DE339934C - Zehnerschaltung fuer Addiermaschinen - Google Patents

Zehnerschaltung fuer Addiermaschinen

Info

Publication number
DE339934C
DE339934C DE1919339934D DE339934DD DE339934C DE 339934 C DE339934 C DE 339934C DE 1919339934 D DE1919339934 D DE 1919339934D DE 339934D D DE339934D D DE 339934DD DE 339934 C DE339934 C DE 339934C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
slider
ratchet
engagement
ratchet wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919339934D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERLINER BRONCEGIESSEREI ROHRB
Original Assignee
BERLINER BRONCEGIESSEREI ROHRB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERLINER BRONCEGIESSEREI ROHRB filed Critical BERLINER BRONCEGIESSEREI ROHRB
Application granted granted Critical
Publication of DE339934C publication Critical patent/DE339934C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zehnerschaltung für Addiermaschinen. Die Erfindung betrifft eine Zehnerschaltung für Addiermaschinen, bei welchen die Zehnerübertragung dadurch erfolgt, daß die zum Betriebe der Zehnerschaltvorrichtung erforderlichen Steuerungsbewegungen von den durch die Antrieb3kurbel gesteuerten und geradlinig schwingenden Antriebzahnstangen hergeleitet werden.
  • In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Verbindung mit einer Addiermaschine in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht; dabei sind gewisse Teile, clie auf die Erfindung nicht direkt Bezug haben, weggelassen worden.
  • Fig. x ist eine Seitenansicht der teilweisen Maschine mit der eingebauten. Zehnerschaltvorrichtung.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht des Schaltorganismus.
  • Die Fig. 3 bis 6 stellen Einzelheiten, dar und diese sind in der Beschreibung näher bezeichnet, Auf einer geeigneten Grundplatte sind aufrechte Seitenwände angeordnet, und diese dienen zum Tragen der Wellen und der damit verbundenen Gleit- und Schaltorgane. Auf der oberen Fläche der Maschine befinden sich die üblichen Tastenkolonnen. Diese Tasten sind in besonderen Tastenkörpern, montiert, und sind die Tasten in Kolonnen zu je neun Tasten für die Ziffern von o bis 9 angeordnet. Zum Antriebe des Zählwerkes 15, -16, 17, 34 dienen die geradlinig. vorwärts und rückwärts bewegten Antriebzahnstangen i2. Nach der Einstellung des Postens durch die Tasten wird die Handkurbel vorwärts und rückwärts gezogen. Beim Vorwärtsgange bewegen sich die Antriebzahnstangen 12 in Eingriff mit den Rädern 15 vorwärts und übertragen den Posten auf das Zählwerk. Hierbei findet auch die Vorbereitung der Zehnerschaltung statt. Beim Rückwärtsumlegen der Handkurbel bewegen sich die Zahnstangen außer Eingriff mit den Zählwerksrädern leer zurück. Hierbei findet die Vollendung der Zehnerschaltung statt.
  • Die Zehnerschaltung besteht zunächst aus einer Gleitschiene i, an "welcher die wesentlichsten Teile des Schaltorganismus angeordnet sind. An dem durchgekröpften Lappen 3 der Gleitschiene i ist der Schaltzahn 2 mittels Ansatzschraube 4 drehbar angeordnet; ein Führungsstift 5 ist in das untere Ende des Schaltzahnes 2 eingenietet und bewegt sich in der Schlitzführung 6. Mittels Ansatzschraube 7 wird das Gleitstück 8 mit der Gleitschiene i beweglich verbunden; das Gleitstück 8 ist winklig -gebogen. Der umgebogene Lappen bildet eine Gleitfläche und steht zur Längsachse des Gleitstückes in einem bestimmten spitzen Winkel. Ein auf der Gleitschiene angeordneter Federstift 9 nimmt die spiralförmig gewundene Zugfeder io auf und wird letztere mit dem anderen Ende an dem Federstift ii des Gleitstückes 8 befestigt. Die . Zugfeder bewirkt, daß das Gleitstück 8 stets bis zu einem bestimmten Anschlag A (Fig. 5 und 6) nach oben gezogen wird, damit beim Zurückgehen der Zahnstange 12 der auf dieser sitzende Anschlagnocken 13 bei vorbereiteter Zehnerschaltung unter die Gleitfläche desGleitstückes 8 greifen kann, dadurch die Gleitschiene i mit dem an dieser angeordneten Schaltzahn 2 in die Höhe schiebend, wobei das Schaltrad 14 um einen Zahn weitergeschaltet wird. Da das Schaltrad 14 mit dem Antriebszahnrad 15 des Zählwerkes fest verbunden ist, so dreht sich dieses gleichfalls um einen Zahn weiter und nimmt dadurch das Zwischenrad 16 ur_d das mit diesem in Eingriff stehende, mit dem Zählrad 34. gekuppelte Zahnrad 17 in der Drehung mit und wird dadurch das Zählrad 3¢ um eine Einheit weitergeschaltet. Um ein selbsttätiges Abwärtsgleiten der Gleitschiene i zu verhindern, sind in diese zahnförmige Einschnitte 18 eingearbeitet und greift in diese eine seitlich befestigte Blattfeder rg. Auf der Gleitschiene i ist noch ein auf dieser sich senkrecht bewegender Schieber 2o angeordnet, der sich im Schlitz 21 zwischen den Ansatzschrauben 22-23 führt. Der Schieber dient dazu, den Schaltzahn 2 außer Eingriff mit dem Schaltrad 14 zu bringen, wenn die Maschine auf Null gestellt werden soll. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß ein mit dem Nullstellhebel verbundenes Querstück nach oben bewegt wird und dabei unter den Schieber 2o greift, diesen in die Höhe schiebend. Dabei gleitet an der schrägen Fläche 24 des Schlitzes 32 am Schieber 2o der Führungsstift 5. Dieser ist mit dem Schaltzahn 2 fest verbunden, und der Schaltzahn :z ist schwingend an dem Lappen 3 mittels Ansatzschraube 4 angeordnet. Somit wird beim Hochschieben des Schiebers 2o der Schaltzahn 2 um seine Achse gedreht und kommt hierdurch außer Eingriff des Schaltrades 14. Gleichzeitig wird durch das Hochschieben des Schiebers 2o auch die Gleitschiene i mit in die Höhe genommen, wodurch der Zehnerschaltmechanismus wieder in ciie vorbereitende Stellung zurückgebracht wird.
  • Die Zehnerschaltung wird während der Drehung des in Eingriff mit der Antriebszahnstange 12 befindl;chen Zählrades 15 vorbereitet. Die Vollendung der Zehnerschaltung wird aber während dieser Antriebbewegung noch nicht vorgenommen. Erst bei der Rückwärtsbewegung der Antriebshandkurbel und nachdem die Zahnstangen 12 außer Eingriff mit den Zählrädern 15 gekommen sind, erfolgt bei der Rückwärtsbewegung der Antriebzahnstangen i2 die Vollendung der Zehnerschaltung. Jedes Zählrad hat einen Daumen 25, der bei Drehung des Zählrades in der Pfeilrichtung auf die obere Kante der Gleitschiene i stößt, sobald die Zahl g des Zählrades in dem Schauloch erscheint; wird nun eine weitere Zahl hinzuaddiert, so drückt der Daumen 25 die Gleitschiene i, abwärts wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, und ist mit diesem Vorgang die Zehnerschaltung vorbereitet. Die Vollendung der Zehnerschaltung wird dadurch bewirkt, daß beim Rückwärtsbevv#e-en der außer Eingriff befindlichen Zahnstange 12 der auf dieser angeordnete Anschlagnocken 13 an die innere schräge Fläche des Gleitstückes $ stößt und beim Weiterbewegen der Zahnstange i2 die Gleitschiene i mit dem daran befindlichen Schaltmechanismus in der Richtung der Zählräder nach oben schiebt, wodurch der im Eingriff mit dem Schaltrad 14 stehende Schaltzahn 2 dieses um einen Zahn weiterschaltet und somit auch das nächstfolgende Zählrad um eine Zahl vorgeschaltet wird.
  • Die Gleitschiene i wird auf der verlängerten Achse 26, auf welcher das Schaltrad 14 drehbar angeordnet ist, mittels des in der Gleitschienei befindlichen Längsschlitzes2g geführt; außerdem bewegt sich die Gleitschiene i mit dem unteren Ende, auf welchem der Schieber 2o angeordnet ist, zwischen den zwei quer durch die Maschine laufenden Führungsstangen 30, 31, es wird durch diese Anordnung ein seitliches Verschieben der Zehnerschaltorgane wirksam verhindert, da durch die zwangsläufige Führung die Fortschaltung gesichert ist.
  • Das Gleitstück 8 ist aus folgenden. Gründen drehbar und unter -Federwirkung stehend angeordnet, damit bei der Vorwärtsbewegung der Zahnstange 12 der auf dieser angeordnete Anschlagnocken 13 über die äußere schräge Fläche des im spitzen Winkel abgebogenen Gleitstückes 8 hinweggleiten kann; beim Aufstoßen des Anschlagnockens 13 auf die schräge Fläche wird das drehbar angeordnete Gleitstück 8 nach unten gedreht, dadurch dem Anschlagnocken den Weg frei gebend; die Zugfeder io zieht dann das Gleitstück 8 wieder in die Urstellung zurück, woselbst er durch Anschlag begrenzt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerschaltung für Addiermaschinen mit einer an einer Schaltschiene gelagerten Zehnerschaltklinke, dadurch gekennzeichnet; daß eine jede der von der Antriebskurbel gesteuerten, das Addiervverk antreibenden Zahnstangen (12) einen Anschlagnocken (13) trägt, der bei der Rückwärtsbewegung der Zahnstange unter ein Gleitstück (8) greift und dadurch eine dieses Gleitstück federnd und schwingbar tragende, senkrecht hin und her bewegliche und dabei zwangläufig geführte Schaltschiene (i) anhebt, welche außer der Zehnerschaltklinke (2), die mit dem Schaltrad (iq) in Eingriff steht und infolgedessen bei der Aufwärtsbewegung der Schaltschiene (i) dieses Schaltrad um einen Zahn weiterrückt, noch einen in senkrechter Richtung gleitbaren Schieber (2o) trägt, der dazu bestimmt ist, die Schaltklinke (2) bei. der Nullstellung außer Eingriff mit dem Schaltrad (14) zu bringen.
  2. 2. Zehnerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Schaltschiene (i) schwingbar gelagerte und unter Wirkung einer Zugfeder (io) stehende Gleitstück(8) so angeordnet ist, daß es durch die Zugfeder wieder in seine Anfangstellung zurückgezogen wird, nachdem der Anschlagnocken (i3) bei der Vorwärtsbewegung der Zahnstange (i2) über die äußere schräge Fläche des Gleitstückes (8) hinweggeglitten ist.
  3. 3. Zehnerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zebnerschaltklinke (2), welche an der Schaltschiene (i) schwingbar gelagert ist und nicht. unter Federwirkung steht, dadurch mit dem Schaltrad (i4) zum Eingriff gebracht wird, daß der mit der Zahnstange (i2) senkrecht gleitbar verbundene, nach unten hängende Schieber (2o) durch Einwirkung des oberen Teils seines Seitenschlitzes (32) auf den Seitenstift (5) der Klinke (2) und auf Grund seiner eigenen Schwere die Klinke (2) in Eingriff hält, während, um die Klinke (2) außer Eingriff mit dem Schaltrad (i4) zu bringen, der Schieber (2o) aufwärts bewegt wird und dadurch durch Einwirkung der unteren Abschrägung (24) seines - Schlitzes (32) auf den Stift (5) die Klinke (2) bei der Nullstellung außer Eingriff mit 'dem Schaltrad (i4) bringt.
DE1919339934D 1919-12-23 1919-12-23 Zehnerschaltung fuer Addiermaschinen Expired DE339934C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE339934T 1919-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE339934C true DE339934C (de) 1921-08-22

Family

ID=6224174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919339934D Expired DE339934C (de) 1919-12-23 1919-12-23 Zehnerschaltung fuer Addiermaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE339934C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE654758C (de) Zehntastenrechenmaschine
DE544545C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetiger Multipliziervorrichtung
DE608869C (de) Registriermaschine mit Wiederholungsvorrichtung fuer Einzelbetraege, Zwischen- und Endsummen
DE492236C (de) Vorrichtung zur automatischen Herbeifuehrung der Dezimalstellenverschiebung des Lineals bei Rechenmaschinen
DE603217C (de) Zaehlwerk fuer Rechenmaschinen
DE354900C (de) Schaltungsvorrichtung fuer das Zaehlwerk von Rechenmaschinen mit Druckwerk
DE518244C (de) Rechenmaschine, insbesondere nach dem Thomas-System, mit Einrichtung zur selbsttaetigen Multiplikation
DE889822C (de) Selbsttaetige Versatzvorrichtung fuer die Nadelbetten von Flachstrickmaschinen
DE553316C (de) Schwinghebelantrieb fuer Jacquard-Flachstrickmaschinen
DE2208662A1 (de) Vorrichtung zur stufenweisen Förderung von Fertigungsteilen, Werkzeugen und dergleichen, insbesondere bei Bürstenfertigungsmaschinen
AT87817B (de) Druckwersantrieb für Rechenmaschinen mit heb- und senkbarem Zählwerk.
DE524939C (de) Rechenmaschine mit selbsttaetig verschiebbarem Zaehlwerk
DE379705C (de) Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen u. dgl.
CH94255A (de) Addiermaschine mit Typeneinstellung.
DE883971C (de) Typenradeinstellvorrichtung bei Buchungs- und aehnlichen Maschinen
DE362488C (de) Handstickmaschine
DE387604C (de) Rechenmaschine
DE435854C (de) Schreibmaschine fuer Kraft- und Handbetrieb
DE724330C (de) Rechenmaschine
DE356855C (de) Addiermaschine mit Druckwerk
AT94047B (de) Maschine zum Lochen von Jacquardkarten für Stickmaschinen.
DE682561C (de) Rechenmaschine
AT160244B (de) Addiermaschine.
CH277362A (de) Rechenmaschine mit motorischem Antrieb.
DE918783C (de) Loescheinrichtung fuer Rechenmaschinen