DE3526231C2 - - Google Patents

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DE3526231C2
DE3526231C2 DE19853526231 DE3526231A DE3526231C2 DE 3526231 C2 DE3526231 C2 DE 3526231C2 DE 19853526231 DE19853526231 DE 19853526231 DE 3526231 A DE3526231 A DE 3526231A DE 3526231 C2 DE3526231 C2 DE 3526231C2
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DE
Germany
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tube
weight
sewing
clamp
cover
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Expired - Lifetime
Application number
DE19853526231
Other languages
English (en)
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DE3526231A1 (de
Inventor
Ulrich Dipl.-Ing. Seidenzahl
Wolfgang Dipl.-Ing. Kuenzel
Egon O-7400 Altenburg De Knueppel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Altenburger Industrienaehmaschinen GmbH
Original Assignee
VEB KOMBINAT TEXTIMA O-9040 CHEMNITZ DE
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Publication date
Application filed by VEB KOMBINAT TEXTIMA O-9040 CHEMNITZ DE filed Critical VEB KOMBINAT TEXTIMA O-9040 CHEMNITZ DE
Publication of DE3526231A1 publication Critical patent/DE3526231A1/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/10Edge guides
    • D05B35/105Guiding while stretching the workpiece, e.g. by means of weighted clips
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/02Pneumatic or hydraulic devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für Nähgutstücke nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Führungsvorrichtung für Nähgutstücke mit mindestens einer Schleppklemme geht z. B. aus dem DE-GM 74 38 034 hervor. Mit Hilfe der Schleppklemmen dieser Vorrichtung wird folgendes möglich:
  • - Zusammenhalten der Nähgutstücke mindestens im Endbereich, damit die zu nähenden Nähgutstücke längengleich bleiben,
  • - leichtes Straffen des betreffenden Nähgutstückes in Längs­ richtung zum Ausgleich kleiner Längenunterschiede über die gesamte Nahtlänge,
  • - konturgerechte Führung der Nähgutstücke quer zur Nähgutvorschub­ richtung zur Erzielung eines gleichmäßigen Nahtverlaufes.
Die Schleppklemmen stehen dabei unter dem Einfluß einer ständig auf sie einwirkenden Rückholkraft, die durch freihängende Gewichte erzeugt wird. Die Gewichte sind so dimenisioniert, daß sie einer­ seits beim Transport der Nähgutstücke zur Nähstelle eine leichte, den Nähgutstücken angepaßte Straffung derselben gewährleisten und andererseits nach beendetem Nähvorgang den möglichst schnellen Rücklauf der Schleppklemme ermöglichen. Diese Ausführung ermög­ licht beim Vernähen von dünnem empfindlichen Nähgut, das während seines Transportes nur mit minimaler Rückhaltekraft gestrafft werden darf, keinen ausreichend schnellen Rücklauf der Schlepp­ klemme, da die minimale Rückholkraft durch Reibungswiderstand beim Rücklauf noch weiter reduziert wird.
Es ist weiterhin eine bei der Bildung des Oberbegriffes des Anspruchs 1 berücksichtige Führungsvorrichtung für Nähgutstücke mit mindestens einer Schleppklemme nach der DE-PS 26 07 235 bekannt, bei der eine pneumatisch arbeitende Einrichtung in der Ausbildung als Luftstrahl- bzw. Turbinenrad eingesetzt wird, um unterschiedliche Rückhalte- bzw. Rückholkräfte auf die eine hier ausgebildete Schleppklemme einwirken lassen zu können.
Der Nachteil dieser Ausbildung besteht darin, daß der Luftstrom völlig frei austritt und somit eine große Geräuschbelästigung der Näherin auftritt bzw. ein relativ großer Aufwand zur Abdämpfung betrieben werden muß. Außerdem dürfte der Wirkungsgrad dieser pneu­ matisch arbeitenden Einrichtung nach der DE-PS 26 07 235 relativ gering sein.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Führungsvorrichtung mit auf die Schleppklemme wirkender einstellbar geringer Rückhaltekraft beim Nähen und hoher Rückholkraft beim Rück­ lauf ferner so auszubilden, daß die pneumatische Einrichtung ohne daß störende, frei austretende Luftströme auftreten, geräuscharm und wirkungsvoll arbeiten kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Führungsvorrichtung nach dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß es aufgrund des Spaltes zwischen Rohr und Gewicht zu einem Wirkungsprinzip wie bei einem umströmten Körper kommt, so daß neben der Gewichtskraft des Gewichtes bedingt durch Druck im Kolbenraum eine zusätzliche, auf das Gewicht wirkende Kraft entsteht. Somit kann durch den über die pneumatische Schaltung gebildeten unterschiedlichen Druck im Kolbenraum in vorteilhafter Weise die auf die Schleppklemme wir­ kende Kraft - also sowohl eine geringe Rückhaltekraft als auch die hohe Rückhaltekraft - gebildet werden.
Mit der Weiterbildung nach Anspruch 2 ist es möglich, die an sich schon bei der Vorrichtung nach Anspruch 1 vorliegende Geräuscharmut noch weiter zu verbessern.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel er­ läutert werden. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Vorderansicht einer Nähanlage mit dem schematischen Auf­ bau der Rückhol- und Führungsvorrichtung,
Fig. 2 Draufsicht auf den hinteren Teil der Nähanlage mit einer Rückholeinrichtung,
Fig. 3 Schnittdarstellung durch die Rückholeinrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Nähmaschine 1 mit Transporteur 15 und einer Transport­ richtung 17 des Nähgut- bzw. Arbeitsstückes, in das eine Nadel 16 eingreift.
An die Nähmaschine 1 schließt ein Auflagetisch 14 an, der auf einem Gestell 13 gelagert ist. Auf dem Auflagetisch 14 ist eine flexible Führungsleiste 3 befestigt, auf der eine Schleppklemme 4 gleitet. In der Nabe der Nähstelle N befindet sich, auf der Führungsleiste 3 verstellbar angebracht, ein Schalter 2. Ebenfalls verstellbar auf der Führungsleiste 3 angeordnet ist ein Bremspuffer 5, der gleichzeitig die Einlegestelle E festlegt. Die Schlepp­ klemme 4 ist über ein Zugseil 6 mit einem Gewicht 24, das in einem Rohr 10 geführt wird, verbunden.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den hinteren Teil des Auflage­ tisches 14 mit der Rückholeinrichtung. Am Gestell 13 ist eine Führungsstange 18 mit Hilfe von Böcken 7 befestigt, auf der die Rückholeinrichtung quer zum Nahtverlauf verschoben werden kann und entsprechend des Nahtverlaufes mit Hilfe einer Kreuzgriff­ schraube 8 arretiert wird.
Fig. 3 zeigt die Rückholeinrichtung im Schnitt. Ein Zugseil 6 wird über eine feste Rolle 20 und eine lose Rolle 23, die am Gewicht 24 befestigt ist, zu einem Deckel 21 geführt und in diesem befestigt. Der Deckel 21 ist an eine Halterung 22 geschraubt, die wiederum auf das Rohr 10 geschraubt wird. Im Deckel 21 befindet sich eine Anschlußverschraubung 27, die über einen Schlauch bzw. eine Druckluftleitung 28 und eine geeignete Schaltung mit der Druckluftversorgung ver­ bunden ist.
An der Halterung 22 ist gleichzeitig noch eine Strebe 9 sowie ein Verkleidungsblech 19 befestigt, die einerseits mit der Führungsstange 18 verbunden ist und in die eine Kreuzgriffschraube 8 eingeschraubt ist und andererseits die Verkleidung und Führung für die feste Rolle 20 darstellt. Das Rohr 10 ist am Bo­ den mit einem Stutzen 11, der Abblasöffnungen 26 enthält, und einem Geräuschdämpfungsmittel 25, z. B. Schaumstoff, verschlossen. Im Stutzen 11 ist ein Mittel zur vertikalen Ausrichtung des Rohres, z. B. Anschlagschrauben 12, befestigt. Durch 4 Führungsstifte 29 erhält das Gewicht 24 eine Sicherung gegen Verkanten im Rohr 10.
An der Einlegestelle E positioniert die Näherin die Arbeitsstücke deckungsgleich und klemmt sie mit Hilfe der Schleppklemme 4. Durch den Transporteur 15 werden die Arbeitsstücke in bekannter Weise transportiert und ziehen dadurch gleichzeitig die Schlepp­ klemme 4 sowie über das Zugseil 6 das Gewicht 24. Wird über eine geeignete Schaltung, den Schauch 28, die Anschlußverschraubung 27 und den Deckel 21 Druckluft in das Kolben-Zylinder-System ge­ blasen, so kommt es zu einem Druckaufbau und damit zu einer Rückhaltekraft auf die Schleppklemme 4. Die Druckluft kann durch den Ringspalt zwischen Gewicht 24 und Rohr 10 und die Ausblas­ öffnungen 26 ins Freie entweichen (Prinzip umströmter Körper), d. h. entsprechend dem Druck der eingeblasenen Luft und den Leckverlusten bildet sich eine resultierende Kraft auf das Ge­ wicht 24, die mit Hilfe einer geeigneten Schaltung dem jeweiligen Arbeitsstück angepaßt werden kann.
Kommt die Schleppklemme 4 in die Nähe der Nähstelle N so wird die Schleppklemme 4 geöffnet und gibt dadurch das Arbeitsstück frei. Gleichzeitg erfolgt mit Hilfe des Schalters 2 die Um­ schaltung mit einer geeigneten Schaltung auf einen höheren Luft­ druck, so daß die Schleppklemme 4 in die Ausgangsstellung zurück­ gezogen wird und für einen neuen Arbeitsgang zur Verfügung steht. Auf der Führungsstange 18 wird die Rückholeinrichtung ent­ sprechend der Nahtkontur positioniert, so daß die seitlichen Kraftkomponenten so gering wie möglich gehalten werden, und mit der Kreuzgriffschraube 8 arretiert.

Claims (2)

1. Führungsvorrichtung für Nähgutstücke mit mindestens einer Schleppklemme, mit einer pneumatischen Einrichtung zur Beein­ flussung der von der Schleppklemme auf das betreffende Nähgut­ stück beim Nähen ausgeübten Rückhaltekraft und der beim Rücklauf der Schleppklemme auf dieselbe ausgeübten Rückholkraft, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der durch ein Gewicht (24) be­ stimmten Rückhalte- und Rückholkraft dieses Gewicht (24) Bestand­ teil der pneumatischen Einrichtung (10, 21, 24) ist, daß das Ge­ wicht (24) von einem Rohr (10) umschlossen wird, wobei zwischen dem Gewicht (24) und dem Rohr (10) ein ringförmiger Spalt vorhan­ den ist, sowie daß in das Rohr über eine in einem Deckel (21) des Rohres (10) befindlichen Druckluftleitung (28) über eine pneu­ matische Schaltung Luft mit unterschiedlichem Druck in das aus Deckel (21), Rohr (10) und Gewicht (24) die pneumatische Einrich­ tung bildende Kolben-Zylinder-System einführbar ist.
2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Deckel (21) des Rohres (10) gegenüberliegenden Öffnung ein mit einer Anschlagschraube (12) gehalterter Stutzen (11) angebracht ist, der mit einem Geräuschdämpfungsmittel (25) versehen ist.
DE19853526231 1984-08-29 1985-07-23 Fuehrungsvorrichtung fuer flexible arbeitsstuecke Granted DE3526231A1 (de)

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DD258430A1 (de) * 1987-03-12 1988-07-20 Karl Marx Stadt Tech Hochschul Einrichtung zum zufuehren von zuschnitteilen

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DE7438034U (de) * 1975-03-20 Duerkoppwerke Gmbh Anlegetisch
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DD248032A3 (de) 1987-07-29
DE3526231A1 (de) 1986-03-13

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