DE3434401C2 - - Google Patents

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DE3434401C2
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sheets
solenoid
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Blättern in ein Kopiergerät, mit einer in etwa halbkreis­ förmigen Zufuhrrolle zum blattweisen Zuführen der Blätter von einem Blattstapel gegen Ausrichtrollen zum Ausrichten und Weitertransportieren der Blätter, mit einem Antrieb, der über je eine Kupplungseinrichtung mit der Zufuhrrolle und den Ausrichtrollen kuppelbar ist, und mit einer Steuereinrichtung, die in Abhängigkeit von Signalen der Zufuhrrollenstellung, zur Zufuhr und zum Weitertransport der Blätter, sowie einer Transportstörung das Ein- bzw. Ausrücken der Kupplungseinrichtungen steuert, wobei die Zufuhrrolle bei einer Transportstörung eine die Blätter nicht berührende Stellung einnimmt.
Es ist eine Vorrichtung zum Zuführen von Blättern in ein Kopiergerät bekannt (DE-AS 22 64 824), bei welcher die zylindrische Zufuhrrolle und die Ausrichtrollen durch je einen Antriebsmechanismus getrennt angesteuert werden. Als Folge der getrennten Antriebsmechanismen wird das Kopiergerät vergleichsweise groß und schwer, und beim Auftreten eines Papierstaues, der ein sofortiges Still­ setzen des Kopiergerätes bewirkt, verbleibt die Zufuhr­ rolle dann, wenn der Papierstau zu einem Zeitpunkt auf­ tritt, zu welchem die Zufuhrrolle gerade ein Papierblatt zuführt bzw. fördert, in ihrer Lage im Eingriff mit dem gerade geführten Papierblatt. Dies führt dazu, daß beim Wiederanlaufen des Kopiergerätes als erstes die Zufuhr­ rolle in ihre Ausgangsstellung bewegt wird, wodurch in unerwünschter Weise ein Papierfördervorgang stattfindet.
Es ist auch eine Vorrichtung der einleitend genannten Art bekannt (DE-OS 32 15 815), bei welcher zwar die Zufuhr­ rolle bei einer Transportstörung eine die Blätter nicht berührende Stellung einnimmt, jedoch ebenfalls getrennte Antriebsmechanismen für die Zufuhrrolle und die Ausricht­ rollen vorgesehen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Zufüh­ ren von Blättern in ein Kopiergerät derart auszuführen, daß getrennter Antrieb der Zufuhrrolle und der Ausricht­ rollen und Bewegung der Zufuhrrolle bei Auftreten einer Störung in eine Stellung außer Berührung mit den Blättern mit einfachen Mitteln erzielt werden.
Gelöst wird diese Aufgabe, ausgehend von einer Vorrichtung der einleitend genannten Art, gemäß der Erfindung dadurch, daß die Steuereinrichtung eine Magnetspule aufweist, durch die über einen Schwenkhebel das Ein- und Ausrücken beider Kupplungseinrichtungen steuerbar ist.
Bei einer Vorrichtung gemäß der Erfindung werden unter Ver­ wendung einer einzigen Magnetspule nicht nur die Zufuhr­ rolle und die Antriebsrollen getrennt angesteuert, sondern es wird gleichzeitig auch bewirkt, daß die Zufuhrrolle bei Auftreten einer Transportstörung eine die Blätter nicht berührende Stellung einnimmt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Kupplungseinrichtungen als Federkupplungen ausge­ bildet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung bei­ spielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine im Längsschnitt gehaltene schematische Vor­ deransicht eines elektronischen Kopiergerätes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene perspekti­ vische Darstellung des Hauptteiles eines Zufuhr­ mechanismus beim Gerät nach Fig. 1,
Fig. 3 bis 6 schematische Darstellungen zur Erläuterung des Zufuhrvorganges mittels des Hauptteiles nach Fig. 2,
Fig. 7 ein Blockschaltbild der Gesamtanordnung einer Steuerschaltung beim Kopiergerät nach Fig. 1,
Fig. 8(a) und 8(b) ein Steuer-Ablaufdiagramm zum Zeit­ punkt der Systemaktivierung bzw. ein allgemeines Ablaufdiagramm eines Kopiervorganges,
Fig. 9(a) bis 9(c) Steuer-Ablaufdiagramme zur Verdeut­ lichung des Kopierbetriebes beim Kopiergerät nach Fig. 1, und
Fig. 10 ein Ablaufdiagramm zur Verdeutlichung der Fehler­ verarbeitung beim Auftreten eines Papierstaues (Steckenbleiben von Papier) beim Kopiergerät nach Fig. 1.
Fig. 1 veranschaulicht den Gesamtaufbau eines elektro­ nischen Kopiergerätes als Beispiel für ein Bilder­ zeugungsgerät gemäß der Erfindung. Praktisch im Mit­ telbereich eines Kopiergerät-Gehäuses 1 ist eine lichtempfindliche Trommel 2 angeordnet, die in der durch den Pfeil a angegebenen Richtung drehbar ist. Auf der Oberseite des Gehäuses 1 befindet sich ein Vorlagenträger oder -tisch 3, der mit einer nicht dargestellten Vorlage in Richtung des Doppelpfeils b geradlinig bewegbar ist. Wenn der Vorlagenträger 3 in Synchronismus mit der Drehung der lichtempfindlichen Trommel 2 angetrieben wird, wird das von einer Be­ lichtungs- oder Beleuchtungs-Lampe 4 reflektierte Licht von der auf dem Vorlagenträger 3 befindlichen Vorlage reflektirt. Das reflektierte Licht wird durch ein konvergierendes Lichtübertragungselement 5 auf die (Mantelfläche der) Trommel 2 fokussiert, so daß auf dieser ein Umkehrbild des Vorlagenbilds er­ zeugt wird. In diesem Fall ist die Trommel 2 durch eine Aufladeeinheit 6 im voraus aufgeladen worden, so daß das Umkehrbild auf der lichtempfindlichen Trommel 2 als Latentbild erzeugt wird. An dieses Latentbild wird durch eine Entwicklungseinheit 7 ein Toner an­ gelagert, um das Latentbild sichtbar zu machen.
Unter der Entwicklungseinheit 7 ist ein Aufzeichnungs­ träger-Zufuhrmechanismus 8′ angeordnet, welcher jeweils ein Papier-Blatt P als Aufzeichnungsträger einem unter der lichtempfindlichen Trommel 2 befindlichen Abschnitt (Bildübertragungsteil 12) zuführt. Der Zu­ fuhrmechanismus 8′ umfaßt eine Papier-Kassette 9 (als Aufzeichnungsträger-Vorratsteil), die heraus­ nehmbar in einen Seitenabschnitt des Gehäuses 1 ein­ gesetzt ist und eine Vielzahl von Papier-Blättern P enthält, sowie eine Zufuhrrolle 10 (als Aufzeich­ nungsträger-Zufuhrelement). Zwei Ausrichtrollen 11 (als Förderelemente) sind vorgesehen, um die Vorder­ kante des durch die Zufuhrrolle 10 gelieferten Blatts P auszurichten, d. h. geradezustellen. Die Zufuhr­ rolle 10 besitzt einen etwa halbkreisförmigen Quer­ schnitt mit einem Berührungs- oder Kontaktteil 10 a zum selektiven Angreifen am jeweils obersten Blatt P in der Kassette 9 und einem Nicht-Kontaktteil 10 b, welcher mit diesem obersten Blatt P nicht in Berüh­ rung zu gelangen vermag. Ein Solenoid für eine noch zu beschreibende Federkupplung für Zufuhrrollendrehung wird angesteuert oder aktiviert, um die Antriebskraft eines Motors auf die Zufuhrrolle 10 zu übertragen und diese dabei über einen vorbestimmten Winkel (z. B. 210 Grad) zu drehen und dann anzuhalten.
Das durch die Ausrichtrollen 11 überführte Blatt P wird zum Bildübertragungs(erzeugungs)teil 12 gelie­ fert und darin in enge Anlage an die Mantelfläche der lichtempfindlichen Trommel 2 gebracht. Von letzterer wird ein Tonerbild auf das Papier-Blatt P übertragen, da dieses durch eine Aufladeeinheit 13 aufgeladen worden ist. Anschließend wird der Resttoner mittels einer Reinigungseinheit 14 von der Mantelfläche der Trommel 2 entfernt. Das Restbild wird anschließend durch eine Entladungslampe 15 beseitigt, so daß die Trommel 2 in ihren Anfangszustand zurückgeführt ist. Andererseits wird das Blatt P auf elektrostatischem Wege durch eine Trenn-Aufladeeinheit 16 von der lichtempfindlichen Trommel 2 getrennt und längs einer Förderstrecke geführt. Wenn das Blatt P ein Heiz­ rollenpar 18 als Fixiereinheit durchläuft, wird das Tonerbild auf dem Blatt P fixiert. Sodann wird das Blatt P durch zwei Ausgaberollen 19 in ein an der Außenseite des Gehäuses 1 befindliches Fach ausge­ geben. Die lichtempfindliche Trommel 2, der Vorlagen­ träger 3, die Entwicklungseinheit 7, die Zufuhrrolle 10, die Ausrichtrollen 11, die Heizrollen 18 und die Ausgaberollen 19 werden sämtlich durch einen Motor 21 angetrieben.
In der Nähe der Ausrichtrollen 11 (vor diesen) ist im fol­ genden ein als Zufuhrschalter bezeichneter Schalter 22 zur Feststellung oder Überwachung des Zufuhrzustands angeordnet. In der Nähe der Ausgaberollen 19 (vor diesen) ist ein im folgenden als Ausgabeschalter bezeich­ neter Schalter 23 zur Feststellung oder Überwachung des Austragzustands angeordnet. Diese Schalter dienen in erster Linie zur Feststellung eines eventuellen Papierstaus (Steckenbleibens von Papier).
Das Gehäuse 1 ist an der Grenzfläche der Förderstrecke 17, wie durch die doppelt strichpunktierten Linien angedeutet, in eine obere Anordnung 1 a und eine untere Anordnung 1 b unterteilt. Die beiden Anord­ nungen 1 a und 1 b sind dabei an einer nicht darge­ stellten Achse an ihrer einen Seite zueinander beweg­ bar angelenkt. Die obere Anordnung 1 a kann über einen vorbestimmten Winkel in Richtung des Pfeils c ver­ schwenkt, d. h. hochgeklappt werden. Die obere Anord­ nung 1 a enthält die lichtempfindliche Trommel 2, den Vorlagenträger 3, die Lampe 4, das Lichtübertragungs­ element 5, die Aufladeeinheit 6, die Entwicklungs­ einheit 7, die Zufuhrrolle 10, die obere Ausricht­ rolle 11, die Reinigungseinheit und die Entladungs­ lampe 15. Die untere Anordnung 1 b enthält die Kassette 9, die untere Ausrichtrolle 11, die Aufladeeinheiten 13 und 16, die Förderstrecke 17, die Heizrollen 18, die Ausgaberollen 19, das Fach 20 und den Motor 21.
Wie weiter aus Fig. 1 ersichtlich, befindet sich über der Papier-Kassette 9 eine Handzufuhrplatte 24 für die manuelle Eingabe von Papier-Blättern P.
Fig. 2 veranschaulicht den Zufuhrmechanismus 8′. Eine Zufuhrrolle 10 eines etwa halbkreisförmigen Quer­ schnitts sitzt auf einer drehbaren Welle 151, auf welcher auch eine Scheibe oder Muffe 152 montiert ist. Die Muffe 152 ist mit einem nicht dargestellten Übertragungsmechanismus gekoppelt, auf den die An­ triebskraft des Motors 21 über eine Federkupplung 153 übertragbar ist, so daß die Antriebskraft des Motors 21 über die Federkupplung 153 und die Muffe 152 auf die Welle 151 übertragen wird. Am Innenumfang der Muffe 152 ist eine Nase 154 angeformt, während an ihrem Außenumfang Nasen 155 und 156 in einem vorbe­ stimmten gegenseitigen Winkelabstand angeformt sind. Das eine Ende eines Sperrhebels (Steuerhebels) 157 ist selektiv mit den Nasen 154 bis 156 in Eingriff bringbar. Wenn der Sperrhebel 157 selektiv an einer der Nasen 154 bis 156 anliegt, wird die Antriebskraft des Motors 21 nicht auf die Welle 151 übertragen. Der Sperrhebel 157 besteht insbesondere aus einem im wesentlichen T-förmigen Element, das um eine Achse 158 herum schwenkbar ist. Der Sperrhebel 157 ist durch ein Solenoid (Zufuhr-Solenoid) 159 ansteuerbar. Wenn dieses Solenoid 159 abgefallen ist, wird der Sperrhebel 157 durch eine Schraubenfeder 160 in Ein­ griff mit den Nasen 155 und 156 an der Muffe 152 gedrängt. Bei erregtem Zufuhr-Solenoid 159 wird dagegen der Sperrhebel 157 gegen die Zugkraft der Schraubenfeder 160 so verlagert, daß er mit der Nase 154 der Muffe 152 in Eingriff bringbar ist.
Die Ausrichtrollen 11 sind auf Wellen 161 montiert, von denen die eine mit einem nicht dargestellten Übertragungs­ mechanismus gekoppelt ist, auf den die Antriebskraft des Motors 21 über eine Federkupplung 162 übertragbar ist. Bei entregtem Zufuhr-Solenoid 159 steht die Federkupplung 162 mit dem anderen Ende des Sperrhe­ bels 157 in Eingriff. Mit anderen Worten: wenn das Zufuhr-Solenoid 159 entregt ist, ist die Federkupp­ lung 162 durch den Sperrhebel 157 gesperrt, so daß die Antriebskraft des Motors 21 nicht auf die Wellen 161 übertragen wird. Wenn dagegen das Zufuhr-Solenoid 159 erregt wird, wird die Federkupplung 162 durch den Sperrhebel 157 freigegeben, so daß die Antriebskraft des Motors 21 auf die Wellen 161 übertragen wird und die Ausrichtrollen 11 in Pfeilrichtung in Drehung versetzt werden.
Bei 163 in Fig. 2 ein Detektorlappen zur Bestimmung des Winkels der Muffe 152 ange­ deutet. Der Detektorlappen 163 ist in einer vorbe­ stimmten Lage an der Außenfläche der Muffe 152 be­ festigt. Ein Detektor 164 dient zur Erfassung dieses Detektorlappens 163 auf optischem Wege und besteht beispielsweise aus einem Photo- oder Lichtunterbrecher. Der durch den Detektorlappen 163 bestimmbare Winkel­ bereich umfaßt einen Bereich von einem am nächsten gelege­ nen Punkt, an welchem die Nase 154 der Muffe 152 ohne Drehung der letzteren um eine Umdrehung mit dem Sperrhebel 157 in Eingriff bringbar ist, wenn die Antriebskraft auf die Federkupplung 153 übertragen wird und das Zufuhr-Solenoid 159 erregt ist, bis zu einem Punkt, an welchem der Sperrhebel 157 an der Nase 155 angreift.
Im folgenden ist für die vorstehend beschriebene Kon­ struktion die Arbeitsweise der Zufuhrrolle 10 und der Ausrichtrollen 11 bei Betätigung des Sperrhebels 157 anhand der Fig. 3 bis 6 zur besseren Veran­ schaulichung jedoch gegenüber derMuffe 152 versetzt dargestellt. Fig. 3 veranschaulicht einen Zustand, in welchem sich die Zufuhrrolle 10 in einer Bezugs­ stellung befindet. Dabei ist, genauer gesagt, das Zufuhr-Solenoid 159 entregt, und der Sperrhebel 157 wird durch die Schraubenfeder 160 um die Achse 158 herum veschwenkt. In diesem Zustand liegt der Sperr­ hebel 157 an der Nase 155 an, so daß sich die Muffe 152 nicht in Pfeilrichtung drehen kann. Der Detektor­ lappen 163 befindet sich in einer Grenzwinkelstellung, in welcher ihn der Detektor 164 erfassen kann. Gleich­ zeitig ist auch die Federkupplung 162 durch den Sperrhebel 157 arretiert, so daß die Ausrichtrollen 11 angehalten sind. Wenn in diesem Zustand das Zufuhr- Solenoid 159 zum Trennen des Sperrhebels 157 von der Nase 155 erregt wird und sich die Muffe 152 verdreht, so daß der Lappen 163 durch den Detektor 164 nicht mehr erfaßt werden kann, wird das Zufuhr-Solenoid 159 wieder entregt. Dieser Zustand entspricht demjenigen gemäß Fig. 6. Die Muffe 152 dreht sich dann weiter in die Stellung gemäß Fig. 3. In diesem Fall dreht sich auch die Zufuhrrolle 10 in die Winkelstellung gemäß Fig. 3 weiter, so daß das Papier-Blatt P gegen die Ausrichtrollen 11 anstößt, die mit dem Sperrhebel 157 in Eingriff stehen und sich daher nicht drehen. Wenn die Aurichtrollen-Anfahrstellung erfaßt und das Zufuhr-Solenoid 159 erregt wird, wird der Sperrhebel 157 aus der Federkupplung 162 ausgerückt. Die Ausricht­ rollen 11 werden zur Förderung des Papier-Blatts P in Drehung versetzt, so daß dessen vorlaufendes Ende in Ausrichtung auf das vorlaufende Ende des Tonerbilds auf der lichtempfindlichen Trommel 2 gelangt. Hierbei wird der Sperrhebel 157 von der Nase 156 getrennt, so daß die Zufuhrrolle 10 in Drehung versetzt wird. Das Papier-Blatt P kann dann durch die Zufuhrrolle 10 vorgeschoben und demzufolge einwandfrei zugeführt werden. Gemäß Fig. 5 greift der Sperrhebel 157 an der Nase 154 in einer solchen Winkelstellung an, daß das jeweilige Blatt P nicht durch die Papier-Kassette 9 oder das Blatt P in der Papier-Kassette 9 und die Zufuhrrolle 10 fest­ gehalten wird. Die Ausrichtrollen 11 drehen sich dabei fortlaufend weiter.
Die vorstehend beschriebene Operation wird für auto­ matische Papierzufuhr durchgeführt. Im Fall der manuellen Papiereingabe oder -zufuhr stößt dagegen das vorlaufende Ende des Blatts P zu Beginn des Kopierbetriebs bereits an den Ausrichtrollen 11 an. Der in Fig. 3 dargestellte Zustand bleibt daher un­ verändert erhalten, bis die Ausrichtrollen-Anfahr­ stellung festgestellt wird. Wenn die Anfahrstellung der Ausrichtrollen erfaßt wird, wird das Solenoid 159 zum Vorschieben des Blatts P erregt, so daß sich der Zustand gemäß Fig. 5 einstellt.
Wenn das nachlaufende Ende des Blatts P die Ausricht­ rollen 11 passiert, wird der Zufuhrschalter 22 geöff­ net. Im gleichen Augenblick wird das Zufuhr-Solenoid 159 entregt und in die Bezugsstellung gemäß Fig. 3 zurückgeführt. Das Kopiergerät ist sodann für den nächsten Kopiervorgang bereit.
Fig. 6 veranschaulicht einen Zustand, in welchem der Detektor 164 den Lappen 163 nicht erfassen kann, wenn sich der Sperrhebel 157 über die Nase 155 hinaus bewegt. Wenn die Stromzufuhr während des Kopierbe­ triebs unterbrochen wird, stellt sich der Zustand gemäß Fig. 6 ein.
Fig. 7 veranschaulicht die Gesamtanordnung einer Steuer­ schaltung beim beschriebenen elektronischen Kopiergerät. Ein Mikroprozessor 61 dient als Hauptsteuerteil für die Steuerung des Gesamtbetriebes des Kopiergerätes. Der Mikroprozessor 61 empfängt Signale vom Zufuhrschalter 22, vom Ausgabeschalter 23, von den im folgenden auch als Vorlagenträgerschalter bezeichneten Zungenschaltern 56 und 57 usw. über eine Schnittstellenschaltung 62. Der Mikroprozessor 61 erfaßt und verarbeitet die Eingangs­ signale nach Maßgabe eines vorabgespeicherten Programmes und liefert verschiedene Steuersignale zu den jeweili­ gen Steuervorrichtungen oder -einheiten über einen Schnitt­ stellenschalter 63. Die jeweiligen gesteuerten Einheiten umfassen die Belichtungs-Lampe 4, den Motor 21, die auch als Vorlagenträgerkupplung bezeichnete elektromagnetische Kupplung 36, das Zufuhrrollen-Solenoid 47, eine Hoch­ spannungsquelle 64 zur Anlegung einer Spannung an die Aufladeeinheit 5, ein Ausrichtrollen-Solenoid 65 zur Über­ tragung einer Antriebskraft auf die Ausrichtrollen 11, eine Hochspannungsquelle 66 zum Anlegen einer Spannung an die Übertragungsaufladeeinheit 13 und die Trenn- Aufladeeinheit 16 sowie ein Klingen-Solenoid 67, welches die Streichklinge der Reinigungseinheit 14 gegen die lichtempfindliche Trommel 2 andrückt. Diese Steuereinhei­ ten werden jeweils nach Maßgabe der Steuersignale be­ tätigt.
Gemäß Fig. 7 ist der Detektor 164 mit einer Schnittstel­ lenschaltung 62 verbunden. An die Schnittstellenschaltung 63 ist ein einziges Zufuhr-Solenoid bzw. eine einzige Magnetspule 159 angeschlossen.
Die Fig. 8(a) und 8(b) sind ein Steuer-Ablaufdia­ gramm zum Zeitpunkt der Erregung oder Aktivierung des Zufuhrmechanismus 8′ bzw. ein allgemeines Ablauf­ diagramm des Kopierbetriebs. Im Normalzustand sollte sich zum Zeitpunkt der Aktivierung (Stromzuführung) die Zufuhrrolle 10 in der Bezugsstellung gemäß Fig. 3 be­ finden. Wenn das Kopiergerät während des Kopierbe­ triebs stromlos gemacht wird, kann sich der Zustand gemäß Fig. 6 einstellen. Wenn das Kopiergerät mit Strom beschickt wird, muß sich daher die Zufuhrrolle 10 üblicherweise in der Bezugsstellung befinden. Der dargestellte Steuerablauf umfaßt Schritte A 1 bis A 9 gemß Fig. 8a. Im Schritt A 1 wird der Motor 21 als Antriebskraftquelle für die Zufuhrrolle 10 einge­ schaltet. Die Steuersequenz ändert sich nach Maßgabe der Prüfung zur Bestimmung, ob der Detektor 164 den Detektorlappen 163 erfaßt oder nicht. Im Schritt A 2 prüft der Mikroprozessor, ob dieser Lappen 163 erfaßt worden ist oder nicht. Im folgenden sei der positive Fall vorausgesetzt. Wenn das Zufuhr-Solenoid 159 erregt wird, muß die Scheibe oder Muffe sich über praktisch eine volle Umdrehung drehen, damit der Sperrhebel 157 mit der Nase 154 in Eingriff gelangen kann. Hierbei kann die Zufuhrrolle 10 zum Zuführen des Blatts P über eine Umdrehung gedreht werden. Um dies zu verhindern, springt das Programm auf den Schritt A 6 über. Wenn das Blatt P auch bei geschlos­ senem Ausgabeschalter 23 nicht ausgegeben wird, wird der Motor 21 in Drehung versetzt, bis das Blatt P ausgegeben ist. Schritt A 7 kann weggelassen werden, weil das Zufuhr-Solenoid 159 im abgefallenen Zustand gehalten wird. Der Schritt A 8 wird ausgeführt, um die Zufuhrrolle 10 bei sich drehendem Motor 21 auf diese Weise einwandfrei in die Bezugsstellung gemäß Fig. 3 zurückkehren zu lassen, und zwar während einer Zeit­ (spanne) T 4, die nötig ist, um den Sperrhebel 157 mit der Nase 155 in Eingriff zu bringen, wenn sich der Detektorlappen 163 in der durch den Detektor 164 erfaßbaren Grenzwinkelstellung befindet, auch wenn der Ausgabeschalter 23 geschlossen ist. Im Schritt A 9 wird der Motor 21 abgeschaltet.
Es sei nunmehr angenommen, daß der Detektor 164 den Lappen 163 nicht erfaßt. In diesem Fall stellt sich häufig der Zustand gemäß Fig. 6 ein. Der Sperrhebel 157 greift nicht an der Nase 155 an, auch wenn der Motor 21 läuft. Im Schritt A 3 wird das Zufuhr-Solenoid 159 erregt. Die Zufuhrrolle dreht sich, bis der Detektor 164 im Schritt A 4 den Lappen 163 erfaßt. Ist dies der Fall, so ergibt sich der Zustand gemäß Fig. 5. Auch wenn in diesem Fall das Zufuhr-Solenoid 159 entregt ist, ist der Sperrhebel 157 gegen die Nase 155 arretiert. Wenn weiterhin das Zufuhrsolenoid 159 erregt bleibt, drehen sich die Ausrichtrollen 11, und der Zufuhrschalter 22 schließt. Wenn das Papier-Blatt P im Bereich der Ausrichtrollen 11 vorhanden ist, bleibt der Motor 21 im Schritt A 5 eingeschaltet, bis der Zufuhrschalter 22 öffnet. Der Motor 21 wird zum Ausgeben des Blatts P im Schritt A 6 weiter aktiviert. Die anschließende Arbeitsfolge entspricht der vor­ stehend beschriebenen.
Die Anfangsprüfung im Schritt A 10 (Fig. 8(b)) umfaßt ein Routineprogramm zur Bestimmung, ob die Kopier­ bereitschaftsbetriebsart gesetzt ist oder nicht.
Beispielsweise prüft der Mikroprozessor, ob die Heiz­ rollen 18 auf eine Fixiertemperatur erwärmt sind oder nicht. Wenn nach Abschluß der Anfangsprüfung der Mikroprozessor feststellt, daß das Kopiergerät kopier­ bereit ist, wird im Schritt A 11 eine Kopier-Warte­ routine gesetzt. Diese wird durch Wahl der Kopien- Vorgabezahl eingeleitet und durch Betätigung der Kopier-Taste beendet. Wenn der Mikroprozessor im Schritt A 12 feststellt, daß die Kopiertaste gedrückt ist, geht das Programm auf den Schritt A 13 über. Im Schritt A 13 werden die Kopiervorgänge, wie Aufladen, Belichten, Übertragen, Entladen und Fixieren, sequen­ tiell durchgeführt. Der Kopierzyklus wird wiederholt, bis die Zahl der hergestellten Kopien im Schritt A 14 die Kopien-Vorgabezahl erreicht. Während des Kopier­ betriebs erfolgt auch eine Prüfung auf Fehler oder Störung, wie Papierstau.
Die Kopierbetriebssteuerung ist nachstehend anhand der Ablaufdiagramme gemäß Fig. 9(a) bis 9(c) be­ schrieben. Bei Einleitung (Start) des Kopierbetriebs geht das Programm auf Schritt B 1 über, in welchem das Klingen-Solenoid 67, der Motor 21, die Entladungs­ lampe 15 und die Hochspannungsquelle 66 (für Auf­ ladeeinheiten 13 und 16) aktiviert werden, worauf das Programm auf den Schritt B 2 übergeht. Im Schritt B 2 prüft der Mikroprozessor anhand des Signals von den Vor­ lagenträger-Schaltern 56 und 57, ob sich der Vorla­ genträger 3 in der Startstellung befindet oder nicht. Im negativen Fall geht das Programm auf den Schritt B 3 über, in welchem der Mikroprozessor der Vorlagen­ träger-Kupplung 36 ein Steuersignal für Rückwärts­ bewegung des Vorlagenträgers 3 liefert, worauf das Programm auf den Schritt B 4 übergeht. Im Fall eines positiven Ergebnisses im Schritt B 2 springt das Pro­ gramm dagegen auf den Schritt B 4. Im Schritt B 4 wird der Vorlagenträger 3 in seine Startstellung bewegt. Wenn die Schalter 56 und 57 zur Meldung der Vorlagenträ­ ger-Startstellung gleichzeitig geschlossen sind, geht das Programm auf den Schritt B 5 über. Im Schritt B 5 prüft der Mikroprozessor, ob eine manuelle Zufuhr erfolgt oder nicht. Im negativen Fall, d. h. wenn die Papier-Blätter automatisch von der Kassette 9 aus zu­ geführt werden, geht das Programm auf den Schritt B 6 über, in welchem das Zufuhr-Solenoid 159 erregt wird, um den Sperrhebel 157 von der Nase 155 zu trennen, worauf ein Übergang auf den Schritt B 7 erfolgt. Im Fall eines positiven Ergebnisses in Schritt B 5 wird dagegen der Zufuhrmechanismus 8′ nicht betätigt, und das Programm geht auf den Schritt B 7 über, in welchem die Belichtungslampe 4 eingeschaltet wird, worauf ein Übergang auf den Schritt B 8 erfolgt. Im Schritt B 8 liefert der Mikroprozessor der Vorlagenträger-Kupplung 36 ein Steuersignal für Vorwärtsbewegung des Vor­ lagenträgers 3, und das Programm geht anschließend auf den Schritt B 9 über, in welchem die Hochspannungs­ quelle 64 (für Aufladeeinheit 6) aktiviert wird; das Programm geht dann auf den Schritt B 10 über. Im Schritt B 10 prüft der Mikroprozessor wiederum, ob eine manuelle Papierzufuhr erfolgt oder nicht. Im positiven Fall wird der Zufuhrmechanismus 8′ noch nicht betätigt. Im Fall eines negativen Ergebnisses im Schritt B 10 geht dagegen das Programm auf den Schritt B 11 über, in welchem der Detektor 164 den zugeordneten Lappen 163 nicht erfaßt. Mit anderen Worten: der Sperrhebel 157 wird von der Nase 155 zu­ rückgezogen. Wenn sich Muffe 152 und Zufuhrrolle 10 zu drehen beginnen, geht das Programm auf den Schritt B 12 über, in welchem das Zufuhr-Solenoid 159 entregt wird, um die Nase 156 mit dem Sperrhebel 157 in Ein­ griff zu bringen; sodann erfolgt ein Übergang auf den Schritt B 13. Im Schritt B 13 stellt der Mikroprozessor fest, daß die Ausrichtrollen sich in ihrer Anfahr­ stellung befinden, worauf das Programm auf den Schritt B 14 übergeht. Der Mikroprozessor oder -rechner prüft im Schritt B 14, ob der Zufuhrschalter 22 geschlossen ist oder nicht. Im negativen Fall geht das Programm auf den Schritt B 15 über. Im Schritt B 15 prüft der Mikroprozessor wiederum, ob die manuelle Papierzufuhr erfolgt oder nicht. Im positiven Fall wird der Zufuhr­ mechanismus 8′ nicht betätigt, und die Zufuhrrolle 10 befindet sich in der Bezugsstellung gemäß Fig. 3. Daher wird das Normalkopierbetrieb-Stopproutinepro­ gramm ausgeführt (zu beschreibende Schritte B 23 bis B 25). Wenn dagegen im Schritt B 15 ein negatives Er­ gebnis erhalten wird, wird das Papier-Blatt auch bei betätigtem Zufuhrmechanismus 8′ normalerweise nicht zugeführt, wobei eine Fehlerverarbeitung durchgeführt wird. Wenn im Schritt B 14 der Zufuhrschalter 22 als geschlossen festgestellt wird, wird das Blatt normal zugeführt, so daß das Programm auf Schritt B 16 über­ geht. Im Schritt B 16 wird das Zufuhrsolenoid 159 erregt, um die Ausrichtrollen 11 in Drehung zu ver­ setzen, und das Programm geht sodann auf den Schritt B 17 über. Es ist zu beachten, daß das Zufuhrsolenoid 159 entregt ist, wenn der Zufuhrschalter 22 geöffnet ist und das Blatt P durch die Ausrichtrollen 11 hin­ durchläuft. Der Mikroprozessor prüft in Schritt B 17 anhand des Meßsignals vom Vorlagenträgerschalter 57, ob der Vorlagenträger 3 zu seiner Endstellung bewegt ist oder nicht. In diesem Zustand wird die Vorlage vollständig belichtet, und die lichtempfindliche Trommel 2 braucht nicht aufgeladen zu werden, so daß das Programm auf den Schritt B 18 übergeht, in welchem die Hochspannungsquelle 64 deaktiviert wird; sodann geht das Programm auf den Schritt B 19 über. Im Schritt B 19 liefert der Mikroprozessor der Vorlagenträger- Kupplung 36 ein Steuersignal zum Rückwärtsfahren des Vorlagenträgers 3, und das Programm geht sodann auf den Schritt B 20 über, in welchem die Belichtungs- Lampe 4 abgeschaltet wird; anschließend erfolgt der Übergang auf den Schritt B 21. Im Schritt B 21 prüft der Mikroprozessor anhand des Meßsignals vom Vor­ lagenträgerschalter 56, ob sich der Vorlagenträger 3 in die Ausgangsstellung bewegt hat oder nicht. Im positiven Fall geht das Programm auf den Schritt B 22 über, in welchem der Mikroprozessor prüft, ob die Zahl der hergestellten Kopien die Kopien-Vorgabezahl erreicht hat oder nicht. Wird im Schritt B 22 ein negatives Ergebnis erhalten, so kehrt das Programm zum Schritt B 4 zurück, und der Kopiervorgang wird wiederholt. Im Fall eines positiven Ergebnisses im Schritt B 22 geht das Programm auf den Schritt B 23 über, in welchem der Mikroprozessor der Vorlagenträ­ ger-Kupplung 36 ein Steuersignal zum Anhalten des Vorlagenträgers 3 liefert, worauf das Programm zum Schritt B 24 übergeht. Im Schritt B 24 prüft der Mikro­ prozessor nach Maßgabe des Meßsignals vom Ausgabe­ schalter 23, ob das Kopie-Blatt P ausgetragen worden ist oder nicht. Im positiven Fall geht das Programm auf den Schritt B 25 über, in welchem die Hochspan­ nungsquelle 66, die Entladungslampe 15, der Motor 21 und das Klingen-Solenoid 76 zur Beendigung des Kopier­ vorgangs abgeschaltet werden. DasGerät wird dabei in den Wartezustand gemäß Fig. 8 versetzt.
Hierbei wird im Mikroprozessor ein internes Unter­ brechungssignal für die Steuerung des Kopiergeräts erzeugt.
Die bei der Fehlerprüfung während des Unterbrechungsbetriebes geführte Fehlerverarbeitung ist nachstehend anhand von Fig. 10 beschrieben. Wenn ein Fehler (Störung) festgestellt wird, werden der Vorlagenträger 3 angehalten und die Belichtungslampe 4, die Aufladeeinheit 6, die Übertragungs-Aufladeeinheit 13 sowie die Trenn-Auf­ ladeeinheit 16 im Schritt D 1 abgeschaltet. In diesem Zustand wird die Lagenbeziehung zwischen dem Sperr­ hebel 157 und den Nasen 155 und 156 (d. h. der Dreh­ winkel der Zufuhrrolle 10) nicht erfaßt. Die Schritte D 2 bis D 7 werden ausgeführt, um die Zufuhrrolle 10 in die Bezugsstellung gemäß Fig. 3 zu bringen. Im Schritt 2 stellt der Mikroprozessor fest, daß der Detektor 164 den Detektorlappen 163 erfaßt, und der Sperrhebel 157 kann mit der Nase 155 in Eingriff gebracht werden, auch wenn das Zufuhr-Solenoid 159 entregt ist. Im Schritt D 5 wird das Zufuhr-Solenoid 159 entregt (ist dies bereits der Fall, so erfolgt keine Betätigung), und der Motor 21 wird zumindest für die Zeit T 4 in Drehung versetzt, die nötig ist, um den Sperrhebel 157 mit der Nase 155 in Eingriff zu bringen, wenn sich der Lappen 163 in einer seine Erfassung durch den Detektor 164 erlaubenden Winkel­ stellung befindet. Die Zufuhrrolle 10 ist oder wird damit in der Bezugsstellung ausgerichtet. Wenn dagegen im Schritt D 2 ein negatives Ergebenis erhalten wird, kann sich der Zustand gemäß Fig. 6 einstellen. Aus diesem Grund wird im Schritt D 3 das Zufuhr-Solenoid 159 erregt, um den Sperrhebel 157 mit der Nase 154 in Eingriff zu bringen. Wenn der Mikroprozessor im Schritt D 4 feststellt, daß der Zustand gemäß Fig. 5 erreicht ist und der Detektor 164 den Lappen 163 erfaßt bzw. abgreift, werden die Schritte D 5 und D 6 ausgeführt, um den Sperrhebel 157 in die Bezugsstel­ lung zu bringen und sich an die Nase 155 anlegen zu lassen, auf dieselbe Weise wie in dem Fall, in welchem der Detektor 164 den Lappen 163 erfaßt. Im Schritt D 7 wird der Motor 21 abgeschaltet. Weiterhin wird im Schritt D 8 die Entladungslampe 15 abgeschaltet. Im Schritt D 9 wird das Klingen-Solenoid 67 entregt, um die Streichklinge der Reinigungseinheit 14 von der lichtempfindlichen Trommel 2 zu trennen. Im Schritt D 10 wird ein Papierstau angezeigt, und alle anderen Funktionen werden gesperrt bzw. deaktiviert.
Bei der beschreibenen Auführungsform mit ihrem, vergleichsweise einfachen Aufbau werden die Zufuhrrolle 10 und die Ausrichtrollen 11 durch ein einziges Zufuhr-Solenoid 159 gesteuert, so daß ein kostensparendes Gerät eines kompak­ ten und leichten Aufbaus erhalten wird. Die automa­ tische und die manuelle Zufuhrbetriebsart können jeweils mittels des einzigen Solenoids zweckmäßig gesteuert werden.

Claims (2)

1. Vorrichtung zum Zuführen von Blättern in ein Kopier­ gerät, mit einer in etwa halbkreisförmigen Zufuhrrolle (10) zum blattweisen Zuführen der Blätter von einem Blattstapel gegen Ausrichtrollen (11) zum Ausrichten und Weitertransportieren der Blätter, mit einem An­ trieb, der über je eine Kupplungseinrichtung mit der Zufuhrrolle und den Ausrichtrollen kuppelbar ist, und mit einer Steuereinrichtung (42 bis 47; 153 bis 157, 159), die in Abhängigkeit von Signalen der Zufuhr­ rollenstellung, zur Zufuhr und zum Weitertransport der Blätter sowie einer Transportstörung das Ein- bzw. Ausrücken der Kupplungseinrichtungen steuert, wobei die Zufuhrrolle bei einer Transportstörung eine die Blätter nicht berührende Stellung einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen (42 bis 47; 153 bis 157, 159) eine Magnetspule (159) aufweist, durch die über einen Schwenkhebel (157) das Ein- und Ausrücken beider Kupplungseinrichtungen (153, 162) steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtungen (153, 162) als Feder­ kupplungen ausgebildet sind.
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