DE340570C - Stillstandkino - Google Patents

Stillstandkino

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DE340570C
DE340570C DE1920340570D DE340570DD DE340570C DE 340570 C DE340570 C DE 340570C DE 1920340570 D DE1920340570 D DE 1920340570D DE 340570D D DE340570D D DE 340570DD DE 340570 C DE340570 C DE 340570C
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DE
Germany
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standstill
shaft
planetary gear
nose
magnet
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DE1920340570D
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HANS RUMPFF DR ING
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HANS RUMPFF DR ING
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/50Control devices operated by the film strip during the run

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Stillstandsvorrichtungen wird die Kupplung· zwischen Antriebs- und Fortschaltmechanismus durch verschiedene Formen der einfachen, elektromagnetisch betätigten Klauenkupplung bewirkt. Dabei ist jedoch ein ruckweises Wiedereinschalten der Filmbewegung nicht zu . \rermeiden. Mit der neuen Stillstandsvorrichtung· soll versucht werden, die auftretenden
ίο Stöße beim Einschalten zu mildern oder ganz zu vermeiden.
Die Übertragung der Bewegung des Antriebsmechanismus auf die Fortschaltorgane geschieht bei dem neuen Mechanismus durch ein Planetengetriebe. Bei diesem wird das Planetenrad entweder festgehalten, so daß es die Bewegung vom Antriebe auf die Fortschaltung überträgt, oder es kann frei umlaufen, während der Fortschaltmechanismus angehalten wird. Nachstehend sei die Stillstandsvorrichtung in ihrer konstruktiven Ausführung an einem Beispiel beschrieben. Das Schwungrad 2 (Fig. i), durch einen Motor in bekannter Weise mit einer Schnur angetrieben, sitzt auf einer Welle 1, welche in den schematisch dargestellten Lagern 19 läuft. Die Welle 1 läuft außerdem durch die Bohrung der Hohlwelle 13, welche in dem Apparat in festen Lagern läuft (in der Zeichliung nicht dargestellt). An dieser Hohlwelle 13 befindet sich die Einzahnscheibe 23,24 mit dem Einzahn 25 zum Antrieb des Malteserkreuzes, das Kegelzahnrad 21 zum Antrieb der Verschlußscheibe sowie eine Schnecke, die in das Schneckenrad 20 eingreift und durch die (schematisch dargestellt) Welle 22 über die Kegelräderpaare 26 bzw. 30 die Vorwickel- und Nachwickeltrommel sowie die Aufwickelvorrichtung betätigt. Wenn somit die Welle 13 sich nicht dreht, ruht auch der übrige Schaltmechanismus des Apparates, und der Film steht im Bildfenster ruhig. Die Hohlwelle 13 wird von der Antriebswelle ι über ein Kegelradplanetengetriebe 3 und 9 angetrieben, welches in das Kegelrad 12 am anderen Ende der Hohlwelle eingreift. Das eigentliche Planetenrad 9 läuft mit seiner Achse 8 in einem Kugellager 10, das in einem Gehäuse 5 angebracht ist. Dieses ist seinerseits mit Hilfe des Kugellagers 4 auf der festen Welle bzw. dem Kegelrad 3 einerseits und auf der Hohlwelle durch Kugellager 11 andererseits gelagert. Der Gehäusedeckel 6 dient ebenso wie der Ring 7 und die Stützbleche 27 und1 28 zur Festlegung der Kugellager 4 und 11. An dem Gehäuse 5 ist außer der Büchse zur Aufnahme des Kugellagers 10 eine Nase 33 angebracht. Das Gehäuse besteht aus Messing, Rotguß oder sonst einer anderen nicht magnetischen Metallegierung, während die Nase 33 mit einer Stahlplatte 17 versehen ist. Auf der Hohlwelle 13 ist noch eine besondere Bremsscheibe 14 aus nicht magnetischem Metall befestigt, welche ebenfalls eine Nase 34 mit einer Stahlplatte 1S trägt. Mit Hilfe der Nasen 33 und 34 kann nun durch Vermittlung der Bremsmagnete 16 bzw. 18 entweder das Planetengetriebe oder die Welle 13 festgehalten werden. Beim Filmtransport wird das Planetengetriebe durch den Magneten 18 an der Nase 33 festgehalten, während durch den
Magneten i6 kein elektrischer Strom fließt. Infolgedessen kann die Scheibe 14 mit der Welle 13 rotieren, und der Fortschaltmechanismus wird betätigt. Beim Stillstand des Films wird dagegen durch den Magneten 16 die Scheibe 14 (und mit ihr die Welle 13) an der Nase 34 festgehalten, während gleichzeitig der durch den Magneten 18 fließende elektrische Strom unterbrochen wird. Dadurch steht die Welle 13 und damit der Fortschaltmechanismus und Film still, während das Schwungrad, welches dauernd weiterläuft, nur die Büchse 5 mit dem Planetenrad dreht.
Statt der beiden Bremsmagnete kann man auch, wie in Fig. 2 dargestellt ist, die abwechselnde Bewegung und Stillsetzung der Welle 13 bzw. des Gehäuses 5 durch einen Magneten in Verbindung mit einem zweiarmigen Winkelhebel 31 und 32, der sich um die Achse 35 dreht, und einer Feder 33 bewirken. Solange wie sich der Film bewegt, geht kein Strom durch den. Magneten 18. In diesem Fall wird durch die Feder 33 der Hebelarm 31 angezogen und Hebel 32 zur Anlage an die Nase 33 gebracht, während die Nase 34 von dem Hebelarm 31 nicht behin- | dert wird. Soll jetzt der Film stillgesetzt | werden, so wird ein elektrischer Strom durch j den Magneten 18 geschickt. Hierdurch wird i der Hebel 32 angezogen und der Hebel 31 j gegen die Nase 34 gedrückt. Soll der Film wieder weiterlaufen, so wird der Stromschluß ' des Magneten 18 unterbrochen, und die Feder 33 dreht den Hebel 32 gegen die Nase 33 und läßt die Nase 34 wieder frei.
Die Bremsscheibe 14 darf nur auf dem verhältnismäßig kleinen Teil ihres Umlaufs von der Bremsvorrichtung erfaßt werden, damit die mit der Welle 13 durch das Kegelradgetriebe 21 verbundene Verschlußscheibe beim Stillstand nicht das Bildfenster verdeckt. Die Verschlußscheibe ist vielmehr so auf ihrer (nicht dargestellten) Welle befestigt, daß sie in dem Augenblick, in welchem die Nase 15 (34) von der Bremsvorrichtung gehalten wird, *5 das Bildfenster freigibt. Die Nase 17 (33) dagegen kann auch größere Dimensionen annehmen, so daß sie auch durch einen um das Gehäuse S gelegten Ring ersetzt werden kann, da hier die Rücksichtnahme auf die Verschlußstellung fortfällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stillstandsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Filmbewegung bei kinematographischen Proj ektionsapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmbewegungsmechanismus durch den Hauptantrieb über ein1 Planetengetriebe bewegt wird, derart, daß bei stillstehendem Pianetengetriebe der Fortschaltmechanismus ■ betätigt wird, während bei dessen zwangläufig mit dem Planetengetriebe bewirkten Stillstand das Planetengetriebe rotiert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920340570D 1920-10-02 1920-10-02 Stillstandkino Expired DE340570C (de)

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