DE3527018C2 - - Google Patents

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    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21D43/20Storage arrangements; Piling or unpiling
    • B21D43/22Devices for piling sheets
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schnittbildge­ rechten Stapeln von im Folgeschnittverfahren hergestellten Schnittei­ len mit einem Stapeldorn je Stapelkanal, der über eine Abstürzeinrich­ tung anhebbar und absenkbar und von unten durch den Pressentisch in das Unterteil des Schnittwerkzeuges geführt ist und der Stapeldorn eine Dornspitze aufweist, die im Bereich der Zwischenstapelbildung verbleibt, wenn der Stapeldorn unter die Abförderebene eines bis zu­ mindest unter den Stapeldorn reichenden Transportmittels abgesenkt ist, und mit einer Einrichtung zur Zwischenstapelbildung.
In Schnelläuferpressen mit Folgeschnittwerkzeugen zum Aus­ schneiden von Blechen für Elektromaschinen, ggf. auch für elektrische Umformer werden die Schnitteile nach unten aus dem Schnittwerkzeug und dann seitwärts aus der Schnelläuferpresse herausgeführt. Hierbei ist es erforderlich, daß die Schnitteile entsprechend dem Schnittbild gestapelt werden. Erfolgt das Stapeln in Stapelkanälen unterhalb des Unterteiles des Schnittwerkzeuges, sind zum Bilden der Stapel in die­ sem Bereich Stapeldorne erforderlich sowie Zwischenstapelhilfen; letz­ tere, um einen unterbrechungslosen Betrieb der Schnelläuferpresse zu ermöglichen.
Eine Vorrichtung der genannten Art ist aus der DE-AS 26 05 983 bekannt geworden. Bei der hier gezeigten Vorrichtung sind die im Folgeschnittverfahren hergestellten Schnitteile in einem Sta­ pelkanal durch die Matrize des Schnittwerkzeuges auf einen Stapeldorn stapelbar. Der Stapeldorn ist mit einer Dornspitze versehen, die wäh­ rend der Bildung eines Zwischenstapels in Stapelhöhe gehalten ist. Zur Abstützung des untersten Schnitteiles des Stapels wird eine Halte­ vorrichtung zeitweise in den Stapelkanal verschoben. Der Stapeldorn wird während des Absenkens des auf diesem befindlichen Stapels von der Dornspitze getrennt und unter die Abförderebene für die Stapel ab­ gesenkt. Im Betrieb fallen die Schnitteile unter Lärmentwicklung auf einen heb- und senkbaren Stapeltisch, ebenso die Zwischenstapel, und das Einrichten von Stapeltisch und Stapeldornen auf einen neuen, ein­ zuwechselnden Werkzeugsatz ist umständlich, da nicht immer der dafür notwendige Freiraum in der Presse vorhanden ist.
Die Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung einer Vor­ richtung der bekannten Art, die auf das neu einzuwechselnde Schnitt­ werkzeug leichter anpaßbar ist und wobei Schnittwerkzeuge mit sehr weit auseinander angeordneten Ausschneidestationen verwendet werden können.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß Tragstützen angeordnet sind, die sich in Richtung von Stapeldorn und Dornspitze erstrecken und das unterste auf der Dornspitze aufgereihte Schnitteil abstützen, daß der Durchmesser des Stapeldornes geringer ist als der Durchmesser der zugehörenden Dornspitze, und daß die Tragstützen und der Stapel­ dorn austauschbar und mit Bezug auf das neue Schnittwerkzeug einricht­ bar an der Abstützeinrichtung befestigt sind.
Hierbei ist es von Vorteil, daß der Stapeldorn als Stützele­ ment der Dornspitze sowie die Tragstützen im wesentlichen nur zu ver­ stellen, nicht aber völlig auszutauschen sind.
In Weiterbildungen der Erfindung sind Stapeldorn und Trag­ stützen außerhalb der Presse einrichtbar, wobei zum Herausfahren der Wechselschienen der durch den Kettenförderer ohnehin benötigte Raum genutzt wird. Bei Pressen mit erleichtertem Zutritt zu der kammarti­ gen Abstützeinrichtung im Pressentisch ist es von Vorteil, Stapeldorn und Tragstützen direkt in Führungsnuten der Abstützeinrichtung zu verstellen.
Die Erfindung soll im folgenden anhand von Ausführungsbei­ spielen in der Zeichnung näher beschrieben werden. Es zeigen
Fig. 1 den Werkzeug-, Stapel- und Abförderbereich an einer Schnelläuferpresse in teilweise geschnit­ tener Darstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Kettenförderer und Ab­ stützeinrichtung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung durch einen Stapelbe­ reich der Schnelläuferpresse,
Fig. 4 eine Einrichtung zur Zwischenstapelung,
Fig. 5 und 6 Vergrößerungen der Schnittdarstellung in Fig. 3 mit verschiedenen Festsetz­ möglichkeiten von Stapeldorn und Trag­ stützen.
Eine Schnelläuferpresse 1 umfaßt ein Pressengestell 2, einen auf- und abgehenden Stößel 3, einen Pressentisch 9, eine auf dem Pres­ sentisch 9 aufliegende Aufspannplatte 10 und ein austauschbares Schnittwerkzeug aus Oberteil 4 und Unterteil 5 mit Säu­ lenführungen 6. In den Unterteil 5 des Schnittwerkzeuges sowie in die Aufspannplatte 10 sind im Bereich jeder Schneidstufe je ein Stapelka­ nal 7, 8 für den Durchtritt der Schnitteile nach unten eingebracht. Mittig zu jedem Stapelkanal 7, 8 sind Stapeldorne 13, 14 angeordnet, die von einer Abstützeinrichtung 17 getragen werden. Den Stapeldor­ nen 13, 14 sind je eine Dornspitze 11, 12 zugeordnet, die im Durchmesser dem Innendurchmesser der Schnitteile in den Stapeln 29, 30 ent­ sprechen müssen. Die Dornspitzen 11, 12 sind koaxial zu den Stapeldor­ nen 13, 14 und oberhalb zu diesen angeordnet. Im Betrieb der Schnel­ läuferpresse 1 werden die Dornspitzen 11, 12 von den Stapeldor­ nen 13, 14 unterstützt, während der Zwischenstapelbildung werden die Dornspitzen 11, 12 von einer in den Fig. 3 und 4 erkennbaren Einrich­ tung 26 zur Zwischenstapelbildung gehalten. Die Abstützeinrichtung 17 trägt weiterhin noch Tragstützen 15, 16, die gegen die Unterseite des zunächst aus dem Schnittwerkzeug 4, 5 anfallenden Schnitteiles gelegt sind. Stapeldorne 13, 14 und Tragstützen 15, 16 sind mit der Abstütz­ einrichtung 17 anhebbar und absenkbar. Hierzu dienen Motoren 20, die über je ein Zahnrad 21 an je einer Zahnstange 22 in den Eckbereichen an der in dem pressenseitigen Gestell 19 in Führungen 23 verschiebli­ chen Abstützeinrichtung 17 angreifen. Wie es insbesondere aus den Fig. 3 und 7 ersichtlich ist, weist die Abstützeinrichtung 17 eine kammartige Form auf, um mit den so nach oben stehenden, die Stapel­ dorne 13, 14 und Tragstützen 15, 16 abstützenden Bereichen durch die Freiräume zwischen den Ketten eines als Kettenförderer 24 ausgebildeten Fördermittels hindurchzugreifen. Um anzudeuten, daß der Kettenför­ derer 24 bis unter den Bereich des in der Zeichnung linken Stapeldor­ nes 14 geführt ist, ist die der Antriebsseite des Kettenförderers 24 entfernt liegende Umlenkrolle 25 positioniert. Werden aus einem Blechzuschnitt sowohl das Statorblech als auch das Rotorblech einer Elektromaschine geschnitten, sind die Einrichtungen zum Stapeln und Zwischenstapeln, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, mit jedem Schnit­ teil entsprechend angepaßten Abmessungen zweimal anzuordnen, mit abge­ senkten und entnehmbaren Stapeln 29′ bzw. 30 ′. Die Förderebene, unter die die Stapeldorne 13, 14 und mit diesen die Tragstützen 15, 16 abzusenken sind, ist mit 40 positioniert. Die abge­ senkte Lage der Abstützeinrichtung 17 ist mit strichpunktierten Linien angedeutet.
In Fig. 3 und 4 ist die Stützfunktion der Einrichtung 26 zur Zwischenstapelbildung zu erkennen. Die Einrichtung 26 umfaßt einen von einem Stellmittel 27 bewegbaren Schieber 28, der in Nuten 33, er­ kennbar in Fig. 5 und 6, der Dornspitze 11, 12 eingreift, um diese an einem Absenken zu hindern. Weiterhin häufen sich die Schnitteile auf diesem zu einem Zwischenstapel auf, wenn die Stapel 29, 30 (Fig. 1) abgesenkt werden.
Die Fig. 5 und 6 dienen der Darstellung der unterschiedli­ chen Befestigungsmöglichkeiten von Stapeldornen 13, 14 und Tragstüt­ zen 15, 16. Diese Mittel können direkt vermittels Schrauben 31 und Spannmuttern 32 in Führungsnuten 42 der Abstützeinrichtung 17 oder in­ direkt über Wechselschienen 18 an der Abstützeinrichtung 17 befestigt sein. Die Wechselschienen 18 sind in Führungsnuten 41 der Abstützein­ richtung 17 verschiebbar und für den Betrieb festsetzbar gelagert.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum schnittbildgerechten Stapeln von im Folge­ schnittverfahren hergestellten Schnitteilen mit einem Stapel­ dorn (13, 14) je Stapelkanal (7, 8), wobei der Stapeldorn (13, 14) über eine Abstützeinrichtung (17) anhebbar und absenkbar und von un­ ten durch den Pressentisch (9) in das Unterteil (5) des Schnittwerk­ zeuges (4, 5) geführt ist und der Stapeldorn (13, 14) eine Dorn­ spitze (11, 12) aufweist, die im Bereich der Zwischenstapelbildung verbleibt, wenn der Stapeldorn (13, 14) unter die Abförderebene (40) eines bis zumindest unter den Stapeldorn (13, 14) reichenden Trans­ portmittels (24, 25) abgesenkt ist, und mit einer Einrichtung (26) zur Zwischenstapelbildung, dadurch gekennzeichnet, daß Trag­ stützen (15, 16) angeordnet sind, die sich in Richtung von Stapel­ dorn (13, 14) und Dornspitze (11, 12) erstrecken und das unterste auf der Dornspitze (11, 12) aufgereihte Schnitteil abstützen, daß der Durchmesser des Stapeldornes (13, 14) geringer ist als der Durchmes­ ser der zugehörenden Dornspitze (11, 12), und daß die Tragstüt­ zen (15, 16) und der Stapeldorn (13, 14) austauschbar und mit Bezug auf ein neues Schnittwerkzeug (4, 5) einrichtbar an der Abstützein­ richtung (17) befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Stapeldorn (13, 14) und Tragstützen (15, 16) an Wechselschie­ nen (18) an der Abstützeinrichtung (17) austauschbar gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportmittel (24) in an sich bekannter Weise ein Ket­ tenförder ist, und daß die Wechselschienen (18) für den Stapel­ dorn (13, 14) und die Tragstützen (15, 16) in Längserstreckung des Kettenförderers (24, 25) auf der kammartig ausgebildeten, von unten durch die Freiräume zwischen den Kettensträngen des Kettenförde­ rers (24, 25) hindurchführbaren Abstützeinrichtung (17) gelagert sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselschienen (18) in Führungen (41) an der Abstützein­ richtung (17) gelagert und in Längserstreckung des Kettenförde­ rers (24, 25) aus der Presse (1) entnehmbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stapeldorn (13, 14) und die Tragstützen (15, 16) über Schraubbefestigungsmittel (31, 32) direkt in Führungsnuten (42) an der Abstützeinrichtung (17) befestigt sind.
DE19853527018 1985-07-27 1985-07-27 Vorrichtung zum schnittbildgerechten stapeln von schnitteilen Granted DE3527018A1 (de)

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