DE3401459C2 - - Google Patents
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- G11B25/04—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card
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- Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
- Moving Of Heads (AREA)
- Automatic Disk Changers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Abspielen
eines sich drehenden Aufzeichnungsträgers, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie z. B. einer
Videoplatte, einer Schallplatte mit Impulscodemodulation
oder dergleichen, und insbesondere auf einen Steuermecha
nismus in einem derartigen Gerät, der zum selektiven Bewe
gen eines Signalabnahmekopfs und Heben bzw. Senken des
Aufzeichnungsträgers, beispielsweise einer Platte, einen
einzigen Motor aufweist.
Bekannte derartige Geräte haben im allgemeinen einen Si
gnalabnahmekopf, der über einer Drehscheibe bzw. einem
Plattenteller angeordnet und radial über die auf dem Plat
tenteller aufgelegte Platte bewegbar ist, um auf der Plat
te aufgezeichnete Signale wiederzugeben, während die Plat
te mit hoher Drehzahl umläuft. Bei einer Ausführung eines
solchen Plattenabspielgeräts wird eine Hülle bzw. ein
Gehäuse, das eine Platte enthält, in das Gerät eingeführt,
um dadurch zur Wiedergabe der auf der Platte gespeicherten
Signale die Platte aufzulegen. Das Plattenabspielgerät hat
einen Hebe- und Absenkmechanismus, der unter Stützung der
im Gerät zurückgelassenen Platte aufwärts und abwärts
bewegbar ist. In der oberen Stellung hält der Mechanis
mus die Platte oberhalb des Plattentellers. Nachdem die
Hülle bzw. das Gehäuse aus dem Gerät herausgezogen worden
ist, wird der Mechanismus abgesenkt, um damit die Platte
auf den Platte auf den Plattenteller aufzulegen.
Das Plattenabspielgerät weist ferner einen Vorschub-Mecha
nismus zum Bewegen des Signalabnahmekopfs auf, wobei die
ser Mechanismus mittels eines gesonderten hierfür bestimm
ten Motors betreibbar ist. Durch die Notwendigkeit ver
schiedener Motoren für den Hebe- und Absenkmechanismus
einerseits und den Vorschub-Mechanismus andererseits er
geben sich ein komplizierter Aufbau und somit höhere
Herstellungskosten.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat man bereits
versucht, diese beiden Mechanismen mit einem einzigen
Motor zu betreiben. Aus der US-PS 43 52 174 ist bereits
ein derartiges Gerät zum Abspielen eines sich drehenden
Aufzeichnungsträgers gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 bekannt. Dabei wird ein einziger Motor dazu
herangezogen, selektiv entweder den Vorschub- oder den
Hebe- und Absenkmechanismus zu betätigen. Damit ergeben
sich zwar Vorteile hinsichtlich der Montage und Herstel
lung des Geräts, da man mit einer verringerten Anzahl von
Bauteilen auskommt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß dieses
bekannte Gerät zum Abspielen sich drehender Aufzeichnungs
träger nicht unter allen Einsatzbedingungen ausreichend
zuverlässig eine schlag- und stoßfeste Arretierung jeweils
desjenigen Mechanismus bewirken konnte, der gerade nicht
vom zentralen Motor angetrieben werden sollte. Dieses
Problem ist darauf zurückzuführen, daß die Bewegung der
beiden selektiv ansteuerbaren Mechanismen im bekannten
Fall von einer exakten Abstimmung der Antriebs-Widerstände
aufeinander abhängt, was sich dadurch ergibt, daß ein
Leistungs-Teilungsgetriebe bzw. ein Differentialgetriebe
Verwendung findet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum
Abspielen eines sich drehenden Aufzeichnungsträgers gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, das mit
möglichst einfachen konstruktionstechnischen Mitteln eine
schlag- und stoßfeste Arretierung jeweils desjenigen Me
chanismus bewerkstelligt, der vom Motor gerade nicht ange
trieben werden soll.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei einem Gerät nach der Erfindung wird zwischen Motor und einem umschaltba
ren Getriebeglied, das einerseits in einen Getriebezug mit
dem Hebe- und Absenkmechanismus und andererseits in einen
Getriebzug mit dem Vorschub-Mechanismus bringbar ist, eine
selbsthemmende Getriebeuntersetzungsstufe vorgesehen, wo
bei der jeweils dem betreffenden Getriebezug nicht angehö
rende Teil der Mechanismen arretiert wird. Hierdurch wird
nicht nur dafür gesorgt, daß auch bei Erschütterungen des
Abspielgeräts eine strikte Trennung zwischen Hebe- und
Absenkmechanismus einerseits und Vorschub-Mechanismus an
dererseits vorgenommen wird, sondern die selbsthemmende
Getriebeuntersetzungsstufe kann gleichzeitig dazu herange
zogen werden, einen der beiden Mechanismen stoßsicher in
einer arretierten Bereitschaftsstellung zu halten, wodurch
sich die Anzahl der Bauteile erheblich reduzieren läßt.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteran
sprüche.
Ein Ausführungs
beispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläu
tert.
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Plattenabspielgerät
gemäß einem Ausführungsbeispiel vor dem Einlegen
einer Platte, wobei für die Darstellung eine
obere Abdeckung weggelassen ist;
Fig. 2 eine auseinandergezogen dargestellte perspek
tivische Teilansicht eines Plattengehäuses für
die Verwendung in dem in Fig. 1 gezeigten Plat
tenabspielgerät;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Steuermechanismus
des Plattenabspielgeräts;
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Kraftübertragungssy
stem des Steuermechanismus, das zu einer
Übertragung der Kraft von einem Motor zu einem
Vorschub-Mechanismus für den Signalabnahmekopf
geschaltet ist;
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Kraftübertragungs
system, das zu der Übertragung der Motorkraft
zu einem Hebe- und Absenkmechanis
mus für eine Platte geschaltet ist; und
Fig. 6 eine Seitenansicht des Hebe- und
Absenkmechanismus.
Die Fig. 1 zeigt
ein allgemein mit 1 bezeichnetes Plattenabspielgerät
zum Abspielen einer Platte 3 (Fig. 2), die in einer Plat
tenkassette bzw. einem Plattengehäuse 2 enthalten ist,
wenn sie nicht benutzt wird.
Gemäß der Darstellung in Fig. 2 weist das Plattengehäuse
2 grundlegend eine Hülle 4 und eine in diese eingesetzte
Verschlußplatte 5 auf. Die Platte 3 wird in einem in
der Hülle 4 gebildeten flachen Raum untergebracht. Die
Verschlußplatte 5 hat einen Hauptteil 7, einen Flansch
8 an dem Vorderrand des Hauptteils 7 und ein Paar von
Eingriffsarmen 9 an Seitenrändern des Hauptteils 7, wobei
die Eingriffsarme 9 jeweils Verriegelungsvorsprünge 10
haben. Wenn die Verschlußplatte 5 in die Hülle 4 einge
setzt ist, greifen die Verriegelungsvorsprünge 10 der
Eingriffsarme 9 jeweils in Ausnehmungen 11, die in den
einander entgegengesetzten inneren Seitenwänden der Hülle
4 gebildet sind, wobei der Flansch 8 eine Öffnung bzw.
einen Öffnungsspalt 12 der Hülle 4 abschließt.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 hat das Plattenabspielge
rät 1 allgemein einen Hüllen-Öffnungsmechanismus bzw.
eine Gehäuse-Öffnungsvorrichtung 21, einen Plattenteller
22 für das Auflegen und Drehen der Platte 3, einen Plat
tengreifmechanismus 23 für das Festhalten der Platte
3, Verschlußplatten-Haltemechanismen 24 und 24 A für das
Festhalten der Verschlußplatte 5 bei dem Auflegen der
Platte 3 auf den Plattenteller 22 und das Freigeben der
Verschlußplatte 5 bei der Entnahme der Platte 3 aus dem
Gerät 1, Verschlußplatten-Lösemechanismen 25 und 25 A
zum Lösen der Verschlußplatte 5 von der Hülle 4 bei dem
tiefen Einführen des Verschlußgehäuses 2 in das Gerät
1, einen Platten-Hebe- und Absenkmechanismus 26 für das Heben
und Senken der Platte 3 über dem Plattenteller 22, einen
Vorschub-Mechanismus 28 für das Bewegen
eines Signalabnahmekopfs 27 in den Richtungen von Pfeilen
Y 1 und Y 2 radial zu der auf den Plattenteller 22 aufge
legten Platte 3 und einen nachfolgend als Schaltmechanismus bezeichneten Steuermechanismus 29 für das
selektive Betätigen des Hebe- und Absenkmechanismus 26 und des
Vorschub-Mechanismus 28.
Die Öffnungsvorrichtung 21 hat ein Paar aus einem oberen
und einem unteren Träger 40 bzw. 41 für das Öffnen des
Öffnungsspalts 12 der Hülle 4 und ist quer über den Plat
tenteller 22 in den Richtungen von Pfeilen X 1 und X 2
bewegbar, wobei die einander gegenüberliegenden Enden
der Träger 40 und 41 von einem Paar Führungsschienen
42 und 43 geführt sind. Der Signalabnahmekopf 27 ist
an einem Schlitten 44 angebracht, der in den Richtungen
der Pfeile Y 1 und Y 2 bewegbar ist. Der Plattengreifmecha
nismus 23 ist hinten in dem Gerät 1 angeordnet und hat
ein Paar aus einem oberen und einem unteren Greiffinger
45 und 46.
Zum Abspielen der Platte 3 wird ein (nicht gezeigter)
Bereitschaftsknopf gedrückt und das Plattengehäuse 2
in das Gerät 1 eingeführt. Durch die Betätigung des Be
reitschaftsknopfs wird der Schaltmechanismus 29 so in
Betrieb gesetzt, daß der Hebe- und Absenkmechanismus 26 einen
Plattenhalter 47 anhebt und der Plattengreifmechanismus
23 in einen Bereitschaftszustand für das Fassen der Plat
te 3 versetzt wird.
Wenn das Plattengehäuse 2 in der Richtung des Pfeils
X 1 in das Gerät 1 eingeführt wird, wird durch
den Hüllenöffnungsmechanismus 21
bei dessen Einschieben in das Gerät 1 der Öffnungsspalt
12 der Hülle 4 vertikal aufgedrückt. Durch das vollstän
dige tiefe Einführen des Plattengehäuses 2 in das Gerät
1 wird der Plattengreifmechanismus 23 so betätigt, daß
die Greiffinger 45 und 46 einen Rillenschutz 3 a (Fig.
2) der Platte 3 fassen, während die Verschlußplatten-
Haltemechanismen 24 und 24 A so betätigt werden, daß deren
Verriegelungsfinger 48 bzw. 48 A in L-förmige Ausnehmungen
13 in der Verschlußplatte 5 greifen und dann zum Festhal
ten der Verschlußplatte 5 geschwenkt werden. Dadurch
wird nun die Verschlußplatte 5 durch die Verriegelungs
finger 48 und 48 A gefaßt und auf Haltefinger 49 bzw.
49 A der Mechanismen 24 bzw. 24 A aufgelegt. Dadurch wird
die Verschlußplatte 5 in dem Gerät 1 festgehalten. Zu
gleich werden die Verschlußplatten-Lösemechanismen 25
und 25 A derart betätigt, daß die Verschlußplatte 5 von
der Hülle 4 gelöst wird.
Wenn danach das Plattengehäuse 2 in der Richtung des
Pfeils X 2 herausgezogen wird, wird nur die Hülle 4 aus
dem Gerät 1 entnommen, während die Verschlußplatte 5
und die Platte 3 in dem Gerät zurückbleiben. Hierbei
wird auch der Hüllenöffnungsmechanismus 21 in der Richtung
des Pfeils X 2 zurückbewegt. Durch den an einem Umfangsrand
um ein Mittelloch 3 b in der Platte 3 herum angehobenen
Plattenhalter 47 wird die Platte 3 direkt oberhalb des
Plattentellers 22 horizontal abgestützt, wobei der Rillen
schutz 3 a von dem Plattengreifmechanismus festgehalten
ist.
Auf die Entnahme der Hülle 4 aus dem Gerät 1 hin gibt
der Plattengreifmechanismus 23 die Platte 3 frei und der
Plattenhalter 47 wird abgesenkt, um die Platte 3 auf den
Plattenteller 22 aufzulegen, woraufhin der Umfangsrand
um das Mittelloch 3 b in der Platte 3 herum von einem
Greiffingermechanismus 50 an dem Plattenteller 22 festge
halten wird. Der Plattenteller 22 wird nun mittels eines
(nicht gezeigten) Plattentellermotors in Umlauf versetzt,
damit die Platte 3 an dem Plattenteller im Uhrzeigersinn
(nach Fig. 1) in der Richtung eines Pfeils A dreht.
Dann wird der Schlitten 44 in der Richtung des Pfeils
Y 1 so bewegt, daß der Signalabnahmekopf 27 eine Relativab
tastung der Signalaufzeichnungsfläche der Platte 3 aus
führt, um dadurch die Informationssignale wiederzugeben.
Die Platte 3 kann folgendermaßen aus dem Gerät 1 entnommen
und in das Plattengehäuse 2 zurückgeholt werden: Nachdem
die Platte 3 abgespielt worden ist oder das Abspielen
unterbrochen worden ist, wird der Schlitten 44 mit dem
daran angebrachten Signalabnahmekopf 27 in der Richtung
des Pfeils Y 2 in die Ausgangsstellung zurückbewegt, wonach
der Plattenhalter 47 angehoben wird, um die Platte 3 zu
heben, die dann von dem Plattengreifmechanismus 23 gefaßt
wird.
Die leere Hülle 4 wird wieder mit dem Öffnungsspalt 12
voran in das Gerät 1 eingeführt. Der Hüllenöffnungsmecha
nismus 21 wird wiederum durch die Hülle 4 in der Richtung
des Pfeils X 1 eingeschoben, währenddessen der Öffnungs
spalt 12 der Hülle 4 geöffnet wird. Das Einführen der
Hülle 4 in der Richtung des Pfeils X 1 bewirkt, daß die
Platte 3 über den Öffnungsspalt 12 in die Hülle 4 einge
führt wird. Wenn die Hülle 4 vollständig in das Gerät
1 eingeführt ist, ist die Platte 3 in der Hülle 4 aufge
nommen, während die Verschlußplatte 5 in die Hülle 4 ein
tritt, so daß der Öffnungsspalt 12 geschlossen wird. Die
Verschlußplatte 5 wird von den Verschlußplatten-Lösemecha
nismen 25 und 25 a getrennt und in der Hülle 4 verriegelt.
Durch das darauffolgende Herausziehen der Hülle 4 in der
Richtung des Pfeils X 2 wird die Hülle 4 zusammen mit der
damit verbundenen Verschlußplatte 5 in der Richtung des
Pfeils X 2 bewegt und damit die Platte 3 aus dem Gerät
1 entnommen, wobei die Platte wieder in dem Plattengehäuse
2 untergebracht ist.
Der Spaltmechanismus 29 wird nun in Einzelheiten anhand
der Fig. 3 bis 6 beschrieben.
Die Fig. 3 zeigt den Schaltmechanismus 29 und Teile des
Hebe- und Absenkmechanismus 26 und des Vorschub-
Mechanismus 28. Die Fig. 4 und 5 zeigen jeweils Stellungen,
bei denen ein Übertragungsweg für die Motorkraft zu dem
Vorschub-Mechanismus 28 bzw. dem Hebe- und Absenk
mechanismus 26 geschaltet ist.
Ein Motor 60 dient zum selektiven Betreiben des
Vorschub-Mechanismus 28 oder des Hebe- und Absenkmechanis
mus 26 (Plattengreifmechanismus 23). Die Drehkraft des
Motors 60 wird über eine Riemenscheibe 61, einen Riemen
62, eine Riemenscheibe 63 und eine Schnecke 64 zu einem
Schneckenrad 65 übertragen, wodurch das Schneckenrad 65
und ein hierzu koaxiales Zahnrad 66 als eine Einheit in
der Richtung eines Pfeils B drehen (Fig. 4 und 5). Die
Riemenscheibe 61, der Riemen 62, die Riemenscheibe 63,
die Schnecke 64 und das Schneckenrad 65 bilden zusammen
eine Getriebeuntersetzungsstufe. Das Schneckenrad 65 und das
Zahnrad 66 sind an einem Schaltarm 67 gelagert und zwi
schen einem Zahnrad und einer Riemenscheibeneinheit 74
angeordnet. Gemäß der nachfolgenden Beschreibung wirken
die Schnecke 64 und das Schneckenrad 65 zugleich als eine
Verriegelungsvorrichtung.
Der Schaltarm 67 ist an einem Ende schwenkbar an einem
Stift 69 angelenkt, der an einer Grundplatte 68 gelagert
ist, und an dem anderen Ende an eine Schraubenzugfeder
70 und einen Tauchkolben 71 angeschlossen. Der Schaltarm
67 ist daher entsprechend der Betätigung des Tauchkolbens
71 um den Stift 69 hin- und herschwenkbar, um damit das
Zahnrad 66 selektiv in Antriebs-Eingriff mit einem Trei
ber-Zahnrad 74 a der Riemenscheibeneinheit 74 oder einem
weiteren Treiber-Zahnrad bzw. Hauptrad 80 zu bringen.
Da das Schneckenrad 64 axial zur Schnecke 64 abrollen
kann, wird der Schaltarm 67 stoßfrei bzw. gleitend um
den Stift 69 geschwenkt, wobei auch nach dem Schwenken
des Schaltarms 67 das Schneckenrad 65 in richtigem Kämm
eingriff mit der Schnecke 64 gehalten wird.
An dem Schaltarm 67 ist über eine Schraubenzugfeder 73
ein L-förmiger Verriegelungsarm 72 angeschlossen, der
sich entsprechend der Schwenkbewegung des Schaltarms 67
in der Richtung des Pfeils Y 1 oder des Pfeils Y 2 bewegt.
Der Verriegelungsarm 72 hat eine Verriegelungsklaue 72 a
und ist in der Richtung des Pfeils Y 1 bewegbar, damit
die Verriegelungsklaue 72 a an einem Verriegelungsrad 74 c
der Riemenscheibeneinheit 74 angreift, um dadurch ge
mäß der Darstellung in Fig. 5 die Einheit gegenüber Dre
hung zu verriegeln.
Die Zahnrad/Riemenscheibeneinheit 74 weist eine einstücki
ge Gestaltung aus dem Zahnrad 74 a, einer Riemenscheibe
74 b und dem Verriegelungsrad 74 c auf. Um die Riemenscheibe
74 b und eine (in Fig. 1 gezeigte) Riemenscheibe 75 ist
ein Stellriemen 76 gespannt, der an dem Schlitten 44 befe
stigt ist. Die Riemenscheibeneinheit 74 und der Stellrie
men 76 sind Bestandteil des Signalabnahmekopf-Vorschub-Mecha
nismus 28.
Der Platten-Hebe- und Absenkmechanismus 26 weist das von dem
Zahnrad 66 antreibbare Hauptrad 80, einen Stellarm 81,
der einen Stift 81 b hat und unter Führung des Stifts 81 b
durch eine Nockennut 80 a bei der Drehung des Hauptrad
80 verschwenkbar ist, einen Hebearm 83 (Fig. 6), der an
einer Horizontalachse 82 gelagert ist und in der Drauf
sicht Y-förmig sowie in der Vorderansicht L-förmig ist,
wobei durch die Schwenkung des Hebearms 83 der Plattenhal
ter 47 vertikal bewegbar ist, und ein Verbindungsglied
84 auf, das den Stellarm 81 mit dem Hebearm 83 verbindet.
Der Plattenhalter 47 ist daher entsprechend der Schwenkbe
wegung des Stellarms 81 vertikal bewegbar.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 sind das Hauptrad 80 und
der untere Greiffinger 46 des Plattengreifmechanismus
23 miteinander über eine Stange 85, einen Zughebel 86
und eine Schraubenfeder 87 gekoppelt.
Der Schaltmechanismus 29, der Hebe- und Absenkmechanismus 26
und der Vorschub-Mechanismus 28 gemäß dem
vorstehend beschriebenen Aufbau arbeiten folgendermaßen:
Bevor die Platte 3 in das Gerät 1 eingeführt wird, steht
der Schaltmechanismus 29 in der in den Fig. 1, 3 und 4
gezeigten Stellung. Bei dieser dargestellten Stellung
bleibt der Tauchkolben 71 unbetätigt bzw. das zugehörige
Solenoid aberregt, so daß der Schaltarm 67 durch die Vor
spannung der Feder 70 entgegen dem Uhrzeigersinn ge
schwenkt ist und damit das Zahnrad 66 mit dem Zahnrad
74 a in Eingriff gehalten wird. Durch den Kämm-Eingriff
der Schnecke 64 mit dem Schneckenrad 65 ist die Riemen
scheibeneinheit 74 gegen eine Drehung gesperrt. Infolge
dessen wird der Schlitten 44 selbst dann zuverlässig in
der in Fig. 1 gezeigten Bereitschaftsstellung gehalten,
wenn das Gerät 1 durch einen darauffallenden Gegenstand
einen Stoß erhält oder schräggestellt wird, so daß an
dem Schlitten 44 eine Kraft entsteht, die den Schlitten
in der Richtung des Pfeils Y 1 zu bewegen versucht.
Wenn zum Einleiten einer Plattenwiedergabe der Bereit
schaftsknopf gedrückt wird, wird der Tauchkolben 71 betä
tigt und der Motor 60 angelassen, um den Plattenhalter
47 anzuheben. Im einzelnen wird bei der Betätigung bzw.
dem Anzug des Tauchkolbens 71 der Schaltarm 67 gegen die
Kraft der Feder 70 im Uhrzeigersinn geschwenkt, wodurch
das Zahnrad 66 außer Eingriff zu dem Zahnrad 74 a und in
Eingriff mit dem Hauptrad 80 gebracht wird, wie es in
Fig. 5 gezeigt ist. Danach wird die Drehkraft des Motors
60 über die Riemenscheibe 61, den Riemen 62, die Riemen
scheibe 63, die Schnecke 64, das Schneckenrad 65 und das
Zahnrad 66 zu dem Hauptrad 80 übertragen, welches nun
im Winkel gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, so daß
der Stellarm 81 entgegen dem Uhrzeigersinn um eine Achse
81 a geschwenkt wird. Gemäß der Darstellung in Fig. 6 wird
daraufhin der Hebearm 83 durch das Verbindungsglied 85
so angezogen, daß er entgegen dem Uhrzeigersinn in der
Richtung eines Pfeils C um die Achse 82 geschwenkt wird,
wodurch der mit dem Hebearm 83 verbundene Plattenhalter
47 angehoben wird. Nachdem der Plattenhalter 47 angehoben
ist, wird der Motor 60 zeitweilig abgeschaltet. Der Tauch
kolben 71 bleibt betätigt, so daß das Zahnrad 60 in Ein
griff mit dem Hauptrad 80 gehalten wird. Auf diese Weise
ist das Hauptrad 80, das Bestandteil des Hebe- und Absenkmechanis
mus 26 ist, durch das Kämmen zwischen der Schnecke
64 und dem Schneckenrad 65 gegen eine Drehung gesperrt,
so daß der Plattenhalter 47 auch dann in der angehobenen
Stellung gehalten wird, wenn er einem übermäßigen Schlag
oder Stoß ausgesetzt ist. Die Gegenuhrzeigerschwenkung
des Hauptrads 80 bewirkt auch, daß die Stange 85, der
Zughebel 86 und die Schraubenfeder 87 den Plattengreifme
chanismus 23 in einen Bereitschaftszustand zum Fassen
der Platte 3 versetzen.
Sobald gemäß der vorstehenden Beschreibung der Schaltarm
67 im Winkel im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wird durch
die Federkraft der Feder 73 der Verriegelungsarm 72 in
der Richtung des Pfeils Y 1 bewegt, wodurch die Verriege
lungsklaue 72 a in das Verriegelungsrad 74 c greifen kann,
so daß daraufhin die Riemenscheibeneinheit 74 gegen eine
Drehung verriegelt wird. Infolgedessen bleibt auch nach
dem Drücken des Bereitschaftsknopfs der Signalabnahmekopf-
Stellmechanismus 28 verriegelt. Daher wird der Schlitten
44 gegen eine unerwünschte Bewegung beständig in der Be
reitschaftsstellung gehalten, wenn das Gerät 1 geneigt
oder einer Stoßbelastung ausgesetzt wird, wie beispiels
weise bei einem Versetzen an eine andere Stelle nach dem
Drücken des Bereitschaftsknopfs.
Wenn dann auf die vorstehend beschriebene Weise das Plat
tengehäuse 2 eingeführt und herausgezogen wird, wird die
Platte 3 durch den Plattengreifmechanismus 23 gefaßt und
an dem Plattenhalter 47 gehalten, nämlich in dem Gerät
1 zurückbehalten. Sobald die Hülle 4 aus dem Gerät 1 her
ausgezogen ist, wird der Tauchkolben 71 bzw. das zugehöri
ge Solenoid abgeschaltet, so daß der Schaltarm 67 durch
die Federkraft der Feder 70 entgegen dem Uhrzeigersinn
schwenken kann. Dadurch wird nun das Zahnrad 66 außer
Eingriff zu dem Hauptrad 80 und wieder in Eingriff mit
dem Zahnrad 74 a gebracht, während der Verriegelungsarm
72 in der Richtung des Pfeils Y 1 verschoben wird, so daß
die Verriegelungsklaue 72 a von dem Verriegelungsrad 74 c
gelöst wird, woraufhin die Riemenscheibeneinheit 74 von
dem Verriegelungsarm 72 freigegeben wird. Auf das Trennen
von dem Zahnrad 66 hin dreht das Hauptrad 80 durch die
Kraft einer Feder in die Ausgangsstellung zurück, wodurch
sich der untere Greiffinger 46 und der Plattenhalter 47
nach unten bewegen können. Dadurch wird die Platte 3 frei
gegeben und auf den Plattenteller 22 aufgelegt.
Der Motor 60 wird dann wieder in Umlauf versetzt, um das
mit dem Zahnrad 66 in Eingriff gehaltene Zahnrad 74 a
zu drehen. Dadurch wird die Riemenscheibe 74 b gedreht,
wodurch der Stellriemen 76 abläuft und der Schlitten 44
in der Richtung des Pfeils Y 1 über die Platte 3 bewegt
wird, wobei der Schlitten mittels einer Führungsstange
88 und einer Schiene 89 geführt wird (siehe Fig. 1). Von
dem Signalabnahmekopf 27 an dem Schlitten 44 können nun
die auf der Platte 3 aufgezeichneten Signale wiedergegeben
werden. Die Geschwindigkeit und die Richtung der Bewegung
des Schlittens 44 und damit des Signalabnahmekopfs 27
können durch das Steuern des Umlaufs des Motors 60 gesteu
ert werden.
Claims (7)
1. Gerät zum Abspielen eines sich drehenden Aufzeich
nungsträgers, mit einem Plattenteller für das Auflegen des
Aufzeichnungsträgers, einem Signalabnahmekopf zur Wieder
gabe von auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Si
gnalen, einem Vorschubmechanismus für den Signalabnahme
kopf, einem Hebe- und Absenkmechanismus für den Aufzeich
nungsträger von bzw. auf den Plattenteller, und einem
Schaltmechanismus, der die Antriebskraft eines einzigen
Motors selektiv entweder auf den Vorschub- oder Hebe- und
Absenkmechanismus überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schaltmechanismus (29) ein Getriebeglied (65, 66)
aufweist, das über ein ständige selbsthemmende Getriebe
untersetzungsstufe (61 bis 65) mit dem Motor (60) gekop
pelt und wahlweise durch Betätigung eines Stellantriebs
(71) entweder mit dem Hebe- und Absenkmechanismus (26, 80
bis 84) unter Sperrung des Vorschub-Mechanismus (28, 72
bis 76) oder mit dem Vorschubmechanismus (28, 72 bis 76)
in Eingriff bringbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorschub-Mechanismus (28, 72 bis 76) ein erstes Zahn
rad (74 a), der Hebe- und Absenkmechanismus (26, 80 bis 84)
ein zweites Antriebs-Zahnrad (80) aufweisen, und der
Schaltmechanismus (29) eine Grundplatte (68), einen schwenkbar
an der Grundplatte (68) angelenkten Schaltarm (69), ein drehbar
an dem Schaltarm (69) gelagertes drittes Zahnrad (66), das mit
der Getriebeuntersetzungsstufe (61 bis 65) gekoppelt ist,
und einen betrieblich mit dem Schaltarm (69) verbundenen Tauch
kolben (Stellantrieb 71) aufweist, der selektiv das dritte Zahnrad (66) mit
dem ersten (74) oder dem zweiten (80) Zahnrad in Antriebseingriff
bringt.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorschub-Mechanismus (28, 72 bis 76) ein zusammen mit
dem ersten Zahnrad (74 a) drehbares Verriegelungsrad (74 c)
und einen Verriegelungsmechanismus (70, 72, 73) mit einem
Verriegelungsarm (72) aufweist, der funktionell mit dem
Schaltarm (67) gekoppelt ist und eine Verriegelungsklaue
(72 a) hat, die durch eine Winkelbewegung des Schaltarms (67),
die das dritte Zahnrad (66) in Antriebseingriff mit dem
zweiten Zahnrad (80) bringt, mit dem Verriegelungsrad (74 c)
derart in Eingriff kommt, daß das erste Zahnrad (74 a)
gegen eine Drehung verriegelt wird.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verriegelungsmechanismus (70, 72, 73) eine zwischen
dem Schaltarm (67) und dem Verriegelungsarm (72) wirkende
Feder (73) aufweist, die normalerweise den Verriegelungs
arm (72) in einer Richtung vorspannt, die das Angreifen der
Verriegelungsklaue (72 a) an dem Verriegelungsrad (74 c)
bewirkt.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Verriegelungsmechanismus (70, 72, 73) eine
zwischen dem Schaltarm (67) und der Grundplatte (68) wir
kende Feder (70) aufweist, die normalerweise das dritte
Zahnrad (66) in Antriebseingriff mit dem ersten Zahnrad
(74 a) vorspannt.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Getriebeuntersetzungsstufe (61 bis
65) eine Schnecke (64), die durch den Motor (60) um ihre
eigene Achse drehbar ist, und ein Schneckenrad (65) auf
weist, das mit der Schnecke (64) kämmt und als eine Einheit mit
dem dritten Zahnrad (66) drehbar ist, wobei das mit dem
dritten Zahnrad (66) kämmende erste oder zweite Zahnrad (74
bzw. 80) gegen Drehung verriegelbar ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Zahnrad (80) eine Nockennut
(80 a) aufweist, und der Hebe- und Absenkmechanismus (26,
80 bis 84) einen Stellarm (81), der im Winkel bewegbar ist
und einen vor der Nockennut (80 a) geführten Stift (81 b) hat,
einen schwenkbaren Hebearm (83), ein den Stellarm (81) mit dem
schwenkbaren Hebearm (83) verbindendes Glied (84) und einen
Plattenhalter (47) aufweist, der durch eine mittels des
Stifts (81 b) und der Nockennut (80 a) hervorgerufene Schwenkbewegung
des Stellarms (81) bei Drehung des zweiten Zahnrads (80) durch das
dritte Zahnrad (66) unter Halterung des Aufzeichnungsträ
gers (3) zwischen der angehobenen und der abgesenkten
Stellung bewegbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1983004968U JPS59112356U (ja) | 1983-01-18 | 1983-01-18 | 回転記録媒体再生装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3401459A1 DE3401459A1 (de) | 1984-07-19 |
| DE3401459C2 true DE3401459C2 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=11598386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843401459 Granted DE3401459A1 (de) | 1983-01-18 | 1984-01-17 | Geraet zum abspielen drehender aufzeichnungsmaterialien |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4602361A (de) |
| JP (1) | JPS59112356U (de) |
| DE (1) | DE3401459A1 (de) |
| FR (1) | FR2539547B1 (de) |
| GB (1) | GB2133606B (de) |
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- 1983-01-18 JP JP1983004968U patent/JPS59112356U/ja active Granted
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1984
- 1984-01-17 US US06/571,654 patent/US4602361A/en not_active Expired - Fee Related
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- 1984-01-17 FR FR8400691A patent/FR2539547B1/fr not_active Expired
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