DE3512896C2 - Lautsprechereinheit - Google Patents

Lautsprechereinheit

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Werner Stehn
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Telefunken Fernseh und Rundfunk GmbH
WIRTH ELEKTRONIK GmbH
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/02Casings; Cabinets ; Supports therefor; Mountings therein
    • H04R1/025Arrangements for fixing loudspeaker transducers, e.g. in a box, furniture

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Description

Die Erfindung betrifft eine Lautsprechereinheit nach dem Ober­ begriff des Patentanspruchs 1.
In der Europäischen Patentanmeldung 00 24 461 ist eine Laut­ sprechereinheit beschrieben, die aus mehreren Einzelteilen, Lautsprecher, Abdeckgehäuse, Schalldiffusorgehäuse und Halte­ rungselement wahlweise zu verschiedenen Gehäuseformen zusammen­ gesetzt werden kann. Das Halterungselement weist Steckverbin­ dungsringe mit federnden Arretierungszungen auf. Die Arretie­ rungszungen stehen mit Eingriffsrasten von Steckverbindungs­ ringen der Gehäuse in Schnappverbindung. Dabei stehen Abdeck­ gehäuse und Schalldiffusor lösbar in Steckverbindung mit dem Halterungselement. Dabei ist nicht näher beschrieben, wie sich diese Lösbarkeit technisch realisieren läßt. Zudem sind das Halterungselement mit den Steckverbindungsringen und die Gehäuse mit den Steckverbindungsringen in ihrer Gesamtheit überdimen­ sioniert und in ihrer Lage zueinander überbestimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vereinfachte Lautsprechereinheit anzugeben, die automatengerecht mit ein­ fachen Mitteln zusammengefügt, ohne Schwierigkeiten auseinander­ genommen werden kann und Material für Gehäuseteile einspart. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteran­ sprüchen genannt.
Beim Zusammenfügen von Lautsprecherkorb und Rahmen genügt eine Translationsbewegung, um die beiden Teile zusammenzufügen. Ebenso ist eine einfache Demontage durch eine Rotations- und eine Translationsbewegung bei anfallenden Reparaturarbeiten möglich. Bei einer Weiterbildung der Erfindung entfallen beim Zusammenfügen oder Auseinandernehmen von Lautsprecherkorb und Rahmen Lötarbeiten beim Kontaktieren von elektrisch leitenden Kabeln. Vorteilhaft sind Teile mit Sollbruchstellen so im Rahmen eingefügt, daß ein Auseinandernehmen und ein Zusammenfügen von Rahmen und Lautsprecherkorb Teile am Rahmen zerstört und somit ein Auseinandernehmen und Zusammenfügen zu einem späteren Zeitpunkt kontrolliert werden kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachstehend ein Aus­ führungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Lautsprecherkorb,
Fig. 2 einen Rahmen, und
Fig. 3 den Lautsprecherkorb und den Rahmen zusammengefügt.
Fig. 1A zeigt eine Seitenansicht des Lautsprecherkorbes, wobei Arretierzungen 1 und 3 mit Widerhaken 4 und 6, ein elektrisch leitender Kontakt 36 und ein elektrischer Leiter 37 erkennbar sind. Fig. 1B zeigt den Lautsprecherkorb von der Rückseite. Der Lautsprecherkorb weist Arretierzungen 1, 2 und 3 mit Widerhaken 4, 5 und 6 auf. Auf der Rückseite des Lautsprecherkorbes sind Vorsprünge 7, 8 und Sacklöcher 9, 10 zu erkennen. Die elektrisch leitenden Kontakte 34, 36 sind über die elektrischen Leiter 35, 37 mit der nicht dargestellten Spule des Lautsprechers verbunden. Diese Kontakte 34, 36 gelangen beim Zusammensetzen von Lautspre­ cherkorb und Rahmen selbsttätig in elektrische Verbindung mit am Rahmen angeordneten Kontakten 17, 18, die mit der Steuerschaltung für den Lautsprecher verbunden sind. Auf diese Weise wird bei dem Zusammensetzen von Lautsprecherkorb und Rahmen selbsttätig die notwendige elektrische Verbindung zwischen der Lautsprecher­ spule und der den Lautsprecher steuernden Schaltung hergestellt. Dafür braucht der Rahmen von der Rückseite her nicht zugänglich zu sein.
Fig. 2A zeigt Nuten 11-13, Stege 14-16, Kontakte 17, 18, Dichtungen 19, 20, Stabilisatoren 21-28 und Kanten 29, 30, 31. Fig. 2B zeigt Öffnungen 32, 33, die von den Nuten 11, 13 durch Stege 16 getrennt sind. Zum Zusammensetzen von Rahmen gemäß Fig. 2 und Lautsprecherkorb gemäß Fig. 1 wird der Lautsprecherkorb in eine solche Winkellage zum Rahmen gebracht, daß die Widerhaken 4-6 mit den Öffnungen 32, 33 und der dritten, in Fig. 2B nicht sichtbaren Öffnung übereinstimmt. In dieser Winkellage wird der Lautsprecherkorb soweit in den Rahmen hineingeschoben, bis die Widerhaken 4-6 hinter den Kanten 29, 30, 31 der Öffnungen formschlüssig einrasten. Bei diesem Zusammensetzvorgang ist also nur eine Bewegung des Lautsprecherkorbes in Axialrichtung erforderlich und keine Drehbewegung. Außerdem braucht daher der Rahmen an seiner Rückseite nicht zugänglich zu sein. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn der Lautsprecherkorb mit einem Automaten in den Rahmen eingesetzt wird und die Rückseite des Rahmens schwer zugänglich ist, z. B. wenn der Rahmen Teil eines größeren Gehäuses oder Teil des Armaturenbrettes eines Kraft­ fahrzeuges ist. Bei dem Zusammensetzvorgang spielen also die Stege 14-16 und die Nuten 11-13 keine Rolle.
Zum Auseinandernehmen von Lautsprecherkorb und Rahmen wird der Lautsprecherkorb in der Richtung verdreht, daß die Widerhaken 4-6 auf die Stege 14-16 einwirken. Die Stege 14-16 sind so schwach bemessen, daß sie dabei zerbrechen, so daß die Wider­ haken 4-6 in die Nuten 11-13 gelangen. Die Nuten 11-13 sind zur Vorderseite des Rahmens, also zur Unterseite in Fig. 2B hin offen. Der Lautsprecherkorb kann daher herausgenommen werden, indem die Widerhaken 4-6 in die Nuten 11-13 ent­ langgleiten. Die als Sollbruchstellen dienenden Stege 14-16 haben den Zweck, bei Servicefällen zu erkennen, daß der Laut­ sprecherkorb bereits einmal ausgebaut wurde. Auch bei dem Aus­ einandernehmen von Lautsprecherkorb und Rahmen muß somit die Rückseite des Rahmens nicht zugänglich sein, was aus den oben genannten Gründen vorteilhaft ist.
Fig. 3 zeigt den Lautsprecherkorb und den Rahmen in zusammen­ gesetztem Zustand. Erkennbar ist die Arretierzunge 1 mit dem Widerhaken 4, der formschlüssig hinter der Kante 30 der Öffnung 32 einrastet, ein Schutzgitter 38 und ein Lautsprechermagnet 39.
Bezugszeichenliste
 1 Arretierzunge
 2 Arretierzunge
 3 Arretierzunge
 4 Widerhaken
 5 Widerhaken
 6 Widerhaken
 7 Warze
 8 Warze
 9 Sackloch
10 Sackloch
11 Nut
12 Nut
13 Nut
14 Steg
15 Steg
16 Steg
17 Kontakt
18 Kontakt
19 Dichtung
20 Dichtung
21 Stabilisator
22 Stabilisator
23 Stabilisator
24 Stabilisator
25 Stabilisator
26 Stabilisator
27 Stabilisator
28 Stabilisator
29 Kante
30 Kante
31 Kante
32 Öffnungen
33 Öffnungen
34 Kontakt
35 Leiter
36 Kontakt
37 Leiter
38 Schutzgitter
39 Magnet

Claims (6)

1. Lautsprechereinheit mit einem Lautsprecherkorb (Fig. 1), einem diesen aufnehmenden Rahmen (Fig. 2) und einer Spule, wobei am Lautsprecherkorb (Fig. 1) ein oder mehrere federnde Arretierzungen (1, 2, 3) mit Widerhaken (4, 5, 6) und am Rahmen (Fig. 2) Öffnungen (32, 33) mit Kanten (29-31) zur Aufnahme der Widerhaken (4-6) vorgesehen sind, so daß der Lautsprecherkorb (Fig. 1) und der Rahmen (Fig. 2) zu einer lösbaren Einheit zusammensetzbar sind, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im Rahmen (Fig. 2) an die Öffnungen (32, 33) anschließende und zur Vorderseite des Rahmens (Fig. 2) hin offene Führungsnuten (11, 12, 13) vorgesehen sind, durch die die Widerhaken (4-6) nach Drehung zwischen Korb (Fig. 1) und Rahmen (Fig. 2) zum Auseinandernehmen von Korb (Fig. 1) und Rahmen (Fig. 2) gleiten können.
2. Lautsprechereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß am Rahmen (Fig. 2) zwischen den Öffnungen und den Führungsnuten (11-13) als Sollbruchstelle dienende Stege (14, 15, 16) vorgesehen sind.
3. Lautsprechereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Lautsprecherkorb (Fig. 1) erste elektrisch- leitende Kontakte (34, 36) aufweist, die über elektrische Leiter (35, 37) mit der Spule verbunden sind, daß der Rahmen (Fig. 2) zweite elektrisch-leitende Kontakte (17, 18) aufweist, die elektrisch-leitende Verbindungen zu einem ein Audiosignal erzeugenden Gerät herstellen und daß die ersten elektrisch-leitenden Kontakte (34, 36) beim Zusammensetzen auf, an und/oder in die zweiten elektrisch-leitenden Kontakte (17, 18) gesteckt, gedrückt und/oder gepreßt werden.
4. Lautsprechereinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die elektrisch-leitenden Kontakte (17, 18, 34, 36) am Rahmen (Fig. 2) und/oder Lautsprecherkorb (Fig. 1) bei der Herstellung eingegossen werden.
5. Lautsprechereinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die elektrisch-leitenden Kontakte (17, 18, 34, 36) nach Herstellung von Rahmen (Fig. 2) und/oder Lautspre­ cherkorb (Fig. 1) ohne und/oder mit einer Dichtung (19, 20) in dafür vorgesehene Löcher gesteckt sind.
6. Lautsprechereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß am Korb (Fig. 1) Vorsprünge (7, 8) und/oder Sack­ löcher (9, 10) und am Rahmen (Fig. 2) Sacklöcher und/oder Vorsprünge vorgesehen sind, die beim Zusammenfügen bzw. Auseinandernehmen von Lautsprecherkorb (Fig. 1) und Rahmen (Fig. 2) zu einer lösbaren Einheit einrasten bzw. aus­ rasten.
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