DE352140C - Flacher Kulierwirkstuhl - Google Patents

Flacher Kulierwirkstuhl

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DE352140C
DE352140C DE1920352140D DE352140DD DE352140C DE 352140 C DE352140 C DE 352140C DE 1920352140 D DE1920352140 D DE 1920352140D DE 352140D D DE352140D D DE 352140DD DE 352140 C DE352140 C DE 352140C
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DE
Germany
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sinkers
flat
steed
chair
sting
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Expired
Application number
DE1920352140D
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English (en)
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ADOLPHE BERNARD ETS
Original Assignee
ADOLPHE BERNARD ETS
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Publication date
Application filed by ADOLPHE BERNARD ETS filed Critical ADOLPHE BERNARD ETS
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Publication of DE352140C publication Critical patent/DE352140C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVe 352140-KLASSE 25 a GRUPPE 2
Etablissements Adolphe Bernard in Courneuve, Seine.
Flacher Kulierwirkstuhl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Belgien vom 31. Mai 1920 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf einen flachen Kulierwirkstuhl, bei dem bei etwa auftretender übermäßiger Reibung oder Klemmung zwischen Rößchen und Platinen eine Lagenveränderung des Rößchens mit Bezug auf das
Platinenende stattfindet, um eine Beschädigung der Platinen zu verhindern. Die bisher bekannt gewordenen Einrichtungen dieser Art leiden unter dem Übelstand, daß diese Lagenveränderung des Rößchens mit Bezug
auf das Platinenende durch eine Drehung des Rößchens in seiner Hauptarbeitsebene bewirkt wurde, um durch Änderung des Neigungswinkels des Rößchens gegenüber den von ihm zu treibenden Platinen die Reibung zu vermindern. Infolgedessen waren die Grenzen für den genannten Neigungswinkel verhältnismäßig beschränkt.
Diesem Übelstand wird nach der Erfindung ίο dadurch abgeholfen, daß bei auftretender Klemmung zwischen Rößchen und Platinen das Rößchen unter Beibehaltung seines Neigungswinkels gegenüber den Platinen parallel zur Rößchenebene abgehoben wird. Bei Verwendung der neuen Einrichtung ist man hierdurch in der Lage, ohne Gefahr viel spitzere Winkel zwischen Rößchen und Platinen zu wählen, als wie dies möglich war. Erreicht wird die neue Wirkung dadurch, daß der Rößchenträger auf der zugehörigen Rößchenschiene unter \rermittlung von Gelenkstangen ruht, die bei auftretender Klemmung entgegen der Wirkung von Federn sich schrägsteilen. Diese Gelenkstangen können gemäß einer besonderen Verwirklichungsform der l Erfindung aus Prismen bestehen, die bei ein- . tretender Klemmung zwischen Rößchen- und Platinenenden sich um ihre Kanten drehen ; und gegen die Wirkung von Federn eine lotrechte Bewegung des Rößchenträgers herbei- ; führen. !
Um die Wirkung· der Lavierbewegung der Rößchen zu erhöhen, wird ferner noch gemäß i der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, : die durch dauernd auf die Platinen wirkende Hammerschläge eine Lüftung· der Platinen : herbeiführt und den Reibungskoeffizienten zwischen Rößchen und Platinen vermindert, ohne daß zu diesem Zweck eine Änderung des : . 40 Neigungswinkels zwischen Rößchen und Platinen erforderlich wäre.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke beispielsweise dargestellt, und zwar bedeutet
Abb. ι einen Schnitt nach der Linie 1-1 \ der Abb. 2, '
Abb. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform,
Abb. 3 einen senkrechten Schnitt nach der ' Linie 3-3 der Abb. 1 bei einer Stellung der Teile, !
Abb. 4 einen entsprechenden Schnitt bei veränderter Stellung der Teile, i
Abb. S einen Schnitt nach der Linie 5-5 der , Abb. 6, j
Abb. 6 ist eine Draufsicht einer zweiten j Ausführungsform, j
Abb. 7 ein Schnitt nach der Linie J~j der j Abb. 5 bei einer Stellung der Teile, \
Abb. 8 ein entsprechender Schnitt bei anderer Stellung der Teile,
Abb. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. 10 einer weiteren Ausführungsform der Einrichtung, während
Abb. 10 eine Draufsicht dieser Ausführungsform veranschaulicht.
Die Platinen α Abb. 1 sind in üblicher ■ Weise in dem Platinenkörper b so angeordnet, daß sie in wagerechter Richtung parallel zueinander sich verschieben lassen. Die Ver-Schiebung erfolgt ebenfalls in üblicher Weise durch ein Rößchen c. Das Rößchen besitzt zwei seitliche geeignete Flächen c' und wird in einem Rößchenträger d gehalten, der durch die Rößchen schiene e getragen wird. Diese Rößchenschiene kann sich senkrecht zu den Kulierplatinen verschieben, derart, daß einmal die eine Seitefläche und das andere Mal die andere Seitenfläche des Rößchens auf die Platten einwirkt und dabei die Platinen nacheinander einzeln nach außen bewegt.
Sollte durch irgendeine Ursache eine erhöhte Bremsung oder Klemmung zwischen Platinen und Rößchen eintreten, dann kann eine leichte relative Verstellung zwischen den Platinen und dem Rößchen erfolgen.
Gemäß der Ausführung-sform der Abb. 1 bis 4 werden Gelenkstangen f verwendet, die sich parallel zu den Platinen verstellen können. Jede Gelenkstange sitzt mit zwei Gelenkköpfen f einerseits in einer entsprechenden Aushöhlung der Rößchenschiene e und anderseits in dem Rößchenträger. Eine Feder g hat das Bestreben, die Teile in der aus Abb. 3 ersichtlichen Lage zu halten, bei der die Gelenkstangen f senkrecht stehen. Sollte jedoch ein übermäßiger Widerstand bei der Verstellung der Platinen auftreten, dann können die Teile unter Spannung der Feder g in die aus Abb. 4 ersichtliche Lage übergeführt werden, wobei eine gewisse Lüftung zwischen den Platinen einerseits- und dem Rößchen anderseits stattfindet. Die Gelenkstangen f kommen dann schräg zu liegen, richten sich aber, sobald das Hindernis überwunden ist, sofort wieder auf, so daß dann die Teile wieder ihre aus Abb. 3 ersichtliche Normallage einnehmen.
Bei der Ausführungsform der Abb. S bis 8 werden Prismen h verwendet, die einen Quer- 110 schnitt in Form eines gleichzeitigen Dreiecks besitzen und rippenartige Vorsprünge h' aufweisen, welche in entsprechende Vertiefungen d°, e° eindringen. Die Federn i haben das Bestreben, die Prismen sowie die damit zusammenhängenden Organe in die Normallage überzuführen.
Beim Auftreten von größeren Widerständen geben die Federni nach, und die Plattet senkt sich, wobei die Prismen h mit einer Spitze nach oben zu liegen kommen. Ist der Widerstand überwunden und haben die Federn i die
Arbeitsorgane in die Normallage zurückgeführt, dann liegen die Prismen mit einer Spitze nach unten, wie dies Abb. 7 erkennen läßt.
Um bei auftretendem Widerstand zwischen Rößchen und Platinen eine Lüftung der miteinander zusammen arbeitenden Teile zu ermöglichen und um die Wirkung der Lavierbewegung des Rößchens zu erhöhen, werden während der Arbeit des Stuhles auf die Platinen von oben beständige Hammerwirkungen ausgeübt. Hierzu wird entsprechend der Ausführungsform der Abb. 9 bis 10 eine wa- ι gerechte Achse / verwendet, die zwischen :
festen Spitzen in dem Stuhl drehbar gelagert j ist und senkrecht zu den Platten liegt. Auf i der Achse ist eine Anzahl Kurvendaumen j' ' aufgekeilt. Diese Kurvendaumen wirken auf j Hebel k, die zweiarmig gestaltet sind und von ,
Q.0 einer Achse I getragen werden. An ihrem an- j deren Ende bilden die Hebel eine Art Ham- j mer h', die sich über Kopfpflöcken V befinden. Federn m haben das Bestreben, die Hebel in dem Bereich der Kurvendaumen zu halten.
Die Achse / wird durch den Stuhl mit einer gewissen Geschwindigkeit in Drehung gesetzt, demzufolge die Hämmer h' auf die festen Köpfe m in kurzen Zeitzwischenräumen leicht aufschlagen. Diese Anordnung ermöglicht eine gewisse Verschiebung der Platinen, auf die die Schlagwirkung übertragen wird. Auf diese Weise findet noch eine gewisse Lüftung \ zwischen Platinen und Messer statt, wodurch '. auch die obenerwähnte Wirkung erzielt wird. !
Den erwähnten Zweck kann man auch noch in der verschiedensten anderen Weise errei- ' chen, wenn man dafür sorgt, daß entweder das Rößchen oder die Platine eine gewisse freieBewegungsmöglichkeit erhalten. Wichtig ; ist nur, daß eine gewisse Lüftung zwischen Platinen und Rößchen im gegebenen Fall erreicht wird.
Der Rößchenträger ist in üblicher Weise mit einer Vorrichtung versehen, die es er- · möglicht, den Abstand zwischen Rößchen und Platinen zu regeln. Dies kann z. B. durch eine Schraube» erreicht werden.
In Abb. ι ist eine solche Regelungsvorrichtung ersichtlich. Eine Feder 0 drückt den Rößchenträger gegen die Schraube. Diese Feder ist einerseits am Rößchenträger und anderseits an einem Hebel 0' befestigt, der zweiarmig ausgebildet wird und am Schraubenträger sich ausschwingen läßt. Das freie Ende dieses Hebels dringt in eine Kerbe des Schraubenkopfes ein.
Bei der Ausführungsform der Abb. 9 und 10 ist ein Schraubenträger d' vorgesehen, und eine Feder p hält das Rößchen in direkter Berührung mit der Schraube. Die Federn^ sind einerseits am Rößchenträger und anderseits am Rößchen angebracht.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Flacher Kulierwirkstuhl mit Einrichtung zur Lagenveränderung des Rößchens, dadurch gekennzeichnet, daß bei auftretender Klemmung zwischen Rößchen und Platinen das Rößchen (c) unter Beibehaltung seines Neigungswinkels gegenüber den Platinen parallel zur Rößchenebene abgehoben wird.
2. Flacher Kulierwirkstuhl nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Rößchenträger (d) auf der zugehörigen Rößchenschiene (e) unter Vermittlung von Gelenkstangen (/) ruht, die bei auftretender Klemmung entgegen der Wirkung von Federn (g·) sich schräg stellen.
3. Flacher Kulierwirkstuhl nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rößchenträger (d) auf der zugehörigen Schiene (e) durch Vermittlung vnn Prismen (g) ruht, die bei eintretender Klemmung zwischen Rößchen (d) und Platinende sich um ihre Kanten drehen und gegen die Wirkung von Federn (i) eine lotrechteBewegung desRößchenträgers (e) herbeiführen.
4. Flacher Kulierwirkstuhl nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Arbeit des Stuhles auf die Platinen von oben eine beständige Hammerwirkung ausgeübt wird, die bei auftretendem Widerstand zwischen Platinen und Rößchen eine Lüftung der miteinander zusammen arbeitenden Teile ermöglicht.
5. Flacher Kulierwirkstuhl nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Platinen wirkenden Hammer (k) durch beständig umlaufende Kurvendaumen (/) auf feste Köpfe (&') des Platinenträgers aufklopfen und dadurch die Platinen frei machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920352140D 1920-05-31 1920-08-21 Flacher Kulierwirkstuhl Expired DE352140C (de)

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GB163991A (en) 1922-07-20
FR534692A (fr) 1922-03-30

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