DE3440902A1 - Isolierkoerper in rohr- bzw. schlauch- oder plattenform - Google Patents

Isolierkoerper in rohr- bzw. schlauch- oder plattenform

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DE3440902A1
DE3440902A1 DE19843440902 DE3440902A DE3440902A1 DE 3440902 A1 DE3440902 A1 DE 3440902A1 DE 19843440902 DE19843440902 DE 19843440902 DE 3440902 A DE3440902 A DE 3440902A DE 3440902 A1 DE3440902 A1 DE 3440902A1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/10Bandages or covers for the protection of the insulation, e.g. against the influence of the environment or against mechanical damage
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

  • Isolierkörper in Rohr- bzw. Schlauch- oder Plattenform
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Isolierkörper in Rohr- bzw. Schlauch- oder Plattenform aus mit einer Abdeckung versehenem Schaumstoff, wobei die Abdeckung eine Schutzeinlage aufweist.
  • Solche Isolierkörper werden hauptsächlich zum Isolieren von metallischen Rohren verwendet, wobei durch die Schutzeinlage Risse oder Schlitze im Schaumstoff, die sich im rauhen Baustellenbetrieb immer wieder ergeben können, die Isoliereigenschaften beeinträchtigen und die Gefahr des Weiterreißens bergen, vermieden werden sollen. Bei bekannten Isolierkörpern dieser Art (DE-GM 82 28 886) besteht die Schutzeinlage aus einem von Polyesterfäden oder Glasfaserfäden gebildeten Fadengitter, das mit einer als Abdeckung dienenden Folie verklebt oder verschweißt oder auch in die Folie integriert ist. Auf diese Weise wird zwar ein gewisser Schutz für den mit der Kunststoffolie kaschierten Schaumstoff erreicht, es können aber innerhalb der Gitterfelder doch Risse auftreten. Außerdem ist ein Fadengitter selbstverständlich nicht dicht, d. h. es ist weder wasserdicht noch bildet es eine Wasserdampfdiffusionssperre.
  • Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den eingangs geschilderten Isolierkörper so zu verbessern, daß eine weitgehende Verletzungsbeständigkeit über die gesamte Oberfläche verbunden mit einer Wasser- bzw. Wasserdampfdiffusionsdichtheit erreicht wird.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Schutzeinlage aus einem aus verstreckten Kunststoffbändern in spaltloser Leinenbindung hergestellten Gewebe besteht, das durch Wärme- und Druckeinwirkung zu einer dichten Folie versiegelt ist.
  • Da es sich also um ein Gewebe mit Leinenbindung handelt, bei dem Kette und Schuß aus verstreckten und damit sehr zugfesten Kunststoffbändern besteht, weist die so hergestellte Schutzeinlage eine hinsichtlich des verwendeten Materials extreme Reißfestigkeit in jeder Richtung auf. Da nun aber dieses Gewebe spaltlos und außerdem versiegelt ist, können nirgendwo Risse auftreten, und es wird eine wasser-bzw. dampfdichte Folie erreicht, die dem Isolierkörper die gewünschte Verletzungsbeständigkeit über seine ganze Oberfläche verleiht und überdies als Dampfsperre dienen kann.
  • Aus verstreckten Kunststoffbändern bestehende Gewebe mit Leinenbindung sind zwar bereits bekannt, doch werden diese bisher für ganz andere Zwecke, nämlich z. B. zur Herstellung von Säcken für Kartoffel, Obst od. dgl. verwendet, wobei selbstverständlich keine Versiegelung zu einer Folie erfolgt, weil Spalte zwischen den einzelnen Bändern zur Belüftung des aufbewahrten Gutes sogar notwendig sind.
  • Die verstreckten und dann verwebten Kunststoffbänder sind erfindungagemäß aus einer Folie aus Polyäthylen oder Polypropylen hoher Dichte in einer Breite von 2 bis 10 mm geschnitten. Um eine gute Verbindung mit dem Schaumstoff zu erzielen, ist ferner die Einlage zwischen einer auf den Schaumstoff durch Extrudieren aufgebrachten Zwischenschicht aus gegebenenfalls mit Flammschutz- und Pigmentzusätzen versehenem Polyäthylen geringer Dichte und einer ebenfalls aufextrudierten Deckschicht aus gleichem Material eingebettet. Je nach der Art der Zusätze können der Abdeckung verschiedene weitere Eigenschaften verliehen werden; sie läßt sich also beispielsweise nicht nur flammhemmend, sondern auch antistatisch, UV-beständig und/oder optisch besonders ansprechend machen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstans beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schutzeinlage schematisch in Draufsicht und Fig. 2 einen Isolierkörper im Querschnitt.
  • Der Isolierkörper, der Plattenform, vorzugsweise aber Schlauch- bzw. Rohrform aufweisen kann, besteht aus einer Schaumstoffschicht 1 und einer insgesamt mit 2 bezeichneten Abdeckung, wobei die Abdeckung 2 mit einer Schutzeinlage 3 versehen ist. Die Schutzeinlage 3 wird von einem aus verstreckten Kunststoffbändern 4 hergestellten Gewebe mit spaltloser Leinenbindung gebildet, das nachträglich zu einer dichten Folie versiegelt ist. Wie Fig. 2 erkennen läßt, ist die Einlage 3 zwischen einer Zwischenschicht 5 und einer Deckschicht 6 eingebettet, welche Schichten 5, 6 aus durch Extrudieren aufgebrachtem Polyäthylen geringer Dichte gegebenenfalls mit Flammschutz- und Pigmentzusätzen bestehen.
  • Die Kunststoffbänder 4 werden in einer Breite von 2 bis 10 mm aus etwa 20 - 80 pm dicken Folien aus Polyäthylen oder Polypropylen hoher Dichte geschnitten, wobei die Folien vorher bei Temperaturen von etwa 500 C mittels Kalander im Verhältnis von 1 : 3 bis 1 : 5 verstreckt wurden. Die Versiegelung des fertigen Gewebes erfolgt bei Temperaturen zwischen 120 und 1800 C unter hohem Druck (2 - 20 bar) mittels geheizten und polierten Walzen.
  • Auf den Schaumstoff, vorzugsweise Polyäthylenschaumstoff stoff mit einem Raumgewicht von 22 bis 40 kg/m , wird durch Extrusion mittels einer Breitschlitzdüse bei Temperaturen von 200 bis 3000 C die Zwischenschicht 5 in einer Dicke von 2 30 bis 100 glm aufgebracht und unmittelbar danach die Einlage 3 eingewalzt und gekühlt. In einem zweiten Beschichtungsvorgang wird dann noch die Deckschicht 6 aufextrudiert.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Isolierkörper in Rohr- bzw. Schlauch- oder Plattenform aus mit einer Abdeckung versehenem Schaumstoff, wobei die Abdeckung eine Schutzeinlage aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzeinlage (3) aus einem aus verstreckten Kunststoffbändern (4) in spaltloser Leinenbindung hergestellten Gewebe besteht, das durch Wärme- und Druckeinwirkung zu einer dichten Folie versiegelt ist.
  2. 2. Isolierkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verstreckten und dann verwebten Kunststoffbänder (4) aus einer Folie aus Polyäthylen oder Polypropylen hoher Dichte in einer Breite von 2 bis 10 mm geschnitten sind.
  3. 3. Isolierkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (3) zwischen einer auf den Schaumstoff (1) durch Extrudieren aufgebrachten Zwischenschicht (5) aus gegebenenfalls mit Flammschutz- und Pigmentzusätzen versehenem Polyäthylen geringer Dichte und einer ebenfalls aufextrudierten Deckschicht (6) aus gleichem Material eingebettet ist.
DE19843440902 1983-11-22 1984-11-09 Isolierkörper in Rohr- bzw. Schlauch- oder Plattenform Expired - Fee Related DE3440902C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1742775A (en) * 1926-08-11 1930-01-07 Johns Manville Pipe covering
DE8228886U1 (de) * 1982-10-14 1983-01-20 Ruoff-Schäfer, Rudolf, 7000 Stuttgart Rohr- oder plattenfoermiges isoliermaterial

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1742775A (en) * 1926-08-11 1930-01-07 Johns Manville Pipe covering
DE8228886U1 (de) * 1982-10-14 1983-01-20 Ruoff-Schäfer, Rudolf, 7000 Stuttgart Rohr- oder plattenfoermiges isoliermaterial

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DE8404279U1 (de) 1984-05-17
ATA408883A (de) 1985-02-15
AT378839B (de) 1985-10-10
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