DE3522708C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R12/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
- H01R12/50—Fixed connections
- H01R12/51—Fixed connections for rigid printed circuits or like structures
- H01R12/52—Fixed connections for rigid printed circuits or like structures connecting to other rigid printed circuits or like structures
-
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- H01R12/70—Coupling devices
- H01R12/7082—Coupling device supported only by cooperation with PCB
Landscapes
- Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Leiterplatten-Ver
binder mit einem Verbinderkörper, dessen Deckenwand-Ab
schnitt, Rückwand-Abschnitt, Bodenwand-Abschnitt und Leiste
einen Innenraum begrenzen, der durch eine Anzahl unterein
ander parallel und quer zu diesen Wandabschnitten ausgerich
tete Innenwände in eine Anzahl Abteile zur Aufnahme je eines
im wesentlichen U-förmigen Federkontaktes unterteilt ist,
der einen gebogenen Basisabschnitt, einen ersten Schenkel
mit einem ersten, elastisch abgebogenen Kontaktabschnitt und
einen zweiten Schenkel mit einem zweiten elastisch abgeboge
nen Kontaktabschnitt aufweist, wobei jeder in ein Abteil
eingesetzte Federkontakt zwischen Rückwand-Abschnitt und
Leiste lose gehalten ist. Der erfindungsgemäße Leiterplat
ten-Verbinder dient zum Verbinden von wenigstens zwei Lei
terplatten und ist besonders geeignet für den Einsatz bei
einer automatisierten Großserienherstellung.
Ein Leiterplatten-Verbinder der genannten Art läßt sich im
wesentlichen der DE-OS 27 04 595 entnehmen. Mit einem ein
zigen, hier offenbarten U-förmigen Federkontaktabschnitt
kann lediglich eine einzige Leiterplatte kontaktiert wer
den. Diese Leiterplatte wird in den vom U-förmigen Feder
kontakt umschlossenen Hohlraum eingesetzt. Zum Kontaktieren
von zwei getrennten Leiterplatten wird mit dieser Druck
schrift ein spezieller Federkontakt vorgeschlagen, der zwei,
elektrisch leitend miteinander verbundene U-förmige Feder
kontaktabschnitte aufweist.
Die US-PS 34 92 538 offenbart ein lösbares Leiterplatten-
Verbindersystem zum Kontaktieren mehrerer Leiterplatten.
Hier wird jede einzelne Leiterplatte von je einem einzelnen
U-förmigen Federkontakt kontaktiert. Die voneinander ge
trennten U-förmigen Federkontakte sind über Flachkabel
elektrisch leitend miteinander verbunden. Es ist nicht mög
lich, mit einem einzigen U-förmigen Federkontakt zwei ge
trennte Leiterplatten zu kontaktieren.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, bei
einem gattungsgemäßen Leiterplatten-Verbinder der genannten
Art mit einfachen Mitteln einen festen Sitz des Federkon
taktes vorzusehen und mit einem einzigen U-förmigen Feder
kontakt zwei getrennt voneinander am Verbinderkörper ange
brachte Leiterplatten zu kontaktieren.
Ausgehend von einem Leiterplatten-Verbinder mit den oben an
gegebenen Merkmalen ist die erfindungsgemäße Lösung dieser
Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß jeder in ein Abteil ein
gesetzte Federkontakt zwischen Deckenwand-Abschnitt und
Bodenwand-Abschnitt unter elastischer Verformung zusammen
gedrückt eingesetzt ist; und die beiden elastisch abgebo
genen Kontaktabschnitte in Kontakt mit Abschnitten von zwei
verschiedenen Leiterplatten bringbar sind, nachdem diese
beiden Leiterplatten - getrennt voneinander - benachbart zum
Deckenwand-Abschnitt bzw. zum Bodenwand-Abschnitt des Ver
binderkörpers angebracht worden sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfin
dungsgemäßen Leiterplatten-Verbinders ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
So kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß am Verbinderkörper
wenigstens ein Anlageabschnitt für eine Kante einer Leiter
platte bzw. Karte angeformt ist. Mit dieser Ausführungsform
kann wenigstens eine Leiterplatte im Sinne einer Steckver
bindung an diesem Leiterplatten-Verbinder angebracht werden.
Weiterhin können vorzugsweise am Verbinderkörper wenigstens
zwei Löcher zum Einsetzen von Schrauben, Stiften, Paßstiften
oder dergleichen ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise sind am
Verbinderkörper zusätzlich wenigstens zwei Paßstifte ange
bracht oder angeformt, so daß wenigstens eine Leiterplatte
im Sinne einer Schraubverbindung mittels Schraube und Mut
ter an diesem Leiterplatten-Verbinder anbringbar ist.
Vorzugsweise ist wenigstens ein Schenkel der im wesentlichen
U-förmigen Federkontakte derart ausgebildet, bearbeitet bzw.
eingestellt, damit ein bestimmter, vorgegebener Kontaktdruck
gegenüber der zu verbindenden Leiterplatte erhalten wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind eine
Anzahl Verbinderkörper zu einem Stapel zusammengesteckt, um
mit einem solchen Leiterplatten-Verbinder-Stapel drei oder
mehr Leiterplatten miteinander zu verbinden.
Zum Zusammenbau des erfindungsgemäßen Leiterplatten-Ver
binders ist es lediglich erforderlich, die Anzahl Feder
kontakte einfach in den vorgeformten Verbindungskörper
einzusetzen. Zum Verbinden von zwei Leiterplatten mittels
eines solchen erfindungsgemäßen Leiterplatten-Verbinders
können die Leiterplatten einfach im Sinne einer Steckver
bindung oder im Sinne einer Schraubverbindung am Verbinder
angebracht werden, ohne daß Lötarbeiten erforderlich sind.
Weitere Vorteile, Besonderheiten und Merkmale des erfin
dungsgemäßen Leiterplatten-Verbinders ergeben sich aus der
nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen; es zeigt:
Fig. 1 in schematischer Querschnittsdarstellung
eine beispielhafte Ausführungsform eines
bekannten Leiterplatten-Verbinders;
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung einen erfin
dungsgemäßen Leiterplatten-Verbinder, wobei
sämtliche Federkontakte und einige wie die
Zähne eines Kammes parallel im Abstand zu
einander angeordnete Wände weggelassen sind,
um das Verständnis des Innenaufbaus des Ver
binderkörpers zu erleichtern;
Fig. 3 in einer schematischen Querschnittsdarstellung
eine erste Ausführungsform eines erfindungsge
mäßen Leiterplatten-Verbinders, wobei eine erste
Leiterplatte nach Art einer Steckverbindung am
Verbinder angebracht ist, und eine zweite
Leiterplatte nach Art einer Schraubverbindung
am Verbinder angebracht ist;
Fig. 4 in schematischer Querschnittsdarstellung eine
zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Leiterplatten-Verbinders, wobei die beiden
Leiterplatten nach Art einer Steckverbindung
am Leiterplatten-Verbinder angebracht sind;
Fig. 5 in einer schematischen Querschnittsdarstellung
eine dritte Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Leiterplatten-Verbinders, wobei die
beiden Leiterplatten über eine Schraubverbin
dung am Leiterplatten-Verbinder angebracht
sind; und
Fig. 6 in einer schematischen Querschnittsdarstellung
eine vierte Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Leiterplatten-Verbinders, wobei drei
Leiterplatten nach Art einer Steckverbindung
am Leiterplatten-Verbinder angebracht sind.
Nachstehend wird die Erfindung mehr im einzelnen anhand be
vorzugter Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Figuren
erläutert, wobei sich in den verschiedenen Figuren gleiche
Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche Merkmale beziehen.
Zum besseren Verständnis wird nachstehend zuerst - mit Be
zugnahme auf Fig. 1 - ein bekannter Leiterplatten-Verbinder
erläutert.
Zum bekannten Leiterplatten-Verbinder nach Fig. 1 gehört ein
Verbinderkörper 1 aus einem elektrisch isolierenden Material
wie etwa Kunstharz oder Kunststoff; ferner ist eine Anzahl
Federkontakte 2 vorhanden, die in Längsrichtung innerhalb
dieses Verbinderkörpers 2 angeordnet sind.
Die Federkontakte 2 sind im Preßsitz am Verbinderkörper 1
befestigt, wobei die Federkontakte 2 durch Bohrungen 3 ge
führt sind, die im Boden des Verbinderkörpers 1 ausgespart
sind; nach einer alternativen Ausführungsform können die
Federkontakte 2 bereits bei der Herstellung des Verbinder
körpers in einer Spritzgußform eingeschlossen werden. Weil
die Anzahl der Federkontakte 2 relativ groß ist, anderer
seits die Abmessungen der Federkontakte 2 relativ klein
sind, läßt sich das Einsetzen der Federkontakte in vorgege
benen Bohrungen, oder das Einschließen in das Verbinder
körpermaterial bei der gemeinsamen Herstellung im Rahmen
einer automatisierten Fertigung nicht einfach realisieren.
Um mit einem solchen vorbekannten Verbinder zwei getrennte
Leiterplatten miteinander zu verbinden, wird - wie darge
stellt - eine erste Leiterplatte A nach Art einer Steckver
bindung zwischen die Federkontakte 2 eingesetzt. In diesem
Falle liegt jeder Kontakt 2 unter dem Federdruck der Kon
taktfeder an einem - nicht dargestellten - Kontaktabschnitt
an, der auf jeder Hauptfläche der Leiterplatte bzw. der ge
druckten Schaltung A ausgebildet ist. Die Verbindung bzw.
der Anschluß einer zweiten Leiterplatte B erfolgt dadurch,
daß die Endabschnitte 2 a jeder Kontaktfeder 2 an
einem - nicht dargestellten - Kontaktabschnitt angelötet werden,
der auf einer Hauptfläche oder auf beiden Hauptflächen der
anderen Leiterplatte B 1 oder B 2 ausgebildet ist.
Sofern - wie dargestellt - die zweite Leiterplatte B 1 parallel zur
ersten Leiterplatte A ausgerichtet ist, muß der Endabschnitt
2 a des Federkontaktes 2 zusätzlich unter einem rechten
Winkel abgebogen werden. Sofern andererseits - wie darge
stellt - die zweite Leiterplatte B 2 senkrecht zur ersten
Leiterplatte A angeordnet werden soll, wird der gerade
Federkontaktabschnitt 2 b unter Beibehaltung seiner geraden
Ausrichtung am Kontaktabschnitt der zweiten Leiterplatte B 2
angelötet. Obwohl in Fig. 1 nicht dargestellt, ist es er
forderlich, durch geeignete Abstützelemente am Leiterplat
ten-Verbinder für eine Halterung bzw. Abstützung der zweiten
Leiterplatten B 1 oder B 2 zu sorgen.
Aus obiger Erläuterung folgt ohne weiteres, daß bereits der
Zusammenbau des vorbekannten Leiterplatten-Verbinders selbst
aufwendig ist; darüber hinaus ist das Verbinden einer ersten
Leiterplatte mit einer zweiten Leiterplatte mittels dieses
vorbekannten Leiterplatten-Verbinders recht aufwendig. Ins
besondere dann, wenn einige Leiterplatten im Rahmen einer
automatisierten Serienfertigung miteinander verbunden werden
sollen, läßt sich dies mit dem vorbekannten Verbinder nur
schwerlich und/oder mit erheblichem Aufwand verwirklichen.
Mit Bezugnahme auf Fig. 2 wird nachstehend eine erste Aus
führungsform eines erfindungsgemäßen Leiterplatten-Verbin
ders erläutert.
Fig. 2 zeigt einen Verbinderkörper 10 aus Kunststoff, der
in einem Formgebungsverfahren, beispielsweise im Spritzguß,
erhalten worden ist. Aus Gründen einer einfacheren und über
sichtlicheren Darstellung des Innenaufbaus sind einige, wie
die Zähne eines Kammes parallel und im Abstand zueinander
angeordnete Wände weggelassen. Zu diesem Verbinderkörper 10
gehört ein Basisabschnitt 11, an dem eine Anzahl Innenwände
12 angeformt ist, die wie die Zähne eines Kammes parallel
im Abstand zueinander angeordnet sind. Zwischen benachbarten
Innenwänden 12 werden Abteile 12 a zur Aufnahme einer Anzahl
Federkontakte gebildet. Weiterhin ist am Verbinderkörper 10
ein Anlageabschnitt 13 angeformt, so daß eine Nut zur Auf
nahme und Anlage einer Kante einer Leiterplatte nach Art
einer Steckverbindung geschaffen wird. Ein Rückwand-Ab
schnitt 14 bildet einen ersten Federkontakt-Anschlag, eine
Leiste 15 bildet einen zweiten Federkontakt-Anschlag; ein
Bodenwand-Abschnitt 16 bildet eine erste Federkontakt-
Stütze; und ein Decken-Abschnitt 17 bildet eine zweite Fe
derkontakt-Stütze (welche in Fig. 2 nicht, dagegen in Fig. 3
dargestellt ist). Weiterhin sind am Basisabschnitt 11 zwei
Bohrungen 18 zur Aufnahme von Schraubbolzen, Stiften, Paß
stiften oder dergleichen ausgespart; schließlich sind am
Basisabschnitt 11 zwei Paßstifte 19 angeformt oder ange
bracht.
Nachstehend wird mit Bezugnahme auf Fig. 3 insbesondere die
Ausbildung eines Federkontaktes erläutert. Der mit Fig. 3
dargestellte Federkontakt 20 hat eine im wesentlichen U-för
mige Gestalt. Zu diesem Federkontakt 20 gehört ein bogen
förmiger Basisabschnitt 20 c, ein erster Schenkel mit einem
ersten, elastisch abgebogenen Kontaktabschnitt 20 a und ein
zweiter Schenkel mit einem zweiten, elastisch abgebogenen
Kontaktabschnitt 20 b.
Es ist eine Anzahl solcher, im wesentlichen U-förmiger Fe
derkontakte 20 vorgesehen, und jeweils ein Federkontakt 20
ist in ein Abteil 12 a eingesetzt, das zwischen zwei benach
barten Innenwänden 12 des Verbinderkörpers 10 gebildet ist.
Das Einsetzen der einzelnen Federkontakte 20 in die Feder
kontakt-Abteile 12 a kann einzeln nacheinander oder gleich
zeitig mittels eines geeigneten Automaten erfolgen. Nachdem
jeder Federkontakt 20 in sein Federkontakt-Abteil 12 a ein
gesetzt ist, wird der runde bzw. bogenförmige Abschnitt 20 c
lose von dem Rückwand-Abschnitt 14 gehalten; weiterhin wird
das Ende 20 d des einen Schenkels lose von der Leiste 15 ge
halten; andererseits werden die beiden Schenkelabschnitte
des Federkontaktes 20 benachbart zu dessen gebogenem Ab
schnitt 20 c zwischen dem Bodenwand-Abschnitt 16 und dem
Deckenwand-Abschnitt 17 zusammendrückend abgestützt. Mit
anderen Worten ausgedrückt, jeder Federkontakt 20 ist in
seinem Federkontaktabteil 12 a so untergebracht, daß je ein
Rückwand-Abschnitt 14 und ein Abschnitt der Leiste 15 jeden
Federkontakt 20 in dessen nicht-elastisch verformbarer
Längsrichtung lose halten, und ein Bodenwand-Abschnitt und
zwei andere Innenwandabschnitte 16 und ein Deckenwand-Ab
schnitt 17 den Federkontakt benachbart zu dessen bogenför
miger Basis in dessen elastisch verformbarer Seitenrichtung
zusammendrückend abstützen, wobei die beiden freien Enden
jedes Federkontaktes unabhängig voneinander in Kontakt mit
Kontaktabschnitten bzw. Kontaktflächen der beiden getrenn
ten Leiterplatten bringbar sind, wenn diese beiden Leiter
platten - getrennt voneinander - an den beiden Seiten bzw.
Hauptflächen des Verbinderkörpers angebracht werden.
Unter weiterer Bezugnahme auf Fig. 3 wird nachstehend die
Anwendung eines solchen erfindungsgemäßen Leiterplatten-
Verbinders erläutert. Eine erste Leiterplatte A wird in die
Nut eingesetzt, die sich unterhalb des Anlageabschnittes 13
befindet; diese erste Leiterplatte A wird nach Art einer
Steckverbindung gehalten, und der erste Kontaktabschnitt 20 a
des Federkontaktes 20 liegt an einer geeigneten - nicht dar
gestellten - Kontaktfläche an, die an der ersten Leiter
platte A ausgebildet ist. Eine zweite Leiterplatte B wird an
einer Seite bzw. Hauptfläche des Basisabschnittes 11 zur
Anlage gebracht, wobei ein von der Unterseite des Basis
abschnittes 11 abstehender Paßstift 19 in eine Führungs
bohrung B 1 eingesetzt wird, die in der zweiten Leiter
platte B ausgespart ist. Daraufhin wird die zweite Leiter
platte B fest an dieser Hauptfläche des Basisabschnittes 11
befestigt, was mittels eines Satzes von Schrauben erfolgen
kann, die in passend ausgerichtete Bohrungen 18 eingeführt
und dort mittels einer Mutter festgelegt werden (Mutter und
Schrauben sind in den Fig. 2 und 3 nicht dargestellt). Nach
Festlegung der zweiten Leiterplatte B am Verbinderkörper 10
liegt der zweite Kontaktabschnitt 20 b des Federkontaktes 20
an einem entsprechenden - nicht dargestellten - Kontakt
abschnitt an, der an der zweiten Leiterplatte B ausgebildet
ist.
Trotz des außerordentlich einfachen Aufbaues und der leicht
zu bewerkstelligenden Anordnung der Federkontakte 20 inner
halb des Verbinderkörpers 10 kann der Kontaktdruck der
Kontaktabschnitte 20 a und 20 b dadurch eingestellt werden,
daß die Abmessungen der Federkontakte an die Art der Be
schichtung angepaßt werden. Dient zum Beispiel eine dünne
Goldauflage als Außenschicht des Federkontaktes 20, so wird
vorzugsweise eine Erhöhung des Kontaktdruckes dieses Feder
kontaktes 20 gegenüber der Leiterplatte vorgesehen, weil
Gold eine harte Kontaktfläche liefert. Sofern andererseits
die Außenfläche des Federkontaktes 20 aus einer Zinnbe
schichtung besteht, wird vorzugsweise ein geringerer Kon
taktdruck vorgesehen, weil Zinn relativ weich ist. Die
Änderung bzw. Festlegung des Kontaktdruckes kann durch
entsprechende Wahl der Abmessungen (Länge, Breite und Dicke)
des Federkontaktes 20 erfolgen. Andererseits ist es am ein
fachsten und zweckmäßigsten, den Kontaktdruck durch Längen
änderung des Federkontaktes 20 einzustellen.
Die Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Leiterplatten-Verbinders. Als Leiterplatten
kommen beispielsweise gedruckte Schaltungen in Betracht. Bei
dieser Ausführungsform weist der Verbinderkörper 10 einen
ersten Anlageabschnitt 13 A für eine Kante einer ersten
Leiterplatte A auf, und einen zweiten Anlageabschnitt 13 B
für eine Kante einer zweiten Leiterplatte B; ersichtlich
ersetzt der zweite Anlageabschnitt B die oben mit Bezugnahme
auf Fig. 3 erläuterte Befestigung der zweiten Leiterplatte B
mittels Mutter und Schrauben. Ferner entfällt der Paßstift
19 und die Paßbohrung 18. Darüber hinaus entspricht der Auf
bau und die Wirkung dieser Ausführungsform der bereits oben
erläuterten ersten Ausführungsform, so daß sich eine detail
lierte Beschreibung erübrigt. Bei der Anwendung dieser
zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leiterplat
ten-Verbinders wird sowohl die erste Leiterplatte A wie die
zweite Leiterplatte B nach Art einer Steckverbindung am
Leiterplatten-Verbinder gehalten.
Wie dargestellt, sind bei dieser zweiten Ausführungsform die
beiden Nuten zur Aufnahme der Kantenabschnitte der beiden
Leiterplatten A und B in diametral gegenüberliegender An
ordnung am Verbinderkörper 10 ausgespart. Deshalb befinden
sich die beiden, miteinander zu verbindenden Leiterplatten A
und B an den gegenüberliegenden Seiten des Verbinders und
erstrecken sich in entgegengesetzte Richtungen. Anderer
seits wäre es auch möglich, die beiden Nuten parallel zu
einander und in die gleiche Richtung zeigend in gegenüber
liegenden Abschnitten am Verbinderkörper 10 auszusparen. In
einem solchen Falle befinden sich die miteinander verbunde
nen Leiterplatten A und B an gegenüberliegenden Seiten des
Leiterplatten-Verbinders und erstrecken sich in die gleiche
Richtung.
Die Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Leiterplatten-Verbinders. In dieser Ausfüh
rungsform sind am Verbinderkörper 10 - anstelle der oder des
Anlageabschnitte(s) - zwei paarweise angeordnete Paßstifte
19 A und 19 B an jeder Hauptfläche angeformt. Weiterhin sind
- nicht dargestellte - Bohrungen zur Aufnahme von Schraub
bolzen zur Festlegung der Leiterplatten ausgespart. Bei der
Anwendung dieses Leiterplatten-Verbinders wird sowohl die
erste Leiterplatte A wie die zweite Leiterplatte B über eine
Schraubverbindung am Leiterplatten-Verbinder festgelegt,
nachdem durch Eingriff der Paßstifte 19 A und 19 B in ent
sprechende Führungsbohrungen A 1 und B 1 in den Leiterplatten
A und B die passende Ausrichtung der Leiterplatten A, B
gegenüber dem Leiterplatten-Verbinder gewährleistet ist.
Die Fig. 6 zeigt eine vierte Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Leiterplatten-Verbinders. In dieser Ausfüh
rungsform weist der Verbinderkörper 10 einen ersten, mittig
angeordneten Anlageabschnitt 13 A zur Anlage und Aufnahme
eines Kantenabschnittes einer ersten Leiterplatte A auf.
Ferner ist im Abstand zu diesem ersten mittigen Anlageab
schnitt 13 A ein zweiter, oberer Anlageabschnitt 13 B zur
Anlage und Aufnahme eines Kantenabschnittes einer zweiten
Leiterplatte C ausgebildet; ferner ist im Abstand zum mit
tigen Anlageabschnitt 13 A ein dritter unterer Anlageab
schnitt 13 C angeformt zur Anlage und Aufnahme des Kanten
abschnittes einer dritten Leiterplatte B. Sämtliche Leiter
platten A, B und C werden nach Art einer Steckverbindung
gehalten; deshalb sind Bohrungen zur Aufnahme von Befesti
gungsschrauben und/oder Paßstiften nicht erforderlich. Zur
Anwendung wird eine erste Leiterplatte A in die mittig an
geordnete Nut des ersten Anlageabschnittes 13 A eingesetzt;
weiter wird der Kantenabschnitt einer zweiten Leiterplatte C
in die obere Nut des oberen Anlageabschnittes 13 B einge
setzt; schließlich wird der Kantenabschnitt einer dritten
Leiterplatte B in die untere Nut des unteren Anlageabschnit
tes 13 C eingesetzt.
Bei dieser Ausführungsform zeigt die mittige Nut in eine
Richtung, und die beiden anderen Nuten des oberen und unte
ren Anlageabschnittes 13 B, 13 C zeigen in die entgegenge
setzte Richtung. Nachdem sämtliche Leiterplatten A, B und C
in die entsprechenden Nuten gesteckt worden sind, erstreckt
sich folglich die erste Leiterplatte A in eine Richtung, und
die anderen Leiterplatten B und C erstrecken sich in die
entgegengesetzte Richtung an den gegenüberliegenden Seiten
des Leiterplatten-Verbinders. Andererseits wäre es auch mög
lich, auch die obere Nut und die untere Nut im Verbinderkör
per parallel und in gleicher Richtung zur mittigen Nut aus
zubilden. In diesem Falle würden sich alle drei Leiterplat
ten A, B und C in der gleichen Richtung erstrecken, nachdem
sie am Leiterplatten-Verbinder angebracht worden sind.
In den oben erläuterten Ausführungsformen 1 bis 4 ist jede
Leiterplatte A, B oder C als eine einzige Platte beschrieben
worden. Es wäre jedoch auch möglich, die jeweiligen Leiter
platten A, B und/oder C in eine Anzahl Platten bzw. Schich
ten zu unterteilen. Zum Beispiel wäre es, in der Ausführ
ungsform nach Fig. 3 möglich, die beiden verschiedenen Lei
terplatten A 1 und A 2 in der gleichen Ebene anzuordnen, so
daß sie in der gleichen Ebene in Eingriff mit dem Leiter
platten-Verbinder kommen; darüber hinaus könnten zwei ver
schiedene Leiterplatten B 1 und B 2 in der gleichen Ebene an
geordnet werden, und in dieser Ebene in Eingriff mit dem
Leiterplatten-Verbinder kommen.
Claims (5)
1. Ein Leiterplatten-Verbinder
mit einem Verbinderkörper (10),
dessen Deckenwand-Abschnitt (17), Rückwand-Abschnitt (14), Bodenwand-Abschnitt (16) und Leiste (15) einen Innenraum begrenzen, der durch eine Anzahl untereinander parallel und quer zu diesen Wandabschnitten ausgerichtete Innenwände (12) in eine Anzahl Abteile (12 a) zur Aufnahme je eines, im wesentlichen U-förmigen Federkontaktes (20) unterteilt ist,
der einen gebogenen Basisabschnitt (20 c),
einen ersten Schenkel mit einem ersten, elastisch abgebo genen Kontaktabschnitt (20 a) und einen zweiten Schenkel mit einem zweiten elastisch abgebogenen Kontaktabschnitt (20 b) aufweist, wobei jeder in ein Abteil (12 a) einge setzte Federkontakt (20) zwischen Rückwand-Abschnitt (14) und Leiste (15) lose gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder in ein Abteil (12 a) eingesetzte Federkontakt (20) zwischen Deckenwand-Abschnitt (17) und Bodenwand-Ab schnitt (16) unter elastischer Verformung zusammenge drückt eingesetzt ist;
und die beiden elastisch abgebogenen Kontaktabschnitte (20 a, 20 b) in Kontakt mit Abschnitten von zwei verschie denen Leiterplatten (A, B) bringbar sind, nachdem diese beiden Leiterplatten - getrennt voneinander - benachbart zum Deckenwand-Abschnitt (12) bzw. zum Bodenwand-Ab schnitt (16) des Verbinderkörpers (10) angebracht worden sind.
dessen Deckenwand-Abschnitt (17), Rückwand-Abschnitt (14), Bodenwand-Abschnitt (16) und Leiste (15) einen Innenraum begrenzen, der durch eine Anzahl untereinander parallel und quer zu diesen Wandabschnitten ausgerichtete Innenwände (12) in eine Anzahl Abteile (12 a) zur Aufnahme je eines, im wesentlichen U-förmigen Federkontaktes (20) unterteilt ist,
der einen gebogenen Basisabschnitt (20 c),
einen ersten Schenkel mit einem ersten, elastisch abgebo genen Kontaktabschnitt (20 a) und einen zweiten Schenkel mit einem zweiten elastisch abgebogenen Kontaktabschnitt (20 b) aufweist, wobei jeder in ein Abteil (12 a) einge setzte Federkontakt (20) zwischen Rückwand-Abschnitt (14) und Leiste (15) lose gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder in ein Abteil (12 a) eingesetzte Federkontakt (20) zwischen Deckenwand-Abschnitt (17) und Bodenwand-Ab schnitt (16) unter elastischer Verformung zusammenge drückt eingesetzt ist;
und die beiden elastisch abgebogenen Kontaktabschnitte (20 a, 20 b) in Kontakt mit Abschnitten von zwei verschie denen Leiterplatten (A, B) bringbar sind, nachdem diese beiden Leiterplatten - getrennt voneinander - benachbart zum Deckenwand-Abschnitt (12) bzw. zum Bodenwand-Ab schnitt (16) des Verbinderkörpers (10) angebracht worden sind.
2. Der Leiterplatten-Verbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Verbinderkörper (10) wenigstens ein Anlageabschnitt
(13) für eine Kante einer Leiterplatte bzw. Karte (A)
angeformt ist, so daß wenigstens eine Leiterplatte im
Sinne einer Steckverbindung an diesem Leiterplatten-
Verbinder anbringbar ist.
3. Der Leiterplatten-Verbinder nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Verbinderkörper (10) wenigstens zwei Löcher (18) zum Einsetzen von Schrauben, Stiften, Paßstiften oder der gleichen ausgebildet sind; und
am Verbinderkörper (10) zusätzlich wenigstens zwei Paß stifte (19) angebracht oder angeformt sind, so daß wenig stens eine Leiterplatte im Sinne einer Schraubverbindung mittels Schraube und Mutter an diesem Leiterplatten-Ver binder anbringbar ist.
am Verbinderkörper (10) wenigstens zwei Löcher (18) zum Einsetzen von Schrauben, Stiften, Paßstiften oder der gleichen ausgebildet sind; und
am Verbinderkörper (10) zusätzlich wenigstens zwei Paß stifte (19) angebracht oder angeformt sind, so daß wenig stens eine Leiterplatte im Sinne einer Schraubverbindung mittels Schraube und Mutter an diesem Leiterplatten-Ver binder anbringbar ist.
4. Der Leiterplatten-Verbinder nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens ein Schenkel der im wesentlichen U-förmigen
Federkontakte (20) derart ausgebildet, bearbeitet bzw.
eingestellt ist, damit ein bestimmter, vorgegebener
Kontaktdruck gegenüber der zu verbindenden Leiterplatte
erhalten wird.
5. Der Leiterplatten-Verbinder nach einem der Ansprüche
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Anzahl Verbinderkörper (10) zu einem Stapel zusam
mengesteckt sind, um mit einem solchen Leiterplatten-
Verbinder-Stapel drei oder mehr Leiterplatten miteinander
zu verbinden.
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