DE3401596C2 - - Google Patents
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- A23C19/06—Treating cheese curd after whey separation; Products obtained thereby
- A23C19/086—Cheese powder; Dried cheese preparations
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A23L—FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
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- A23L19/10—Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
granulierten Trockenprodukten für Knödel aus Ausgangsstoffen
auf der Basis einer Mischung von unverkleisterter und
verkleisterter Stärke sowie für Knödel üblichen
Hilfsstoffen, die durch Einbringen von mit den
Trockenprodukten gefüllten, wasserdurchlässigen Beuteln oder
sonstigen Behältnissen in heißes oder kochendes Wasser
rehydratisierbar sind. Das Ausgangsmaterial kann auch Quark
und Quarkpulver enthalten.
Kochfertige Erzeugnisse, die durch Rehydratisieren mit
heißem oder kochendem Wasser verzehrfertig sind, erfreuen
sich steigender Beliebtheit, z. B. Trockenprodukte
die zu Kartoffelbrei oder Erbsenbrei oder zu Kartoffel-
oder Semmelknödel verarbeitet werden können. Bei Knödeln
hat sich der sogenannte Kochbeutel gut bewährt, also ein
Beutel aus wasserdurchlässigem Material, der das nach
Rehydratisierung den Knödel bildende üblicherweise
flockige oder stückige Ausgangsmaterial enthält, das beim
Erhitzen in Wasser durch den Quelldruck der quellenden
Stärkebestandteile den Beutel unter leichtem Druck ausfüllt
und somit einen schnitt- oder reißfesten Knödel
formt.
Durch den Kochbeutel entfällt die Portionierung und die
Dosierung der Wasserzugabe.
Die Herstellung derartiger Erzeugnisse ist in der Literatur
und der Patentliteratur vielfach beschrieben.
Stellvertretend für diesen ausführlichen Stand der
Technik sei auf die DE-PS 19 36 465 verwiesen, die ein
Verfahren zur Herstellung von in heißem Wasser quellenden
flockenförmigen Trockenprodukten aus rohen und/oder
halbgaren und/oder gekochten Kartoffeln oder anderen Ausgangsstoffen
auf Stärkebasis für die Zubereitung von
Klößen durch Einbringung von mit dem Trockenprodukt
gefüllten wasserdurchlässigen Beuteln oder sonstigen Behältnissen
in heißes oder kochendes Wasser zeigt, wobei
man den Ausgangsstoff unter Beigabe der üblichen Zutaten
zu einem Teig knetet, diesen Teig durch ein Walzwerk mit
Walzenvoreilung leitet, den gebildeten feuchten Film von
der letzten Walze mittels eines Abnahmemessers auf ein
Band überträgt und ihn hierauf mittels Warm- oder Heißluft
so lange trocknet, bis eine hornartige, verdichtete
Oberfläche mit Schuppenstruktur erhalten wird, und dann
zerkleinert. Dieses Trockenprodukt eignet sich für
Kartoffelknödel. Man kann es aber auch mit Wasser anteigen,
kneten, aus dem Teig Granalien formen, diese
trocknen und in an sich bekannter Weise aufblähen. Diesem
zuletzt genannten Trockenprodukt kann man vor dem Anteigen
Grieß, Trockeneiweiß und Kochsalz zusetzen, und es eignet
sich dann für z. B. Suppeneinlagen.
Ein verbessertes Produkt zeigt die DE-OS 24 24 832, und die
DE-PS 33 38 887 zeigt ein ähnliches Produkt, das jedoch für
Instantknödel bestimmt ist.
Wie schon erwähnt, ist es auch bekannt, Semmelknödel im
Kochbeutel bereitzustellen, wie die DE-OS 33 08 375 zeigt.
Die beim Kochen erforderliche Quellung ist durch die
Stärke bedingt, und man hat aus der Literatur recht gute Anhaltspunkte,
wie durch geeignete Mischung von verkleisterter
und unverkleisterter Stärke im Ausgangsmaterial
ein gewisser Quellgrad zu erzielen ist. Schwierigkeiten
ergeben jedoch Granulate, da häufig bei den üblichen Rehydratisierungszeiten
trockene "Nester" an nichthydratisiertem
Material verbleiben oder in den Randzonen eine
übermäßige Hydratisierung erfolgt und der Knödel ein
leimiges Verhalten beim Zerteilen und im Biß zeigt. Beides
ist für die Praxis nicht annehmbar. Aus diesem Grund
werden in der Praxis keine Trockenprodukte in Granulatform
sondern in Flockenform oder sehr kleinstückiger
Form angewandt, was aber leicht zu Entmischungen der Bestandteile
führen kann, die sich dann nach der unterschiedlichen Dichte
dieser einzelnen Bestandteile bei der Lagerung absetzen
können. Die Schwierigkeiten steigen noch bei Eiweißzusätzen,
da zwar Eiweiß einerseits als Bindemittel
wirkt, jedoch andererseits durch die Koagulation
beim Kochen je nach Eiweißart und Eiweißbeschaffenheit
zu verschiedenen ungünstigen Einflüssen
führen kann, die einerseits eine zu starke Binde- bzw.
Klebekraft und damit ein zu zähes, dichtes Produkt oder
andererseits ein zu starkes Nachlassen der Bindung und
damit ein Zerfallen des Produktes oder eine schleimige
Beschaffenheit zur Folge haben kann. Dies trifft insbesondere
für Quark zu, weshalb es bis jetzt auch nicht möglich
war, die im südlichen Mitteleuropa sehr beliebten Quarkknödel
auf diese Weise vorzufertigen.
Man hat es bis jetzt insbesondere für notwendig gehalten,
den Teig in spezieller Weise zu einem Film auszuwalzen
und diesen Film dann so lange zu trocknen, bis die beim
Trocknen entstehende, hornartig verdichtete Oberfläche
eine Schuppenstruktur erhalten hat.
Es wurde nun gefunden, daß eine sehr sorgfältige, verhältnismäßig
enge Einstellung der Korngrößenverteilung
diesen Nachteilen abhilft und daß auch bei Mitverwendung
von Qurk in solchen Trockenprodukten das Auswalzen des
Teiges mit Vorteil entfallen und sich lockere Knödel
ergeben, wenn man, ausgehend von bestimmten Mischungen
den letztlich zu trocknenden Teig direkt zu einem Granulat
formt und dieses in an sich bekannter Weise, jedoch
vorzugsweise in einem Wirbelschichttrockner, trocknet.
Der Teig wird auf einen Wassergehalt von 30 bis 50%, bezogen
auf Gesamtmasse, vorzugsweise 35 bis 40%, bezogen
auf Gesamtmasse, eingestellt, indem in der Knetvorrichtung,
beispielsweise einem Doppelschneckenmischer, erforderlichenfalls
die nötige Menge Wasser zugegeben wird. Bei
Mitverwendung von Qurk zählt natürlich auch dessen Wasseranteil,
da der Wassergehalt auf den gesamten Teig bezogen
ist. Die Ausgangsmaterialien werden entweder durch direktes
Mischen aller Bestandteile oder, bei Mitverwendung von
Quark, in Form von Vormischungen wie noch erläutert wird,
zu einem weichen, bröseligen Teig geknetet, was entweder
direkt in einem Granulator erfolgen kann oder, was im
technischen Betrieb bessere Ergebnisse liefert, in dem
erst ein Teig gemischt wird, der bröselige Konsistenz hat
und dieser Teig dann granuliert wird. Hierfür haben sich
insbesondere Wirbelsiebmaschinen als geeignet erwiesen.
Eine Wirbelsiebmaschine besteht aus einem Siebzylinder
und einem darin laufenden Flügel, der das Gut durch den
Siebzylinder von Innen nach Außen passiert. Die Siebzylinder
können verschiedene Lochung haben. Für den vorliegenden
Fall eignen sich Lochungen von 1 bis 6 mm,
vorzugsweise 2 bis 4 mm.
Eine weitere geeignete Granuliervorrichtung ist ein Reibzylinder,
also ein Zylinder mit Schneidvorsprüngen im
Inneren, gegen welche das Produkt gedrückt wird und auf
der anderen Seite (wie bei einem Reibeisen) in Granulatform
austritt. Auch hier können Lochgrößen von 1 bis 6 mm,
insbesondere 2 bis 4 mm, eingesetzt werden, wobei bei
gleicher Lochgröße ein etwas kleineres Granulat als bei
der Wirbelsiebmaschine entsteht, weil es sich ja nur um Halbkreislöcher
handelt.
Bei Verwendung eines normalen Granulators ergibt sich eine
ungleichmäßigere Kornverteilung, weswegen hier häufig ausgesiebt
und Unter- und Überkorn zurückgeführt werden muß.
Die Siebeinsätze sind in Abhängigkeit von der Teigkonsistenz
so zu wählen, daß sich eine Korngrößenverteilung
der bekannten Rückstands-Summenkurve
ergibt, wobei d der Korndurchmesser, d′ die Korngröße
bei R=36,79% und n ein Gleichmäßigkeits-Koeffizient
ist. Eine Erläuterung dieser, auch RRS-Verteilung
genannten Formel findet sich z. B. in "Verfahrenstechnik,
Nahrungsmitteltechnik und Haushaltstechnik", Band 2,
Verfahrenstechnik, herausgegeben von Kurt Schiefer,
erschienen im Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek,
August 1972, Seite 72.
Die Granuliervorrichtung ist so einzustellen, daß der
Gleichmäßigkeitskoeffizient n einen Wert von mindestens
1,8 aufweist und die tatsächlichen Korndurchmesser d
überwiegend zwischen 2 und 0,2 mm liegen. Vorzugsweise
ist n=1,8, und die obere Korngrenze ist durch
eine Mischung mit d′=1,7 mm und die untere Korngrenze
durch eine Mischung mit d′=0,55 mm definiert. Dies ergibt
die RRS-Verteilung.
Ein n=1,8-2 ist gut geeignet. Vorzugsweise
liegen mehr als 90%, insbesondere 92 bis 95%
der tatsächlichen Korndurchmesser d zwischen 0,5 und
1,75 mm.
Die Siebeinsätze oder die Einstellung des Granulats soll,
wie schon erwähnt, in Abhängigkeit von der Zähigkeit des
Teiges erfolgen. Bei höheren Wassergehalten und somit
größerer Zähigkeit sollen die Siebeinsätze mehr an der
unteren Grenze des genannten Bereiches, beispielsweise
1 bis 2 mm und bei einem krümeligeren Teig eher an der
oberen Grenze, z. B. 4 bis 6 mm verwendet werden. Im
folgenden wird die Siebanalyse eines Teiges gemäß
Beispiel 2 bei einer Lochung der Wirbelsiebmaschine von
1,6 mm und einer Lochung von 3,3 mm angegeben.
Wie erwähnt, ist bei R=36,79% (also ca. 36,8%) vorzugsweise die
obere Korngrenze durch d′=1,7 und die untere Korngrenze durch
d′=0,55 mm gegeben, da dies zu den besten Ergebnissen hinsichtlich
Produktqualität führt.
Zur Herstellung von Trockenprodukten für Kartoffelknödel
wird vorzugsweise etwa ein Viertel des Ausgangsmaterials
in Form von Trockenkartoffelreibsel, also ungekochten
Kartoffelschnitzeln, eingesetzt. Etwa 30 bis 40% des Aus
gangsmaterials werden in Form von Trockenkartoffelgranulat,
und zwar blanchiertem Kartoffelgranulat eingesetzt, also
einem teilweise verkleistertem Material, und zur Einstellung
der Teigkonsistenz können noch 5 bis 15, beispielsweise
10% Trockenkartoffelpüree, also ein voll verkleistertes
Material, zugegeben werden. Für die sensorischen Eigen
schaften hat sich der Zusatz von knapp ¼ (15 bis 25%,
insbesondere 20%) an nativer, also unverkleisterter
Kartoffelstärke bewährt, und der Zusatz einer geringen
Menge von Maisquellstärke (3 bis 8%) und von 1 bis 3% ge
härtetem Pflanzenfett. Speisesalz wird zur üblichen Ge
schmackseinstellung zugegeben. Dieses Material auf über
wiegend Kartoffelbasis wird vorzugsweise mit einem Sieb
einsatz von 3 bis 4 mm einer Wirbelsiebmaschine
granuliert.
Bei Quarkknödeln arbeitet man zweckmäßig mit Vormischungen.
Den Vorteil kann die Vormischung 1) 1-3% Pflanzen
fett und bis zu 0,2% Quarkaroma, die Vormischung 2)
25-35% Magerquark, 2-5% Molkeneiweiß, insbesondere
ultrafiltriertes Molkeneiweiß und 2-3% der Vor
mischung 1) und die Vormischung 3) 5-10% Kartoffel
püreeflocken, 20-25% Weizengrieß, 5-12% Saccharose,
5-10% vorgekochtes Weizenmehl ggf. die gleiche Menge
natives (nicht verkleistertes) Weizenmehl, 5-10% Quarkpulver
und die erforderliche Menge Backpulver, aber insbesondere 1-3%,
sowie gegebenenfalls insgesamt bis zu 5% an Emulgatoren, Ge
schmacksverstärker, Geschmacksstoffe, Eiweiß und Stärken, auf
weisen.
Dies bildet bei geeigneter Bearbeitung ein Teiggranulat,
das beim Trocknen eine lockere Struktur mit nur wenig
verhornter Oberfläche aufweist und beim Quellen in heißem
Wasser zu einem lockeren, jedoch zusammenhängenden
Knödel rehydratisiert.
| Vormischung 1 | |
| Pflanzenfett|4% | |
| Quarkaroma | 0,1% |
| Vormischung 2 | |
| Magerquark|30% | |
| Retentat (ultrafiltriertes Molkeneiweiß) | 3% |
| Vormischung 1 | 2,5% |
| Vormischung 3 | |
| Kartoffelpüreeflocken|7% | |
| Weizengrieß | 22% |
| Saccharose | 10,5% |
| Backpulver | 2% |
| Instant-Mehl (vorgekochtes Weizenmehl) | 7% |
| Quarkpulver, gefriergetrocknet | 7% |
| Weizenmehl | 5% |
Daneben sind in Vormischung 3) noch Emulgatoren, Geschmacksverstärker,
Geschmacksstoffe und Eiweiß und Stärke in ge
ringen Mengen (insgesamt ca. 4%) vorhanden.
Die Vormischung 1) wird in einem Behälter mit schnell
aufendem Rührwerk gleichmäßig verrührt. Anschließend
werden Vormischung 1) und Vormischung 2) in einem Diosna-
Mischer (einarmiger Mischer mit umlaufendem Rührbehälter)
schonend vermischt. Die so hergestellte Mischung wird
nun mit Hilfe einer Mohno-Pumpe in einen kontinuierlichen
Granulator (länglicher Trog mit Misch- und Förderpaddeln)
eingespeist. Gleichzeitig wird über eine Bandwaage ein
adäquater Teil Vormischung 3) zugespeist. Während des
Misch- und Fördervorganges im Granulator entsteht nun
ein weicher, bröseliger Teig. Der erhaltene Teig (Wasser
gehalt 30-40%, meist 35%) wird nun entweder direkt abge
siebt, wobei das Granulat mit einer Teilchengröße von
0,2 mm bis 2 mm ausgesiebt und der Rest zur weiteren Granulierung
rückgeführt oder einem zweiten Granulator zugeführt
wird oder er wird einer Wirbelsiebmaschine zugeführt,
nämlich einer Passiervorrichtung zur Herstellung von
Partikeln bestimmter Größe (mit Siebeinsatz), wo wiederum
eine bestimmte gewünschte Größe (ca. 0,2 mm bis 2 mm) als
Produkt gewonnen werden kann.
Das hierbei erhaltene Teiggranulat wird nun direkt einem
Trockner, zweckmäßig einem Wirbelschichttrockner, zuge
führt und in bekannter Weise bei etwa 70°C auf einen End
wassergehalt von 6-7% getrocknet.
26 g dieser Flocken werden in einem üblichen Kochbeutel
aus Cellulose gefüllt. Der Kochbeutel wird in einen Topf
mit kaltem Salzwasser eingelegt und bis zum Kochen erhitzt.
Anschließend läßt man ¼ h ziehen, gießt das
heiße Wasser ab, übergießt den Knödel kurz mit kaltem
Wasser und kann nun den Knödel aus dem Kochbeutel ent
nehmen.
Es wird eine Mischung aus folgenden Komponenten herge
stellt:
| Trockenkartoffel-Reibsel (ungekochte Kartoffelschnitzel)|25% | |
| Trockenkartoffelgranulat (blanchiertes Kartoffelgranulat) | 35% |
| Trockenkartoffelpüree | 10% |
| Native Kartoffelstärke | 20% |
| Maisquellstärke | 5% |
| Speisesalz | 3% |
| gehärtetes Pflanzenfett | 2% |
Die erhaltene Mischung wird in einem kontinuierlichen
Doppelschneckenmischer auf einen Wassergehalt von 38%
befeuchtet.
Der erhaltene bröselige Teig wird mit Hilfe einer
Wirbelsieb-Maschine die einen 3,3-mm-Siebeinsatz enthält
in ein Granulat übergeführt (Kornverteilung s. Tabelle).
Das granulierte Gut wird direkt auf einen Wirbelschicht
trockner aufgegeben und bei 70°C auf einen Endwassergehalt
von 7% getrocknet.
Claims (13)
1. Verfahren zur Herstellung von granulierten
Trockenprodukten für Knödel aus Ausgangsstoffen auf der
Basis einer Mischung von unverkleisterter und
verkleisterter Stärke sowie für Knödel üblichen
Hilfsstoffen, die durch Einbringen von mit den
Trockenprodukten gefüllten, wasserdurchlässigen Beuteln
oder sonstigen Behältnissen in heißes oder kochendes
Wasser rehydratisierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß
man die Mischung der Ausgangsmaterialien zu einem Teig
mit einem Wassergehalt von 30 bis 50 Gew.-% knetet und
den erhaltenen bröseligen Teig zu Granulaten einer
RRS-Kornverteilung mit der Rückstands-Summenkurve
mit d = Korndurchmesser
d′ = Korngröße bei R = 36,79%
und n = Gleichmäßigkeitskoeffizient = mindestens 1,8
und einer Mischung mit d′ = 1,7 mm als obere Korngrenze und einer Mischung mit d′ = 0,55 mm als untere Korngrenze formt und das Granulat dieser Kornverteilung direkt einem Trockner zuführt und auf einen Wassergehalt von höchstens 8% trocknet.
d′ = Korngröße bei R = 36,79%
und n = Gleichmäßigkeitskoeffizient = mindestens 1,8
und einer Mischung mit d′ = 1,7 mm als obere Korngrenze und einer Mischung mit d′ = 0,55 mm als untere Korngrenze formt und das Granulat dieser Kornverteilung direkt einem Trockner zuführt und auf einen Wassergehalt von höchstens 8% trocknet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man das gebildete Granulat absiebt, bevor man es dem
Trockner zuführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Granulierung des Teiges in einer
Wirbelsiebmaschine oder einem Reibzylinder mit geeigneten
Lochgrößen der Einsätze vornimmt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß man bei Verwendung von überwiegend
Kartoffelmaterial in der Ausgangsmischung die Mischung in
einem kontinuierlichen Mischer auf einen Wassergehalt von
35-40% befeuchtet und den erhaltenen Teig dann der
Granuliervorrichtung zuführt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß man dem Ausgangsmaterial
Quark und Quarkpulver zusetzt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß man zur Herstellung von granulierten
Trockenprodukten für Quarkknödel den überwiegenden Teil
der Stärke in Form von Getreidegrieß einsetzt und Fett,
Quark und gegebenenfalls Molkeneiweiß einerseits mit
einer Vormischung der Ausgangsstoffe auf der Basis
verkleisterter und unverkleisterter Stärke und
Quarkpulver andererseits, jeweils unter Beigabe der
üblichen Zutaten, zu einem weichen bröseligen Teig
knetet, indem man die Zutaten gleichzeitig einem
Granulator zuführt und den Teig auf einen Wassergehalt
von 35 bis 40% bringt und bis zur gewünschten
Korngrößenverteilung granuliert.
7. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß man in Abänderung des Verfahrens nach
Anspruch 6 die Vormischung zuerst in einem Mischer zu
einem Teig knetet und dann in einer Wirbelsiebmaschine
oder einem Reibzylinder mit Einsätzen geeigneter
Lochgröße granuliert.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Ausgangsmaterial drei Vormischungen verwendet,
von denen Vormischung 1) Fett, insbesondere Pflanzenfett
und gegebenenfalls Quarkaroma, Vormischung 2)
Magerquark, filtriertes Molkeneiweiß sowie Vormischung
1) aufweist und die mit der Vormischung 2) zu
vermischende Vormischung 3) verkleisterte
Kartoffelflocken, verkleistertes Mehl, unverkleistertes
Mehl oder Grieß sowie Zucker, Backpulver und mögliche
Hilfsstoffe, insbesondere Emulgatoren,
Geschmacksverstärker, Geschmacksstoffe, Eiweiße und
Stärken in geringen Mengen aufweist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vormischung 1) 1-3% Pflanzenfett
und bis zu 0,2% Quarkaroma, die Vormischung 2) 25-35%
Magerquark, 2-5% Molkeneiweiß, insbesondere
ultrafiltriertes Molkeneiweiß und 2-3% der Vormischung
1), und die Vormischung 3) 5-10% Kartoffelpüreeflocken,
20-25% Weizengrieß, 5-10% Saccharose, 5-10% vorgekochtes
Weizenmehl, ggf. die gleiche Menge natives (nicht
verkleistertes) Weizenmehl, 5-10% Quarkpulver und die
erforderliche Menge Backpulver, insbesondere 1-3%, sowie
ggf. insgesamt bis zu 5% an Emulgatoren,
Geschmacksverstärker, Geschmacksstoffe, Eiweiße und
Stärken, aufweisen.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß Vormischung 1) und Vormischung 2)
schonend miteinander vermischt und die so hergestellte
Mischung mit Hilfe einer Mohno-Pumpe in einen
kontinuierlichen Granulator eingeführt und gleichzeitig
über eine Bandwaage ein adäquater Teil von Vormischung
3) zugespeist wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß man in der Wirbelsiebmaschine
Lochgrößen von 2 bis 6 mm, insbesondere 2 bis 4 mm, je
nach Teigkonsistenz verwendet.
12. Granulierte Trockenprodukte für Knödel aus
Ausgangsstoffen auf der Basis einer Mischung von
unverkleisterter und verkleisterter Stärke sowie für
Knödel üblichen Hilfsstoffen, die durch Einbringen von
mit den Trockenprodukten gefüllten, wasserdurchlässigen
Beuteln oder sonstigen Behältnissen in heißes oder
kochendes Wasser rehydratisierbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß es erhältlich ist, indem man die
Mischung der Ausgangsmaterialien zu einem Teig mit einem
Wassergehalt von 30 bis 50 Gew.-% knetet und den
erhaltenen bröseligen Teig zu Granulaten einer
RRS-Kornverteilung mit der Rückstands-Summenkurve
mit d = Korndurchmesser
d′ = Korngröße bei R = 36,79%
und n = Gleichmäßigkeitskoeffizient = mindestens 1,8
und einer Mischung mit d′ = 1,7 mm als obere Korngrenze und einer Mischung mit d′ = 0,55 mm als untere Korngrenze formt und das Granulat dieser Kornverteilung direkt einem Trockner zuführt und auf einen Wassergehalt von höchstens 8% trocknet.
d′ = Korngröße bei R = 36,79%
und n = Gleichmäßigkeitskoeffizient = mindestens 1,8
und einer Mischung mit d′ = 1,7 mm als obere Korngrenze und einer Mischung mit d′ = 0,55 mm als untere Korngrenze formt und das Granulat dieser Kornverteilung direkt einem Trockner zuführt und auf einen Wassergehalt von höchstens 8% trocknet.
13. Trockenprodukte nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß sie in Kochbeutel abgepackt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843401596 DE3401596A1 (de) | 1984-01-18 | 1984-01-18 | Verfahren zur herstellung von in heissem wasser rehydratisierbaren, granulierten trockenprodukten fuer knoedel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843401596 DE3401596A1 (de) | 1984-01-18 | 1984-01-18 | Verfahren zur herstellung von in heissem wasser rehydratisierbaren, granulierten trockenprodukten fuer knoedel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3401596A1 DE3401596A1 (de) | 1985-10-24 |
| DE3401596C2 true DE3401596C2 (de) | 1992-07-30 |
Family
ID=6225263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843401596 Granted DE3401596A1 (de) | 1984-01-18 | 1984-01-18 | Verfahren zur herstellung von in heissem wasser rehydratisierbaren, granulierten trockenprodukten fuer knoedel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3401596A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4112082C1 (de) | 1991-04-12 | 1992-12-10 | Pfanni-Werke Otto Eckart Kg, 8000 Muenchen, De |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1936465C3 (de) * | 1969-07-17 | 1973-07-12 | Wilke Gerhard | Verfahren zur Herstellung von in heissem Wasser quellenden flockenfoermigen Trockenprodukten |
| DE2424832C3 (de) * | 1974-05-22 | 1988-07-07 | Gerhard Dr. 6900 Heidelberg Wilke | Verfahren zur Steuerung bzw. Regulierung des Lockerungsgrades von Beutelknödeln und ähnlichen Erzeugnissen |
| DE3308375A1 (de) * | 1983-03-09 | 1984-09-13 | Pfanni-Werke Otto Eckart KG, 8000 München | Mischung fuer semmelknoedel und verfahren zu ihrer herstellung |
| DE3338887C1 (de) * | 1983-10-27 | 1985-05-09 | Gerhard Dr. 6900 Heidelberg Wilke | Durch Einbringen in heisses Wasser unverzueglich in den essfertigen Zustand ueberfuehrbares Trockenprodukt auf Staerkebasis fuer die Zubereitung von Kloessen |
-
1984
- 1984-01-18 DE DE19843401596 patent/DE3401596A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3401596A1 (de) | 1985-10-24 |
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