DE3419829C2 - - Google Patents

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    • B65D35/00Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor
    • B65D35/24Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kombinationspackung zur Herstellung einer bei Raumtemperatur härtbaren dentalen Masse auf Polysiloxanbasis mit einer vorgegebenen Viskosi­ tätsklasse. Moderne Systeme solcher Vinylsilikonpasten ver­ netzen nach dem Additionssystem und enthalten üblicher­ weise aus Organopolysiloxanen mit 2 oder mehr Vinylgruppen im Molekül bestehendes Silikonöl, Organohydrogenpolysi­ loxan als Vernetzer, einen Katalysator zur Beschleunigung der Additionsreaktion, hydrophobe Füllstoffe sowie Farbstoffe. Diese Bestandteile werden in Form einer den Katalysator, Silikonöl, Füllstoffe und gegebenenfalls Farbstoffe enthaltenden Katalysatorpaste und einer den Vernetzer, Silikonöl, Füllstoffe und gegebenenfalls Farbstoffe enthaltenden Basispaste bereitgestellt. Die beiden Pasten sind in Tuben, Kartuschen oder Spendersysteme abge­ füllt und werden als Kombinationspackung angeboten. Die Herstellung der fertigen Masse erfolgt in der Weise, daß die vernetzerhaltige Basispaste mit einer entsprechenden Menge Katalysatorpaste vermengt wird. Bei Raumtemperatur ist dann die Vernetzungsreak­ tion nach 2 bis 5 Minuten abgeschlossen.
Bei dem Silikonöl handelt es sich hierbei um ein vinyl­ endgestopptes Polydimethylsiloxan. Der Vernetzer ent­ hält die reaktiven SiH-Gruppen und der Katalysator be­ steht aus einem Platinkomplex. Die beiden Pasten sind bevorzugt so aufeinander abgestimmt, daß sie gleiche Vis­ kosität besitzen und im Mischungsverhältnis 1 : 1 verarbei­ tet werden können. Das vorab beschriebene Prinzip ist analog auf bekannte Silikonsysteme anwendbar, bei denen eine Kondensationsvernetzung stattfindet. Bei diesen Systemen sind jedoch die Mischungsverhältnisse unter­ schiedlich.
Da in der Zahnheilkunde verschiedene Methoden zur Ab­ formung von bezahnten, teilbezahnten und unbezahnten Kiefer und der Schleimhaut angewendet werden, müssen die Abformmassen in verschiedenen Viskositätsklassen angeboten werden. So werden für die Doppelabformtechnik knetbare Massen als Vorabdruckmaterial und niedrig­ viskose Massen als Korrekturmaterial benötigt, während für die Doppelmischtechnik hochviskose Massen als Löffelmaterial und mittelviskose als Spritzenmaterial erforderlich sind. Für die Einphasentechnik werden Massen benötigt, die eine mittlere bis hohe Viskosität aufweisen.
Die Katalysatorpaste und die Basispaste sind einerseits zur Unterscheidung der einzelnen Viskositätsklassen unter­ schiedlich eingefärbt. Andererseits wählt man auch für die Basispaste eine von der dazugehörenden Katalysator­ paste verschiedene Farbe, um eine visuelle Mischkon­ trolle zu ermöglichen. Die Basis- und die Katalysator­ paste müssen solange intensiv gemischt werden, bis eine homogene Mischung mit einem einheitlichen Farbton vor­ liegt.
Während die knetbaren Massen im allgemeinen in Plastik­ dosen abgepackt werden, füllt man die niedrig-, mittel- und hochviskosen Massen in Tuben oder Kartuschen ab. Im Hinblick auf die verschiedenen Abformmethoden werden in der Zahnarztpraxis Abformmassen der entsprechenden Viskositätsklassen vorrätig gehalten.
Obwohl die zusammengehörigen Tuben einer Viskositäts­ klasse farblich in der Weise gekennzeichnet sein sollten, daß man die zu der jeweiligen Basispaste gehörende Katalysatorpaste sofort erkennt, kann eine Verwechslung der Tuben und somit ein Vermischen von Basis- und Katalysatorpaste verschiedener Viskositäts­ klassen nicht völlig ausgeschlossen werden. Eine solche Verwechslung hat eine Veränderung der physi­ kalischen Eigenschaften und damit eine Verschlechterung des Abformergebnisses zur Folge. Hier setzt die Er­ findung an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine geeignete Farbkodierung der beiden Pasten eine Ver­ wechslung von Pasten verschiedener Viskositätsklassen auszuschließen.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß eine der beiden Pasten in einem der jeweiligen Viskositätsklasse zuge­ ordneten Farbton eingefärbt ist und daß ein kleiner Teil des Füllvolumens der anderen Paste mit einer pastösen Inertsubstanz oder der anderen Paste gefüllt und in demselben Farbton eingefärbt ist, während die im verbleibenden Teil des Füllvolumens befindliche Paste nicht oder weiß oder mit einer kontrastierenden Farbe eingefärbt ist.
Vorzugsweise ist die Basispaste mit einem der jeweiligen Viskositätsklasse zugeordneten Farbton eingefärbt und ein kleiner Teil des Füllvolumens der Katalysatorpaste mit der pastösen, entsprechend eingefärbten Inertsubstanz oder entsprechend eingefärbten Katalysatorpaste gefüllt, während die restliche Katalysatorpaste nicht oder weiß oder mit der Kontrastfarbe eingefärbt ist. Besonders be­ währt hat sich dafür eine Ausführungsform der Kombi­ nationspackung, bei der die Katalysatorpaste in eine Tube oder Kartusche abgefüllt ist, die im Inneren in Verlängerung der Austrittsöffnung ein im Ver­ hältnis zur Tubenlänge kurzes Rohrstück mit schlitz­ förmigen Öffnungen in der Mantelfläche aufweist und der eingefärbte Teil der Katalysatorpaste oder die pastöse eingefärbte Inertsubstanz rund um das Rohrstück geschichtet ist, während der verbleibende rohrfreie Teil der Tube mit der weißen oder ungefärbten Katalysatorpaste gefüllt ist. Gefüllt werden diese Tuben oder Kartuschen in der Art, daß die im Farbton der Basispaste eingefärbte Katalysator­ paste bzw. die entsprechend eingefärbte Inertsubstanz bis in die Höhe des Rohrendes eindosiert wird und darauf die nicht eingefärbte Katalysatorpaste über­ schichtet wird. Anschließend wird das Tubenende in üblicher Weise verschlossen. Drückt man nun auf die Tube bei geöffnetem Schraubverschluß, so erhält man einen Pastenstrang, der überwiegend aus weißer Paste besteht, die durch das Rohrstück und die Austritts­ öffnung fließt. Gleichzeitig tritt bei diesem Vorgang eine geringe Menge der eingefärbten Paste durch die Schlitze in das Rohrstück ein, so daß auf der Ober­ fläche des weißen Pastenstranges mehrere Farbstreifen erzeugt werden. Wird nun ein solcher Katalysatorpasten­ strang mit einem gleichlangen Strang der entsprechend eingefärbten Basispaste aus einer normalen Tube oder Kartusche gemischt, so besteht zunächst noch ein großer Farbkontrast zwischen den beiden Pasten, der dann bei fortschreitender Mischung allmählich ver­ schwindet. Anhand der Einheitlichkeit des Farbtones kann man sich also vergewissern, daß eine homogene fertige Mischung vorliegt.
Ausgangsstoffe für die Vinylsilikonmassen sind Silikon­ öl, Füllstoffe, Vernetzer, Katalysator und Farbpigmente. Bei dem Silikonöl handelt es sich vorzugsweise um ein trimethylsilylendgestopptes oder ein vinylendgestopptes Polydimethylsiloxan, dessen Viskosität im Bereich von 200 bis 100 000 mPa·s liegen kann, je nachdem welche Viskositätsklasse gefordert ist. Als Füllstoffe ver­ wendet man Quarz- und Cristobalitmehle, Calciumsulfat, Diatomeenerde sowie gefälltes und pyrogen hergestelltes Siliciumdioxid.
Der Vernetzer ist ein Polydimethylsiloxan, welches in seinem Molekül Wasserstoffatome an mindestens zwei Siliciumatomen aufweist. Die Siloxan-Copolymere mit unterschiedlichem Polymerisationsgrad, die durch Tri­ alkylsilyl- oder Dialkylhydrogensilylsubstanzgruppen endgestoppt sind, sind bekannt.
Bei dem Katalysator handelt es sich um einen Platin­ komplex, der aus Hexachloroplatin-(IV)-säure herge­ stellt wurde. Auch diese Verbindungen sind als solche bekannt.
Die oben erwähnte, zur Erzeugung eines Farbstreifens dienende Inertsubstanz, die sich in dem Teilvolumen der Tube mit der Katalysatorpaste (vorzugsweise) be­ findet, setzt sich aus dem oben angegebenen Silikonöl und Füllstoffen zusammen. Als Farbstoffe werden an­ organische oder organische Farbpigmente bevorzugt.
Durch die erfindungsgemäße Farbkodierung erreicht man, daß die für die verschiedenen Abformmethoden in der Zahnarztpraxis gebräuchlichen unterschiedlich vis­ kosen Abformmassen farblich gekennzeichnet sind, wobei durch Übereinstimmung des Farbtones des massiv einge­ färbten Stranges der Basispaste mit dem Ton des Farb­ streifens am Strang der Katalysatorpaste in der gleichen Viskositätsklasse ein Verwechseln der Tuben oder Kar­ tuschen und somit ein Vermischen von Basis- und Kataly­ satorpaste verschiedener Viskositätsklassen nahezu aus­ geschlossen ist. Es wird also verhindert, daß z. B. die blau eingefärbte Basispaste und die weißblau­ streifige Katalysatorpaste der Klasse "hochviskos" mit der grün eingefärbten Basispaste und weißgrünstreifigen Katalysatorpaste der Klasse "mittelviskos" über Kreuz verwechselt werden.
Darüber hinaus ergibt sich die Möglichkeit der Misch­ kontrolle, da beim Vermischen von Basis- und Kataly­ satorpaste erst dann eine homogene Mischung vorliegt, wenn die Masse eine einheitliche Färbung ohne Streifen oder Schlieren zeigt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Die Zeichnung zeigt die (vorzugsweise) für die Katalysatorpaste verwendete Tube.
Am oberen Ende der Tube 1 befindet sich der Schraub­ verschluß 2 mit der Austrittsöffnung 3. In Verlänge­ rung des Schraubverschlusses 2 ist im Inneren der Tube 1 zentral ein kurzes Rohrstück 4 angesetzt, das unten offen ist und über die Mantelfläche ver­ teilt schlitzförmige Öffnungen 5 aufweist. Die Länge des Rohrstückes 4 beträgt etwa 1/15 bis 1/20 der Ge­ samtlänge der Tube 1. Das unterhalb des Rohrstückes 4 befindliche große Volumen ist mit der farblosen oder weiß eingefärbten Katalysatorpaste K gefüllt. Der verbleibende Teilraum rund um das Rohr 4 herum ent­ hält eine im Farbton der Basispaste eingefärbte Kata­ lysatorpaste J oder eine entsprechend eingefärbte pastöse Inertsubstanz. Die in dem kleinen Teilraum befindliche gefärbte Masse ist also auf die im großen Teilraum befindliche ungefärbte oder weiße Masse K aufgeschichtet. Selbstverständlich kann die im großen Teilraum befindliche Katalysatorpaste K auch mit einer ganz anderen, d. h. mit einer von der Farbe der Basis­ paste abweichenden (kontrastierenden) Farbe gefärbt sein.
Drückt man nun auf die Tube, so erhält man einen weißen bzw. farblosen Strang, der oberflächlich farbige Streifen zeigt. Diese Streifen kommen dadurch zustande, daß kleine Mengen der rund um das Rohr 4 herum befindlichen Paste in die schlitzförmigen Öffnungen 5 eindringen und in die durch das Rohr 4 fließende weiße Paste aufgetragen werden. Auf diese Weise wird durch die Streifen eine eindeutige Zuordnung der Katalysatorpaste zur gleichfarbigen Basis­ paste erzielt. Beim Vermischen der beiden Pasten ergibt sich zunächst ein starker Farbkontrast, der dann mit fortschreitender Mischung verschwindet, so daß man visuell leicht beurteilen kann, ob eine homogene Mischung vorliegt.
Bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die angegebenen Teile definitionsgemäß als Gewichts­ anteile zu verstehen.
Beispiel 1
Die Basispaste wurde hergestellt durch Vermischen in einem Kneter von 330 Teilen vinylendgestopptem Poly­ dimethylsiloxan mit einer Viskosität von 10 000 mPa·s bei 25°C, 80 Teilen dimethylhydrogensilylendgestopptem Polydimethylsiloxan mit einer Viskosität von 50 mPa·s bei 25°C, 545 Teilen Quarz-Feinstmehl, 40 Teilen pyrogen hergestellter Kieselsäure mit einer spezifischen Ober­ fläche von 50 m2/g nach BET und 5 Teilen anorganischem grünen Farbpigment.
Die Herstellung der Katalysatorpaste erfolgte durch Vermischen in einem Kneter von 400 Teilen vinylend­ gestopptem Polydimethylsiloxan mit einer Viskosität von 10 000 mPa·s bei 25°C, 558 Teilen Quarz-Feinst­ mehl, 125 Teilen Calciumsulfat, 40 Teilen pyrogen hergestellter Kieselsäure mit einer spezifischen Ober­ fläche von 50 m2/g nach BET, 0,2 Teilen Platin-Si­ loxan-Komplex und 1,8 Teilen Titandioxid. Von den 1000 Teilen Katalysatorpaste werden 100 Teile abge­ nommen und mit 0,5 Teilen anorganischem grünem Farb­ pigment vermischt.
Während die grüne Basispaste der Viskositätsklasse "mittelviskos" in eine normale Tube gefüllt wird, wird die Katalysatorpaste der Viskositätsklasse "mittelviskos" in die oben beschriebene Spezial­ tube eingefüllt. Die Abfüllung geht in der Weise vor sich, daß man zuerst den grünen Teil der Kataly­ satorpaste rund um das mit Schlitzen 5 versehene Rohrstück 4 schichtet und dann in den ver­ bleibenden Teil der Tube die weiße Paste eindosiert.
Drückt man nun aus den beiden Tuben zwei gleichlange Pastenstränge auf einen Anmischblock, so erhält man einen grünen Basispastenstrang und einen weißen Kataly­ satorpastenstrang mit grünen Streifen. Beim Vermischen hat man anfangs eine grünweißstreifige Masse, die beim weiteren Mischen eine homogene hellgrüne Farbe zeigt, welche nach 3 Minuten (gerechnet vom Mischbeginn) zu einem Gummi zu vernetzen beginnt, der nach weiteren 7 Minuten eine Härte von 52° Shore A aufweist.
Beispiel 2
In einem Kneter wurde die Basispaste hergestellt durch Vermischen von 495 Teilen vinylendgestopptem Polydi­ methylsiloxan mit einer Viskosität von 10 000 mPa·s bei 25°C, 300 Teilen dimethylhydrogensilylendge­ stopptem Polydimethylsiloxan mit einer Viskosität von 50 mPa·s bei 25°C, 200 Teilen pyrogen herge­ stellter und teilweise oberflächlich nachbehandelter Kieselsäure mit einer spezifischen Oberfläche von 50 m2/g nach BET und 5 Teilen anorganischem blauen Farbpigment.
Die Katalysatorpaste wurde in einem Kneter hergestellt durch Vermischen von 799 Teilen vinylendgestopptem Poly­ dimethylsiloxan mit einer Viskosität von 10 000 mPa·s bei 25°C, 200 Teilen pyrogen hergestellter und teil­ weise oberflächlich nachbehandelter Kieselsäure mit einer spezifischen Oberfläche von 50 m2/g nach BET, 0,3 Teilen Platin-Siloxan-Komplex und 0,7 Teilen Titan­ dioxid.
Von den 1000 Teilen Katalysatorpaste wurden 100 Teile abgenommen und mit 0,5 Teilen anorganischem blauen Farbpigment vermischt.
Während die blaue Basispaste der Viskositätsklasse "niedrigviskos" in normale Tuben gefüllt wird, wird die Katalysatorpaste, wie oben beschrieben, in die Spezialtube eingefüllt. Drückt man nun aus den beiden Tuben zwei gleichlange Pastenstränge auf einen Anmisch­ block, so erhält man einen blauen Basispastenstrang und einen weißen Katalysatorpastenstrang mit blauen Streifen. Beim Vermischen hat man anfangs eine blau­ weißstreifige Masse, die beim weiteren Mischen zu einer homogen blauen Masse wird, welche nach 3 Minuten 30 Sekunden (nach Mischbeginn) zu einem Gummi zu ver­ netzen beginnt, der nach weiteren 6 Minuten 30 Sekunden eine Härte von 40° Shore A aufweist.
Beispiel 3
Man legt auf einen Anmischblock einen grünen Basis­ pastenstrang der Viskositätsklasse "mittelviskos" (gemäß Beispiel 1) und einen gleichlangen weißen Katalysator-Pastenstrang mit blauen Streifen der Vis­ kositätsklasse "niedrigviskos". Beim Vermischen hat man anfangs eine grün-weiß-blaustreifige Masse, die nach weiterem Mischen zu einer homogenen grünen Masse wird, welche nach 2 Minuten 30 Sekunden nach Misch­ beginn zu einem Gummi zu vernetzen beginnt und nach weiteren 7 Minuten 30 Sekunden eine Härte von 35° Shore A aufweist. Im Gegensatz zu den Gummis gemäß Beispiel 1 und 2 erfüllt dieser Gummi nicht die Spezifikationen für Silikonabformmassen, wie sie z. B. durch die ADA-Spezifikation Nr. 19 vorgeschrieben wird.
Beispiel 4
Man legt auf einen Anmischblock einen blauen Basis­ pastenstrang der Viskositätsklasse "niedrigviskos" (gemäß Beispiel 2) und einen gleichlangen weißen Katalysator-Pastenstrang mit grünen streifen der Viskositätsklasse "mittelviskos". Beim Vermischen hat man anfangs eine blau-weiß-grünstreifige Masse, die beim weiteren Mischen zu einer homogenen blauen Masse wird, welche nach 4 Minuten zu einem Gummi zu vernetzen beginnt und nach weiteren 6 Minuten eine Härte von 38° Shore A aufweist. Im Gegensatz zu den Gummis aus Beispiel 1 und 2 erfüllt dieser Gummi nicht die Spezifikationen für Silikonabformmassen, wie sie z. B. in der ADA-Spezifikation Nr. 19 nieder­ gelegt sind.

Claims (5)

1. Kombinationspackung zur Herstellung einer bei Raumtemperatur hartbaren dentalen Abformmasse mit einer vorgegebenen Viskositätsklasse auf Poly­ siloxanbasis, die nach dem Additionssystem vernetzt und folgende Kompo­ nenten enthält:
  • a) aus Organopolysiloxanen mit zwei oder mehr Vinylgruppen im Molekül bestehendes Silikonöl,
  • b) Organohydrogenpolysiloxan als Vernetzer,
  • c) einen Katalysator zur Beschleunigung der Additionsreaktion,
  • d) hydrophobe Füllstoffe,
  • e) Farbstoffe,
wobei diese Komponenten in Form einer den Katalysator, Silikonöl, Füllstoffe und gegebenenfalls Farbstoffe enthaltenden Katalysatorpaste und einer den Vernetzer, Silikonöl, Füllstoffe und gegebenenfalls Farbstoffe enthaltenden Basispaste vorliegen und die beiden Pasten in Tuben, Kartuschen oder Spendersysteme abgefüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Pasten in einem der jeweiligen Viskositätsklasse zugeordneten Farbton eingefärbt ist und daß ein kleiner Teil (J) des Füllvolumens der anderen Paste mit einer in demselben Farbton eingefärbten pastösen Inertsubstanz oder mit einem in demselben Farbton eingefärbten Teil der anderen Paste gefüllt ist, während die im verbleibenden Teil (K) des Füllvolumens befindliche Paste entweder nicht oder weiß oder mit einer Kontrastfarbe eingefärbt ist.
2. Kombinationspackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basispaste in einem der jeweiligen Viskositätsklasse zugeordneten Farbton eingefärbt ist und daß ein kleiner Teil (J) des Füllvolumens der Katalysatorpaste mit der pastösen, entsprechend eingefärbten Inertsubstanz oder entsprechend eingefärbten Katalysatorpaste gefüllt ist, während die im verbleibenden Teil des Füllvolumens befindliche Katalysatorpaste entweder nicht, oder weiß oder mit einer Kontrastfarbe eingefärbt ist.
3. Kombinationspackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Katalysatorpaste in eine Tube (1) oder Kartusche abgefüllt ist, die im Inneren in Verlängerung der Austrittsöffnung (3) ein im Verhältnis zur Tubenlänge kurzes Rohrstück (4) mit schlitzförmigen Öffnungen (5) in der Mantelfläche aufweist und der eingefärbte Teil (J) der Katalysatorpaste oder die pastöse eingefärbte Inertsubstanz rund um das Rohrstück (4) geschichtet ist, während der verbleibende rohrfreie Teil der Tube (1) mit der weißen oder ungefärbten oder mit einer Kontrastfarbe eingefärbten Katalysatorpaste gefüllt ist.
4. Kombinationspackung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gefärbte Inertpaste aus trimethylsilylendgestopptem Polydimethylsiloxan mit Farbpigmenten und Füllstoffen besteht.
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