DE340771C - Maschine zum Entlueften und luftdichten Verschliessen von Konservendosen - Google Patents

Maschine zum Entlueften und luftdichten Verschliessen von Konservendosen

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DE340771C
DE340771C DE1916340771D DE340771DD DE340771C DE 340771 C DE340771 C DE 340771C DE 1916340771 D DE1916340771 D DE 1916340771D DE 340771D D DE340771D D DE 340771DD DE 340771 C DE340771 C DE 340771C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/24Special measures for applying and securing caps under vacuum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)

Description

  • Maschine zum Entlüften und luftdichten Verschließen von Konservendosen. Bei der Konservierung von Nahrungsmitteln ist eine haltbare Ware, besonders wenn es sich um Fleischkonserven handelt, nur zu erzielen, wenn die Dosen vor ihrem hermetischen Verschluß entlüftet werden, weil es bei Entfernung der Luft aus den Dosen möglich ist, mit niederen Sterilisationstemperaturen und kürzeren Sterilisationsdaten auszukommen. Diese Vorteile auch in der Massenfabrikation zu erringen, ist in der Konservierungstechnik erstrebenswert, denn mit steigender Temperatur und verlängerter Zeitdauer des Sterilisationsvorganges treten innere Veränderungen der Nahrungsmittel ein, die sich in vielen Fällen -schon rein äußerlich in der Konsistenz (Verkochen) oder im Geschmack (Kochgeschmack) sowie in der Farbe äußern. Ferner büßen die Eiweißkörper an Verdaulichkeit und Bekömmlichkeit ein. Bei Fleischkonserven ist schließlich festgestellt worden, daß mit der Steigerung der Temperätur die Festigkeit, Zähigkeit und Derbheit des Fleisches zunimmt, der Saft und Fettgehalt dagegen herabgesetzt wird.
  • Mit den bisher bekannten Mitteln kann die Entlüftung der Dosen im Großbetriebe nicht bewerkstelligt werden, weil in der Konservenindustrie das berechtigte Verlangen vorherrscht, däß die Leistungsfähigkeit durch die Anwendung des Entlüftungsverfahrens nicht merklich herabgesetzt werden darf.
  • Unter Anwendung des Entlüftungsverfahrens die in letzterem begründeten Vorteile voll und ganz zu erzielen, ist es deshalb unerläßlich, daß zum Verschließen der Dosen die bekannten selbsttätig arbeitenden Dosenverschließmaschinen verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung wird den geschilderten Anforderungen voll und ganz dadurch entsprochen, daß eine Maschine zum Entlüften und luftdichten Verschließen von Konservendosen verwendet wird, bei der die Entlüftungskammer in an sich bekannter Weise zur Aufnahme einer Mehrzahl von Dosen eingerichtet ist. Das Wesentliche der Erfindung besteht dabei in der Anordnung, daß in der Entlüftungskammer eine selbsttätige Dosenverschließmaschine eingebaut ist, die die Dosen nach der Entlüftung verschließt.
  • Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Dosen am Eingang der Entlüftungskammer durch eine Fördervorrichtung einzeln übernommen und schrittweise zunächst der Verschließmaschine überliefert und nach ihrem luftdichten Verschluß dem Ausgang der Kammer zugeführt werden.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigen Fig. = die neuartige Verschlußmaschine in Vorderansicht, Fig. 2 in einem wagerechten Schnitt: Die mit den zu konservierenden Nahrungsmitteln gefüllten Dosen x, die in der durch die Rohrleitung 2 an eine Entlüftungsanlage geeigneter Art angeschlossenen Kammer 3 entlüftet und hermetisch verschlossen werden sollen, werden durch eine Schleuse befördert, die in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung äus einer um die senkrechte Achse q. drehbaren Zellentrommel 5 besteht. In den Zellen dieser Trommel 5 sind am Boden Anschläge oder Ausschnitte 6 vorgesehen, die die Einführung der Dosen = begrenzen und dafür sorgen, daß die Dosen in einer bestimmten Stellung in die Kammer 3 gelangen.
  • In der Kammer 3 ist eine Fördervorrichtung vorgesehen, welche die durch die Zellentrommel 5 zugebrachten Dosen einzeln übernimmt, der selbsttätigen Verschließmaschine überliefert und nach dem Aufsetzen sowie hermetischen Verschließen des Deckels dem Ausgang zuführt.
  • In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung besteht die Fördervorrichtung aus einer in der Kammer '3 geradlinig hin und her beweglichen Zangeneinrichtung, deren beide Backen 7 mit gegenüberliegenden Ausschnitten oder Rundungen 8 in solchen Abständen versehen sind, daß-die durch die Zellentrommel 5 zugeführten Dosen = verläßlich erfaßt und absatzweise weiterbefördert werden. Die Drehung der Zellentrommel 5 und die Hin- und Herbewegung der Zangeneinrichtung sind zu diesem Zwecke so bemessen, daß die Zange in geöffnetem Zustande in die der Kammer 3 zugewendete Zelle -der Trommel 5 eindringt, die darin befindliche Dose i erfaßt und aus der Zelle herausbefördert, ohne die Drehung der Trommel zu beeinträchtigen. Bis zu dem Zeitpunkt, wo die nächste Trommelzelle dem Innern der Kammer 3 zugewendet ist, hat die Zangeneinrichtung eine Hin- und Herbewegung ausgeführt und dabei die zuerst aufgenommene Dose auf eine solche Entfernung. weiterbefördert, daß sie bei der Umkehr der Bewegungsrichtung der Zange in dem nächsten Zangenmaul erfaßt wird. Die Dosen werden mithin schrittweise der ' selbsttätigen. VerschEeßmaschine und dem Ausgang zugeführt.
  • Die in die Kammer 3 eingebaute selbsttätige Verschließmaschine g irgendeiner bekannten Bauart ist so eingerichtet, daß sie die ihr einzeln zugeführten Dosen mit einem hermetisch schließenden Deckel versieht, während die Zangeneinrichtung zur Aufnahme einer frischen Dose mit geöffneten Backen der Zellentrommel 5 zuwandert.
  • Das hermetische Verschließen der Dosen ist der schrittweisen Beförderung der letzteren derart angepaßt, daß beim Schließen der Zangenbacken zur Übernahme einer durch die Zellentrommel 5 zugeführten Dose die von der Verschließmaschine freigegebene, verschlossene Dose mit erfaßt und einen Schritt weitergeschoben wird.
  • Am Ausgang der Kämmen 3 gelangen die von der Zangeneinrichtung freigegebenen Dosen auf ein Leitblech =o, durch das sie umgelegt werden und in eine in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ebenfalls aus einer Zellentrommel ii bestehende Schleuse gelangen, welche sie ins Freie befördert.
  • Um. die Luftverdünnung in der Kammer 3 möglichst gleichmäßig zu erhalten sind Rohrleitungen vorgesehen, die mit der Entlüftungsanlage in Verbindung stehen und an beiden Enden der Kammer 3 in den dort für die Zellentrommelns und il angeordneten Zylindermänteln in solcher Anordnung münden, daß sie die Luft aus den Zellen befördern, bevor diese sich nach der Kammer 3 zu öffnen. In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung dient zu diesem Zweck das Rohr i2 für die Entlüftung der Zellentrommel 5, das Rohr 13 für die Entlüftung der Zellentrommel il.
  • Der Antrieb der beschriebenen Maschine wird von der die Fest- und Losscheibe 14 bzw. 15 tragenden, geeignet gelagerten Welle 16 bewirkt, die mit der in der Kammer 3 eingebauten selbsttätigen Verschließmaschine durch geeignete Zwischentriebe in Verbindung steht, so daß die Dosendeckel auf die der Verschließmaschine zugeführten Dosen aufgepreßt und letztere in an- sich bekannter Weise hermetisch verschlossen werden.
  • Der Antrieb der beiden Zellentrommeln 5 und il sowie der Zangeneinrichtung wird von der Welle 16 mit Hilfe der Schnecke 17 und des Schneckenrades 18 abgeleitet. Das Schnekkenrad 18 sitzt auf der Welle 1g, die zwei Riemenscheiben 2o, 21 zur wechselseitigen Bewegung der Zellentrommeln 5 und ii und der Zangeneinrichtung trägt. Beide Scheiben 2o, 21 haben lose Gegenscheiben, die mit Kupplungslosscheiben auf den Antriebswellen 22 und 23 der Zellentrommeln und der Zangeneinrichtung fest verbunden sind. Die Drehung dieser beiden Wellen 22 und 23 wird durch eine auf der Schneckenradwelle 1g sitzende Kurvenscheibe 24 erreicht, indem zwei durch diese Kurvenscheibe beeinfiußteHebelgestänge 25 und 26 die Kupplungen 27 und 28 abwechselnd einrücken, Die Drehung der Welle 22, die den Antrieb der Schleusentrommeln 5 und ix bewirkt, wird unter Einschaltung von Kegelradsätzen auf die Trommelachsen q. und 30 übertragen.
  • Die Antriebswelle 23 hat der Zangeneinrichtung eine hin und her gehende Bewegung zu erteilen, außerdem aber für die Öffnung der Zange bei. der Bewegung in Richtung auf die Zellentrommel 5 und für die Schließung der Zange bei der umgekehrten Bewegung zu sorgen.
  • Die Hin- -und Herbewegung der Zange wird unter Vermittlung geeigneter.Zwischengetriebe durch eine auf der Welle 31 sitzende Kurbelscheibe 32 erreicht, die durch den Lenker 33 an den Schlitten 34 der Zangeneinrichtung angeschlossen -ist. Der Schlitten 34 wird durch zwei parallel zueinander in der Kammer 3 drehbar, aber unverschiebbar gelagerte Wellen 35, 36 geführt. Zur Sicherung der geradlinigen Bewegung ist auch an dem anderen Ende der Zangeneinrichtung ein Schlitten 37 vorgesehen, der wie der Schlitten 34 auf den Wellen 35 und 36 geführt wird.
  • Das Öffnen und Schließen der Zangeneinrichtung wird durch eine im Innern der Kammer 3 auf der Antriebswelle 23 aufgekeilte Kurvenscheibe 38 unter Vermittlung geeigneter - Hebelgestänge erreicht. Diese Hebelgestänge versetzen die Wellen 35 und 36 im geeigneten Augenblick in Drehung, so daß die Zangenbacken 7, die mit den Wellen 35 und 36 durch Nut und Feder zwangläufig verbunden sind, geöffnet oder geschlossen werden.
  • Alle in das Innere der Kammer 3 führenden Wellen ruhen in Stopfbüchsen, die den Luftzutritt zur Kammer 3 verhindern. Ebenso sind die Zellenwände der Trommeln 5 und =i an den Gleitflächen mit Packungen versehen, um einen luftdichten Abschluß zu erzielen.
  • Durch eine dichtschließende Tür 39 ist der Innenraum der Kammer 3 für das Auswechseln der Deckelstapel 40 und für etwa an der Verschließmaschine notwendige Arbeiten bequem zugängig. Es wird ferner darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen. Als Abänderungsbeispiel wird die Verwendung einer Förderkette an Stelle der Zangeneinrichtung erwähnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Entlüften und luftdichten Verschließen von Konservendosen; bei der die Entlüftungskammer zur Aufnahme einer Mehrzahl von Dosen eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Entlüftungskammer eine selbsttätige Dosenverschließmaschine eingebaut ist, die die Dosen nach der Entlüftung verschließt. z. Maschine zum Entlüften und luftdichten Verschließen von Konservendosen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosen am Eingang der Entlüftungskammer durch eine Fördervorrichtung einzeln übernommen und schrittweise zunächst der Verschließmaschine überliefert und nach ihrem luftdichten Verschluß dem Ausgang der Kammer zugeführt werden.
DE1916340771D 1916-04-16 1916-04-16 Maschine zum Entlueften und luftdichten Verschliessen von Konservendosen Expired DE340771C (de)

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DE340771T 1916-04-16

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ID=6229397

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DE1916340771D Expired DE340771C (de) 1916-04-16 1916-04-16 Maschine zum Entlueften und luftdichten Verschliessen von Konservendosen

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DE (1) DE340771C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5371998A (en) * 1993-01-13 1994-12-13 W. R. Grace & Co.-Conn. Modified atmosphere packaging device
US5653056A (en) * 1994-02-02 1997-08-05 Dorma Gmbh & Co. Kg Operating apparatus for controlling the operation of a revolving door

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5371998A (en) * 1993-01-13 1994-12-13 W. R. Grace & Co.-Conn. Modified atmosphere packaging device
US5653056A (en) * 1994-02-02 1997-08-05 Dorma Gmbh & Co. Kg Operating apparatus for controlling the operation of a revolving door

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