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Erennstoffbehälteranordnung für Kraftfahrzeuge: Gegenstand des Hauptpatentes
33o76o ist eine Drennstoffbehälteranordnung für Kraftfahrzeuge u. dg1., welche aus
mehreren Behältern zusammengesetzt ist und bei der der Brennstoffvorrat durch Austausch
eines leeren Behälters durch einen gefüllten Behälter ergänzt wird. Die Anordnung
wird gemäß vorliegender Erfindung .dahin weiter ausgebildet, daß mehrere auswechselbare
Rehälter parallel geschaltet sind und nacheinander an den Vergaser des Kraftwagens
angeschlossen werden, so daß sie nacheinander zur Entleerung gelangen. Die entleerten
Behälter werden durch: volle ersetzt und dadurch der Brennstoffvorrat ergänzt. Zweckmäßig
ist eine Anordnung, bei welcher zwischen den parallel geschalteten auswechselbaren
Behältern und dem Vergaser ein allen auswechselbaren Behältern gemeinsamer fester
Behälter eingeschaltet ist, aus dem der Vergaser gespeist wird. In diesen festen
Behälter ergießt sich zunächst der Inhalt -der einzelnen auswechselbaren Behälter.
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Ist die Entleerung eines der angeschalteten Behälter erfolgt, was
z. B. mittels eines Standanzeigers des festen, zweckmäßig an der Spritzwand des
Wagens angeordneten Behälters zu erkennen ist oder durch ein Signal angezeigt werden
kann, so wird durch einen Schalter, der zwischen den auswechselbaren und dem festen
Behälter eingebaut ist, der entleerte Behälter abgeschaltet und ein anderer, noch
voller Behälter angeschaltet.
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Die Erfindung ist in :der Zeichnung in den A:bb. r bis 21 in einigen
Ausführungsformen dargestellt.
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Nach A.bb. z sind die an die Leitungen 71
angeschlossenen auswechselbaren
Behälter z über den = Schalter 7o durch ,die Leitung 72 mit dem festen Behälter
3 verbunden, von dem eine Leitung 73 zu .dem Vergaser :2 führt.
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Das Wesen der Erfindung bleibt von dem Umstande, ab die Förderung
des Brennstoffes aus den auswechselbaren Behältern i durch: Saugwirkung, Druckwirkung
oder durch Druckgefälle erfolgt, unberührt.
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Die. - auswechselbaren Behälter r werden zweckmäßig in einem besonderen
Behälterkasten 74 (Abb. 2, 3 und 17) gelagert, der an Stelle des jetzt üblichen-Brennstoffbehälters
in .dem Wagen angeordnet wird.
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Der Schalter 70 wird am festen Behälter 3 oder am Behälterkasten 74
angebracht. Seine Anordnung am Behälterkasten hat den Vorteil,
daß
die in größerer Anzahl vorhandenen Leitungen 71 kurz sind und nur die Leitung 72
länger ist. In :diesem Falle geht .die Bedienungsvorrichtung für den Schalter vom
Führersitz aus.
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Der Behälterkasten 74 ist in drei verschiedenen Ausführungsformen
in den Abb.2, 3 und 17 dargestellt. Die Abb. 2 und 17 zeigen einen rückwärts am
Wagen anzuordnenden Kasten; Abb. 3 zeigt einen solchen, der vorn unter dem Führersitz
untergebracht ist.
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Der Behälterkasten 74 besitzt z. B. sechs Zellen, in welche die Rohre
71 hineinragen. In diese Zellen werden die auswechselbaren Behälter gemäß Abb. 2
von unten eingeschoben, wobei die Rohre 71 in das Innere der Behälter eindringen.
Nach erfolgtem Einschieben der Behälter erfolgt deren Feststellung im Kasten. Dies
geschieht z. B. durch verschließbare Klappen 75, die den Boden der Kastenzellen
bilden.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Alb. 3 und 17 sind die Zellen nach
oben (Abb.3) bzw. nach hinten (Abb. 17) offen. In diese werden die Behälter von
oben bzw. von hinten eingesetzt und in der später beschriebenen Weise festgestellt.
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Die auswechselbaren Behälter i können beliel@iger Form sein. Sie sind
wegen der Raumausnutzung vorzugsweise prismatisch gestaltet und haben in ihrem oberen
Boden; zweckmäßig in dessen Mitte, eine Füllöffnung 76 (Abb. 4). Diese öffnung wird
durch eine Scteibe 77 (Abb. 5) verschlossen, die unter Zwischenschaltung einer Dichtung
78 in einen Stutzen 79 geschraubt ist. Die Scheibe hat in der Mitte eine Bohrung
8o (Abb.6), die an der Außenseite mit einer Plombe 81 und an der Innenseite mit
einer federnden Klappe 82 (Abb. 5, 6, 8) versehen ist. Die Feder 83 der Klappe ist
durch eine Schraube 84 an der Scheibe befestigt. Diese weist Löcher 85 zum Einsetzen
eines Schraubenschlüssels auf.
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Der obere und der untere Boden des Behälters sind wegen des Druckes,
dem der Behälter bei seiner Feststellung im Kasten 74 unterworfen werden kann, gewölbt
und gegebenenfalls durch ein zwischen dem oberen und unteren Boden angeordnetes
Rohr 86 versteift. Dieses hat Öffnungen 87, um den Brennstoff beim Einfüllen rasch
durchtreten zu lassen. An dem tiefsten Punkt des Bodens selbst ist eine Vertiefung
88 angeordnet, so daß die letzten Reste des Brennstoffes durch das in diese Vertiefung
-hineinragende Rohr 71 ,hinausbefördert werden können.
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Wenn das Rohr 71 die Bohrung 8o der Scheibe 77 fast ganz ausfüllen
sollte, können in der Bohrung besondere Luftzutrittsöffnungen 89 angeordnet sein
(Abb. 7). Die Scheibe 77 wird lediglich beim Füllen des Behälters herausgeschraubt
und dann mit einer neuen Plombe versehen.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 9 hat der obere Boden des Behälters
an der Innenseite keine vorspringenden Teile, wodurch erreicht wird, daß der Inhalt
auch dann restlos durch Ausgießen entleert werden kann, wenn die Entleerung nicht
durch das Rohr 71, sondern durch Neigen .des Behälters nach Herausschrauben der
Scheibe 77 erfolgen soll.
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Die Befestigung der auswechselbaren Behälter i in dem Behälterkasten
74 nach Abb. 2 zeigen die Abb. 5 und io.
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In dem Kasten ist ,das Rohr 71 dicht, z. B. mittels eines angelöteten
Stutzens 9o, befestigt. An der oberen Wand des Kastens sind innen die Widerlager
gi für den oberen Behälterboden vorgesehen, während in der Mitte der unteren Klappe
75 in einem Stutzen 93 eine Schraube 92 als Widerlager für den unteren Behälterboden
angeordnet ist. Die Klappe 75 ist in. einem Gelenk am Kasten 74 drehbar befestigt
(Abb. io) und trägt an der anderen Seite einen verstärkten Rand 94 sowie eine durch
Federn.95 nach außen gedrückte Leiste 96: Die Bewegung der Leiste nach außen ist
durch Anschläge begrenzt. Die Leiste legt sich bei: geschlossener Stellung der Klappe
zwischen die beiderseits der Ausnehmung 97 (Ahb. 2 und i i) angeordneten zwei festen
Leistenpaare 98 und 99 des Kastens. Oberhalb der Ausnehmung 97 ist im Kasten eine
Blattfeder ioo mit einer ein Widerlagger toi bildenden Verstärkung angeordnet.
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Der Vorgang beim Einsetzen eines Behälters in einen Kasten nach Abb.2
ist folgender: Nach Herausstoßen der Plombe 81 wird der Behälter von unten her in
eine der Zellen des Kastens 74 geschoben.- Hierbei tritt das Ende des Rohres 71
in die Bohrung 8o der Scheibe 77 ein und stößt die federnde Klappe 82 auf. gleichzeitig
wird beim Einschieben des Behälters die Blattfeder ioo an die Kastenwand gedrückt.
Ist der Behälter ganz eingeschoben, so daß sein oberer Boden gegen die Wiederlager
gi stößt, welche gegebenenfalls mit Luftdurchtrittsöffnungen io2 versehen sein können,
so kann die Feder ioo mit der Verstärkung ioi hinter den unteren Behälterrand einschnappen,
so daß sich der Behälter mit seinem unteren Rand auf die Verstärkung -ioi der Blattfeder
aufsetzen kann. Sodann wird die Klappe 75 in die Schlußstellung gebracht, wobei
die Leiste 96 von Hand zurückgedrückt wird. Hierauf wird @die Leiste frei .gelassen.,
so daß sie zwischen die Leisten g8, 99 des Kastens eintritt
und
dadurch die Klappe verriegelt. Dann wird die untere Schraube 92 angezogen, bis der
Behälter festsitzt: Wenn der Behälter i aus der Zelle herausgenommen wird, schließt
sich die federnde Klappe 82, nachdem das Rohrende 71 aus dem Behälter getreten ist.
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Die Befestigung der Behälter in idem Kasten nach Abb. 3 zeigen :die
A'bb. 12, 13 und 1q..
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Am Boden der Zellen, des Kastens sind Widerlager gi und an zwei gegenüberliegenden
oberen Rändern Leistenpaare 98 und 99 angeordnet. Zwischen diesen beiden Leisten
ist ein Bügel 103 einschwenkbar, der in der Mitte die Anzugschraube g2 trägt. Diese
ist von dem Steigrohr 71 durchsetzt, das einen mit Lufteintrittsöffnungen io2. versehenen
Stutzen 1o¢ mit einer Dichtungsscheibe io5 trägt. Das Steigrohr ist bei io6 (Abb.
3) geteilt. Die beiden Teile des Steigrohres können durch eine beliebige Verschraubung
miteinander vereinigt werden.
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Der Vorgang beim Einsetzen eines Behälters ist folgender: Nach Entfernung
der Plombe 81 wird der gefüllte Behälter in eine Zelle des Kastens gestellt. Hierauf
wird das Rohrstück 71, über welches der Bügel 103 geschoben ist, in den Behälter
von oben eingesteckt, sodann der Bügel 103 zwischen die beiden Leistenpaare 98,
99 eingeschwenkt und die Schraube 92 angezogen. Schließlich wird mittels einer Verschraubung
bei io6 der Anschluß des Steigrohres an das Rohr 71 hergestellt.
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Der Schalter 70 ist in Abb. 15 dargestellt. Die Rohre 71 werden
bei den verschiedenen Stellungen des Schalterkolbens 107 mit dem Rohr 72 nacheinander
verbunden. Der Kolben ist zweckmäßig mit einem (nicht dargestellten) nach einer
Richtung wirkenden Klemmgesperre versehen, damit er nicht unabsichtlich zurückgeschoben
werden kann. An der Schalterstellung erkennt man dann, welche Beh'ä'lter schon entleert
sind und ausgewechselt werden können.
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Abb. 16 zeigt die Steig- und Druckrohranordnung für den Fall, daß
nicht S'augföiderung; sondern Druckförderung Verwehdang findet. Bei dieser Anordnung
wird das Steigrohr 71 vom Druckrohr io8 konzentrisch umschlossen.
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Die Abb. 18 und 19 zeigen die Befestigung eines Behälters nach Abb.
9 in einem Kasten nach Abb. 17. Der Behälter (Abb. 9) hat an seinem Fuß ein Verstärkungsband
iog. Wenn der Behälter in den Kasten eingeschoben ist (A.bb. 17), wird er in seiner
Stellung durch: Leisten i io, die an den Seitenwänden (Abb. 18) oder an der Rückwand
(Abb. ig) des Kastens angeordnet sind, gehalten.. An der Klappe 75 (Abb. 17) ist
eine nachgiebige (federnde) und nachstellbare Leiste iii befestigt, die sich beim
Schließen der Klappe -ebenfalls gegen das Band iog legt.
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Wenn der Behälter in .den Kasten eingeschoben ist, soll die Anschlußstelle
für die Leitung 71 leicht zugänglich sein, damit der Anschluß leicht hergestellt
werden kann. Zu diesem Zwecke ist der Verschlußstutzen (die Einfüllöffnung) in einer
Ecke des Behälters (Abb.9 und 17) vorgesehen.
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Abb. 2o zeigt einen durch öffnungen. des Stutzens 79 gezogenen Plombendraht
112, dessen Enden 113 breitgedrückt sind. Durch den Plornbendralit wird das unbefugte
Herausschrauben der Verschlußseheibe 77 verhindert.
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Abb. 2i zeigt in schematischer Darstellung den festen Behälter 3,
der gleichzeitig als Saugvorrichtung für die Brennstofförderung ausgebildet sein
kann. In; diesem Fall wird durch das Rohr i 15 die Luft aus dem Bell'älter 3 herausgesaugt.
Der Brennstoff strömt aus einem der Behälter i durch das Rohr 72 in den Behälter
3 nach und fließt .durch das Rohr 73 zum Vergaser. Ist der angeschlossene Behälter
i entleert, so wird durch Rohr 72 statt des Brennstoffes Luft angesaugt und strömt
durch Rohr 115 ab. Durch diese angesaugte und abströmende Luft kann im Rohr 72 oder
im Rohr i 15 eine eingebaute Pfeife zum Ertönen gebracht werden, woran man erkennt,
daß der Behälter leer ist.
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Diese Brennstoffanlage bietet folgende Vorteile: i. Es treten leine
Verdunstungs- und Verschüttungsverluste auf, weil der Brennstoff nicht eingegossen
werden muß.
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2. Es ist jede Gefahr der Entzündung oder Explosion sowohl beim gefüllten
als auch beim entleerten Behälter vermieden, weil der Behälter stets verschlossen
bleibt.
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3. Es wird durch die Notwendigkeit des Umschattens die Aufmerksamkeit
des Fahrers auf die Größe des Brennstoffverbrauches gelenkt, während sich bei den
jetzigen großen Brennstoffbehältern der Fahrer tagelang um die verbrauchte Menge
nicht kümmert.
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q.. Es ist eine leichte Verbrauchsüberwachung durch bloße Vormerkung
der Zahl der verbrauchten Behälter möglich.
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5. Es :ist die Entwendung von Brennstoff außerordentlich erschwert,
weil er ohne Herausschrauben der Verschlußscheibe nur durch eine sehr langwierige
Handhabung in größerer Menge aus dem Behälter ausgegossen werden kann. Das Herausschrauben
der Scheitre wird jedoch- an dem Zerreißen der i Plombierungsvorrichtung erkannt.
Auch kann man die Klappe des Behälterkastens
sperren, so daß man
auch keine Behälter herausnehmen kann.