DE3419774C2 - - Google Patents
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28B7/28—Cores; Mandrels
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen wiederverwendbaren Schalungskörper
zur Herstellung von Hohlkörperdecken, Hohlbalken, Balkendecken
o.dergl., der zumindest zwei spiegelbildlich zueinander angeord
nete Schalteile umfaßt, die mit einem Horizontalschenkel zumin
dest teilweise einen oberen Boden bilden und zum unteren Boden
geführte Seitenschenkel aufweisen, wobei zumindest ein die bei
den Horizontalschenkel gegenüber dem unteren Boden abstützender
Längsträger vorgesehen ist, der einen längsgeteilten Vertikalsteg
aufweist, dessen oberes Stegteil eine obere Auflagerfläche für
den Längsrand zumindest eines der beiden Horizontalschenkel bil
det und mit dem unteren Stegteil beweglich verbunden ist.
Eine derartige Ausführungsform läßt sich der FR-PS 24 10 108
entnehmen. Der hier offenbarte Schalungskörper besteht aus zwei
spiegelbildlich zueinander angeordneten Schalteilen, die jeweils
die Form eines liegenden U aufweisen und gemeinsam eine allseitig
geschlossene Rinne bilden, deren oberer Rinnenboden durch die
Horizontalschenkel der beiden Schalteile gebildet wird. Die
Schalteile stützen sich mit einem unteren Horizontalschenkel auf
dem Boden ab. Für jedes der beiden Schalteile muß ein Längsträger
vorgesehen werden, der die vorstehend genannten Horizontalschen
kel der Schalteile gegenüber dem oberen und unteren Rinnenboden
abstützt. Jeder Längsträger ist mit Vertikalstützen verbunden,
die jeweils aus einem oberen Stützteil und einem unteren Stütz
teil bestehen, die alle gemeinsam an einem horizontalen Längs
schieber scherenförmig angelenkt sind. Durch Verschiebung jedes
Längsschiebers werden die Vertikalstege nach oben und unten ge
drückt bzw. bei umgekehrter Verschieberichtung in die Mitte gezo
gen, so daß im ersteren Falle die Horizontalschenkel der Scha
lungskörper nach oben und unten gedrückt und im zweiten Falle
aus ihrer Anlagestellung abgezogen werden.
Der vorstehend beschriebenen Ausführungsform haften im wesentli
chen folgende Nachteile an: Jedes der beiden Schalteile weist
zahlreiche Scharniere auf, die beim Einsatz der Schalung leicht
verdrecken und dadurch unbrauchbar werden können. Zur Sicher
stellung der Funktionsfähigkeit Ist daher jeweils eine aufwen
dige Reinigung erforderlich. Die zahlreichen Gelenke machen die
Schalung konstruktiv aufwendig und dementsprechend teuer. Hier
bei ist insbesondere die große Länge derartiger Schalungen zu be
rücksichtigen.
Durch das Rütteln werden Schlämme durch die
untere Trennfuge zwischen die beiden unteren Horizontalschenkel
in den Innenraum der Schalung eintreten und hier Verschmutzungen
insbesondere der unteren Gelenke hervorrufen. Es ist daher zu er
warten, daß beim Entschalen die unteren Gelenke nicht mehr funk
tionsgängig sind. Die Konstruktion verlangt auch bei kleinen
Breiten immer zwei Längsträger. Dadurch ergibt sich auch bei
verhältnismäßig schmalen Schalungskörpern ein hoher konstruktiver
Aufwand. Insbesondere aus Gründen der vorstehend beschriebenen
Verschmutzung ist keineswegs gewährleistet, daß sich beim Ent
schalen die oberen und unteren Horizontalschenkel jewells
gleichmäßig vom Baukörper lösen.
Haben sich aufgrund der Verschmutzungen die unteren Gelenke
festgesetzt, führt ein Lösen der Längsträger ausschließlich zum
Herunterklappen der oberen Horizontalschenkel. Dadurch wird das
Entschalen außerordentlich erschwert.
Die Seitenschenkel der Schalteile sind jeweils zweitei
lig ausgebildet und über ein Gelenk miteinander verbunden. Ein
Lösen der Längsträger führt daher bestenfalls zu einer sehr ge
ringen Lösungsbewegung der Seitenschenkel vom Baukörper, wobei
der Gelenkbereich auch nach dem Lösen der Längsträger in seiner
Anlage am Baukörper verbleibt. Auch hierdurch wird das Entscha
len besonders erschwert. Die Anpassungs
möglichkeit der Schalung an unterschiedliche Breiten ist sehr
begrenzt, da sich die beiden Schalteile praktisch nicht teles
kopförmig zusammenschieben lassen. Da auch der untere Boden von
den beiden Schalteilen vollständig abgedeckt ist, besteht keine
Möglichkeit zum Einbau von Massivstreifen und Querrippen durch
eingebaute Bügel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen wiederverwend
baren Schalungskörper der eingangs beschriebenen Art so zu ver
bessern, daß er sich preiswert herstellen und bei hoher Funk
tionssicherheit einfach entschalen läßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in Verbindung mit den ein
gangs aufgeführten Merkmalen durch folgende zusätzliche Merkmale
gelöst:
- a) Jedes Schalteil ist winkelförmig ausgebildet;
- b) die beiden Schalteile bilden gemeinsam eine nach unten offene trogförmige Rinne;
- c) jedes der beiden Schalteile stützt sich mit seinem Seiten schenkel unmittelbar auf dem Boden ab;
- d) der freie Längsrand jedes Seitenschenkels weist eine starke, nach innen gerichtete Abrundung auf, die die Auflagerfläche für das Schalteil bildet;
- e) der Längsrand des Horizontalschenkels liegt lose auf der zugeordneten Auflagerfläche auf; und
- f) das obere Stegteil ist lösbar mit dem unteren Stegteil verbunden.
Gegenüber dem eingangs erörterten Stand der Technik weist die er
findungsgemäße Ausführungsform zahlreiche Vorteile auf:
Weder am Schalungskörper selbst noch am Längsträger sind irgend
welche Scharniere oder Gelenke erforderlich. Daraus folgen ein
konstruktiv einfacher und damit preiswerter Aufbau, eine zuver
lässige Funktionsweise und einfache Reinigungsmöglichkeiten. Bei
normalen Breiten der herzustellenden Hohlräume ist nur ein einzi
ger Längsträger erforderlich. Dies führt zu einer
Verbilligung und zu einer Vereinfachung der Montage sowie der
Entschalung. Nach dem Lösen und Absenken des oberen Stegteils
jedes Längsträgers werden die Enden der Horizontalschenkel der
beiden winkelförmigen Schalteile freigegeben, die daraufhin um
die freien Längsränder ihrer Seitenschenkel nach unten wegge
schwenkt und dann in einfacher Weise ebenso wie der Längstrager
mit dem oberen Stegteil in Längsrichtung aus dem Hohlraum heraus
gezogen werden können. Dabei erleichtert die wulstförmige Abrun
dung der freien Längsränder der genannten Seitenschenkel die ge
nannte Verschwenkung. Außerdem verhindert die Wulstform des
Schalungsfußes ein Einsinken der auf die vorbereitete Betonfläche
gestellten Schalteile bei weiterer Betonbelastung der Schalung.
Ist nur ein Längsträger erforderlich, dann liegen die Längsränder
beider Horizontalschenkel lose auf der zugeordneten Auflagerflä
che auf. Dadurch lassen sich die Schalteile in einem weiten Be
reich unterschiedlichen Breiten der herzustellenden Hohlräume in
einfacher Weise anpassen. Durch den unten offenen Rinnenboden
lassen sich Massivstreifen und Querrippen im offenen Bereich ein
bauen und in einfacher Weise statisch mit dem Rippenbeton ver
binden. Durch das Verschwenken des Schalungskörpers beim Ent
schalen erfolgt zwangsläufig ein ganzflächiges Lösen des Scha
lungskörpers vom Baukörper; der Schalungskörper kann dann auf
seinem Längswulst wie auf einer Schiene herausgezogen werden.
Es ist grundsätzlich möglich, nur zwei der Innenkontur des her
zustellenden Hohlraumes angepaßte Schalteile zu verwenden, deren
beiden Horizontalschenkel sich gemeinsam auf der Auflagerfläche
eines einzigen Längsträgers abstützen, der etwa mittig innerhalb
der trogförmigen Rinne angeordnet ist. Dabei ist es vorteilhaft,
wenn sich die beiden Längsränder der beiden Horizontalschenkel im
Bereich der genannten oberen Auflagerfläche überlappen.
Zur Herstellung z.B. einer Balkendecke wird zunächst die statisch
nicht wirksame, konstruktiv bewehrte Unterdecke auf glatte Rüt
teltische oder Bahnen aufgetragen und verdichtet. Dann werden
zwischen den Bewehrungskörben der Balken die erfindungsgemäßen
Schalkörper eingebaut. Danach wird der Beton für die Balken und
Oberdecke eingebracht, verdichtet und abgezogen. Nach dem Erhär
ten des Betons wird jeweils das obere Stegteil jedes Längsträgers
gelöst und abgesenkt. Hierdurch werden die Enden der Horizontal
schenkel der beiden winkelförmigen Schalteile freigegeben, die
daraufhin um die freien Längsränder ihrer Seitenschenkel nach
unten weggeschwenkt und dann in einfacher Weise ebenso wie der
Längsträger mit dem oberen Stegteil in Längsrichtung aus dem
Hohlraum herausgezogen werden können. Dabei erleichtert die
wulstförmige Abrundung der freien Längsränder der genannten Sei
tenschenkel die genannte Verschwenkung; außerdem aber verhindert
die Wulstform des Schalungsfußes ein Einsinken der auf die vor
bereitete Betonfläche gestellten Schalteile bei weiterer Beton
belastung der Schalung.
Der obere Stegteil kann mit dem unteren Stegteil über Klemm
schrauben verbunden sein, die durch ein nach unten verlaufendes,
jeweils im Endbereich des unteren Stegteils angeordnetes Lang
loch geführt sind. Die in der Nähe der jeweiligen Austritts
öffnung der trogförmigen Rinne angeordneten Klemmschrauben kön
nen daher in einfacher Weise von außen gelockert und dann z.B.
durch Hammerschläge in dem Langloch nach unten getrieben werden,
wodurch ein Absenken des oberen Stegteiles erreicht wird. Das
untere Stegteil erstreckt sich nur über eine Teilhöhe der trog
förmigen Rinne.
Die obere Auflagerfläche des Längsträgers kann zumindest einen
Klemmhaken aufweisen, der durch eine entsprechende Ausnehmung
im Horizontalschenkel zumindest eines Schalteiles ragt und den
Horizontalschenkel übergreift. Bei sich überlappenden Längsrän
dern der beiden Horizontalschenkel im Bereich der Auflagerfläche
wird diese Überlappung durch die Klemmhaken zusammengepreßt, die
außerdem dem horizontal auf die Schalung einwirkenden Beton
schub entgegenwirken.
In einer abgewandelten Ausführungsform kann der obere Stegteil
des Längsträgers mit einer unteren Keilfläche auf der in umge
kehrter Längsrichtung verlaufenden Keilfläche des unteren Steg
teils längsverschieblich aufliegen. Die beiden z.B. aus Holz
bestehenden Stegteile bilden also in Längsrichtung des zu er
zeugenden Hohlraumes verlaufende, gegeneinander verschiebbare
Keile, zwischen denen Führungselemente zur Sicherstellung der
gegenseitigen Verschiebbarkeit vorgesehen sind.
Sollen im Querschnitt sehr breit ausgebildete Hohlräume herge
stellt werden, ist es vorteilhaft, wenn der obere Rinnenboden
zusätzlich durch ein die Längsränder der beiden Horizontalschen
kel der Schalteile überlappendes Verbreiterungselement gebildet
wird. Dieses kann ebenso wie die beiden winkelförmigen Schal
teile aus Leichtmetall, Kunststoff oder Holz bestehen.
Bei hohen Hohlkörperelementen oder hohen Rippendecken werden vor
zugsweise mehrere trogförmige Rinnen reiterförmig übereinander
angeordnet. Dabei stützt sich dann der Rinnenboden einer oberen
Rinne jeweils über zumindest einen Längsträger auf dem Rinnen
boden der darunter liegenden Rinne ab. Außerdem ist es vorteil
haft, wenn die Seitenschenkel einer oberen Rinne die der darun
ter liegenden Rinne etwas überlappen und mit Verriegelungshaken
Widerlager dieser unteren Seitenschenkel untergreifen. Dabei
können die Verriegelungshaken durch Ausnehmungen der jeweils
unteren Seitenschenkel hindurchragen und durch eine eingeschobe
ne Stange gegen Herausziehen aus diesen Ausnehmungen gesichert
sein.
Um ein Aufschwimmen des Betons im Hohlkörper beim Rütteln zu
verhindern, ist es vorteilhaft, wenn sich der Längsträger der
untersten Rinne auf einem flachen Schalkörper abstützt, der
seitliche Verankerungen mit den freien Längsrändern der Seiten
schenkel bzw. deren Abrundung aufweist.
In der Zeichnung sind einige als Beispiele dienende Ausführungs
formen der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 im Ausschnitt einen Querschnitt durch eine
Rippendecke, in der die wiederverwendbaren
Schalungskörper zur Bildung durchgehender
Hohlräume noch vorhanden sind;
Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform in einer
Darstellung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 in Seitenansicht einen in Fig. 2 in Stirn
ansicht gezeigten Längsträger;
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform in einer
Darstellung gemäß den Fig. 1 und 2 und
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab eine Verriegelung
zwischen Schalungsteilen.
Gemäß Fig. 1 besteht der für einen Hohlraum dargestellte
Schalungskörper aus zwei winkelförmigen, spiegelbildlich zuein
ander angeordneten Schalteilen 1, 2, die gemeinsam eine nach
unten offene trogförmige Rinne 3 bilden, deren oberer Rinnen
boden 3 a gemeinsam durch den Horizontalschenkel 1 a und 2 a der
beiden Schalteile 1, 2 gebildet wird. Die beiden Schalteile 1, 2
stützen sich mit ihrem anderen, jeweils eine Seitenwandung der
Rinne 3 bildenden Seitenschenkel 1 b, 2 b auf dem Boden 3 ab.
Etwa mittig innerhalb der trogförmigen Rinne 3 ist ein Längs
träger 5 angeordnet, der mit einem Flansch 5 a auf dem Boden 4
aufliegt und einen längsgeteilten Vertikalsteg aufweist. Der
obere Stegteil 5 b ist ein Winkelprofil und bildet eine obere
Auflagerfläche 6 a für die Enden der beiden sich in diesem Be
reich überlappenden Horizontalschenkel 1 a, 2 a. Der Längsträger 5
ist zusammen mit dem unteren Stegteil 5 b durch ein ⟂-Profil
gebildet. Der obere Stegteil 6 ist mit dem unteren Stegteil 5 b
über Klemmschrauben 7 verbunden, die durch ein nach unten ver
laufendes, jeweils im Endbereich des unteren Stegteils 5 b ange
ordnetes Langloch 8 geführt sind.
Der freie Längsrand jedes Seitenschenkels 1 b, 2 b weist eine
wulstförmige Abrundung 1 c, 2 c auf.
Zur Herstellung der dargestellten Rippendecke wird zuerst eine
beispielsweise 4 bis 5 cm dicke bewehrte Betonschicht 9 auf
einen Stahltisch oder eine Stahlplatte aufgebracht und verdich
tet. Gleichzeitig werden Rippenträger 10, Bewehrungskörbe o.dgl.
in die Betonschicht 9 eingebaut. Zwischen die eingebauten Rip
penträger 10 werden in einem bestimmten Raster die Schalteile 1, 2
zusammen mit ihrer Abstützung 5, 6 auf die Oberfläche der Beton
schicht 9 (Boden 4) gestellt. Dabei verhindert die Wulstform des
Schalungsfußes ein Einsinken der Schalteile 1, 2 bei weiterer
Betonbelastung. Nach Einbau der Schalteile 1, 2 nebst ihrer Mit
telabstützung können die Rippen bzw. Stege mit Beton gefüllt
und der Druckbeton aufgebracht werden. Das Entschalen erfolgt
nach Entfernung der Mittelabstützung wie oben beschrieben.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich
von jener der Fig. 1 erfindungsgemäß nur dadurch, daß der
obere Rinnenboden 3 a nicht nur durch die beiden Horizontalschen
kel 1 a, 2 a der beiden Schalteile 1, 2, sondern zusätzlich noch
durch ein die Längsränder dieser beiden Horizontalschenkel über
lappendes Verbreiterungselement 13 gebildet wird. Dadurch lassen
sich auch im Querschnitt sehr breite Hohlformen herstellen. Bei
diesem Ausführungsbeispiel sind dann unter jedem der beiden
Überlappungsbereiche jeweils ein Längsträger 5 vorgesehen, der
sich auf einem flachen Schalkörper 17 abstützt und dessen Auf
bau die Fig. 3 erkennen läßt. Demnach liegt der obere Steg
teil 6 mit einer unteren Keilfläche 6 b auf der in umgekehrter
Längsrichtung verlaufenden Keilfläche 5 c des unteren Steg
teils 5 b längsverschieblich auf. Zur Sicherstellung dieser Längs
verschieblichkeit sind Führungen 19 vorgesehen. Die obere Auf
lagerfläche 6 a des oberen Stegteils 6 weist mehrere Klemm
haken 11 auf, die durch entsprechende Ausnehmungen 12 in den
beiden sich in diesem Bereich überlappenden Horizontalschen
keln 1 a, 2 a der Schalteile 1, 2 ragen und in Verriegelungsstellung
diese Horizontalschenkel übergreifen.
Fig. 4 zeigt Schalungskörper zur Herstellung besonders hoher
Hohlräume bzw. Rippen. Hier sind mehrere trogförmige Rinnen 3
reiterförmig übereinander angeordnet, wobei sich jeweils der
Rinnenboden 3 a einer oberen Rinne 3 über einen Längsträger 5
auf dem Rinnenboden 3 a der darunter liegenden Rinne 3 abstützt.
Die Seitenschenkel 1 a, 1 b einer oberen Rinne 3 überlappen etwas
die Seitenschenkel der darunter liegenden Rinne 3 und ragen mit
Verriegelungshaken 14 durch Ausnehmungen 15 der jeweils unteren
Seitenschenkel 1 a, 1 b hindurch und sind gegen Herausziehen aus
diesen Ausnehmungen 15 durch eine eingeschobene Stange 16 ge
sichert (siehe hierzu insbesondere Fig. 5). Außerdem zeigt
Fig. 4, daß sich der Längsträger 5 der jeweils untersten
Rinne 3 auf einem flachen Schalkörper 17 abstützt, der seitliche
Verankerungen 18 mit den Abrundungen 1 c, 2 c der Seitenschenkel 1 b,
2 b der Schalteile aufweist.
Claims (14)
1. Wiederverwendbarer Schalungskörper zur Herstellung von Hohl
körperdecken, Hohlbalken, Balkendecken o.dergl., der zumindest
zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete Schalteile (1, 2)
umfaßt, die mit einem Horizontalschenkel (1 a, 2 a) zumindest teil
weise einen oberen Boden (3 a) bilden und zum unteren Boden (4)
geführte Seitenschenkel (1 b, 2 b) aufweisen, wobei zumindest ein
die beiden Horizontalschenkel (1 a, 2 a) gegenüber dem unteren
Boden (4) abstützender Längsträger (5) vorgesehen ist, der
einen längsgeteilten Vertikalsteg (5 b, 6) aufweist, dessen
oberes Stegteil (6) eine obere Auflagerfläche (6 a) für den
Längsrand zumindest eines der beiden Horizontalschenkel (1 a, 2 a)
bildet und mit dem unteren Stegteil (5 b) beweglich verbunden
ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) Jedes Schalteil (1, 2) ist winkelförmig ausgebildet;
- b) die beiden Schalteile (1, 2) bilden gemeinsam eine nach unten offene trogförmige Rinne (3);
- c) jedes der beiden Schalteile (1, 2) stützt sich mit seinem Seitenschenkel (1 b, 2 b) unmittelbar auf dem Boden (4) ab;
- d) der freie Längsrand jedes Seitenschenkels (1 b, 2 b) weist eine starke, nach innen gerichtete Abrundung (1 c, 2 c) auf, die die Auflagerfläche für das Schalteil (1, 2) bildet;
- e) der Längsrand des Horizontalschenkels (1 a, 2 a) liegt lose auf der zugeordneten Auflagerfläche (6 a) auf; und
- f) das obere Stegteil (6) ist lösbar mit dem unteren Steg teil (5 b) verbunden.
2. Schalungskörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch nur
zwei der Innenkontur des Hohlraumes angepaßte Schalteile (1,
2), deren beiden Horizontalschenkel (1 a, 2 a) sich gemeinsam
auf der Auflagerfläche (6 a) eines einzigen Längsträgers (5)
abstützen, der etwa mittig innerhalb der trogförmigen Rin
ne (3) angeordnet ist. (Fig. 1)
3. Schalungskörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die freien Längsränder der beiden Horizontalschen
kel (1 a, 2 a) im Bereich der genannten oberen Auflagerflä
che (6 a) überlappen.
4. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der obere Stegteil (6) mit dem un
teren Stegteil (5 b) über Klemmschrauben (7) verbunden ist,
die durch ein nach unten verlaufendes, jeweils im Endbereich
des unteren Stegteils (5 b) angeordnetes Langloch (8) geführt
sind. (Fig. 1)
5. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Längsträger (5) mit dem unte
ren Stegteil (5 b) durch ein ┴-Profil gebildet ist. (Fig.1)
6. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das obere Stegteil (6) ein Winkel
profil ist. (Fig. 1)
7. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die obere Auflagerfläche (6 a) des
Längsträgers (5) zumindest einen Klemmhaken (11) aufweist,
der durch eine entsprechende Ausnehmung (12) im Horizontal
schenkel (1 a, 2 a) zumindest eines Schalteiles (1, 2) ragt und
den Horizontalschenkel (1 a, 2 a) übergreift. (Fig. 3)
8. Schalungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere Stegteil (6) mit einer unteren
Keilfläche (6 b) auf der in umgekehrter Längsrichtung ver
laufenden Keilfläche (5 c) des unteren Stegteils (5 b) längs
verschieblich aufliegt. (Fig. 3)
9. Schalungskörper nach einem der Ansprüche 1 oder 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rinnenboden (3 a) zu
sätzlich durch ein die Längsränder der beiden Horizontal
schenkel (1 a, 2 a) überlappendes Verbreiterungselement (13)
gebildet wird. (Fig. 2)
10. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet durch mehrere reiterförmig übereinander ange
ordnete trogförmige Rinnen (3). (Fig. 4)
11. Schalungskörper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Rinnenboden (3 a) einer oberen Rinne (3) über
zumindest einen Längsträger (5) auf dem Rinnenboden (3 a)
der darunter liegenden Rinne (3) abstützt. (Fig. 4)
12. Schalungskörper nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Seitenschenkel (1 a, 1 b) einer oberen Rin
ne (3) die der darunter liegenden Rinne (3) etwas überlap
pen und mit Verriegelungshaken (14) Widerlager (15, 16) die
ser unteren Seitenschenkel (1 a, 1 b) untergreifen. (Fig.4+5)
13. Schalungskörper nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungshaken (14) durch Ausnehmungen (15) der
jeweils unteren Seitenschenkel (1 a, 1 b) hindurchragen und
durch eine Stange (16) gegen Herausziehen aus diesen Aus
nehmungen (15) gesichert sind. (Fig. 5)
14. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Längsträger (5) der
untersten Rinne (3) auf einem flachen Schalungskörper (17)
abstützt, der seitliche Verankerungen (18) mit den freien
Längsrändern der Seitenschenkel (1 b, 2 b) bzw. deren Abrun
dung (1 c, 2 c) aufweist. (Fig. 4)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843419774 DE3419774A1 (de) | 1983-06-11 | 1984-05-26 | Wiederverwendbarer schalungskoerper zur herstellung von hohlkoerperdecken o.dgl. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8317113 | 1983-06-11 | ||
| DE19843419774 DE3419774A1 (de) | 1983-06-11 | 1984-05-26 | Wiederverwendbarer schalungskoerper zur herstellung von hohlkoerperdecken o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3419774A1 DE3419774A1 (de) | 1984-12-13 |
| DE3419774C2 true DE3419774C2 (de) | 1987-12-23 |
Family
ID=25821596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843419774 Granted DE3419774A1 (de) | 1983-06-11 | 1984-05-26 | Wiederverwendbarer schalungskoerper zur herstellung von hohlkoerperdecken o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3419774A1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951111C (de) * | 1953-05-12 | 1956-10-25 | Johann Kraut | Schalungsform fuer Aussparungen in Beton |
| DE1761367U (de) * | 1957-11-27 | 1958-02-13 | Rheinbau Gmbh | Schalung fuer stahlbetonrippendecken. |
| BR6573585D0 (pt) * | 1965-09-29 | 1973-03-08 | Magnesita Sa | Novo e original sistema de fecho em material refratario moldado para arcos aneis e similares |
| FR2410108A1 (fr) * | 1977-11-24 | 1979-06-22 | Cauvet Jules | Dispositif de coffrage d'elements prefabriques en beton, et elements ainsi obtenus |
| DE8301286U1 (de) * | 1983-01-19 | 1983-06-16 | Bernard Avermann Gmbh U.Co Kg, 4500 Osnabrueck, De | Schalung fuer decken-betonelemente |
-
1984
- 1984-05-26 DE DE19843419774 patent/DE3419774A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3419774A1 (de) | 1984-12-13 |
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