DE338085C - Schaltungsanordnung fuer den Anruf bei Hochfrequenz-Telegraphie und -Telephonie laengs Leitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer den Anruf bei Hochfrequenz-Telegraphie und -Telephonie laengs Leitungen

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DE338085C
DE338085C DE1920338085D DE338085DD DE338085C DE 338085 C DE338085 C DE 338085C DE 1920338085 D DE1920338085 D DE 1920338085D DE 338085D D DE338085D D DE 338085DD DE 338085 C DE338085 C DE 338085C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/14Arrangements providing for calling or supervisory signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

' Die Erfindung bezieht sich auf ein Anrufverfahren für Hochfrequenz-Telegraphie und -Telephonie längs Leitungen und kennzeichnet sich dadurch, daß auf der Sendestation Summertöne erzeugt werden bzw. den über die Fernleitungen geschickten Hochfrequenzschwingungen überlagert werden/ deren Aufnahme im Empfangstelephon eines gemeinsamen Abfrageapparates auf der Empfangsstation durch
ίο geeignete Verteilereinrichtungen oder Selektionsmittel möglich gemacht wird. Das Verfahren läßt sich auf zwei voneinander prinzipiell verschiedenen Weisen durchführen. Gemäß dem ersteren wird auf der Sendestation ein Summerton den Hochfrequenzschwingungen des jeweils anrufenden Senders überlagert. Mit Hilfe von nacheinander aufleuchtenden, den einzelnen Empfängern zugeordneten Glühlampen kann dann auf der Empfangsstation an einem allen Empfängern gemeinsamen Abfrageapparat der jeweils gewünschte, in Benutzung zu nehmende Empfänger ermittelt werden. Dieser Fall tritt ein, sobald das im Abfrageapparat gehörte Summerzeichen mit dem Aufleuchten einer der Glühlampen zusammenfällt, wobei dann die betreffende Glühlampe automatisch den in Benutzung zu nehmenden Empfänger anzeigt. Diese Auswahl wird dadurch ermöglicht, daß synchron zu dem Einschalten der Signallampe der Abirageapparat mit den einzelnen Empfängern ■ gekoppelt wird. Die zweite Verwirklichungsmöglichkeit des Verfahrens besteht darin, daß auf der Empfangsseite sämtliche Empfänger dauernd mit dem Abfrageapparat gekoppelt sind, während jedem Sender auf der Sendestation ein bestimmtes Summerzeichen zugeordnet ist, wobei jedoch den einzelnen Sen- * dem solche Verteilungen zugeordnet sind, daß niemals zwei Sendestationen gleichzeitig ihre Summertöne über die Fernleitung schicken können.
Zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes dient die Zeichnung, auf welcher Ausführungsbeispiele wiedergegeben sind. In Fig. ι be deuten E1,
E9 und Ε« drei auf verschiedene
Wellen abgestimmte Empfänger, die in einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Weise mit der Fernleitung gekoppelt sind. An dem Empfänger ist je ein Transformator T1, T2 und T3 angeschlossen, die einseitig - mit dem Umformer R des Abfrageapparates A, und deren andere Enden an einer Verteilerscheibe F1 anliegen, so daß jeweils immer nur einer der Empfänger E1, E2 und E9 mit dem Abfrageapparat gekoppelt ist. Zwangläufig verbunden mit dem Verteiler V1 ist ein Verteiler F2, der von der Antriebsmaschine M angetrieben wird und evtl. farbig ausgeführte Glühlampen G1, G2, G3 nacheinander an eine Batterie B anschaltet. Die Verteilung ist dabei so gewählt, daß beispielsweise die Glühlampe G1 immer nur dann aufleuchtet, wenn der Verteiler F1 den Empfänger E1 mit dem Abfrageapparat A koppelt. Die Wirkungsweise der Anlage ist folgende: Soll beispielsweise mit der Welle des Empfängers E2 gearbeitet werden, so wird auf der Sendestation der Sender S2 in Tätig--
keit gesetzt und den von ihm erzeugten Hoch-. frequenzschwingungen ein Summerton überlagert. Im Abfrageapparat A wird dann dieser Summerton immer nur dann gehört, wenn der Verteiler F1 den Empfänger E2 mit dem Abfrageapparat A koppelt. Da im gleichen Augenblick die Glühlampe G2 aufleuchtet, so kann man im Abfrageapparat eindeutig erkennen, daß mittels des Empfängers E2 ein ίο Sender aufgenommen werden soll. In gleicher Weise würde der Anruf für den Empfänger E1 und den Empfänger E3 bzw. für andere noch in der Anlage vorgesehene Empfänger erfolgen können. Um den Anruf praktisch wirksam werden zu lassen, ist es nur notwendig, den Summer über eine Zeitdauer in Tätigkeit zu lassen, während welcher der Verteiler einige Umdrehungen ausführt.
Die Anlage nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, daß die Transformatoren T1, T2, T3 der Empfänger E1, E2, E3 in Serie liegen und dauernd mit dem Abfrageapparat A gekoppelt sind. Die Empfänger sind an die Fernleitung F angeschlossen, an welcher die Transformatoren TS1, TS2, TS3 der Sender S1, S2 und S3 liegen. Jedem der Sender ist ein Verteiler D1, D2 und D3 zugeordnet, die von einer Maschine M aus gemeinsam in Drehungen versetzt werden. U ist ein KoI-lektor o. dgl., der zur Erzeugung des Summer-, tones dient. Die Verteiler D1, D2, D3 besitzen je eine Reihe von Kontakten K, wobei jedem Sender eine charakteristische Signalfolge zugehört. Die Kontakte K sind derart in den einzelnen Verteilern D1, D2, D3 angeordnet, daß jeweils immer nur ein Verteiler in Tätigkeit treten kann. Gemäß den Ausführungsbeispielen der Zeichnung arbeitet die Anlage in der Weise, daß, sobald z. B. der Sender S3 in Tätigkeit gesetzt wird, über die Fernleitung F bei jeder Umdrehung des Verteilers D1 entsprechend den drei Kontakten K3 Summertöne ausgesandt werden. Am Abfrageapparat A werden diese drei dicht aufeinanderfolgenden Summerzeichen gehört und infolgedessen dem Beamten mitgeteilt, daß über den Empfänger E3 gearbeitet werden soll. Eine Störung durch gleichzeitiges Inbetriebsetzen mehrerer Sender , ist nicht möglich, da die Kontakte K1, K2, K3 entsprechend gegeneinander versetzt sind.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für den Anruf bei Hochfrequenz-Telegraphie und -TeIephonie längs Leitungen, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, die auf der Senderseite Summertöne erzeugen bzw. den Hochfrequenzschwingungen überlagern, und durch an der Empfangsstelle vorgesehene Verteilungseinrichtungen oder Selektionsmittel, die die Summersignale im Empfangstelephon eines gemeinsamen Abfrageapparates voneinander zeitlich unterscheidbar machen. . ._--...... ■.._-■- .-.-.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsstation ein rotierender Doppelverteiler vorgesehen ist, der nacheinander die Empfangsleitungen der Hochfrequenzempfänger an das Abfragetelephon koppelt und synchron mit diesen Schaltvorgängen je eine der den einzelnen Empfängern zugeordneten Glühlampen einschaltet, so daß der gewünschte Empfänger durch das zeitliche Zusammenfallen eines gemeinsamen akustischen Summerzeichens und eines bestimmten, durch das Aufleuchten der betreffenden Glühlampe erzeugten optischen Signals ermittelt wird (Fig. 1).
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Sendern je ein besonderer .Impulssender zugeordnet ist, während auf der Empfangsseite sämtliche Empfänger an einem gemeinsamen Abfrageapparat dauernd angeschlossen sind, derart, \daß im Abfrageapparat aus der Art des von der Sendestation herkommenden Impulses der jeweils gewünschte Empfänger ermittelt wird (Fig. 2).
4. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sendern zugeordneten Impulssender derart ausgeführt sind, daß die einzelnen Sender nur|nacheinander Impulsreihen aussenden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920338085D 1920-01-17 1920-01-17 Schaltungsanordnung fuer den Anruf bei Hochfrequenz-Telegraphie und -Telephonie laengs Leitungen Expired DE338085C (de)

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