DE352193C - Drehbare Langhalle fuer Luftschiffe - Google Patents

Drehbare Langhalle fuer Luftschiffe

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DE352193C
DE352193C DE1919352193D DE352193DD DE352193C DE 352193 C DE352193 C DE 352193C DE 1919352193 D DE1919352193 D DE 1919352193D DE 352193D D DE352193D D DE 352193DD DE 352193 C DE352193 C DE 352193C
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hall
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ring
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DE1919352193D
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English (en)
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ZEPPELIN HALLENBAU GmbH
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ZEPPELIN HALLENBAU GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/346Rotary buildings; Buildings with rotary units, e.g. rooms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Drehbare Langhalle für Luftschiffe. Es ist bei über ortsfestem Boden drehbaren Luftschiffhallen bekannt, die Längswände durch gekrümmte Zugbänder miteinander zu verbinden, die in einem Kanal im Gelände liegen, so daß sie nicht über den ortsfesten Boden hinausragen und den Verkehr in der Halle stören. Der Winddruck wird bei dieser Halle von an den Längswänden angebrachten Rollen auf die äußere feste Wand des die gekrümmten Zugbänder aufnehmenden Kanales übertragen. Bei dieser Anordnung leiten die sich gegen die feste Wand des Führungskanals stützenden Rollen die Kräfte zusammengefaßt in die Gründung, was ungünstig ist, da sowohl die Rollen als auch die Gründung- für sehr große Einzellasten bemessen sein müssen. Die ringförmige Gründung wird ferner auch bei scharfer Bauaufsicht schwerlich genau kreisrund ausgeführt werden können, so daß die Führung versagen und die beiden Hallenwände sich gegeneinander in der Längsrichtung verschieben können. Auch wenn Bewegungen einzelner Gründungsteile gegen andere einseitige Setzungen, Verschiebungen usw. auftreten, kommt eine kinenatische Beweglichkeit in das ganze Tragwerk der Halle, die gefährlich werden kann.
  • Um dies zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, die die beiden Längswände der Halle miteinander verbindenden Zugbänder nach außen hin zu einem vollen Ring zu verlängern und diesen in bestimmten Abständen mit wagerechten Rollen zu versehen, welche die Windkräfte aufnehmen und auf die Gründung übertragen. Aber auch diese Ausführungsform hat noch gewisse Mängel. Je nachdem der Durchmesser der Rollenkette größer oder kleiner ist, wird das Kräftespiel verschieden sein. Bei einem zweckmäßig gehaltenen größeren Durchmesser der Rollenkette werden bei Windbeanspruchung auf die Giebel die Windkräfte fast genau so zusammengefaßt abgeführt wie im ersten Fall. Wirkt aber der Wind von der Seite auf die Längswände, so. werden die an den Anschlußpunkten der Kette an diel Längswand angebrachten Rollen wesentlich höher beansprucht werden als die übrigen Rollen. Entsprechend den Kräften, die von diesen höher beanspruchten Rollen übertragen werden, muß aber die ganze Ringgründung auf ihrem vollen Umfang bemessen sein, obgleich der große Druck nur an vier Stellen des Urnfanges wirkt, Auch bei dieser Ausführung tritt bei Teilsetzungen und Verschiebungen der Gründung die schädliche kinematische Beweglichkeit wie im ersten Falle ein.
  • Nach der Erfindung soll die Bauart einer Luftschiffhalle dadurch verbessert werden, daß die beiden Längswände durch einen oder mehrere in sich starre Vollringe, deren Durchmesser größer ist als die Hallenbreite, miteinder verbunden sind. Ein solcher in sich starrer Ring macht die Standfestigkeit der Halle unabhängig von ungenauer Ausführung oder von einseitigem Setzen der Gründungen. Ferner ermöglicht ein solcher Ring den Anschluß einer Rollenkette derart, daß der Druck der Rollen, wenn sie sich gegen die Ringgründung legen, auf eine große Strecke der Gründung gleichmäßig verteilt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Langhalle mit zwei vollen Versteifungsringen dargestellt. Abb. i ist ein wagerechter Schnitt durch die Halle dicht über -dem Erdboden. Abb. z zeigt einen senkrechten Querschnitt durch die Halle. Abb. 3 zeigt in größerem Maßstab einen Teil der die Gründung umfassenden Rollenkette.
  • Die Seitenwände der Halle d sind dicht über dem Erdboden mit wagerechten Trägern b versehen, welche die auf die Binder wirkenden Windkräfte aufnehmen. Die beiden Seitenwände sind durch zwei Versteifungsringe c und d mit gleichem Mittelpunkt, die in ringförmigen Kanälen t und zc liegen, starr miteinander verbunden. Der kleinere Ring c. dessen Durchmesser größer ist als die Hallenbreite, ist bei e, f, g und h mit den Windträgern b verbunden, und zwar bei den einander schräg gegenüberliegenden Punkten e und g räumlich fest, bei den beiden anderen Punkten f und h dagegen in der Längsrichtung verschiebbar. Diese Verschiebbarkeit hat <letl Zweck, schädliche Wärmespannungen auszuschalten.
  • In derselben Weise ist der größere Ring d an den Punkten c,' f,' g' und h' mit den Windträgern b verbunden. Da die erwähnten Verbindungspunkte feste Punkte der Versteifungsringe c und d sind, so ist die Lage der I-Iallenwände in jeder Drehlage fest bestimmt.
  • Um die aus den Bindern herrührenden Windkräfte auf die Ringgründung n zu übertragen, ist um diese eine mit Rollen p versehene Gelenkkette o gelegt. Diese ist an vier in der Längs- und der Querachse liegenden Punkten i., k, L und in an den kleinen Versteifungsring c angeschlossen. Die Gelenkglieder an den Anschlußstellen bestehen aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hälften s (Abb.3), so daß in diesen Gelenkpunkten keine Querkräfte, sondern nur Längskräfte an clie Kettenglieder abgegeben -%verden können. Infolge dieser Einrichtung werden Windkräfte mittels des starren Ringes stets in Richtung der Berührenden in die Rollenkette eingeleitet, so daß sämtliche Rollen der halben Kette unter gleichen Druck gesetzt werden. Windkräfte, die auf die Längswand der Halle treffen, werden demnach in den beiden in der Längsachse der Halle liegenden Verbindungspunkten i und k an die Rollenkette abgegeben, so daß die dem Wind zugekehrte Halbkette unter Spannung versetzt wird, während die dem Wind abgekehrte Halbkette spannungsfrei bleibt: Dies hat den Vorteil, daß die Windkräfte gleichmäßig über den halben Gründungsring verteilt werden und sämtliche Rollen der beanspruchten Halbkette gleichen Druck erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPR U cHE: r. Drehbare Langhalle für Luftschiffe, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Längswände der Halle durch einen oder mehrere- in sich starre Vollringe, deren Durchmesser größer ist als die Hallenbreite, miteinander verbunden sind. a. Drehbare Langhalle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den vier Verbindungspunkten eines jeden starren Ringes mit den Längswänden zwei einander schräg gegenüberliegende räumlich fest, die anderen Punkte dagegen in der Längsrichtung verschiebbar sind. 3. Drehbare Langhalle nach Anspruch i mit einer mit Rollen versehenen, um die Gründung gelegten Gelenkkette, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kette (o) an vier in der L ängs- und Querachse liegenden Punkten (i, k, 1, in) gelenkig mit dem kleinsten Ring (c) verbunden ist. .;_. Gelenkkette für drehbare Langhallen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der vier Verbindungsstellen (i, 1z, 1, vka) der Gelenkkette (o) mit dem Versteifungsring (c) in ,dieGelenkkette (o) ein geteiltes, an der Anschlußstelle mit einem Gelenk (in) versehenes Kettenglied (s, s) eingeschaltet ist.
DE1919352193D 1919-05-31 1919-05-31 Drehbare Langhalle fuer Luftschiffe Expired DE352193C (de)

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