DE3402105C2 - - Google Patents
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B5/00—Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
- E01B5/02—Rails
- E01B5/14—Rails for special parts of the track, e.g. for curves
-
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- E01B2/003—Arrangement of tracks on bridges or in tunnels
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- E01B23/00—Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
- E01B23/02—Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
-
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- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
- E01B3/16—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
- E01B3/20—Sleeper construction for special purposes, e.g. with openings for ballast working
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gleis, insbesondere für eine Unter
tage-Schienenflurbahn, das aus Schienenstücke mit Unterbau auf
weisenden Gleisbauteilen zusammengesetzt ist, die jeweils nur
ein Stück einer der beiden Schienen aufweisen.
Ein solches Gleisbauteil ist aus der DE-OS 21 36 711 für Kran
bahnen bekannt. Es soll dort an Stelle von Schwellen verlegt
werden. Die Gleisbauteile der verschiedenen Schienen sind durch
Distanzstangen miteinander verbunden.
Aus der US-PS 17 05 308 sind Schienenstücke bekannt, die un
mittelbar auf dem Boden versetzt zueinander verlegt werden und
gleichfalls durch Distanzstangen verbunden sind.
Gelenkige Verbindung von Schienen- und Gleisbauteilen kennt man
aus der DE-PS 60 320, der DE-OS 25 55 193 und dem DE-GM 19 59 153.
Der US-PS 16 94 528 sind Schwellen zum Bau von Kurvenabschnitten
des Gleises zu entnehmen, die sehr kurze Schienenstücke auf
weisen.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit unterschiedlichen
Steigungsänderungen, d.h. Verschränkungen der beiden Schienen.
Der Fall tritt beispielsweise am Anfang und am Ende einer
Kurvenüberhöhung auf, wo die äußere Schiene gegenüber der inneren
ansteigt bzw. wieder abfällt, und in räumlich gekrümmten Kurven,
d.h. wenn sich in einer Kurve außerdem die Steigung der Bahn
ändert.
Die üblichen, ebenen Gleisbauteile mit zwei Schienen, die zum
Bau von Kurvenabschnitten die Form von Kreisringabschnitten auf
weisen, müssen zur Anpassung an derartige Verhältnisse verbogen
werden. Dieses Verbiegen ist mit den zur Verfügung stehenden
Mitteln mühsam und zeitraubend und bleibt oft ungenügend, wodurch
sich dann an den Stoßstellen um so stärkere Knicke bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anpassung eines
aus Gleisbauteilen zusammengesetzten Gleises an Verwindungen der
Gleisfläche zu erleichtern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gleis
bauteile abwechselnd jeweils ein Stück der einen und der
anderen Schiene aufweisen und sich außer bis zu den Enden dieses
Schienenstückes bis zu einem dritten Punkt an der anderen
Schiene erstrecken, an dem die Schienenstücke der beiden an
grenzenden Gleisbauteile zusammenstoßen und abgestützt sind,
derart, daß die Gleisbauteile bei ihrem Einbau jeweils gegenüber
dem vorangegangenen Gleisbauteil auf der Verbindungslinie ihres
jeweils neu angeschlossenen Schienenstückendes mit dem ge
nannten dritten Punkt um kleine Winkel schwenkbar sind.
Damit kann man das Schienenstück unabhängig vom Verlauf der
anderen Schiene ansteigen oder abfallen lassen. So fallen zwar
alle Steigungsveränderungen als Knicke an die Verbindungsstellen
der Schienenstücke. Die erzielte Vereinfachung erlaubt es aber
auf der anderen Seite, die Schienenstücke kurz zu halten und
die Stufungen exakt und gleichmäßig über mehrere Gleisbauteile
hinweg zu verteilen. So kommt im ganzen über die Vereinfachung
hinaus auch eine Vergleichmäßigung zustande.
Auch gerade Gleisabschnitte lassen sich aus solchen Gleisbau
teilen zusammensetzen. So kann eine vollständige Gleisanlage ein
heitlich aus den neuen Gleisbauteilen bestehen. Sie sind im
übrigen auch an geraden Abschnitten zur Einrichtung von Stei
gungen und Gefällen vorteilhaft.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Ansprüche 2 bis 9.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
Es zeigt
Fig. 1 ein Gleis in der Draufsicht,
Fig. 2 in etwas größerer Darstellung ein Gleisbauteil in der
Draufsicht,
Fig. 3 das Gleisbauteil in einem senkrechten Schnitt nach
Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 in noch einmal größerer Darstellung einen Schienenstoß in
der Draufsicht,
Fig. 5 den Schienenstoß gemäß Fig. 4 in einer Seitenansicht und
Fig. 6 den Schienenstoß im senkrechten Schnitt nach Linie IV-IV
in Fig. 5.
Das Gleis nach dem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist aus
Gleisbauteilen 3, 4 zusammengesetzt, die einen Unterbau aus
Schwellen 1 und Schienen 2 und 3 aufweisen. Die Gleisbauteile 4
bestehen jeweils aus einer Schwelle 1 und einem einen Abschnitt
der Schiene 2 bildenden Schienenstück 6. Die Gleisbauteile 5
bestehen jeweils aus einer Schwelle 1 und einem einen Abschnitt
der Schiene 3 bildenden Schienenstück 7. Sie unterscheiden sich
in der Länge und der Anordnung der Krümmung der Schienenstücke
6 und 7. Die Schienenstücke 6 sind kürzer, sie bilden die Innen
schiene 2 der in Fig. 1 dargestellten Kurve; die Schienenstücke 7
bilden die Außenschiene 3 der Kurve, sie sind dementsprechend
länger. Die Schienenstücke 6 und 7 sind auf der jeweils zu dem
betreffenden Gleisbauteil 4 bzw. 5 gehörenden Schwelle 1 in Vor
fertigung befestigt. Auf der jeweils zum nächsten anderen Gleis
bauteil 5 bzw. 4 gehörenden Schwelle sind sie aneinandergesetzt
und in einem auf jeder Schwelle 1 angeordneten Auflager 8 abge
stützt.
Die Befestigung der Schienenstücke 6 an den Schwellen 1 ist in
Fig. 2 und 3 im einzelnen zu erkennen. Die aus U-Profil, die
Schenkel nach oben, bestehenden Schwellen 1 sind unter den
Schienenstücken 6 mit einer Blechplatte 9 abgedeckt. Die
Schiene, gleichfalls ein U-Profil, liegt mit dem einen Schenkel
auf der Blechplatte 9 und ist außen an ihrem Rücken durch eine,
wiederum auf der Blechplatte 9 stehende, Rippe 10 abgestützt.
Alle Verbindungen sind geschweißt. Unter dem U-Profil der
Schwelle sind an den beiden Schwellenenden zwei Fußplatten 11
angebracht; Bohrungen 12 erlauben hier ein Befestigen der
Schwelle 1 am Boden.
Das Auflager 8 ist in Fig. 2 und 3 nur im ganzen zu erkennen.
Seine Darstellung im einzelnen findet sich in Fig. 4 bis 6.
Das Auflager 8 besteht aus einer z.B. 20 mm dicken Platte, die
mit einem dem U-Querschnitt der Schwelle 1 angepaßten unteren Ab
schnitt 13 in die Schwelle 1 eingesetzt ist und an ihrer Ober
seite eine kreisbogenförmige Mulde 14 aufweist. Auch das Auf
lager 8 ist durch eine, mit 15 bezeichnete, Rippe gestützt und
einschließlich der Rippe mit der Schwelle 1 verschweißt. In
etwa konzentrischer Anordnung mit der Mulde 14 weist es zwei
Langlöcher 16 zum Durchtritt von Schrauben 20 auf, durch die
das Auflager 8 mit den Schienenstückenden verbunden ist.
Die Schienenstücke 7 sind für diese Abstützung auf der Ober
fläche der Mulde 14 an ihren Enden außen mit Stollen 17 ver
sehen, deren Unterseite gleichlaufend mit der Mulde 14 gekrümmt
ist. Der Mittelpunkt dieser Krümmung liegt in oder knapp ober
halb der Lauffläche der Schienenstücke 7. An den Stollen 17 be
finden sich Konsolen 18 mit parallel zu den Schienenstücken 7
verlaufenden Bohrungen. Durch diese Bohrungen hindurch sind die
Schienenstücke mit einer Schraube 19 verbunden.
Wie in Fig. 5, rechts, strichpunktiert angedeutet, kann das
rechte Schienenstück 7 gegenüber dem linken etwas nach oben
oder unten geschwenkt angeordnet sein. Dieses Schwenken wird da
durch ermöglicht, daß die Stollen 17 in der Mulde 14 unter Bei
behaltung der lückenlosen Lauffläche an der Oberseite der
Schienenstücke 7 - dies aufgrund des keilförmigen Zwischen
raums 22 an der Stoßstelle auch bei Abwinkelungen nach unten -
verschiebbar sind. Das erwähnte Schwenken wird im übrigen da
durch ermöglicht, daß ein verhältnismäßig weites Spiel der
Schrauben 19 in den Bohrungen der Konsolen 18, eine
ballige Ausbildung der Außenseiten der Konsolen 18 als Wider
lager für die Mutter und den Schraubenkopf der Schraube 19
und Langlöcher 16 vorgesehen sind.
Claims (9)
1. Gleis, insbesondere für eine Untertage-Schienenflurbahn, das
aus Schienenstücke (6; 7) mit Unterbau (1) aufweisenden Gleis
bauteilen (4; 5) zusammengesetzt ist, die jeweils nur ein Stück
einer der beiden Schienen aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleisbauteile (4; 5) abwechselnd jeweils ein Stück
(6; 7) der einen und der anderen Schiene (2; 3) aufweisen und
sich außer bis zu den Enden dieses Schienenstückes (6; 7) bis
zu einem dritten Punkt an der anderen Schiene (3; 2) er
strecken, an dem die Schienenstücke (6; 7) der beiden an
grenzenden Gleisbauteile (4; 5) zusammenstoßen und abgestützt
sind, derart, daß die Gleisbauteile (4; 5) bei ihrem Einbau
jeweils gegenüber dem vorangegangenen Gleisbauteil auf der
Verbindungslinie ihres jeweils neu angeschlossenen Schienen
stückendes mit dem genannten dritten Punkt um kleine Winkel
schwenkbar sind.
2. Gleis nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleisbauteil (4; 5) jeweils an dem dritten Punkt (8)
mit den beiden angrenzenden Gleisbauteilen (5; 4) verbunden
ist.
3. Gleis nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Verbindung zugleich die Schienenstücke (6; 7)
der angrenzenden Gleisbauteile (4; 5) verbindet (8).
4. Gleis nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleisbauteil (4; 5) an dem dritten Punkt zur Verbin
dung der Schienenstücke der angrenzenden Gleisbauteile (5; 4)
mit einem Auflager (8) für die zusammenstoßenden Schienen
stückenden versehen ist, das eine kreisbogenförmige Mulde (14)
aufweist, auf deren Oberfläche seitlich an den Schienenstück
enden angebrachte Stollen (17) mit der Muldenkrümmung ange
paßter Unterseite abgestützt sind.
5. Gleis nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Auflager (8) etwa konzentrisch mit der Muldenkrümmung
sich erstreckende Langlöcher (16) zum Durchtritt von
Schrauben (20) aufweist, durch die das Auflager (8) mit den
Schienenstückenden verbunden ist.
6. Gleis nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Stollen (17) Konsolen (18) mit fluchtenden Löchern
zum Durchtritt von Schrauben (19) angeordnet sind, durch die
die Schienenstückenden miteinander verbunden sind.
7. Gleis nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schienenstückenden von der Lauffläche der Schienen
(2; 3/6; 7) ausgehend nach unten zurückweichend abgeschnitten
sind.
8. Gleis nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils die Endpunkte des Schienenstücks (6; 7) und der
genannte dritte Punkt ein gleichschenkliges Dreieck bilden.
9. Gleis nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleisbauteil (4; 5) jeweils aus dem Schienenstück
(6; 7) und einer Schwelle (1) besteht, an der das Schienen
stück (6; 7) befestigt ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843402105 DE3402105A1 (de) | 1984-01-21 | 1984-01-21 | Schienengleis, insbesondere fuer eine untertage-schienenflurbahn |
| GB08500230A GB2152985B (en) | 1984-01-21 | 1985-01-04 | A rail track, particularly for an underground railway |
| BE0/214308A BE901465A (fr) | 1984-01-21 | 1985-01-08 | Voie ferree en particulier pour une ligne posee au fond a meme le sol. |
| FR8500781A FR2561273B1 (fr) | 1984-01-21 | 1985-01-21 | Voie ferree, en particulier pour une ligne posee au fond a meme le sol |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843402105 DE3402105A1 (de) | 1984-01-21 | 1984-01-21 | Schienengleis, insbesondere fuer eine untertage-schienenflurbahn |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3402105A1 DE3402105A1 (de) | 1985-07-25 |
| DE3402105C2 true DE3402105C2 (de) | 1989-12-14 |
Family
ID=6225601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843402105 Granted DE3402105A1 (de) | 1984-01-21 | 1984-01-21 | Schienengleis, insbesondere fuer eine untertage-schienenflurbahn |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE901465A (de) |
| DE (1) | DE3402105A1 (de) |
| FR (1) | FR2561273B1 (de) |
| GB (1) | GB2152985B (de) |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE60320C (de) * | SOCIETE GENERALE POUR LE DEVELOPPEMENT DE L'lNDUSTRIE in Basel | Eiserner Oberbau für rollende Fahrzeuge mit Spurkranzrädern, glatten Rädern oder Kugeln | ||
| US1705308A (en) * | 1927-11-17 | 1929-03-12 | Harriet Pettibone Ord | Railroad-track structure |
| US1694528A (en) * | 1928-07-18 | 1928-12-11 | John L Clarkson | Flexible railway track |
| DE1959153U (de) * | 1966-12-09 | 1967-04-27 | Saarbergwerke Ag | Schienenverbindungsvorrichtung, insbesondere fuer grubenbahnen. |
| DE2136711A1 (de) * | 1971-07-22 | 1973-02-01 | Franz Voggenreiter | Schwellenloser vollstahl- kranbahnkoerper |
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-
1984
- 1984-01-21 DE DE19843402105 patent/DE3402105A1/de active Granted
-
1985
- 1985-01-04 GB GB08500230A patent/GB2152985B/en not_active Expired
- 1985-01-08 BE BE0/214308A patent/BE901465A/fr not_active IP Right Cessation
- 1985-01-21 FR FR8500781A patent/FR2561273B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE901465A (fr) | 1985-05-02 |
| GB8500230D0 (en) | 1985-02-13 |
| FR2561273B1 (fr) | 1989-01-13 |
| GB2152985A (en) | 1985-08-14 |
| GB2152985B (en) | 1987-08-12 |
| FR2561273A1 (fr) | 1985-09-20 |
| DE3402105A1 (de) | 1985-07-25 |
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Legal Events
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