DE3486176T2 - Verfahren zur Herstellung eines Harzes für das Blasverfahren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Harzes für das Blasverfahren.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Harzes zum Blasformen. Mehr im besonderen bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen eines Harzes aus Polyethylen hoher Dichte zum Blasformen, das gute Eigenschaften aufweist, wie ein hervorragendes Oberflächenaussehen und eine hervorragende Verarbeitbarkeit, insbesondere Entgratbarkeit (flash-trimmability) während des Formens.
  • Bisher wurden Ziegler-Katalysatoren entwickelt, um deren katalytische Aktivitäten für die Herstellung von Polyethylen hoher Dichte zu erhöhen und dadurch die Wirtschaftlichkeit der Herstellung und die Qualität, wie die mechanische Festigkeit des Produktes, zu verbessern. Diese Verbesserungen der Katalysatoren waren jedoch darauf gerichtet, die Molekulargewichtsverteilung des Polyethylens hoher Dichte zu verengen. Die enge Molekulargewichtsverteilung ist für ein Harz zum Blasformen nicht erwünscht, da sie einige Nachteile mit sich bringt, wie, daß zur Zeit des Blasformens "die Eigenschaft, sich in der Form auszudehnen bzw. darin zu quellen, gering ist", "die Ausziehfähigkeit dürftig ist" und "die Erzeugung von Scherwärme innerhalb der Schnecke groß ist".
  • Unter diesen Umständen gab es eine Anzahl von Verbesserungsvorschlägen. So wurde zum Beispiel als eine Verbesserung des Umsetzungsverfahrens eine Zweistufen-Polymerisation oder Mehrstufen-Polymerisation benutzt, um die Molekulargewichtsverteilung zu verbreitern (JP-A-79-146,885).
  • Das dadurch erhaltene Polyethylenprodukt befriedigt jedoch nicht in angemessener Weise die verschiedenen Anforderungen an ein Harz zum Blasformen. Während das Formprodukt eine hervorragende mechanische Festigkeit aufwies (d. h. Schlagfähigkeit gemäß Fallbolzentests, obere Belastungsfestigkeit, Beständigkeit gegenüber Spannungsrissen aufgrund von Umgebungseinflüssen usw.), hatte das Polyethylen hoher Dichte, das durch die Mehrstufen- Polymerisation mittels hochaktiver Katalysatoren (d. h. einer katalytischen Aktivität von mindestens 10 kg Polyethylen/g Katalysator) erhalten wurde, Nachteile, wie die, daß die Erzeugung von Scherungswärme während des Blasformens groß war, die Ausziehfähigkeit und die Entgratbarkeit gering waren und das Oberflächenaussehen des geformten Produktes minderwertig war.
  • Als eine Verbesserung dieses Verfahrens wurde vorgeschlagen, das Blasformen unter Zugabe von 0,001 bis 0,1 Gew.-% eines Vernetzungsmittels zum Polyethylen auszuführen, wodurch es möglich ist, die Schmelzfestigkeit des Polyethylens zu erhöhen und die Ausziehfähigkeit zu verbessern, ohne die Extrudierbarkeit zu beeinträchtigen und so das Blasformen in einem guten Zustand auszuführen (JP-A-82- 212,029). Weiter wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem eine Masse, die ein Polyethylen hoher oder mittlerer Dichte mit einem hohen Molekulargewicht und ein Polyethylen hoher oder mittlerer Dichte mit einem geringen Molekulargewicht umfaßte, durch Anwesenheit von 0,001 bis 0,1 Gew.-% eines Vernetzungsmittels bei einer Temperatur von 150 bis 290ºC in einer Stickstoffatmosphäre leicht vernetzt wurde, um eine Zusammensetzung zu erhalten, in der die Polyethylene innig schmelzvermischt waren (JP-A-83- 29,841). Diese Masse soll nach der Beschreibung Merkmale aufweisen, wie eine hohe Festigkeit, eine hohe Beständigkeit gegenüber Spannungsrissen aufgrund von Umwelteinflüssen und eine hohe Schlagzähigkeit und weiter sollen die Schmelzfestigkeit und die Quellbarkeit in der Form verbessert sein.
  • In jedem der oben genannten Verfahren wurde versucht, einige Eigenschaften eines Polyethylens hoher Dichte durch Einsatz eines Vernetzungsmittels zu verbessern. Es ist angegeben, daß die Nachteile, wie einer geringen Quellbarkeit und einer geringen Ausziehbarkeit durch diese Verfahren überwunden werden können, doch gibt es keine Andeutung für die Verbesserung der Entgratbarkeit, die durch die vorliegende Erfindung beabsichtigt ist. Wird darüber hinaus die Menge des Vernetzungsmittels erhöht, um die Verbesserung zu verstärken, dann erhält man mit einiger Wahrscheinlichkeit andere Nachteile, wie einen unerwünschten Geruch oder eine Färbung aufgrund der Zersetzung des Vernetzungsmittels, wodurch der kommerzielle Wert der Produkte beträchtlich beeinträchtigt wird.
  • Weiter wurde als ein verbessertes Verfahren von einem anderen Gesichtspunkt ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem ein Polyethylen hoher Dichte, das mit einem sehr aktiven Ziegler-Katalysator hergestellt worden war, unter Zugabe von höchstens 0,1 Massenteilen eines Stabilisators auf 100 Massenteile Harz (im folgenden abgekürzt phr) bei einer Temperatur von mindestens 230ºC in einer Atmosphäre, die 0,5 bis 21 Volumen% Sauerstoff enthält, tablettiert bzw. pelletisiert wurde, wodurch die Blasformbarkeit und das Oberflächenaussehen sowie die Entgratbarkeit der geformten Produkte verbessert werden (JP-A- 83-40,027). Nach diesem Verfahren kann die Erzeugung von Scherungswärme während des Blasformens verringert werden, um die Verarbeitbarkeit, die Entgratbarkeit und das Oberflächenaussehen des geformten Produktes zu verbessern. Es ist jedoch keine angemessene Verbesserung hinsichtlich der Quellbarkeit bzw. Ausdehnbarkeit in der Form oder der Ausziehfähigkeit während des Blasformens erhältlich. Das Produkt, das in einer Atmosphäre, die 5 Volumen% Sauerstoff enthält, ohne Einsatz eines Vernetzungsmittels pelletisiert wird, hat nicht die angemessene Quellbarkeit in der Form und auch seine Ausziehbarkeit ist noch nicht angemessen (siehe Vergleichsbeispiel 9 in der folgenden Tabelle 1). Unter diesen Umständen war es erwünscht, die Quellbarkeit bzw. Ausdehnbarkeit in der Form und die Ausziehbarkeit gleichzeitig mit der Verbesserung der Verarbeitbarkeit und dem Oberflächenaussehen zu verbessern.
  • Die vorliegenden Erfinder haben festgestellt, daß es durch Zugabe von mindestens 0,001 phr, bezogen auf das Polyethylen hoher Dichte, eines Vernetzungsmittels zur Zeit des Pelletisierens des Polyethylens hoher Dichte, das mittels eines hochaktiven Ziegler-Katalysators hergestellt worden war und durch Ausführen des Pelletisierens in einer Atmosphäre, die 0,5 bis 10 Volumen% Sauerstoff enthält, möglich ist, ein Harz zum Blasformen zu erhalten, das ausgezeichnete Blasformeigenschaften aufweist, wie gute Quelleigenschaften in der Form und eine gute Ausziehfähigkeit sowie eine praktisch ausgezeichnete Entgratbarkeit und das ein geformtes Produkt mit guter Qualität hinsichtlich des Geruches, der Farbe, des Oberflächenaussehens ergibt.
  • Als die in der vorliegenden Erfindung einzusetzenden Vernetzungsmittel können erwähnt werden 1,1-Bis(t-butylperoxy)-3,3,5-trimethylcyclohexan, 1,1-Bis(t-butylperoxy)cyclohexan, 2,2-Bis(t-butylperoxy)octan, n-Butyl-4,4- bis(t-butylperoxy)valerat, Di-t-butylperoxid, t-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxid, α,α'-Bis(t-butylperoxyisopropyl)benzol, 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexan, 2,5- dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexin-3, Cumylperoxyneodecanoat, 2,5-Dimethyl-2,5-di(benzoylperoxy)hexan und t-Butylperoxyisopropylcarbonat. Diese Mittel können allein oder in Kombination als eine Mischung von zwei oder mehr eingesetzt werden. Von diesen ist ein Vernetzungsmittel mit einer Zersetzungstemperatur von etwa 200ºC bei einer Halbwertzeit von 1 Minute am meisten bevorzugt.
  • Die Menge des zu dem Polyethylen hoher Dichte hinzuzufügenden Vernetzungsmittels liegt vorzugsweise innerhalb eines Bereiches von 0,001 bis 0,01 phr. Ist die Menge kleiner als 0,001 phr, dann ist ein mäßiger Vernetzungseffekt, wie er von der vorliegenden Erfindung angestrebt wird, nicht erhältlich. Übersteigt die Menge andererseits 0,01 phr, dann ist der Vernetzungsgrad zu hoch, wodurch sich Gele bilden oder die Verarbeitbarkeit beeinträchtigt wird oder den Produkten aufgrund der Zersetzung des Vernetzungsmittels ein Geruch oder eine Farbe verliehen wird, was praktisch unerwünscht ist.
  • Bezüglich der Art der Einarbeitung des Vernetzungsmittels gibt es keine besondere Einschränkung, solange das Vernetzungsmittel für die Umsetzung gleichmäßig dispergiert wird. Es können zum Beispiel folgende erwähnt werden:
  • 1) Ein Verfahren, bei dem das Vernetzungsmittel mittels eines Kneters, wie eines Einschnecken-Extruders, eines Doppelschnecken-Extruders oder eines Banbury-Mischers, mit dem Polyethylenpulver hoher Dichte umgesetzt wird, gefolgt vom Pelletisieren oder
  • 2) ein Verfahren, bei dem vorher eine Pulver-Vormischung oder -Masterbatch hergestellt wird, die viel von dem Vernetzungsmittel enthält und diese Vormischung mit dem Polyethylenpulver hoher Dichte vermengt wird, woraufhin die Vernetzungsreaktion in der gleichen Weise wie oben unter 1) ausgeführt wird, gefolgt vom Pelletisieren.
  • Die Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre beträgt 0,5 bis 10 Volumen%, um die beabsichtigte Verarbeitbarkeit, Entgratbarkeit und Produktqualität unter Zugabe von 0,001 bis 0,01 phr des Vernetzungsmittels zu erhalten; bei einer Sauerstoffkonzentration von weniger als 0,5 Volumen% wird keine angemessene Wirksamkeit erzielt. Übersteigt die Sauerstoffkonzentration andererseits 10 Volumen%, dann wird die Wirksamkeit des Vernetzungsmittels hinsichtlich der Verbesserung der physikalischen Eigenschaften des Harzes, die durch die vorliegende Erfindung beabsichtigt ist, unterdrückt, wodurch es unmöglich wird, die Aufgabe der deutlichen Verbesserungen der Verarbeitbarkeit durch Formen, der Entgratbarkeit und des Oberflächenaussehens zu erzielen, vielmehr werden die physikalischen Eigenschaften des Harzes minderwertig und das Oberflächenaussehen wird dürftig sein. Das Merkmal der vorliegenden Erfindung beruht darin, daß zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit durch Blasformen des Polyethylens hoher Dichte, das mittels eines hochaktiven Ziegler-Katalysators hergestellt wurde, ein Vernetzungsmittel in einer geringen Menge von mindestens 0,001 phr und Sauerstoff in einer Menge von 0,5 bis 10 Volumen% in Kombination eingesetzt werden, wodurch die Verarbeitbarkeit durch Blasformen und die Entgratbarkeit sowie die Produktqualität, wie das Oberflächenaussehen, der Geruch und die Farbe vollständig verbessert werden, ohne daß die physikalischen Eigenschaften des Harzes durch die synergistischen Wirkungen der Kombination beeinträchtigt werden.
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung detaillierter unter Bezugnahme auf Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben. Die Verfahren zum Auswerten der Eigenschaften der geformten Produkte, die in den Beispielen und Vergleichsbeispielen benutzt wurden, waren die folgenden.
  • Das Oberflächenaussehen der geformten Produkte wurde bestimmt durch Beobachtung mit dem bloßen Auge, und die Ergebnisse wurden gemäß den folgenden Standards eingestuft:
  • Ausgezeichnet: Außerordentlich gut mit einer feinen Haifischhaut ohne Fließmarkierung.
  • Gut: Die Haifischhaut ist leicht rauh, doch wurden keine Fließmarkierungen beobachtet.
  • Schlecht: Nicht gut, mit einer rauhen Haifischhaut und Fließmarkierungen.
  • Die Entgratbarkeit wurde durch einen Drehmomentwert bei Entfernen des oberen Grates bzw. der oberen Abquetschfläche einer 650 ml fassenden Reinigungsmittelflasche durch Abdrehen desselben repräsentiert. Die Entgratbarkeit ist gut, wenn der Drehmomentwert höchstens 250 Ncm (25 kg-cm) beträgt.
  • Hinsichtlich der Färbung des Harzes wurde der Hunter-bL-Wert mit einem automatischen Farbdifferenz-Meßgerät (hergestellt durch Suga Shikenki) gemessen.
  • Der Geruch wurde mittels des Geruchssinnes der die Formung ausführenden Person bestimmt, gemäß den folgenden Bewertungsstandards:
  • Ausgezeichnet: Im wesentlichen geruchsfrei
  • Gut: Leichter Geruch, aber noch akzeptabel
  • Schlecht: Der Geruch ist zu stark, um praktisch brauchbar zu sein.
  • Die Quellbarkeit in der Form als einer Verarbeitbarkeit durch Blasformen wurde bestimmt durch Extrudieren eines Vorformlings von 60 cm aus einem vorbestimmten Werkzeugspalt mittels einer Blasform-Vorrichtung Modell DA-75 (hergestellt durch PLACO), und sie wird durch das Gewicht des Vorformlings repräsentiert.
  • Die Ausziehfähigkeit wurde bestimmt durch Extrudieren eines Vorformlings von 60 cm aus einem Werkzeug und gestatten des Vorformlings, vom Werkzeug herabzuhängen, wobei die Zeit (Sekunden) bestimmt wurde, die der Vorformling benötigte, um sich bis zu einer Länge von 80 cm zu verlängern.
  • Beispiel 1: Wirkung der Konzentration des Vernetzungsmittels (Testnummern 2, 4, 5, 9 und 10 in Tabelle 1)
  • Die Konzentration des Vernetzungsmittels wurde von 0 bis 0,2 phr (phr = Massenteile pro 100 Massenteile des Harzes) bei einer Sauerstoffkonzentration von 5 Volumen% variiert.
  • Bei dem System, zu dem kein Vernetzungsmittel hinzugegeben worden war, waren die Quell- bzw. Ausdehnungseigenschaf t bzw. die Quellbarkeit in der Form und die Ausziehfähigkeit während des Blasformens unangemessen, obwohl das Oberflächenaussehen, die Entgratbarkeit, die Färbung und der Geruch gut waren. Andererseits waren bei dem System, bei dem 0,020 phr des Vernetzungsmittels hinzugegeben worden waren, das Oberflächenaussehen, die Farbe und der Geruch minderwertig, obwohl die Entgratbarkeit, die Quelleigenschaf t und die Ausziehbarkeit verbessert waren. Bei den Systemen, bei denen das Vernetzungsmittel in einer Menge von 0,002 bis 0,010 phr hinzugegeben worden war, waren nicht nur das Oberflächenaussehen, die Entgratbarkeit, die Farbe und der Geruch verbessert, sondern auch die Quellbarkeit und die Ausziehbarkeit während des Blasformens.
  • Beispiel 2: Wirkung der Sauerstoffkonzentration (Testnummern 1, 2, 3, 7 und 8 in Tabelle 1)
  • Die Sauerstoffkonzentration wurde bei einer Vernetzungsmittel-Konzentration von 0,007 phr von 0 bis 15 Volumen% variiert.
  • Bei der Sauerstoffkonzentration von 0 Volumen% waren das Oberflächenaussehen und die Entgratbarkeit minderwertig, wodurch die Aufgabe der vorliegenden Erfindung nicht gelöst werden konnte. Betrug andererseits die Sauerstoffkonzentration 15 Volumen%, dann waren das Oberflächenaussehen und die Farbe minderwertig, obwohl die Entgratbarkeit verbessert war. Lag dagegen die Sauerstoffkonzentration bei einer Vernetzungsmittel-Konzentration von 0,007 phr im Bereich von 1 bis 8 Volumen%, dann waren nicht nur das Oberflächenaussehen, die Entgratbarkeit, die Farbe und der Geruch, sondern auch die Quellbarkeit im Werkzeug und die Ausziehbarkeit während des Blasformens verbessert.
  • Beispiel 3: Wirkung der Art des Vernetzungsmittels (Testnummern 2 und 6 in Tabelle 1)
  • In jedem der Fälle, in denen Vernetzungsmittel A und B benutzt wurden, waren das Oberflächenaussehen, die Entgratbarkeit, die Farbe und der Geruch ausgezeichnet und gleichzeitig waren die Quellbarkeit im Werkzeug und die Ausziehbarkeit während des Blasformens verbessert. Tabelle 1 Bedingungen Test Nr. Tablettierungs-Bedingungen Vernetzungsmittel Art Menge Sauerstoffkonzentration Eigenschaften der geformten Produkte Oberflächenaussehen Entgratbarkeit, Drehmoment Farbe bL-Wert Geruch Blas-Verarbeitbarkeit Quellfähigkeit im Werkzeug Ausziehbarkeit (Sekunden) Vorliegende Erfindung Ausgezeichnet Vergleichs-Beispiele Schlecht Radikal bildendes Mittel A: α,α-Bis(t-butylperoxyisopropyl)benzol Radikal bildendes Mittel B: 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexan

Claims (3)

1. Ein Verfahren zum Herstellen eines Harzes zum Blasformen, welches das Tablettieren eines Polyethylens hoher Dichte umfaßt, das hergestellt ist mittels eines hochaktiven Ziegler-Katalysators in einer Atmosphäre, die mindestens 0,5 Volumen% Sauerstoff enthält, dadurch gekennzeichnet, daß eine geringe Menge, nämlich mindestens 0,001 phr, bezogen auf das Polyethylen hoher Dichte, eines Vernetzungsmittels zu dem Polyethylen hoher Dichte hinzugegeben wird und das Tablettieren in einer Atmosphäre ausgeführt wird, die 0,5 bis 10 Volumen% Sauerstoff enthält.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, worin die Konzentration des Vernetzungsmittels bis zu 0,01 phr, bezogen auf das Polyethylen hoher Dichte, beträgt.
3. Das Verfahren nach Anspruch 1, worin das Vernetzungsmittel ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus 1,1-Bis(t-butylperoxy)cyclohexan, 1,1-Bis(t-butylperoxy)- 3,3,5-trimethylcyclohexan, 2,2-Bis(t-butylperoxy)octan, n-Butyl-4,4-bis(t-butylperoxy)valerat, Di-t-butylperoxid, t-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxid, α,α'-Bis-(t-butylperoxyisopropyl)benzol, 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexan, 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxy)hexin-3, Cumylperoxyneodecanoat, 2,5-Dimethyl-2,5-di(benzoylperoxy)hexan und t-Butylperoxyisopropylcarbonat.
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