DE347328C - Schleifenbahn zur Volksbelustigung sowie als Spielzeug - Google Patents

Schleifenbahn zur Volksbelustigung sowie als Spielzeug

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DE347328C
DE347328C DE1920347328D DE347328DA DE347328C DE 347328 C DE347328 C DE 347328C DE 1920347328 D DE1920347328 D DE 1920347328D DE 347328D A DE347328D A DE 347328DA DE 347328 C DE347328 C DE 347328C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G7/00Up-and-down hill tracks; Switchbacks

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  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung ist eine Schleifenbahn, zweckmäßig in Achterform und als sogenannte Berg-und-Tal-Bahn ausgeführt, die entweder zur Volksbelustigung oder als Spielzeug dienen kann. Das Wesen der Erfindung besteht dabei darin, daß zwei parallel zueinander liegende Geleise (Hauptbahn) unter Zwischenschaltung von Weichen mit den Geleisen zweier oder mehrerer in sich geschlossener Nebenbahnen
to (Wahlbahnen) so verbunden sind, daß von den sich auf den letzteren unabhängig voneinander fortbewegenden Wagen nach freier Wahl während der Fahrt je ein Wagen der einen Nebenbahn mit einem beliebigen Wagen der zugehörigen anderen Nebenbahn durch elektrische, elektromechanische oder mechanische Schaltung o. dgl. behufs gemeinsamen Durchlaufens der Schleifenbahn zusammengebracht und gekuppelt werden kann, wobei die Kupplung an oder vor der Weiche zwischen einer der Nebenbahnen und der Haupt- oder Schleifenbahn oder auf dieser erfolgt. Zwischen den Nebenbahnen, und der Schleifenbahn kann je eine dritte Bahn (Vorstellungsbahn) eingeschaltet sein, deren Geleise durch Weichen mit der zugehörigen Nebenbahn (Wahlbahn) und der Schleifenbahn verbunden sind. Die letztere hat ein Doppelgeleise, so daß die gekuppelten Wagen sich nebeneinander befinden. Die Wagen können mit Dächern versehen sein, die beim Kuppeln zweier Wagen von Hand oder selbsttätig auf elektrischem, elektromechanischen!, mechanischem oder sonst geeignetem Wege geschlossen werden können.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegen-Standes ist in der Zeichnung in Abb. 1 im Grundriß und in Abb. 2 in Ansicht dargestellt.
Hierbei ist 1 das Doppelgeleise einer als Berg-und-Tal-Bahn gedachten Achterbahn mit den beiden Plattformen 2, die auf Gerüsten 3 ruhen. Jede dieser Plattformen enthält zwei Eingänge 4, "wovon der eine auf der einen Seite z. B. für Herren, der andere auf der andern Seite für Damen dient. Die Eingänge führen durch Vermittlung von Förderböden von unten auf die Plattformen. Auf jeder derselben sind die Geleise zweier eingleisiger Nebenbahnen (Wahlbahnen) 5 angeordnet, welche je in sich geschlossen sind. Die Geleise dieser Nebenbahnen 5 sind durch die Geleise 6 mit den Geleisen 7 je einer dritten in sich geschlossenen eingleisigen Bahn (Vorstellungsbahn) verbunden. Von denjBahnen 7 führen Verbindungsgeleise 8 zum Doppelgeleise der Hauptbahn 1. An den Stellen 9 sind hierbei entsprechende Weichen eingesetzt, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf elektrischem Wege von den Stellen 10 ausgeschaltet werden können. Hier befindet sich je eine ein Schaltbrett 11 bedienende Person. 12 sind die Ausgänge, in welche mit Weichen versehene Abzweiggeleise des Doppelgeleises 1 münden. Die Zahl dieser Abzweiggeleise entspricht der Zahl der Wagen, welche auf zwei zusammengehörigen Wahlgeleisen 5 laufen.
Der Vorgang spielt sich nun in folgender Weise ab:
Auf jeder Plattform 2 besetzen z. B. die Herren die Wagen der einen und die Damen die Wagen der andern zugehörigen Wahlbahn 5 und befahren dieselbe in der Pfeilrichtung mit einer entsprechenden Anzahl von Umläufen. Angenommen nun, es sei Herrenwahl bestimmt, und es will ein Herr seinen Wagen mit dem Wagen einer bestimmten Dame der zugehörigen Wahlbahn 5 gekuppelt haben, so gibt er die Nummer dieses Damenwagens zweckmäßig durch Auslegen einer Nummernscheibe an seinem Wagen oder auf elektrischem Wege der bei 10 befindlichen Person an. Diese schaltet nun in dem Augenblick, in welchem der betreffende Herrenwagen vor den Wechsel 9 der Wahlbahn 5 tritt, diesen um, so daß der Herrenwagen nunmehr durch die Geleise 6 auf die Bahn 7, die sogenannte Vorstellungsbahn, geleitet wird. In dieser umfährt er die Wahlbahn 5 der Damen und stellt sich so der aufgerufenen Dame vor. Ist die letztere bereit, ihren Wagen kuppeln zu lassen, so gibt auch sie der Person bei 10 ein diesbezügliches Zeichen. Letztere schaltet nun kurz vor Eintreffen des Damenwagens vor der Weiche 9 seiner Wahlbahn 5 den letzteren um, so daß der Damenwagen zunächst auf die Bahn 7 geleitet wird. In jenem Augenblick, in welchem die auf diese Weise füreinander bestimmten Herren- und Damenwagen dann nebeneinanderlaufen, sei dies nun noch auf den Geleisen 7 oder sei es an den Weichen, welche diese Geleise durch Vermittlung der Geleise 8 mit den Geleisen 1 der Achterbahn verbinden, oder sei es auf der letzteren, werden sie selbsttätig miteinander gekuppelt und befahren nun das Hauptgeleise 1 in einer entsprechenden Anzahl von Umläufen. Es ist selbstverständlich, daß die Person, welche bei 10 auf die angegebene Weise das Ganze leitet, für die Überführung der Herren- und Damenwagen aus den Wahlbahnen 5 in die Vorstellungsbahn 7 bzw. die Hauptbahn 1 jene geeigneten Zeitpunkte wählen muß, von denen sie annehmen kann, daß sich die beiden Wagen demnächst treffen werden. Sie wird dabei berücksichtigen müssen, daß, wenn das Zusammentreffen erst auf der Hauptbahn 1 vor sich 'gehen soll, die Wagen, solange sie 5i> noch nicht gekuppelt sind, auf dem jeweils inneren Geleise des kreisbogenförmigen Teils der Hauptbahn 1 den Wagen auf dem äußeren kreisbogenförmigen Geleise vorauseilen werden.
Die gleichen Vorgänge finden auch mit den anderen Wagenpaaren statt. Dabei können Herrenwagen, deren Insassen nicht wahlbereit sind, in der Wahlbahn 5 weiterfahren oder sich auf die Hauptbahn 1 umleiten lassen. Damen, die nicht gewählt werden, können Gleiches tun. Nach einer bestimmten Anzahl von Umläufen in den Wahlbahncn 5 werden die Wagen zweckmäßig selbsttätig (z. B. auf elektrischem, mechanischem, elektromechanischen! oder pneumatischem Wege) in die Hauptbahn 1 ausgestoßen. Nach Beendigung der entsprechenden Umlaufzahl auf der Hauptbahn ι werden die Wechsel an den Abzweiggeleisen bei den Ausgängen 12 umgestellt (entweder von Hand oder selbsttätig), ;o daß die Insassen der Wagen aussteigen können. Die leeren Wagen werden dann in ihre Wahl bahn zurückgeleitet.
Bei der dargestellten Ausführurigsform kann der Betrieb in der Weise vollzogen werden, daß während der Wahl auf der einen Plattform das Zurückkehren der Wagen in ihre Wahlbahn und das Besetzen der Wagen auf der andern Plattform stattfindet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schleifenbahn zur Volksbelustigung sowie als Spielzeug, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel zueinander liegende Geleise (Hauptbahn) unter Zwischenschaltung von Weichen mit den Geleisen zweier oder mehrerer zweckmäßig in sich geschlossener Nebenbahnen so verbunden .. sind, daß von den sich auf den letzteren unabhängig voneinander fortbewegenden Wagen nach freier Wahl während der Fahrt je ein Wägen der einen Nebenbahn mit einem beliebigen Wagen der zugehörigen anderen Nebenbahn durch elektrische, elektromechanische oder mechanische Schaltung o. dgl. behufs gemeinsamen Durchlauf ens der Schleifenbahn zusammengebracht und gekuppelt werden kann, wobei die Kupplung an oder vor der Weiche zwischen einer der Nebenbahnen und der Hauptbahn oder auf dieser selbst erfolgt.
2. Schleifenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Nebenbahnen und der. Hauptbahn eine dritte Bahn eingeschaltet ist, deren Geleise durch Weichen mit den Nebenbahnen und der Hauptbahn verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920347328D 1920-07-08 1920-07-08 Schleifenbahn zur Volksbelustigung sowie als Spielzeug Expired DE347328C (de)

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DE347329T 1920-07-25
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DE4200567C2 (de) * 1992-01-11 1995-03-09 Mack Heinrich Gmbh & Co Drehvorrichtung für Schienenfahrzeuge

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FR536616A (fr) 1922-05-06
US1430203A (en) 1922-09-26
DE347329C (de) 1922-01-18

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