DE351880C - - Google Patents

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DE351880C
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Germany
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seat
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C9/00Stools for specified purposes
    • A47C9/02Office stools; Workshop stools
    • A47C9/025Stools for standing or leaning against, e.g. in a semi-standing or half-seated position

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

Dr. Max Hirsch in Halle a. S.
Hilfssitz für im Stehen tätige Personen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1921 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Hilfssitz für vornehmlich im Stehen tätige Berufspersonen, z. B. Zahnärzte u. dgl., der zur körperlichen Unterstützung bei der Berufsarbeit dient und alle bei ihr erforderlichen- Bewegungen des Körpers nachgiebig zuläßt, so daß jede Lagenveränderung möglich ist, ohne daß man von dem Sitz aufzustehen braucht.
Die zu diesem Zweck bisher bekannt gewordenen Sitze suchen fast ausschließlich den erstrebten Zweck dadurch zu erreichen, 4aβ der den Sitz'tragende Ständer gelenkig in einem festen Fuß derart angeordnet ist, daß
. er in dem Fuß allseitig ausgeschwun;;, ..i werden kann. Hierdurch wird aber den gestellten Anforderungen nicht entsprochen, und es ergibt sich eine Reihe von Mängeln, die die Ausführung der Berufsarbeit erschweren, indem entweder die Raumfrage bei den 110twendigen Körperstellungen nicht berücksichtigt ist oder die Stellung des Sitzes nicht sofort und leicht den Bedürfnissen angepaßt werden kann oder bei der Verstellung leicht . die Gleichgewichtslage des Körpers verlorengeht.
Alle diese Übelstände werden durch die
Erfindung -beseitigt. Das Wesen derselben liegt darin, daß der .Sitz selbst federnd und
' allseitig kipp- und drehbar mit dem Sitzständer verbunden ist, während der Sitzständer auf einem Fuß aufruht, der ebenfalls allseitig beweglich auf dem Fußboden geführt ist, solange er wagerecht steht und unbelastet ist. Der Sitz beansprucht nur wenig Raum, gestattet das Aufstehen, ohne daß man die !Berührung mit dem Sattel verliert, und gibt in ,jeder Stellung jeder Bewegung des Körpers nach, ohne den Körper sofort .aus der Gleichgewichtslage zu bringen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Atisführungsfor.m zur Veranschaulichung· gebracht, und zwar zeigt die Abbildung eine schaubildliche Ansicht des Sitzes.
. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist α der sattelartige Reitsitz, der auf seiner Unterseite eine Rohrhülse b besitzt. In diese . Rohrhülse b ist das eine Ende einer Schraubenfeder c eingesetzt und durch zwischen die Gänge gesteckte Querbolzen d darin befestigt. Das andere Ende der Schraubenfeder c ist in einem Rohr e geführt und ruht hier auf einer Platte f auf. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß zwischen den beiden Rohren b und c ein freier Spielraum verbleibt, der dem Sitz α ein seitliches Kippen gestattet. Das Rohr c ist in einem zweiten Rohr g in der Höhe verstellbar geführt und kann durch eine Stellvorrichtung Ii gesichert werden. Das Rohr g läuft unten in einen plattenartigen Fuß i aus, der auf seiner Unterseite durch Kugeln, Rollen 0. dgl. k allseitig beweglich auf dem Fußboden geführt ist. Am äußeren Umfange dieser Fußplatte i sind Sperransätze vorgesehen, die bei einer leichten Verschiebung der wagerechten Lage der Platte i bei entsprechend wirkender Körperbelastung den Fußboden berühren und dadurch ein Fortbewegen des ganzen Stuhles verhindern. Diese Sperransätze können aus zwischen die Rollen k eingesetzten Stiften / oder auch aus umgeböndelten Flanschen der Kußplatte selbst bestehen.
Dadurch, daß der Benutzer den Sitz senkrecht unter sich hat, kann er nicht aus dem Gleichgewicht kommen, und es kann ein Ausgleiten oder Abrutschen nicht eintreten, weil sich bei jeder seitlichen \^erschiebung des Schwerpunktes die Sperransätzc in Tätigkeit setzen. Tn der senkrechten Lage des Stuhles kann der Benutzer jedoch den ganzen Stuhl leicht mit seinen Beinen fortbewegen, wenn er sich ein wenig aus dem Sitz erhebt, wobei er durch das Aufstehen die Berührung mit dem Stuhl nicht verliert, da der Sitz durch die Feder gehoben wird. Da sich der Sitz ■um seine Federachse drehen läßt, kann man ihn von allen Seiten besteigen. Er kann aber auch durch -den Aufsitzenden nach allen Seiten gekippt werden, dia die Schraubenfeder allen derartigen Bewegungen folgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hilfssitz für im Stehen tätige Personen, dadurch gekennzeichnet, daß ein sat-' telartiger Sitz (α) auf einer Schraubenfeder (c) mit freiem Spielraum in einem Führungsrohr (e) federnd und allseitig beweglich und kippbar gelagert ist, und daß der Fuß des Führungsrohres ebenfalls ioo allseitig beweglich durch Kugeln, Rollen o. dgl. (k) auf dem Fußboden geführt und begrenzt kippbar ausgebildet, sowie mit Sperransätzen (/) versehen ist, die in jeder ■ Kippstellung die Fortbewegung des Fußes verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT351880D Active DE351880C (de)

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Country Status (1)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2460649A1 (fr) * 1979-04-03 1981-01-30 Brozek Remy Tabouret
FR2544601A1 (fr) * 1983-04-25 1984-10-26 Rau Siegfried Siege d'assistance a une personne en position debout
WO2000013551A1 (en) * 1998-09-03 2000-03-16 Mh Stålmøbler A/S Tilting device for a seat
DE19711924C2 (de) * 1997-03-21 2001-02-22 May Ropers Christiane Einbeinhocker mit starrer, allseitig neigbarer Mittelsäule

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2460649A1 (fr) * 1979-04-03 1981-01-30 Brozek Remy Tabouret
FR2544601A1 (fr) * 1983-04-25 1984-10-26 Rau Siegfried Siege d'assistance a une personne en position debout
DE19711924C2 (de) * 1997-03-21 2001-02-22 May Ropers Christiane Einbeinhocker mit starrer, allseitig neigbarer Mittelsäule
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