DE337763C - Kurbelantrieb - Google Patents
KurbelantriebInfo
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- DE337763C DE337763C DE1918337763D DE337763DD DE337763C DE 337763 C DE337763 C DE 337763C DE 1918337763 D DE1918337763 D DE 1918337763D DE 337763D D DE337763D D DE 337763DD DE 337763 C DE337763 C DE 337763C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H21/00—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
- F16H21/10—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
- F16H21/16—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
- F16H21/18—Crank gearings; Eccentric gearings
- F16H21/36—Crank gearings; Eccentric gearings without swinging connecting-rod, e.g. with epicyclic parallel motion, slot-and-crank motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Kurbelantrieb. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein neuer Kurbelantrieb für die Räder von Fahrzeugen und stehenden Maschinen, wobei diese Räder auf, bezüglich mit ihrer Achse drehbar sind.
- Der Grundgedanke dieses Kurbelantriebs besteht darin, den Kurbelzapfen des Rades nicht durch eine von einem Kolben o. dgl. geradlinig hin und her bewegte, ihn aber über oder unter den Drehmittelpunkt hinaus und wieder zurückholende Kurbelstange zu bewegen, sondern ihn in einer geradlinig hin und her geführten Bewegung einer mit einem Kurvenschlitz versehenen Schiene zu fassen und seine um den Drehmittelpunkt kreisende Bewegung ausführen zu lassen.
- Die Antriebskraft für die geradlinig hin und her geführte Kurbelstange oder -schiene kann dabei ganz beliebig gewählt werden; es kann menschliche oder tierische Kraft oder mechanische, dynamische oder elektrische Kraft die Bewegung hervorrufen.
- In der Zeichnung ist die Art der Bewegung von Rädern durch einen solchen Kurbel- oder Kurvenantrieb an einem Ausführungsbeispiel schematisch verdeutlicht.
- Fig. r zeigt die Anordnung von vier Rädern b eines Fahrzeugs, welche auf ihren beiden Achsen a drehbar sind, in Oberansicht. Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. r.
- Als Antriebskraft ist hier eine durch beliebige Kraft geradlinig hin und her gehende, beispielsweise durch in je einem Zylinder f hin und zurück geführte Kolben d hervorgerufene Kraft gedacht. Jeder der Kolben d schiebt eine Kolbenstange und durch diese eine mit ihr fest verbundene Schiene oder Platte hin und her. In die Seiten dieser Schiene sind Kurvennuten k eingearbeitet, welche auf die Kurbelzapfen c der Räder b aufgreifen und diese Kurbelzapfen zwingen, sich bei dem geradlinigen Vorschub und der darauffolgenden ebensolchen Zurückbewegung des Kolbens d um den in der Mitte der beiden Kurven gelagerten Achsschenkel a zu drehen.
- Bei genügender Länge der Kurvennuten k genügt es, deren nur je eine anzuordnen, welche in diesem Falle durch die Schiene hindurchgeführt sein kann. Zweckmäßiger jedoch ist die Anordnung je zweier sich ergänzender, z. B. in Form einer Ellipse gefühter Kurvennuten, welche in diesem Falle nur als Nuten, nicht als Schlitze ausgeführt sein dürfen. Die Endpunkte dieser Ellipsen gehen bogenförmig ineinander über und erleichtern die Umkehr der Bewegung des Kurbelzapfens c am Ende jedes' Hubes.
- Sind, wie in der Zeichnung dargesetellt, zwei Räderpaare vorhanden, so empfiehlt es sich, die beiden Kolben d auf jeder Seite der Maschine durch eine gemeinsame durchgehende Schiene oder durch starre VerbindungSstangen zwischen den beiden Schienen i starr miteinander zu verbinden. In diesem Falle sind die beiden Arbeitskolben d entgegengesetzt zueinander anzuordnen; während der eine Kolben aus seinem Zylinder f ausläuft, drückt er den Gegenkolben d in seinen Zylinder hinein. Dies hat den Vorzu -, daß die beiden Kolben stets gleichmäßig hin und her gehen müssen; auch kann die Triebkraft nur auf einen der beiden Zylinder am Anfang oder am Ende der Maschine arbeitend angesetzt sein. Während der auf Fig. i und 2 am linken Ende der Maschine befindliche Kolben d voreilt und den Kurbelzapfen c über den Totpunkt hinausdriickt, läuft der Kurbelzapfen c im Kurvenschlitz der am rechten Ende der Maschine befindlichen Anordnung leergehend zurück, drückt beim folgenden Vorschub dieses am rechtsseitigen Ende befindlichen Kolbens aber den Kurbelzapfen c seinerseits über den Totpunkt hinaus und erleichtert damit zugleich die Überwindung des Totpunktes auch auf dem linksseitigen Ende der Maschine. Dieser Kurbelantrieb läßt sich also auf verschiedene Weise anwenden: entweder auf einzelne Räder oder auf Räderpaare, die auf den beiden Enden je einer Achse sitzen oder auf verschiedenen Achsen drehbar angeordnet sind, wie in der Zeichnung angenommen ist.
- Auch läßt sich die Schiene i als beiden seitlichen Räderpaaren gemeinsame, auf ihren beiden Seitenflächen mit Kurvennuten h versehene Stange oder Schiene ausführen; oder die auf jeder Seite der Maschine befindlichen beiden Kalben d sind übers Kreuz durch eine Ouerverbindung miteinander gekuppelt.
- Der Zweck dieses Kurbelantriebes ist eine vereinfachte Ausführung mittels geradliniger, ohne Gelenk in den Kurbelstangen herstellbarer Hin- und Herbewegung und leichterer Überwindung des Totpunktes, dabei Kraftersparung für den Antrieb und sichere, ruhige Bewegung ohne Stöße und Erschütterungen.
- Anstatt die beschriebene Art des Kurbelantriebes zu bauen, bei welche=- Zylinder mit Kolben und Kurvenschiene getrennt sind, kann man auch Zylinder bauen, bei denen die Kolben in Richtung der Kurven wirken.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Kurbelantrieb für die Räder von Fahrzeugen und stehenden Maschinen, deren über den Totpunkt hinauszudrückende Kurbelzapfen der auf oder mit ihren Achsen drehbaren Räder in Schlitzen hin und her gehenden Schienen vor- und zurückgleiten, dadurch gekennzeichnet, daß diese Führungsschlitze oder -nuten seitlich in Platten oder Schienen (i) kurvenförmig geführt sind, wodurch eine Gelenkverbindung der Kurbelzapfen erübrigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337763T | 1918-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337763C true DE337763C (de) | 1921-06-04 |
Family
ID=6221830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918337763D Expired DE337763C (de) | 1918-04-21 | 1918-04-21 | Kurbelantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337763C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284785B (de) * | 1964-08-25 | 1968-12-05 | Commissariat Energie Atomique | Mechanische Antriebsvorrichtung |
| WO1991017374A3 (en) * | 1990-05-04 | 1991-12-26 | Balanced Engines Inc | Motion translation device of scotch yoke type |
-
1918
- 1918-04-21 DE DE1918337763D patent/DE337763C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284785B (de) * | 1964-08-25 | 1968-12-05 | Commissariat Energie Atomique | Mechanische Antriebsvorrichtung |
| WO1991017374A3 (en) * | 1990-05-04 | 1991-12-26 | Balanced Engines Inc | Motion translation device of scotch yoke type |
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