DE340471C - Verfahren zur Unterdrueckung oberharmonischer Anodenstroeme bei Metalldampfgleichrichtern - Google Patents

Verfahren zur Unterdrueckung oberharmonischer Anodenstroeme bei Metalldampfgleichrichtern

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DE340471C
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
    • H02M7/068Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode mounted on a transformer

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Description

Um die oberharmonischen Anodenströme zu unterdrücken, ist bereits vorgeschlagen worden, die Sekundärwicklung des den Gleichrichter speisenden Transformators in zwei gegeneinander phasenverschobene Mehrphasensysteme mit getrenntem Nullpunkt zu zerlegen und die beiden Nullpunkte über miteinander induktiv verkettete Spulen mit dem Minusleiter des Gleichstromnetzes zu verbinden. Die beiden
ίο verketteten Spulen stellen einen Saugtransformator (Saugdrosselspule) dar, welcher die beiden Mehrphasensysteme derart miteinander verkettet, daß jeder Anodenstrom des einen Systems in den in der Phasenfolge benachbarten Anoden des jeweils anderen Systems Ströme hervorruft, wodurch der Verlauf der Anodenströme sinusförmiger gestaltet wird und demgemäß die Oberharmonischen zum Verschwinden gebracht werden. Für den Fall nun, daß die Primär-
ao wicklung des Haupttransformators sich in Polygonschaltung, z. B. Dreieckschaltung, befindet, kann diese Anordnung des Saugtransformators vorteilhaft durch eine andere ersetzt werden, welche Gegenstand vorliegender Erfindung ist, und welche nicht die Zerlegung des Sekundärsystems in zwei gegeneinander phasenverschobene Systeme mit getrennten Nullpunkten erfordert. Erfindungsgemäß soll in diesem Falle die Primärwicklung des Haupttransformators die Ströme aller ihrer Polygonseiten zur Erregung von Hilfsspulen verwenden, welche auf dem Eisenkern eines Hilfstransformators derart aufgebracht sind, daß sie sich gegenseitig induzieren. Hier wird also jede Sekundärphase mit den ihr benachbarten Sekundärphasen über die Primärwicklung induktiv verkettet sein, und zwar in solcher Art durch den Hilfstransformator, daß ein Anodenstrom der einen Phase Anodenströme in den ihr benachbarten Phasen hervorruft, so daß sich die Anodenströme benachbarter Phasen zeitlich überlappen und die oberharmonischen Ströme unterdrückt werden.
Das Verfahren sei an Hand der Fig. 1 näher erläutert. In Fig. 1 bedeutet N ein Dreiphasennetz mit den Netzleitungen I, II und III, an welche die Primärwicklung A, B und C des Transformators T angeschlossen ist. Diese Primärwicklungen A, B und C sind in Dreieck geschaltet, und in jede Seite des so gebildeten Dreiecks ist eine auf dem Eisenkern eines Hilfstransformators T1 aufgebrachte Spule u, v, w eingeschaltet. Die sekundären Phasen a, a', b, V, c, c' (Fig. 2) besitzen den gemeinsamen Nullpunkt 0, welcher mit dem Minusleiter des Gleichstromnetzes verbunden ist. An die Enden der Sekundärphasen sind die Anoden 1, 2, 3, 4,5, 6 des Gleichrichters G angeschlossen, dessen Kathode mit dem +-Leiter des Gleichstromnetzes in Verbindung steht. 6a
Fließt nun in einem Anodenstromkreis, z. B. dem der Sekundärphase a, ein Strom, so fließt in der zugehörigen Primärphase A gleichfalls ein Strom, welcher gegen den erstgenannten Strom eine Phasenverschiebung um 180 ° hat. Dieser Primärstrom durchfließt aber auch die auf dem Transformator T1 befindliche Spule u, welche mit den Spulen ν und w induktiv ver-
kettet ist und in ihnen eine E. M. K. induziert, welche auch in den beiden anderen Primärphasen B und C einen Stromfluß in dem Sinne hervorruft, daß nach induktiver Übertragung dieses Stromes auf die zugehörigen Sekundärphasen des Haupttransformators in den beiden der Sekundärphase α benachbarten Sekundärphasen c' und V ebenfalls ein Anodenstrom erzeugt wird. Durch diese zusätzlichen Anodenströme erhält der resultierende Strom jeder Anode einen annähernd sinusförmigen Verlauf, so daß die Wirkung des Verfahrens auf eine mindestens teilweise Unterdrückung der oberharmonischen Anodenströme hinausläuft. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist auch darin zu erblicken, daß es bei bereits bestehenden Anlagen angewendet werden kann, wo eine Änderung der Schaltung des Sekundärkreises oftmals nicht gut möglich ist, aber .die Zuschaltung des Hilfstransformators T1 in den Primärkreis keine besonderen Schwierigkeiten bereitet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Unterdrückung oberharmonischer Anodenströme bei Metalldampfgleichrichtern, welche über Mehrphasentransformatoren gespeist werden, bei denen die Phasenwicklungen der Primärwicklung in Polygonschaltung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom jeder Polygonseite der Primärwicklung zur Erregung je einer Spule verwendet wird, welche auf dem Eisenkern eines allen Spulen gemeinsamen Hilfstransformators derart aufgebracht ist, daß sich die Spulen gegenseitig induzieren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920340471D 1920-04-01 1920-04-07 Verfahren zur Unterdrueckung oberharmonischer Anodenstroeme bei Metalldampfgleichrichtern Expired DE340471C (de)

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