DE3515545C2 - - Google Patents
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- DE3515545C2 DE3515545C2 DE19853515545 DE3515545A DE3515545C2 DE 3515545 C2 DE3515545 C2 DE 3515545C2 DE 19853515545 DE19853515545 DE 19853515545 DE 3515545 A DE3515545 A DE 3515545A DE 3515545 C2 DE3515545 C2 DE 3515545C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/14—Rigid discs or spherical members adapted to be held in sealing engagement with mouth of container, e.g. closure plates for preserving jars
- B65D51/145—Rigid discs or spherical members adapted to be held in sealing engagement with mouth of container, e.g. closure plates for preserving jars by means of an additional element connected directly to the container
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine geteilt ausgebildete
Schraubkappe für Behälter, wie beispielsweise Flaschen.
Diese bestehen aus einem Napfboden, auf dessen Innenfläche
ein Weichkunststoff zur Abdichtung aufgebracht ist und der
in unverschlossenem Zustand drehbar in einer Schraubkappe
gehalten ist. Dabei weist die Schraubkappe einen Zylinder
teil mit einem radial einwärts abgewinkelten Rand auf, des
sen Innenseite gegen den Rand des Napfbodens anliegt.
Derar
tige Schraubkappen sind z.B. bekannt aus der EP A2 00 96 582
und dem DE-GM 18 82 869.
Um zu erkennen, ob die damit verschlossenen Behältnisse
geöffnet wurden, besitzen solche Kappen Originalitäts
sicherungen, die aus am unteren Rand der Kappe angebrachten
Abreißelementen bestehen, die um den sogenannten Transfer
ring der Flaschen mechanisch oder durch Hitze gebördelt oder
geklemmt werden, und die über Perforationen mit der Kappe
verbunden sind (DE-GM 18 82 869), wie dies auch von unge
teilten Schraubkappen her bekannt ist.
Diese Art der Originalitätssicherung ist nachteilig. Fla
schen ohne Transferring können so nicht gesichert werden.
Sie ist kostenintensiv und erschwert den Öffnungsvorgang, da
die Brücken der Perforation hierbei abgerissen werden
müssen, wobei die danach abstehenden Teile auch eine Verlet
zungsgefahr darstellen und sie befriedigt nicht hinsichtlich
der Ästhetik, da der Abreißring entweder an der Schraubkappe
verbleibt (bzw. extra abgerissen werden muß) oder aber am
Flaschenhals hängenbleibt und das Erscheinungsbild stört,
wobei im letzteren Falle bei der Wiederverwendung der Fla
sche der Ring eigens von Hand entfernt werden muß.
Die vorliegende Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe
gestellt, eine Originalitätssicherung zu schaffen, die die
vorstehend genannten Nachteile nicht aufweist, sondern bei
der vielmehr durch deren Öffnung keine von der Schraubkappe
abstehenden Teile gebildet werden, bei welcher keine Reste
am Flaschenhals verbleiben und die auch bei Flaschen ohne
Transferring anwendbar ist und letztlich weniger Kosten ver
ursacht.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei einer Schraubkappe der
eingangs geschilderten Art, bei der erfindungsgemäß die Ori
ginalitätssicherungselemente als an dem Randteil angeformte
Stege ausgebildet sind, die mit ihrer Unterseite auf der
Oberseite des Napfbodens aufliegen und mit diesem im Origi
nalitätszustand verbunden sind und die beim Abschrauben der
Verschlußkappe vom Behälter aufreißen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den
Unteransprüchen.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß beim Öffnen
der vorbeschriebenen Schraubverschlüsse der Napfboden auf
grund hoher Reibung bzw. Adhäsion zwischen Flaschenmündung
und Plättchen relativ lange auf dem Flaschenrand unbeweglich
festgehalten wird, wohingegen der Schraubzylinder einen
gewissen Weg gedreht werden kann, ehe der Napfboden zwangs
weise durch den unteren Fixierrand im Schraubzylinder mitge
nommen wird und von der Flaschenmündung abgehoben wird.
Der originalsichere Verschluß wird nunmehr dadurch gebildet,
daß die Flaschen verschlossen und die Sicherungselemente mit
dem Napfboden, z.B. durch Verschweißung, verbunden werden.
Beim Öffnen reißen die Elemente aufgrund des oben beschrie
benen Effektes vor dem vollständigen Öffnen des Verschlusses
ab und verbleiben mit der Klebstelle auf dem Napfboden. Als
Dichtungsmaterial für den vorliegenden Zweck hat sich Weich-
PVC gut bewährt.
Beim Wiederverschließen ist es nahezu unmöglich, die Elemen
tenabrisse in Deckung zu bringen, so daß durch Sichtkon
trolle ohne weiteres auf Originalverschluß geprüft werden
kann.
Vorzugsweise sind die Elemente an den Öffnungsrand ange
formte, z.B. mitverspritzte, Stege.
Durch entsprechende Wahl der Materialstärke an der Anfor
mungsstelle der Stege kann dafür gesorgt werden, daß sie
dort reißen.
Es kann aber auch eine Einschnürung am Steg vorgesehen sein,
an welchem das Aufreißen geschehen soll, wobei natürlich nur
das innerhalb der Einschnürung auf dem Napfboden liegende
Stegteil mit diesem verbunden werden darf. Diese Einschnü
rungen lassen nach Zerstörung der Originalsicherung eine
besonders gute Sichtkontrolle zu.
An die Elemente kann auch ein Ring oder eine Scheibe oder
dergleichen angeformt sein, die mit dem Napfboden verbindbar
sind. Die Elemente (Stege) können dann so durch Wahl der
Materialstärke ausgelegt werden, daß sie am Öffnungsrand, am
Ring oder zwischen diesen abreißen.
Bei Verwendung von metallischen Napfböden sind diese einmal
bedruckbar und zum anderen sehr einfach vom Kunststoffteil
zu trennen, um den Kunststoff der Regranulierung zuzuführen.
Die Erfindung kann bei allen Arten von napfförmigen Ver
schlußkappen verwendet werden. Es besteht die Möglichkeit,
die Erfindung bei Abdeckkappen zu verwirklichen, die ledig
lich auf die Flaschenmündung aufgeschnappt werden; sie kann
auch bei solchen Verschlußkappen verwirklicht werden und
dort mit besonderem Vorteil, wo Schraubverschlüsse erforder
lich sind, also auch bei mit Kohlensäure versetzten Flüssig
keiten.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung aus zwei Teilen, dem
Zylinderteil und dem Napfboden, bietet eine ausreichende
Abdichtung, da die Abdichtung mit dem mit Weich-PVC
beschichteten Napfboden nicht nur auf der Oberseite der
Flaschenmündung bewirkt wird, sondern auch dadurch, daß der
Napfboden mit der Dichtungsmasse durch den Schraubzylinder
seitlich gegen die Flaschenmündung zwischen dem oberen Rand
und dem Gewindeanfang der Flaschenmündung gepreßt wird und
hierdurch eine Vergrößerung der Abdichtfläche bewirkt wird.
Besonders vorteilhaft ist die Erfindung auch beim Öffnen.
Bei den bekannten Schraubverschlüssen sind relativ hohe und
streuende Öffnungskräfte gegeben, die nicht im Interesse der
Abfüllbetriebe und Verbraucher sind.
Anhand der Zeichnungen, in der ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt ist, soll die Erfindung näher erläu
tert werden.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch eine erfindungsgemäße
Abdeckkappe,
Fig. 2 eine teilweise Schnittansicht lediglich durch das
Zylinderteil,
Fig. 3 eine Schnittansicht des Napfbodens,
Fig. 4 Sicherungselemente.
Die erfindungsgemäße Verschlußkappe, die als Schraubver
schluß dient, setzt sich zusammen aus einem Zylinderteil 10
und einem daran angebrachten Napfboden 11. Das Zylinder
teil 10 besitzt auf seiner Innenfläche schraubenförmig ange
ordnete und geführte Leisten 12, die den Gewindegängen an
einer Flasche entsprechen. Auf der Außenseite des Zylin
derteils 10 befindet sich eine Rändelung 13, am oberen Ende
ist das Zylinderteil 10 mit einer Öffnung 14 versehen.
Der Napfboden 11 (siehe Fig. 3) ist aus einem Plättchen 17
gebildet, dessen Rand 18 ca. zwischen 1,5 und 2,0 mm hoch
ist und den gleichen Radius hat wie die Schulter einer
Flaschenmündung. Hierdurch wird erreicht, daß die Dichtungs
masse des Plättchens sowohl auf der Flaschenmündung als auch
über die seitliche Schulter abdichtet. Im Zylinderteil
befindet sich oberhalb des Gewindes ein angeformter Ring 29
(Fixierrand), der zur Fixierung des eingelegten Plättchens
und zur zusätzlichen Abdichtung gegen den Hals der Flasche
dient. Hierzu ist der Innendurchmesser des Fixierrings vor
zugsweise so bemessen, daß er beim Andrehen des Zylinders
auf die Flaschenmündung unter Druck seitlich und oberhalb
des Flaschengewindes an der Flaschenmündung anliegt.
Aufgrund seiner Formgebung paßt sich der Napfboden der
bogenartigen Übergangsfläche 19 zwischen der Innenwand 20
des Zylinderteils 10 und der Innenfläche 21 der Öffnung 14
an. In dem Bereich der Umbiegung 18 ist auf derjenigen
Fläche, die im montierten Zustand auf der Innenseite der
Verschlußkappe liegt, ein Weichkunststoff 22 aufgebracht,
und zwar in Fig. 3 ringförmig und in Fig. 1 die gesamte
Fläche des Metallplättchens 17 überdeckend. Dort in Fig. 1
ist diese Kunststoffschicht mit der Bezugsziffer 23 verse
hen. Der Weichkunststoff kann beispielsweise Weich-PVC sein;
er kann darüber hinaus entweder auf dem Metallplättchen
festgeklebt oder lediglich nur eingelegt sein.
Das Plättchen besteht vorzugsweise aus Weißblech, man kann
auch Aluminium verwenden.
Auf der Außenfläche, also derjenigen Fläche des Plättchens,
die durch die Öffnung 16 sichtbar ist, können Werbezeichen
aufgedruckt werden. Wenn das Plättchen aus Metall besteht,
kann im herkömmlichen Metalldruck mit auch bei hohen
Geschwindigkeiten gut haftenden Druckfarben gearbeitet
werden.
Wichtig ist, daß die durch die Öffnung freigelassene Fläche
möglichst groß ist, damit die bedruckbare Fläche möglichst
groß sein kann. Demgegenüber ist zu beachten, daß sich das
Plättchen nicht aus dem Zylinderteil herausdrücken darf,
wenn der Innendruck in den Flaschen, z.B. durch Druckerhö
hungen, ansteigt. Zur Erzielung einer ausreichenden Festig
keit ist es zweckmäßig, den Innendurchmesser der Öffnung ca.
1/4tel mal kleiner als den Innendurchmesser des Zylinders
auszubilden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Riffe
lung zu modifizieren und durch an der Außenseite des Zylin
derteils angeformte Rippen zu ersetzen, siehe Fig. 1. Diese
Rippen, die gleichmäßig am Umfang des Zylinderteils verteilt
sind, haben die Bezugsziffer 25, und sie setzen sich zur
Versteifung der Umrandung 14 über diese fort.
Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Originalsicherung. Dabei
ist der Verschluß in Draufsicht dargestellt.
An der Umrandung 14 sind als Sicherungselemente Stege 26
dargestellt, die auf das Plättchen 17 aufgeklebt sind.
Die Stege können Einschnürungen 27 aufweisen, die als
Reißhilfe dienen. An die Stege kann auch ein Ring 28 ange
formt sein. Bei dieser Ausführungsform wird vorzugsweise
lediglich der Ring 28 - oder bedarfsweise eine vollflächige
Scheibe auf das Plättchen 17 aufgeklebt.
Das Befestigen der Sicherungselemente auf dem Plättchen
geschieht erst nach dem Verschließen der Flasche, z.B. durch
Verkleben oder kurzzeitige Wärmeeinwirkung. Letzteres ist in
besonders einfacher Weise durch ein hochfrequentes elektri
sches Feld oder durch IR-Bestrahlung möglich, insbesondere,
wenn das Plättchen aus Metall besteht und Wärme gut an den
Kunststoff ableitet, um ihn anzuschmelzen.
Claims (8)
1. Geteilt ausgebildete Schraubkappe für Behälter wie bei
spielsweise Flaschen, bestehend aus einem Napfbo
den (11), auf dessen Innenflächen ein Weichkunst
stoff (22) zur Abdichtung aufgebracht ist und der in
unverschlossenem Zustand drehbar in der Schraubkappe
gehalten ist, wobei die Schraubkappe einen Zylinder
teil (10) mit Innengewinde (12) und einen radial ein
wärts abgewinkelten Randteil (14) aufweist, dessen
Innenseite gegen den Rand des Napfbodens anliegt und an
dem Schraubkappenteil in bekannter Weise eine Origina
litätssicherung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Originalitätssicherungselemente als an dem
Randteil (14) angeformte Stege (26) ausgebildet sind,
die mit ihrer Unterseite auf der Oberseite des Napfbo
dens aufliegen und mit diesem im Originalitätszustand
verbunden sind und die beim Abschrauben der Verschluß
kappe vom Behälter aufreißen.
2. Schraubverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Stege eine Einschnürung (27) aufweisen.
3. Schraubverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an die Stege ein Ring (28) oder
eine Scheibe oder dergleichen angeformt ist.
4. Schraubverschluß nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege aus Kunst
stoff bestehen und als Hotmeltklebefahnen- oder Tropfen
den Rand (14) mit dem Napfboden (11) verbinden.
5. Schraubverschluß nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Originalitäts
sicherung eine Farbmarkierung ist, die über den Rand
des Zylinderteils (10) und den Napfboden (11) gezogen
ist.
6. Schraubverschluß nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Gewin
des (12) ein Fixierrand (29) angeformt ist, zwischen
den und den unteren Teil des Randes (14) der Napfbo
den (11) einlegbar ist.
7. Schraubverschluß nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis, den der
Innenrand der Öffnung beschreibt, einen Innendurchmes
ser aufweist, der um 1/5 bis 1/3 des Innendurchmessers
des Zylinderteils kleiner ist als der Zylinderinnen
durchmesser.
8. Schraubverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß der Innendurchmesser der Öffnung um 1/4tel
kleiner ist als der Innendurchmesser des Zylinderteils.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19853515545 DE3515545A1 (de) | 1984-12-14 | 1985-04-30 | Verschlusskappe |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE3445655 | 1984-12-14 | ||
| DE19853515545 DE3515545A1 (de) | 1984-12-14 | 1985-04-30 | Verschlusskappe |
Publications (2)
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| DE3515545A1 DE3515545A1 (de) | 1986-07-03 |
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ID=25827367
Family Applications (1)
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| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004011908A1 (de) * | 2003-12-01 | 2005-07-07 | Stefan Ammersbach | Verschluß für eine rohrförmige Mündung |
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| DE102004011908B4 (de) * | 2003-12-01 | 2006-07-06 | Stefan Ammersbach | Verschluß für eine rohrförmige Mündung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3515545A1 (de) | 1986-07-03 |
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