DE3419774C2 - - Google Patents

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DE3419774C2
DE3419774C2 DE19843419774 DE3419774A DE3419774C2 DE 3419774 C2 DE3419774 C2 DE 3419774C2 DE 19843419774 DE19843419774 DE 19843419774 DE 3419774 A DE3419774 A DE 3419774A DE 3419774 C2 DE3419774 C2 DE 3419774C2
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    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
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    • E04G15/06Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels for cavities or channels in walls of floors, e.g. for making chimneys
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Description

Die Erfindung betrifft einen wiederverwendbaren Schalungskörper zur Herstellung von Hohlkörperdecken, Hohlbalken, Balkendecken o.dergl., der zumindest zwei spiegelbildlich zueinander angeord­ nete Schalteile umfaßt, die mit einem Horizontalschenkel zumin­ dest teilweise einen oberen Boden bilden und zum unteren Boden geführte Seitenschenkel aufweisen, wobei zumindest ein die bei­ den Horizontalschenkel gegenüber dem unteren Boden abstützender Längsträger vorgesehen ist, der einen längsgeteilten Vertikalsteg aufweist, dessen oberes Stegteil eine obere Auflagerfläche für den Längsrand zumindest eines der beiden Horizontalschenkel bil­ det und mit dem unteren Stegteil beweglich verbunden ist.
Eine derartige Ausführungsform läßt sich der FR-PS 24 10 108 entnehmen. Der hier offenbarte Schalungskörper besteht aus zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten Schalteilen, die jeweils die Form eines liegenden U aufweisen und gemeinsam eine allseitig geschlossene Rinne bilden, deren oberer Rinnenboden durch die Horizontalschenkel der beiden Schalteile gebildet wird. Die Schalteile stützen sich mit einem unteren Horizontalschenkel auf dem Boden ab. Für jedes der beiden Schalteile muß ein Längsträger vorgesehen werden, der die vorstehend genannten Horizontalschen­ kel der Schalteile gegenüber dem oberen und unteren Rinnenboden abstützt. Jeder Längsträger ist mit Vertikalstützen verbunden, die jeweils aus einem oberen Stützteil und einem unteren Stütz­ teil bestehen, die alle gemeinsam an einem horizontalen Längs­ schieber scherenförmig angelenkt sind. Durch Verschiebung jedes Längsschiebers werden die Vertikalstege nach oben und unten ge­ drückt bzw. bei umgekehrter Verschieberichtung in die Mitte gezo­ gen, so daß im ersteren Falle die Horizontalschenkel der Scha­ lungskörper nach oben und unten gedrückt und im zweiten Falle aus ihrer Anlagestellung abgezogen werden.
Der vorstehend beschriebenen Ausführungsform haften im wesentli­ chen folgende Nachteile an: Jedes der beiden Schalteile weist zahlreiche Scharniere auf, die beim Einsatz der Schalung leicht verdrecken und dadurch unbrauchbar werden können. Zur Sicher­ stellung der Funktionsfähigkeit Ist daher jeweils eine aufwen­ dige Reinigung erforderlich. Die zahlreichen Gelenke machen die Schalung konstruktiv aufwendig und dementsprechend teuer. Hier­ bei ist insbesondere die große Länge derartiger Schalungen zu be­ rücksichtigen. Durch das Rütteln werden Schlämme durch die untere Trennfuge zwischen die beiden unteren Horizontalschenkel in den Innenraum der Schalung eintreten und hier Verschmutzungen insbesondere der unteren Gelenke hervorrufen. Es ist daher zu er­ warten, daß beim Entschalen die unteren Gelenke nicht mehr funk­ tionsgängig sind. Die Konstruktion verlangt auch bei kleinen Breiten immer zwei Längsträger. Dadurch ergibt sich auch bei verhältnismäßig schmalen Schalungskörpern ein hoher konstruktiver Aufwand. Insbesondere aus Gründen der vorstehend beschriebenen Verschmutzung ist keineswegs gewährleistet, daß sich beim Ent­ schalen die oberen und unteren Horizontalschenkel jewells gleichmäßig vom Baukörper lösen. Haben sich aufgrund der Verschmutzungen die unteren Gelenke festgesetzt, führt ein Lösen der Längsträger ausschließlich zum Herunterklappen der oberen Horizontalschenkel. Dadurch wird das Entschalen außerordentlich erschwert. Die Seitenschenkel der Schalteile sind jeweils zweitei­ lig ausgebildet und über ein Gelenk miteinander verbunden. Ein Lösen der Längsträger führt daher bestenfalls zu einer sehr ge­ ringen Lösungsbewegung der Seitenschenkel vom Baukörper, wobei der Gelenkbereich auch nach dem Lösen der Längsträger in seiner Anlage am Baukörper verbleibt. Auch hierdurch wird das Entscha­ len besonders erschwert. Die Anpassungs­ möglichkeit der Schalung an unterschiedliche Breiten ist sehr begrenzt, da sich die beiden Schalteile praktisch nicht teles­ kopförmig zusammenschieben lassen. Da auch der untere Boden von den beiden Schalteilen vollständig abgedeckt ist, besteht keine Möglichkeit zum Einbau von Massivstreifen und Querrippen durch eingebaute Bügel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen wiederverwend­ baren Schalungskörper der eingangs beschriebenen Art so zu ver­ bessern, daß er sich preiswert herstellen und bei hoher Funk­ tionssicherheit einfach entschalen läßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in Verbindung mit den ein­ gangs aufgeführten Merkmalen durch folgende zusätzliche Merkmale gelöst:
  • a) Jedes Schalteil ist winkelförmig ausgebildet;
  • b) die beiden Schalteile bilden gemeinsam eine nach unten offene trogförmige Rinne;
  • c) jedes der beiden Schalteile stützt sich mit seinem Seiten­ schenkel unmittelbar auf dem Boden ab;
  • d) der freie Längsrand jedes Seitenschenkels weist eine starke, nach innen gerichtete Abrundung auf, die die Auflagerfläche für das Schalteil bildet;
  • e) der Längsrand des Horizontalschenkels liegt lose auf der zugeordneten Auflagerfläche auf; und
  • f) das obere Stegteil ist lösbar mit dem unteren Stegteil verbunden.
Gegenüber dem eingangs erörterten Stand der Technik weist die er­ findungsgemäße Ausführungsform zahlreiche Vorteile auf:
Weder am Schalungskörper selbst noch am Längsträger sind irgend­ welche Scharniere oder Gelenke erforderlich. Daraus folgen ein konstruktiv einfacher und damit preiswerter Aufbau, eine zuver­ lässige Funktionsweise und einfache Reinigungsmöglichkeiten. Bei normalen Breiten der herzustellenden Hohlräume ist nur ein einzi­ ger Längsträger erforderlich. Dies führt zu einer Verbilligung und zu einer Vereinfachung der Montage sowie der Entschalung. Nach dem Lösen und Absenken des oberen Stegteils jedes Längsträgers werden die Enden der Horizontalschenkel der beiden winkelförmigen Schalteile freigegeben, die daraufhin um die freien Längsränder ihrer Seitenschenkel nach unten wegge­ schwenkt und dann in einfacher Weise ebenso wie der Längstrager mit dem oberen Stegteil in Längsrichtung aus dem Hohlraum heraus­ gezogen werden können. Dabei erleichtert die wulstförmige Abrun­ dung der freien Längsränder der genannten Seitenschenkel die ge­ nannte Verschwenkung. Außerdem verhindert die Wulstform des Schalungsfußes ein Einsinken der auf die vorbereitete Betonfläche gestellten Schalteile bei weiterer Betonbelastung der Schalung.
Ist nur ein Längsträger erforderlich, dann liegen die Längsränder beider Horizontalschenkel lose auf der zugeordneten Auflagerflä­ che auf. Dadurch lassen sich die Schalteile in einem weiten Be­ reich unterschiedlichen Breiten der herzustellenden Hohlräume in einfacher Weise anpassen. Durch den unten offenen Rinnenboden lassen sich Massivstreifen und Querrippen im offenen Bereich ein­ bauen und in einfacher Weise statisch mit dem Rippenbeton ver­ binden. Durch das Verschwenken des Schalungskörpers beim Ent­ schalen erfolgt zwangsläufig ein ganzflächiges Lösen des Scha­ lungskörpers vom Baukörper; der Schalungskörper kann dann auf seinem Längswulst wie auf einer Schiene herausgezogen werden.
Es ist grundsätzlich möglich, nur zwei der Innenkontur des her­ zustellenden Hohlraumes angepaßte Schalteile zu verwenden, deren beiden Horizontalschenkel sich gemeinsam auf der Auflagerfläche eines einzigen Längsträgers abstützen, der etwa mittig innerhalb der trogförmigen Rinne angeordnet ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn sich die beiden Längsränder der beiden Horizontalschenkel im Bereich der genannten oberen Auflagerfläche überlappen.
Zur Herstellung z.B. einer Balkendecke wird zunächst die statisch nicht wirksame, konstruktiv bewehrte Unterdecke auf glatte Rüt­ teltische oder Bahnen aufgetragen und verdichtet. Dann werden zwischen den Bewehrungskörben der Balken die erfindungsgemäßen Schalkörper eingebaut. Danach wird der Beton für die Balken und Oberdecke eingebracht, verdichtet und abgezogen. Nach dem Erhär­ ten des Betons wird jeweils das obere Stegteil jedes Längsträgers gelöst und abgesenkt. Hierdurch werden die Enden der Horizontal­ schenkel der beiden winkelförmigen Schalteile freigegeben, die daraufhin um die freien Längsränder ihrer Seitenschenkel nach unten weggeschwenkt und dann in einfacher Weise ebenso wie der Längsträger mit dem oberen Stegteil in Längsrichtung aus dem Hohlraum herausgezogen werden können. Dabei erleichtert die wulstförmige Abrundung der freien Längsränder der genannten Sei­ tenschenkel die genannte Verschwenkung; außerdem aber verhindert die Wulstform des Schalungsfußes ein Einsinken der auf die vor­ bereitete Betonfläche gestellten Schalteile bei weiterer Beton­ belastung der Schalung.
Der obere Stegteil kann mit dem unteren Stegteil über Klemm­ schrauben verbunden sein, die durch ein nach unten verlaufendes, jeweils im Endbereich des unteren Stegteils angeordnetes Lang­ loch geführt sind. Die in der Nähe der jeweiligen Austritts­ öffnung der trogförmigen Rinne angeordneten Klemmschrauben kön­ nen daher in einfacher Weise von außen gelockert und dann z.B. durch Hammerschläge in dem Langloch nach unten getrieben werden, wodurch ein Absenken des oberen Stegteiles erreicht wird. Das untere Stegteil erstreckt sich nur über eine Teilhöhe der trog­ förmigen Rinne.
Die obere Auflagerfläche des Längsträgers kann zumindest einen Klemmhaken aufweisen, der durch eine entsprechende Ausnehmung im Horizontalschenkel zumindest eines Schalteiles ragt und den Horizontalschenkel übergreift. Bei sich überlappenden Längsrän­ dern der beiden Horizontalschenkel im Bereich der Auflagerfläche wird diese Überlappung durch die Klemmhaken zusammengepreßt, die außerdem dem horizontal auf die Schalung einwirkenden Beton­ schub entgegenwirken.
In einer abgewandelten Ausführungsform kann der obere Stegteil des Längsträgers mit einer unteren Keilfläche auf der in umge­ kehrter Längsrichtung verlaufenden Keilfläche des unteren Steg­ teils längsverschieblich aufliegen. Die beiden z.B. aus Holz bestehenden Stegteile bilden also in Längsrichtung des zu er­ zeugenden Hohlraumes verlaufende, gegeneinander verschiebbare Keile, zwischen denen Führungselemente zur Sicherstellung der gegenseitigen Verschiebbarkeit vorgesehen sind.
Sollen im Querschnitt sehr breit ausgebildete Hohlräume herge­ stellt werden, ist es vorteilhaft, wenn der obere Rinnenboden zusätzlich durch ein die Längsränder der beiden Horizontalschen­ kel der Schalteile überlappendes Verbreiterungselement gebildet wird. Dieses kann ebenso wie die beiden winkelförmigen Schal­ teile aus Leichtmetall, Kunststoff oder Holz bestehen.
Bei hohen Hohlkörperelementen oder hohen Rippendecken werden vor­ zugsweise mehrere trogförmige Rinnen reiterförmig übereinander angeordnet. Dabei stützt sich dann der Rinnenboden einer oberen Rinne jeweils über zumindest einen Längsträger auf dem Rinnen­ boden der darunter liegenden Rinne ab. Außerdem ist es vorteil­ haft, wenn die Seitenschenkel einer oberen Rinne die der darun­ ter liegenden Rinne etwas überlappen und mit Verriegelungshaken Widerlager dieser unteren Seitenschenkel untergreifen. Dabei können die Verriegelungshaken durch Ausnehmungen der jeweils unteren Seitenschenkel hindurchragen und durch eine eingeschobe­ ne Stange gegen Herausziehen aus diesen Ausnehmungen gesichert sein.
Um ein Aufschwimmen des Betons im Hohlkörper beim Rütteln zu verhindern, ist es vorteilhaft, wenn sich der Längsträger der untersten Rinne auf einem flachen Schalkörper abstützt, der seitliche Verankerungen mit den freien Längsrändern der Seiten­ schenkel bzw. deren Abrundung aufweist.
In der Zeichnung sind einige als Beispiele dienende Ausführungs­ formen der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 im Ausschnitt einen Querschnitt durch eine Rippendecke, in der die wiederverwendbaren Schalungskörper zur Bildung durchgehender Hohlräume noch vorhanden sind;
Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 in Seitenansicht einen in Fig. 2 in Stirn­ ansicht gezeigten Längsträger;
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Darstellung gemäß den Fig. 1 und 2 und
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab eine Verriegelung zwischen Schalungsteilen.
Gemäß Fig. 1 besteht der für einen Hohlraum dargestellte Schalungskörper aus zwei winkelförmigen, spiegelbildlich zuein­ ander angeordneten Schalteilen 1, 2, die gemeinsam eine nach unten offene trogförmige Rinne 3 bilden, deren oberer Rinnen­ boden 3 a gemeinsam durch den Horizontalschenkel 1 a und 2 a der beiden Schalteile 1, 2 gebildet wird. Die beiden Schalteile 1, 2 stützen sich mit ihrem anderen, jeweils eine Seitenwandung der Rinne 3 bildenden Seitenschenkel 1 b, 2 b auf dem Boden 3 ab.
Etwa mittig innerhalb der trogförmigen Rinne 3 ist ein Längs­ träger 5 angeordnet, der mit einem Flansch 5 a auf dem Boden 4 aufliegt und einen längsgeteilten Vertikalsteg aufweist. Der obere Stegteil 5 b ist ein Winkelprofil und bildet eine obere Auflagerfläche 6 a für die Enden der beiden sich in diesem Be­ reich überlappenden Horizontalschenkel 1 a, 2 a. Der Längsträger 5 ist zusammen mit dem unteren Stegteil 5 b durch ein ⟂-Profil gebildet. Der obere Stegteil 6 ist mit dem unteren Stegteil 5 b über Klemmschrauben 7 verbunden, die durch ein nach unten ver­ laufendes, jeweils im Endbereich des unteren Stegteils 5 b ange­ ordnetes Langloch 8 geführt sind.
Der freie Längsrand jedes Seitenschenkels 1 b, 2 b weist eine wulstförmige Abrundung 1 c, 2 c auf.
Zur Herstellung der dargestellten Rippendecke wird zuerst eine beispielsweise 4 bis 5 cm dicke bewehrte Betonschicht 9 auf einen Stahltisch oder eine Stahlplatte aufgebracht und verdich­ tet. Gleichzeitig werden Rippenträger 10, Bewehrungskörbe o.dgl. in die Betonschicht 9 eingebaut. Zwischen die eingebauten Rip­ penträger 10 werden in einem bestimmten Raster die Schalteile 1, 2 zusammen mit ihrer Abstützung 5, 6 auf die Oberfläche der Beton­ schicht 9 (Boden 4) gestellt. Dabei verhindert die Wulstform des Schalungsfußes ein Einsinken der Schalteile 1, 2 bei weiterer Betonbelastung. Nach Einbau der Schalteile 1, 2 nebst ihrer Mit­ telabstützung können die Rippen bzw. Stege mit Beton gefüllt und der Druckbeton aufgebracht werden. Das Entschalen erfolgt nach Entfernung der Mittelabstützung wie oben beschrieben.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von jener der Fig. 1 erfindungsgemäß nur dadurch, daß der obere Rinnenboden 3 a nicht nur durch die beiden Horizontalschen­ kel 1 a, 2 a der beiden Schalteile 1, 2, sondern zusätzlich noch durch ein die Längsränder dieser beiden Horizontalschenkel über­ lappendes Verbreiterungselement 13 gebildet wird. Dadurch lassen sich auch im Querschnitt sehr breite Hohlformen herstellen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind dann unter jedem der beiden Überlappungsbereiche jeweils ein Längsträger 5 vorgesehen, der sich auf einem flachen Schalkörper 17 abstützt und dessen Auf­ bau die Fig. 3 erkennen läßt. Demnach liegt der obere Steg­ teil 6 mit einer unteren Keilfläche 6 b auf der in umgekehrter Längsrichtung verlaufenden Keilfläche 5 c des unteren Steg­ teils 5 b längsverschieblich auf. Zur Sicherstellung dieser Längs­ verschieblichkeit sind Führungen 19 vorgesehen. Die obere Auf­ lagerfläche 6 a des oberen Stegteils 6 weist mehrere Klemm­ haken 11 auf, die durch entsprechende Ausnehmungen 12 in den beiden sich in diesem Bereich überlappenden Horizontalschen­ keln 1 a, 2 a der Schalteile 1, 2 ragen und in Verriegelungsstellung diese Horizontalschenkel übergreifen.
Fig. 4 zeigt Schalungskörper zur Herstellung besonders hoher Hohlräume bzw. Rippen. Hier sind mehrere trogförmige Rinnen 3 reiterförmig übereinander angeordnet, wobei sich jeweils der Rinnenboden 3 a einer oberen Rinne 3 über einen Längsträger 5 auf dem Rinnenboden 3 a der darunter liegenden Rinne 3 abstützt. Die Seitenschenkel 1 a, 1 b einer oberen Rinne 3 überlappen etwas die Seitenschenkel der darunter liegenden Rinne 3 und ragen mit Verriegelungshaken 14 durch Ausnehmungen 15 der jeweils unteren Seitenschenkel 1 a, 1 b hindurch und sind gegen Herausziehen aus diesen Ausnehmungen 15 durch eine eingeschobene Stange 16 ge­ sichert (siehe hierzu insbesondere Fig. 5). Außerdem zeigt Fig. 4, daß sich der Längsträger 5 der jeweils untersten Rinne 3 auf einem flachen Schalkörper 17 abstützt, der seitliche Verankerungen 18 mit den Abrundungen 1 c, 2 c der Seitenschenkel 1 b, 2 b der Schalteile aufweist.

Claims (14)

1. Wiederverwendbarer Schalungskörper zur Herstellung von Hohl­ körperdecken, Hohlbalken, Balkendecken o.dergl., der zumindest zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete Schalteile (1, 2) umfaßt, die mit einem Horizontalschenkel (1 a, 2 a) zumindest teil­ weise einen oberen Boden (3 a) bilden und zum unteren Boden (4) geführte Seitenschenkel (1 b, 2 b) aufweisen, wobei zumindest ein die beiden Horizontalschenkel (1 a, 2 a) gegenüber dem unteren Boden (4) abstützender Längsträger (5) vorgesehen ist, der einen längsgeteilten Vertikalsteg (5 b, 6) aufweist, dessen oberes Stegteil (6) eine obere Auflagerfläche (6 a) für den Längsrand zumindest eines der beiden Horizontalschenkel (1 a, 2 a) bildet und mit dem unteren Stegteil (5 b) beweglich verbunden ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • a) Jedes Schalteil (1, 2) ist winkelförmig ausgebildet;
  • b) die beiden Schalteile (1, 2) bilden gemeinsam eine nach unten offene trogförmige Rinne (3);
  • c) jedes der beiden Schalteile (1, 2) stützt sich mit seinem Seitenschenkel (1 b, 2 b) unmittelbar auf dem Boden (4) ab;
  • d) der freie Längsrand jedes Seitenschenkels (1 b, 2 b) weist eine starke, nach innen gerichtete Abrundung (1 c, 2 c) auf, die die Auflagerfläche für das Schalteil (1, 2) bildet;
  • e) der Längsrand des Horizontalschenkels (1 a, 2 a) liegt lose auf der zugeordneten Auflagerfläche (6 a) auf; und
  • f) das obere Stegteil (6) ist lösbar mit dem unteren Steg­ teil (5 b) verbunden.
2. Schalungskörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch nur zwei der Innenkontur des Hohlraumes angepaßte Schalteile (1, 2), deren beiden Horizontalschenkel (1 a, 2 a) sich gemeinsam auf der Auflagerfläche (6 a) eines einzigen Längsträgers (5) abstützen, der etwa mittig innerhalb der trogförmigen Rin­ ne (3) angeordnet ist. (Fig. 1)
3. Schalungskörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die freien Längsränder der beiden Horizontalschen­ kel (1 a, 2 a) im Bereich der genannten oberen Auflagerflä­ che (6 a) überlappen.
4. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der obere Stegteil (6) mit dem un­ teren Stegteil (5 b) über Klemmschrauben (7) verbunden ist, die durch ein nach unten verlaufendes, jeweils im Endbereich des unteren Stegteils (5 b) angeordnetes Langloch (8) geführt sind. (Fig. 1)
5. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Längsträger (5) mit dem unte­ ren Stegteil (5 b) durch ein ┴-Profil gebildet ist. (Fig.1)
6. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das obere Stegteil (6) ein Winkel­ profil ist. (Fig. 1)
7. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die obere Auflagerfläche (6 a) des Längsträgers (5) zumindest einen Klemmhaken (11) aufweist, der durch eine entsprechende Ausnehmung (12) im Horizontal­ schenkel (1 a, 2 a) zumindest eines Schalteiles (1, 2) ragt und den Horizontalschenkel (1 a, 2 a) übergreift. (Fig. 3)
8. Schalungskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Stegteil (6) mit einer unteren Keilfläche (6 b) auf der in umgekehrter Längsrichtung ver­ laufenden Keilfläche (5 c) des unteren Stegteils (5 b) längs­ verschieblich aufliegt. (Fig. 3)
9. Schalungskörper nach einem der Ansprüche 1 oder 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rinnenboden (3 a) zu­ sätzlich durch ein die Längsränder der beiden Horizontal­ schenkel (1 a, 2 a) überlappendes Verbreiterungselement (13) gebildet wird. (Fig. 2)
10. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge­ kennzeichnet durch mehrere reiterförmig übereinander ange­ ordnete trogförmige Rinnen (3). (Fig. 4)
11. Schalungskörper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Rinnenboden (3 a) einer oberen Rinne (3) über zumindest einen Längsträger (5) auf dem Rinnenboden (3 a) der darunter liegenden Rinne (3) abstützt. (Fig. 4)
12. Schalungskörper nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Seitenschenkel (1 a, 1 b) einer oberen Rin­ ne (3) die der darunter liegenden Rinne (3) etwas überlap­ pen und mit Verriegelungshaken (14) Widerlager (15, 16) die­ ser unteren Seitenschenkel (1 a, 1 b) untergreifen. (Fig.4+5)
13. Schalungskörper nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshaken (14) durch Ausnehmungen (15) der jeweils unteren Seitenschenkel (1 a, 1 b) hindurchragen und durch eine Stange (16) gegen Herausziehen aus diesen Aus­ nehmungen (15) gesichert sind. (Fig. 5)
14. Schalungskörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Längsträger (5) der untersten Rinne (3) auf einem flachen Schalungskörper (17) abstützt, der seitliche Verankerungen (18) mit den freien Längsrändern der Seitenschenkel (1 b, 2 b) bzw. deren Abrun­ dung (1 c, 2 c) aufweist. (Fig. 4)
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