DE3443396C2 - - Google Patents
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- DE3443396C2 DE3443396C2 DE19843443396 DE3443396A DE3443396C2 DE 3443396 C2 DE3443396 C2 DE 3443396C2 DE 19843443396 DE19843443396 DE 19843443396 DE 3443396 A DE3443396 A DE 3443396A DE 3443396 C2 DE3443396 C2 DE 3443396C2
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B5/00—Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
- H02B5/02—Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment mounted on pole, e.g. pole transformer substation
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Fuses (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
- Connection Or Junction Boxes (AREA)
- Insulators (AREA)
Description
Diese Erfindung bezieht sich auf eine an einem Leitungsmast
zu befestigende Sicherungs- oder Trennungsvorrichtung, der
einen an einer Tragfläche zu befestigenden Rahmen, auf den
Rahmen gestützt montierte Leitungsklemmen mit Kontakten
für Sicherungen oder Trennmesser, einen Boden, der die Vor
richtung von unten schließt, drehbar am Rahmen befestigt
ist und an dem die Sicherungen oder Trennmesser befestigt
sind, so wie auch am Rahmen befestigte, auf den Leitungs
klemmen befindliche, schalenartige Schutzhauben aufweist.
Die oben beschriebene Vorrichtung ist aus der FI-
Patentschrift 46 303 bekannt. Dabei besteht der Rahmen
aus einem an einem Mast zu befestigenden Metallbügel, der
im Bereich der Sicherungen oder Trenner von einem Isolier
teil umgeben ist, auf welchen Isolierteil die Leitungs
klemmen montiert sind. Zwischen der ankommenden und aus
gehenden Leitungsklemme jeder Phase ist eine Öffnung
vorhanden, in die die Kontakte der Klemmen hineindringen
und in die die Sicherung oder die Trennmesser angebracht
werden. Die Leitungsklemmen sind von oben durch Schutz
hauben geschützt, die durch Schnappverschluß am Rahmen
befestigt werden und deren Anzahl drei ist, eine Haube
für jeden Pol.
In der Praxis hat es sich erwiesen, daß der Rahmen
dieser bekannten Lösung eine sehr komplizierte Struktur
voraussetzt, weshalb er sehr schwer und teuer wird. Trotz
dem ist es sehr schwierig, den Rahmen starr genug zu
machen. Weil dazu die beiden Leitungsklemmen jeder Phase
sich unter derselben Schutzhaube befinden, können Montage
arbeiten an der einen Leitungsklemme nicht ausgeführt
werden, während die andere spannungsführend ist.
Das Ziel der Erfindung ist, eine an einem Mast
zu befestigende Sicherungs- oder Trennungsvorrichtung zu
schaffen, der trotz seiner einfachen Struktur starr ist
und in dem das Vorhandensein einer Spannung an der einen
Leitungsklemme der Phase die Ausführung von Montagearbei
ten an der anderen Leitungsklemme nicht verhindert. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen einen im wesentlichen ebenen Deckelteil aufweist, an
dessen zwei entgegengesetzten Seiten Wände angeschlossen
sind, die Öffnungen bilden und sich senkrecht zu der Ebene
des Deckelteils erstrecken, daß die Leitungsklemmen an den
Öffnungen so befestigt sind, daß die Kontakte sich unter
halb der Ebene des Deckelteils befinden, und daß die an
die ankommenden und ausgehenden Leitungen angeschlossenen
Leitungsklemmen jeder Phase sich unter separaten Schutz
hauben befinden. Wenn man aus einem Isolierstoff einen
Rahmen bildet, der einen ebenen Deckelteil in der Mitte
und zu dieser Ebene senkrechte Wände an den Seiten auf
weist, hat man einen Rahmen geschaffen, der sowohl in der
Seiten- als auch Vertikalrichtung starr ist. Weil die
Starrheit hauptsächlich durch die Form zustandegebracht
worden ist, ist der Materialverbrauch deutlich kleiner
als bei der obengenannten bekannten Lösung. Der in der
Mitte des Rahmens befindliche Deckelteil bietet dazu eine
Möglichkeit, die Kontakte der Leitungsklemmen darunter
anzubringen und die Schutzhauben zwischen den zu derselben
Phase gehörenden Leitungsklemmen zu stützen, wobei die
Eingangs- und Ausgangsklemmen unter separate Schutzhauben
angebracht werden können. Diese Faktoren ermöglichen die
Ausführung der Montagearbeiten an den Ausgangsklemmen,
obgleich die Eingangsklemmen spannungsführend wären.
Die auf den Leitungsklemmen befindlichen Schutz
hauben sind vorzugsweise drehbar zu dem Deckelteil gelagert.
Während der Montagearbeiten kann die Schutzhaube dabei auf
den Deckelteil gedreht werden, wo sie von selbst bleibt,
ohne Montagearbeiten zu stören.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgenden
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer
beschrieben, wo
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung als
Querschnitt darstellt,
Fig. 2 die Vorrichtung teilweise als Draufsicht
und teilweise als Horizontalschnitt darstellt und
Fig. 3 die Vorrichtung als Längsschnitt darstellt.
Die in den Figuren gezeigte Vorrichtung besteht
aus einem aus starrem Kunststoff hergestellten Rahmen 1,
am Rahmen befestigten Leitungsklemmen 2, die Leitungs
klemmen schützenden Schutzhauben 3 und einem am Rahmen
drehbar gelagerten Boden 4. An die Leitungsklemmen 2 werden
Leitungen 5 angeschlossen und die Klemmen sind mit Kontakten
6 versehen, die sich unterhalb der Klemmen befinden und
an denen Messer 8 von Sicherungen 7 befestigt werden können.
Der plattenförmige Boden 4 ist an seiner einen Kante dreh
bar um einen Zapfen 9 des Rahmens gelagert und an seiner
anderen Kante mit einem sich abwärtserstreckenden Zapfen
10 mit Gewinde versehen, mittels dessen der Boden von der
Erde her mit einer Stange handbetrieben geöffnet werden
kann. Weil die Sicherungen 7 am Boden 4 mittels Ansätze
11 befestigt sind, wird die elektrische Kupplung zwischen
den Leitungsklemmen 3 ausgeschaltet, wenn der Boden ge
öffnet wird.
An den Enden des Rahmens sind Nuten 12 vorgesehen,
an denen eine Platte 13 befestigt werden kann, mittels
deren der Rahmen an einem Mast 14, einer Wand oder der
gleichen befestigt werden kann.
Gemäß der Erfindung ist der Rahmen 1 von einem
Formstück gebildet, das einen langgestreckten, planaren
Deckelteil 15 aufweist, an dessen beiden Längsseiten zu
dem Deckelteil transversale, vertikale Wände 16, 17 und
18 vorgesehen sind, die zwischen sich Öffnungen 19 bilden,
die an an ihrem oberen und unteren Ende offene Fächer
erinnern. Im unteren Teil der Wand 16 sind Öffnungen für
die Messer 8 der Sicherungen und an der Oberkante der
Z-förmigen Wand 17 Vertiefungen 20 für die Leitungen 5
vorhanden.
Die Leitungsklemmen 2 befinden sich in den Öffnungen
19 des Rahmens so, daß der größte Teil davon sich ober
halb der Oberkante der Öffnungen befindet, was die Ausführung
von Montagearbeit von oben ermöglicht. Die Leitungsklemmen
sind an dem Rahmen mittels nichtgezeigter Schrauben be
festigt, die durch eine Platte 21 durchgehen, s. Fig. 3.
Zum Schutz der Leitungsklemmen ist die Vorrichtung
mit zwei Schutzhauben 3 versehen, deren die eine sich auf
den Eingangsklemmen und die andere auf den Ausgangsklemmen
befindet. In jeder Schutzhaube sind transversale Zwischen
wände 22 vorgesehen, um die verschiedenen Phasen vonein
ander zu isolieren, und die Schutzhauben sind drehbar zum
Deckelteil des Rahmens mittels Zapfen 23 gelagert, die
sich in Ansätzen 24 auf der Oberfläche des Deckelteils
befinden. Die äußere Kante der Schutzhauben weist einen
Haken 25 auf, der in eine Biegung der Wand 17 des Rahmens
greifen kann, um die Schutzhaube zu verriegeln. Während
der Montagearbeit ist die Schutzhaube um den Zapfen 23
drehbar, so daß sie auf die entgegengesetzte Haube ge
stützt liegt.
Unterhalb der Kontakte 6, die sich unterhalb der
Längskanten des Deckelteils 15 befinden, sind Löschkammern
26 vorhanden, und zwar zum Löschen des Lichtbogens im
Zusammenhang mit dem Ein- und Ausschalten der Sicherung.
Infolge der Montageweise des Deckelteils 15 und der
Schutzhauben 3 können Montagearbeiten auf der Eingangs-
oder Ausgangsseite ausgeführt werden, obgleich eine der
Seiten spannungsführend ist, weil der Deckelteil und die
Schutzhauben der spannungsführenden Seite die spannungs
führenden Teile umgeben.
Abweichend vom Obigen kann jede Leitungsklemme mit
einer eigenen Schutzhaube versehen werden und können die
Sicherungen 7 durch Trennmesser ersetzt werden.
Claims (5)
1. An einem Leitungsmast zu befestigende Sicherungs-
oder Trennungsvorrichtung, mit einem an einer Tragfläche (14)
zu befestigenden Rahmen (1), auf den Rahmen gestützt montier
ten Leitungsklemmen (2) mit Kontakten (6) für Sicherungen (7)
oder Trennmesser, einem Boden (4), der
die Vorrichtung von unten schließt, drehbar am Rahmen (1)
befestigt ist und an dem die Sicherungen (7) oder Trennmesser
befestigt sind, so wie auch am Rahmen befestigten,
auf den Leitungsklemmen (2) befindliche, schalenartigen
Schutzhauben (3), dadurch gekennzeich
net, daß der Rahmen einen im wesentlichen ebenen Deckel
teil (15) aufweist, an dessen zwei entgegengesetzten Sei
ten Wände (16-18) angeschlossen sind, die sich senkrecht zu
der Ebene des Deckelteils erstrecken und Öffnungen (19) bil
den, daß die Leitungsklemmen (2) an den Öffnungen (19) so
befestigt sind, daß die Kontakte (6) sich unterhalb der Ebene
des Deckelteils befinden, und daß die an die ankommenden und
ausgehenden Leitungen (5) angeschlossenen Leitungsklemmen (2)
jeder Phase sich unter separaten Schutzhauben (3) befinden.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzhauben (3)
drehbar zum Deckelteil (15) gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen nebeneinander
angeordneten Öffnungen (19) eine von der Hauptebene des
Rahmens sich abwärtsstreckende Zwischenwand (18) vorgesehen
ist, und zwar zum Isolieren der Leitungsklemmen (2) und
ihrer Kontakte (6) von einander.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontakte (6) der
Leitungsklemmen sich wesentlich auf solchen Ebenen befin
den, die senkrecht zu der Ebene des Deckelteils (15) sind
und die durch die Längskanten des Deckelteils gehen, wobei
die Sicherungen (7) oder die Trennmesser unter dem Deckel
teil angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß am Rahmen zwei Schutz
hauben (3) gelagert sind, deren die eine sich auf den an
die Eingangsleitungen (5) angeschlossenen Leitungsklemmen
(2) und die andere auf den an die Ausgangsleitungen ange
schlossenen Leitungsklemmen befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FI840014A FI67455C (fi) | 1984-01-03 | 1984-01-03 | Stolpsaekrings- eller fraonskiljaranordning |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3443396A1 DE3443396A1 (de) | 1985-07-11 |
| DE3443396C2 true DE3443396C2 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=8518317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843443396 Granted DE3443396A1 (de) | 1984-01-03 | 1984-11-28 | An einem mast zu befestigende sicherungs- oder trennungsvorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE3443396A1 (de) |
| FI (1) | FI67455C (de) |
| SE (1) | SE453445B (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FI46303C (fi) * | 1971-02-04 | 1973-02-12 | Miettinen | Pylväsvaroke tai -erotin. |
-
1984
- 1984-01-03 FI FI840014A patent/FI67455C/fi not_active IP Right Cessation
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- 1984-11-28 DE DE19843443396 patent/DE3443396A1/de active Granted
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Also Published As
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| FI840014A0 (fi) | 1984-01-03 |
| SE8405883D0 (sv) | 1984-11-22 |
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| FI67455C (fi) | 1986-02-12 |
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| AT389960B (de) | 1990-02-26 |
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