DE3433196C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen PTC-Widerstand, d. h. einen
Thermistorwiderstand oder Widerstand mit positivem
Temperaturkoeffizienten gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1.
Ein PTC-Widerstand kann als Stromsteuervorrichtung
beispielsweise in einem Motoranlasser, einer Ölverdamp
fungsvorrichtung in einem Ölofen, einer Thermosflasche
und/oder einem Heizgerät für einen Mückenstab verwendet
werden. Ein PTC-Widerstand weist das Merkmal auf, daß
sein Widerstand bei hoher Temperatur hoch ist und daß
deshalb keine Gefahr für das Überhitzen oder Überwärmen
z. B. eines Heizgeräts besteht, da der Leistungsver
brauch bei hoher Temperatur automatisch vermindert
wird. Ein PTC-Widerstand besteht z. B. im wesentlichen aus
Bariumtitanat.
Es ist bereits ein PTC-Widerstand bekannt, etwa aus der
US-PS 42 32 214.
Ein gattungsgemäßer PTC-Widerstand ist aus DE-OS 32 13 558
bekannt. Er besteht aus einer flachen Halbleiter-PTC-Ke
ramikplatte, deren Widerstand einen positiven Tempera
turkoeffizienten aufweist und bei der auf zwei von
einander abgewandten Außenflächen Elektroden aus Metall
aufgebracht sind. Der PTC-Widerstand ist in einem Gehäu
se aus Isoliermaterial untergebracht, in dem die Kera
mikplatte von einem Paar Anschlußklemmen aus ela
stischem, leitfähigen Material mittels Federwirkung
gehalten wird, die je einen auf die Elektroden drücken
den konvexen Abschnitt zur Kontaktierung der Elektroden
aufweisen.
Ein aus DE-PS 14 90 713 bekannter PTC-Widerstand weist
eine kreisförmige Halbleiter-PTC-Keramikplatte, je ein
Paar an voneinander abgewandten Oberflächen der Platte
angebrachten ersten und zweiten leitenden Schichten aus
unedlem Metall, z. B. Indium bzw. aus im wesentlichen
Silber und ein Paar mit der zweiten leitenden Schicht
in Kontakt stehenden Anschlüssen auf.
Aus DE-GM 75 28 422 ist ein PTC-Widerstand mit einer
PTC-Keramikplatte bekannt, der in einem Gehäuse angeord
net und durch mehrere der Kontaktierung dienende kon
vexe Federarme gehalten wird.
In DE-GM 77 24 604 wird ein PTC-Widerstand mit einer
PTC-Keramikplatte beschrieben, der innerhalb eines
Gehäuses von als Anschlußkontakte dienenden Federn mit
konvexen Abschnitten mittels Federkraft gehalten wird,
wobei innen im Gehäuse Vorsprünge eine Verschiebung des
PTC-Widerstands verhindern.
Aus der Firmendruckschrift "Kaltleiter/Ausgabe
1980/81" der Firma Siemens sind rechteckige Platten aus
PTC-Material bekannt.
Ein üblicher PTC-Widerstand weist demnach eine Halblei
ter-PTC-Keramikplatte, auf beiden Oberflächen der PTC-
Platte aufgebrachte Metallelektrodenschichten und ein
Paar von federnd ausgebildeten oder angelöteten
Elektroden auf, die elektrisch mit den Elektrodenschich
ten verbunden sind. Die herkömmliche Struktur hat
jedoch den Nachteil, daß ein Silberwanderungsef
fekt auftritt, bei dem Silbermoleküle der Silber
schicht von der Silberschicht zur PTC-Platte entlang
der Außenoberfläche der Platte wandern, wenn an die
Elektroden des PTC-Widerstands eine Spannung angelegt
wird. Dies führt dazu, daß die Elektroden schließlich
kurzgeschlossen werden. Dieser Silberwanderungseffekt
ist bei hohen Temperaturen beträchtlich. Der Silber
wanderungseffekt könnte dann überwunden werden, wenn
die Elektrodenschichten durch eine Goldschicht, eine
Platinschicht oder eine Palladiumschicht ersetzt wer
den würden. Der Ersatz dieser Werkstoffe würde jedoch
eine Zunahme der Herstellungskosten eines PTC-Wider
stands zur Folge haben, so daß dieser Werkstoffaus
tausch wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.
Bei einem anderen bekannten System zur Beseitigung
des Silberwanderungseffektes ist eine Barriere mit
einem weiteren Metall auf der Silberschicht gegen die
Silberwanderung vorgesehen. Diese Technik hat jedoch
den Nachteil, daß die Herstellungskosten eines PTC-
Widerstands ansteigen und/oder die Trennschicht bzw.
Barriere bei hohen Temperaturen nicht stabil ist.
Demgegenüber hat die Erfindung die Aufgabe, die Nach
teile und Grenzen des bekannten PTC-Widerstands zu
vermeiden und einen PTC-Widerstand zu schaffen, bei
dem der Silberwanderungseffekt nicht auftritt.
Diese Aufgabe wird bei einem PTC-Widerstand der eingangs genannten
Art mit Hilfe der in Anspruch 1 gekennzeichneten
Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Ansprüchen 2 bis 9 beschrieben.
Bei dem erfindungsgemäßen PTC-Widerstand
tritt der Sil
berwanderungseffekt nicht auf, wobei gleichzeitig eine par
tielle Übererwärmung im Übergangs
abschnitt zwischen der ersten und der zweiten
leitenden Schicht vermieden wird.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der
Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein PTC-Widerstandselement ohne Gehäuse;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht des PTC-Widerstandselements nach
Fig. 1;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines erfindungsgemä
ßen PTC-Widerstands;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Elektro
de 41 (51) nach Fig. 3;
Fig. 5 eine veränderte Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen PTC-Widerstands; und
Fig. 6 eine Querschnittsansicht einer weiteren Aus
führungsform des erfindungsgemäßen PTC-Wider
stands.
In den Fig. 1 und 2 ist ein PTC-Widerstandselement
dargestellt,
bei dem keine Silberwanderung
auftritt.
Das PTC-Widerstandselement weist auf eine PTC-Plat
te 1, ein Paar von ersten leitenden Schichten 2, die
aus einem Metall (ausgenommen Silber) bestehen und
mit der PTC-Platte im ohmschen Kontakt stehen, und
ein zweites Paar von leitenden Schichten 3, die im
wesentlichen aus Silber bestehen und auf den ersten
Schichten 2 so angebracht sind, daß eine Fläche
G am Rand bzw. Außenumfang der ersten Schichten 2 frei
gelassen wird. Bei dieser Struktur tritt kein Silber
wanderungseffekt auf, da die ersten Schichten, die
mit der PTC-Platte in direktem Kontakt stehen, aus
einem anderen Metall bestehen als Silber. Außerdem
hat die PTC-Platte die Eigenschaften eines positiven
Temperaturkoeffizienten, da die ersten Schichten den
ohmschen Kontakt mit der PTC-Platte liefern. Da die
ersten Schichten 2 auf nahezu der gesamten Oberfläche der
PTC-Platte vorgesehen sind, ist die Stromdichte in
der PTC-Platte gleichmäßig, so daß damit auch die Wär
meerzeugung in der PTC-Platte gleichmäßig ist. Diese
ersten Schichten 2 werden durch stromlose Galvanisie
rung, Ionenplattierung oder -galvanisierung, Katho
denzerstäubungsverfahren oder Sputtern oder Siebdruck
verfahren aufgebracht.
Da die zweiten Schichten 3 auf den ersten Schichten 2
vorgesehen sind, ist die Leitfähigkeit der gesamten
Elektroden nicht hoch, und zwar trotz der hohen Leit
fähigkeit der ersten Schichten, die kein Silber auf
weisen. Es ist hier anzumerken, daß die zweiten Schich
ten, die aus Silber sind, nicht direkt mit der PTC-
Platte in Kontakt kommen, da am Rand der ersten Schich
ten 2 die Fläche G vorgesehen ist,
wodurch die Silberwanderung durch die zweiten Schich
ten 3 vermieden wird. Vorzugsweise beträgt die Breite
der Fläche G etwa 0,1 bis 4 mm.
Es wurde nun herausgefunden, daß die Struktur des in
den Fig. 1 und 2 dargestellten PTC-Widerstandselement
folgenden Nachteil hat:
Stehen Anschlußelektroden zum Verbinden des PTC-Wider stands mit einer Außenschaltung mit den zweiten Schichten 3 praktisch über deren gesamte Fläche in Kontakt, so können aufgrund der Erwärmung des PTC- Widerstands infolge der hohen Temperatur die Elektroden gekrümmt oder verformt werden und im Bereich der Fläche G auch mit den ersten Schichten 2 in Berüh rung kommen. Dabei ist jedoch anzumerken, daß die Leitfähigkeit der ersten Schichten 2 nicht so hoch ist, da sie aus einem anderen Metall als Silber, beispielsweise aus Nickel, Messing oder Aluminium, bestehen, und daß damit der Kontaktwiderstand im Bereich der Fläche G zwischen den Elektroden und den ersten Schichten 2 re lativ hoch ist, so daß die Fläche G partiell übererwärmt wird. Damit kann jedoch der PTC- Widerstand aufgrund der partiellen Wärmeverluste bre chen. Dieser Nachteil rührt vom partiellen Kontakt der Elektroden mit den ersten Schichten 2 im Bereich der Fläche G her.
Stehen Anschlußelektroden zum Verbinden des PTC-Wider stands mit einer Außenschaltung mit den zweiten Schichten 3 praktisch über deren gesamte Fläche in Kontakt, so können aufgrund der Erwärmung des PTC- Widerstands infolge der hohen Temperatur die Elektroden gekrümmt oder verformt werden und im Bereich der Fläche G auch mit den ersten Schichten 2 in Berüh rung kommen. Dabei ist jedoch anzumerken, daß die Leitfähigkeit der ersten Schichten 2 nicht so hoch ist, da sie aus einem anderen Metall als Silber, beispielsweise aus Nickel, Messing oder Aluminium, bestehen, und daß damit der Kontaktwiderstand im Bereich der Fläche G zwischen den Elektroden und den ersten Schichten 2 re lativ hoch ist, so daß die Fläche G partiell übererwärmt wird. Damit kann jedoch der PTC- Widerstand aufgrund der partiellen Wärmeverluste bre chen. Dieser Nachteil rührt vom partiellen Kontakt der Elektroden mit den ersten Schichten 2 im Bereich der Fläche G her.
Fig. 3 zeigt die Querschnittsansicht des erfindungs
gemäßen PTC-Widerstands, bei dem die gleichen Bezugs
zeichen wie in den Fig. 1 und 2 verwendet werden.
Mit dem Bezugszeichen 6 ist ein geschlossenes Isolier
gehäuse gekennzeichnet, das beispielsweise aus Kunst
stoffpreßharz besteht und ein Paar von Vorsprüngen 61 auf
weist, die ins Innere des Gehäuses 6 vorspringen. Ein
Paar von Anschlußklemmen 4 und 5 sind am Gehäuse 6
so befestigt, daß sich das eine Ende von jeder Klemme
4 und 5 außerhalb des Gehäuses 6 erstreckt und das
andere Ende gekrümmt oder konvex ausgebildet ist. Diese
Klemmen 4 und 5 sind aus elastischem Material, so daß
eine Federwirkung durch die Klemmen ausgeübt wird.
Die gekrümmten Enden dieser Klemmen liegen einander
so gegenüber, daß die konvexen Oberflächen einander
gegenüberliegen.
Der PTC-Widerstand 7 wird zwischen den konvexen
Abschnitten 41 und 51 der Klemmen 4 und 5 aufgrund deren
Federwirkung gehalten. Der PTC-Widerstand 7 weist eine
flache PTC-Platte 1, ein Paar von ersten leitenden
Schichten 2 aus einem auf beiden Oberflächen der PTC-
Platte 1 aufgebrachten Metall (ausgenommen Silber),
so daß die Schichten 2 einen ohmschen Kontakt mit der
PTC-Platte 1 liefern, sowie ein Paar von zwei Schich
ten 3 auf, die im wesentlichen aus Silber bestehen
und auf den ersten Schichten 2 aufgebracht sind. Die
zweite Schicht 3 aus Silber ist so vorgesehen, daß
der Gesamtwiderstand der Schichten 2 und 3 niedrig
genug ist, um eine gleichmäßige Stromdichte im PTC-
Widerstand zu liefern. Der Kontaktwiderstand der
Schichten mit der Feder ist gering. Wie aus Fig. 4
zu ersehen ist, ist die Fläche der zweiten Schichten
3 kleiner als die der ersten Schichten 2, so daß am
Rand der ersten Schichten 2 eine ringför
mige freie Fläche G gebildet wird. Auf dieser Fläche
G ist keine zweite Schicht 3 vorhanden.
Vorzugsweise beträgt die Breite der freien Fläche G
etwa 0,1 bis 4 mm.
Der PTC-Widerstand 7 ist zwischen den Vorsprüngen 61
angeordnet, die die seitliche Bewegung des PTC-Wider
stands 7 verhindern. Vorzugsweise ist zwischen dem
Ende des PTC-Widerstands 7 und jedem Vorsprung 61 ein
kleiner Zwischenraum freigelassen, so daß der Wider
stand 7 bei seiner thermischen Expansion nicht direkt
die Vorsprünge 61 berührt.
Wenn der PTC-Widerstand 7 das Gehäuse berührt, so wer
den die Kenndaten des PTC-Widerstands aufgrund der
Wärmeableitung an das Gehäuse verschlechtert.
Die Fläche G hat die Form eines O-Rings, wenn
der PTC-Widerstand kreisförmig ist. Alternativ dazu
ist die Fläche G rechteckig, wenn der PTC-Wider
stand rechteckig ist.
Fig. 4 zeigt den genauen Aufbau der Anschlußklemmen
4 und 5, die eine äußere Zunge oder ein Verbindungs
chip bzw. ein Verbindungsplättchen A zum Verbinden
mit einer äußeren Schaltung, einen konvexen Abschnitt B sowie
einen Mittelabschnitt C zwischen der Zunge A und dem
konvexen Abschnitt B aufweisen. Vorzugsweise weist der kon
vexe Abschnitt B eine Vielzahl von parallelen konvexen Ar
men b 1, b 2 und b 3 auf, wobei Schlitze zwischen
den Armen ausgebildet sind. Der Mittelabschnitt C kann
einen Vorsprung D (in Fig. 3 mit E bezeichnet) aufweisen, der mit dem Gehäuse 6
in Eingriff kommt, um die Klemmen 4 und 5 gegenüber
dem Gehäuse 6 zu positionieren.
Die konvexen Enden 41 bzw. 51 halten den PTC-Wider
stand 7 etwa in dessen Mittelabschnitt sandwichartig,
wie aus Fig. 4 zu ersehen ist. Daraus ist ersichtlich,
daß selbst dann, wenn die Klemmen 4 und 5 und/oder
der PTC-Widerstand 7 infolge hoher Temperatur verformt
werden, die Klemmen 4 und 5 die ersten Schichten 2
im Bereich der Fläche G nicht berühren. Damit tritt weder eine
partielle hohe Stromdichte noch eine partielle Über
erwärmung auf, die durch den direkten Kontakt zwischen
den ersten Schichten 2 und den Klemmen 4 und 5 verur
sacht werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Klemmen
4 und 5, die eine Vielzahl von konvexen Vorsprüngen
41 und 51 aufweisen, während die Ausführungsform nach
Fig. 4 und 5 lediglich einen einzigen konvexen Vor
sprung aufweist. Der PTC-Widerstand 7 wird zwischen
den konvexen Vorsprüngen eines Klemmenpaares 4 und
5 aufgrund der Federwirkung der Klemmen gehalten. Durch
die Vielzahl von Vorsprüngen auf den Klemmen wird die
stabile Positionierung des PTC-Widerstands 7 verbessert.
Fig. 6 zeigt eine Querschnittsansicht einer veränder
ten Ausführungsform des erfindungsgemäßen PTC-Wider
stands. Dabei ist mit dem Bezugszeichen
6 a ein Gehäuse aus Isoliermaterial gekennzeichnet,
das ein Paar von Vorsprüngen 61 sowie ein Paar von
Vorsprüngen 71 aufweist, die jeweils die Bewegung des
PTC-Elements 7 verhindern. Das PTC-Element 7 wird in
dem durch die Vorsprünge 61 und 71 definierten Raum
durch die Federkraft von elastischen Klemmen 4 a und
5 a gehalten. Jede dieser Klemmen 4 a und 5 a weist ei
nen im wesentlichen U-förmigen Abschnitt mit einem
Paar von konvexen Enden bzw. Abschnitten 4 a-2 bzw. 5 a-2, ein Verbin
dungschip bzw. -plättchen bzw. eine Zunge 4 a-1 bzw. 5 a-1 und einen
Mittelabschnitt 4 a-3 bzw. 5 a-3 zum Verbinden des Ver
bindungschips mit den konvexen Abschnitten 4 a-2, 5 a-2 des U-förmigen
Abschnitts auf. Die Zunge 4 a-1 bzw. 5 a-1 ist
in einem Raum befestigt, der durch den Vorsprung 81
definiert wird, und dient zur Verbindung der PTC-Vor
richtung mit einer Außenschaltung, indem ein Außen
stift in die Zunge aufgenommen wird.
In Abwandlung zur oben beschriebenen Ausführungsform,
bei der der PTC-Widerstand eine flache Platte ist,
kann dieser auch die Form eines Hohlzylinders anneh
men. Im Falle einer zylindrischen Form sind die Elek
trodenschichten an der Außenfläche und der Innenflä
che des Zylinderkörpers angebracht. Entsprechend sind
ein Paar von ringförmigen freien Flächen an beiden
Enden des Zylinderkörpers vorgesehen, in denen keine
Silberschicht vorhanden ist.
Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß mit
der Erfindung der Silberwanderungseffekt, der bei Ver
wendung einer Silberelektrode auftritt, vollständig
vermieden und daß gleichzeitig die durch den di
rekten Kontakt zwischen einer Außenklemme und der er
sten Schichten bewirkte partielle Übererwärmung ver
hindert wird. Damit wird ein PTC-Widerstand mit hoher
Betriebszuverlässigkeit, ohne Silberwanderung und ohne
Übererwärmung erhalten.
Claims (10)
1. PTC-Widerstand mit
- - einem PTC-Widerstandselement (7), das eine einen Wider stand mit positivem Temperaturkoeffizienten aufweisende, flache Halbleiter-PTC-Keramikplatte (1) und ein Paar von an beiden Oberflächen der Platte (1) ange brachte Metallelektroden (2) aufweist,
- - einem Gehäuse (6, 6 a) aus Isoliermaterial, in dem das PTC-Widerstandselement (7) so untergebracht ist, daß eine Bewegung des PTC-Widerstandselements verhindert ist, und
- - einem Paar von am Gehäuse befestigten Anschlußklemmen (4, 5; 4 a , 5 a) mit je einer Zunge (A; 4, 5; 4 a-1; 5 a-1) zur Verbindung des PTC-Widerstands mit einer externen Schal tung, mit einem kontaktierend an der zugeordneten Elektro de anliegenden konvexen Abschnitt (B; 41, 51; 4 a-2, 5 a-2) und einem Mittelabschnitt (C; 4 a-3, 5 a-3) zwischen der Zunge (A) und dem konvexen Abschnitt (B) , wobei die An schlußklemmen (4, 5; 4 a, 5 a) aus einem elastischen, leit fähigen Material bestehen, so daß das PTC-Widerstandsele ment (7) von den konvexen Abschnitten (B; 41, 51; 4 a -2, 5 a-2) der Anschlußklemmen (4, 5; 4 a, 5 a) mittels Federwir kung gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Elektroden aus jeweils einer ersten leitfähigen Schicht (2) bestehen, auf der eine zweite leitfähige Schicht (3) aufgebracht ist; daß
- - die zweiten leitenden Schichten (3) flächenmäßig kleiner als die ersten leitenden Schichten (2) sind, so daß eine frei Fläche (G) am Rand der ersten leitenden Schichten (2) entsteht, wo die zweiten leitenden Schichten (3) nicht vorhanden sind; daß
- - die ersten leitenden Schichten (2) aus einem Metall, aus genommen Silber, und die zweiten leitenden Schichten (2) aus einem Metall bestehen, dessen Hauptbestandteil Silber ist; und daß
- - die konvexen Abschnitte ausschließlich auf die zweiten leitenden Schichten (3) drücken.
2. PTC-Widerstand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der konvexe Abschnitt (B) der Klemmen (4, 5) eine
Vielzahl von zueinander parallel konvexen Armen (b 1, b 2, b 3)
aufweist.
3. PTC-Widerstand nach einem der Ansprüche
1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (6; 6 a) ein Paar von Vorsprüngen (61;
71) aufweist, die ins Gehäuseinnere so vorspringen,
daß sie eine Bewegung des PTC-Widerstandselements (7)
verhindern.
4. PTC-Widerstand nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Klemmen (4, 5) eine Vielzahl von konvexen
Abschnitten oder Vorsprüngen (41, 51)
aufweist.
5. PTC-Widerstand nach einem der Ansprüche
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelabschnitt (C) der Klemmen einen Vorsprung
(D, E) aufweist, der mit dem Gehäuse (6) so in Eingriff
kommt, daß die Klemmen (4, 5) vom Gehäuse (6) ortsfest
gehalten werden.
6. PTC-Widerstand nach einem der Ansprüche
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das PTC-Widerstandselement (7) eine kreisförmige
Form aufweist.
7. PTC-Widerstand nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freie Fläche (G) am Rand der ersten leitenden
Schicht (2) eine Breite von etwa 0,1 bis 4 mm aufweist.
8. PTC-Widerstand nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freie Fläche (G) am Rand der ersten leitenden
Schicht (2) die Gestalt eines kreisförmigen Rings aufweist.
9. PTC-Widerstand nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freie Fläche (G) am Rand der ersten leitenden
Schicht (2) rechteckig ist.
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| JP1983139929U JPS6048201U (ja) | 1983-09-09 | 1983-09-09 | 正特性サ−ミスタ装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: BETTEN, J., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |