550,.dadurch gekennzeichnet, @daß das mit der angetriebenen 'Welle (b) in Bewegungszusammenhang stehende Fliehkraftpendel (q) bei .der überschreitung einer bestimmten Drehzahl seinen Antrieb (dl) durch einen Riemenrücker (x) auf eine die Schließvorrichtung (m) der Turbine (a) antreibende Vorgelegewelle (k) verschiebt.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung für Wasserturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Riemenrückers (x) durch ein plötzlich wirksam werdendes Spannwerk (Kipphebel v") erfolgt, das den Riemenrücker (x) in .der verschobenen Lage hält.
DE1920337723D 1920-10-06 1920-10-06 Sicherheitsvorrichtung fuer Wasserturbinen Expired DE337723C (de)

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