DE347327C - Fahrkunst fuer Vergnuegungszwecke - Google Patents

Fahrkunst fuer Vergnuegungszwecke

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DE347327C
DE347327C DENDAT347327D DE347327DD DE347327C DE 347327 C DE347327 C DE 347327C DE NDAT347327 D DENDAT347327 D DE NDAT347327D DE 347327D D DE347327D D DE 347327DD DE 347327 C DE347327 C DE 347327C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/30Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats

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  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Fahrkunst für Vergnügungszwecke. Die Erfindung betrifft eine Vergnügungsvorrichtung mit Fahrzeugen, die um eine stehend angeordnete Achse mittels an ihr gelenkig befestigter Arme kreisen. Das Neue besteht darin, daß die Fahrzeuge an der Innenwand eines kegel- oder kugelförmig oder ähnlich gestalteten Hohlkörpers umlaufen und durch Führungen zum Aufsteigen an dieser Innenwand veranlaßt werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in mehreren Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt.
  • In einem am besten aus einzelnen einen Kegelmantel oder eine ähnliche Form bildenden Latten zusammengesetzten Hohlkörper d ist eine seine Mittelachse bildende, in Umdrehung zu versetzende Welle a errichtet, die in an sich bekannter Weise an ihr gelenkig befestigte Treibarme b in Umdrehung versetzt. An den Enden dieser Arme b sind Fahrzeuge c angebracht, die auf der Innenfläche des Hohlkörpers d in wagerechten, spiralischen oder auf und ab wogenden Bahnen fahren. Der Sitz e eines solchen Fahrzeuges ist so zu dessen Achse f geneigt, daß er trotz der Schräglage des Wagens wagerecht oder annähernd wagerecht bleibt, so daß den Insassen keine Gefahr oder Unbequemlichkeit erwächst.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i sind die Arme b in an sich bekannter Weise teleskopartig verlängerbar. Die äußeren Enden der Arme sind mit den Wagen c gelenkig verbunden, so daß der Arm mit der Achse, wie die Abb. i rechts und links erkennen läßt, verschiedene Winkel a bilden kann. Fest mit dem Erdboden verbunden, z. B. durch ein die Welle a umgebendes Standrohr g, ist eine bei anders gebauten Fahrvorrichtungen bekannte Führungsbahn h angeordnet, auf die sich die Arme b durch Rollen i abstützen. Diese Bahn hat eine wellenförmige Gestalt und drückt demnach die Arme b abwechselnd in die Höhe und läßt sie wieder sinken, so daß die Wagen c in dem Hohlkörper d bald höher steigen, bald tiefer herabsinken. Beim Absteigen der Fahrzeuge ziehen sich die Schüsse des Teleskoprohres durch das Wagengewicht auseinander (Abb. i, links), beim Hochsteigen aber verkürzen sie sich durch den Druck, den der Wagen in Richtung des Armes b nach der Drehachse hin ausübt.
  • In Abb. Z ist die Teleskopform des Armes durch eine »Nürnberger< Schere i ersetzt, die die Verlängerung und Verkürzung ebenso gestattet und eine größere Tragfähigkeit als ein Teleskoprohr besitzt.
  • In Abb. 3 ist die wellenförmige Führungsbahn h ersetzt durch Schienen k, die an der Lauffläche des Hohlkörpers d angebracht sind, und die in Spiral-- oder Schlangenlinien verlaufen, indem sie abwechselnd auf und ab steigen und so dem Wagen die gewünschte Wellenbahn vorschreiben.
  • In Abb. q. ist der Arm b nicht verlängerbar, dafür aber sein Aufhängepunkt an der Welle a verschiebbar, indem er an einer -auf der Welle gleitenden Hülse l befestigt ist.
  • In Abb. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der das die Fahrbahn bildende Gestell d nicht kegel-, sondern kugelförmige Gestalt hat. Wenn als Drehpunkt des Armes b der Kugelmittelpunkt gewählt wird, dann bedarf es weder einer Verlängerbarkeit noch einer -Verschiebbarkeit dieses Armes.

Claims (5)

  1. PATENT-AH sPRÜcHE: _. Fahrkunst für Vergnügungszwecke mit . Fahrzeugen, die um eine senkrecht stehend angeordnete Achse mittels an ihr gelenkig befestigter Arme kreisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeuge (c) an der Innenwand eines zweckmäßig aus Latten gebildeten kegel- oder kugelförmig oder ähnlich gestalteten Hohlkörpers (d) umlaufen und durch Führungen (h, k) zum Aufsteigen an dieser Innenwand veranlaßt werden.
  2. 2. Fahrkunst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (b, i) »Nürnberger« Scheren bilden.
  3. 3. Fahrkunst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufstellen (l) der die Wagen in Umlauf setzenden Arme (b) an der Mittelwelle (a) verschiebbar sind.
  4. 4. Fahrkunst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (d) einen Kugelabschnitt bildet, in dessen Mittelpunkt die Arme (b) gelenkig an der Achse angreifen.
  5. 5. Fahrkunst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (e) jedes Fahrzeuges (c) mit dessen Achse (f) einen derartigen Winkel bildet, daß trotz der geneigten Lage des Fahrzeuges der Sitz wagerecht oder annähernd wagerecht bleibt.
DENDAT347327D Fahrkunst fuer Vergnuegungszwecke Expired DE347327C (de)

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