DE3530497C1 - Auslösearmatur - Google Patents
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Description
Stößelgehäuse (2) aus parallel zum Schwenkhebel (17, 17') abstehenden Stützarm (24) andererseits
unter stirnseitiger Einfassung des Glaskolbens (27) eingespannt ist.
2. Auslösearmatur nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß das Verhältnis des Stegquerschnitts
zum Querschnitt der Hülsen (29, 30) etwa wie 1 :50 bemessen ist
3. Auslösearmatur nach Armatur 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Steg (28) auf der dem
Stößel (3) zugewandten Seite des Glaskolbens (27) erstreckt
4. Auslösearmatur nach Anspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, daß die schwenkhebelseitige
Hülse (30) mit einer an den freien Endabschnitt (22) des Schwenkhebels (17,17') angepaßten Aussparung
(31) versehen ist
5. Auslösearmatur nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkhebelseitige
Hülse (30) mit einer Querbohrung (37) versehen ist
6. Auslösearmatur nach Anspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet daß die stützarmseitige
Ein Nachteil der bekannten Bauart besteht darin, daß sowohl das Einsetzen eines neuen Glaskolbens als auch
die von Zeit zu Zeit notwendige Funktionsüberprüfung der gesamten Auslösearmatur mit erheblichen Schwierigkeiten
verbunden ist. Aufgrund der den Spannhebel und den Fanghebel umfassenden Hebelanordnung können
Wartungsarbeiten nur bedingt durchgeführt werden, ohne daß die Gefahr einer unbeabsichtigten Öffnung
des Druckbehälters besteht und ohne daß die Armatur demontiert werden muß. Insbesondere besteht
bei abgenommenen Druckbehälter leicht die Möglichkeit, daß der Durchstoßstift durch die Kraft der auf ihn
einwirkenden Rückstellfeder bei nicht korrekt festgehaltenem Spannhebel schlagartig aus dem Stößelgehäuse
tritt und dann bösartige Verletzungen bei der die Auslösearmatur wartenden Person herbeiführen kann.
Ein weiterer Nachteil ist die gehäuseartige Einbettung des Glaskolbens. Dadurch wird seine Ansprechgenauigkeit
eingeschränkt Er kann dann nicht mehr die im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes neuerdings
gestellten Anforderungen erfüllen, wonach im Brandfalle die Auslösearmatur durch Bersten des Glaskolbens
innerhalb von 5 Minuten bei 68 bis 740C Ansprechtem-
Hülse (29) in einer Vertiefung (32) des Stützarms 45 peratur bzw. innerhalb 7 Minuten bei 93 bis 1100C An-(24)
zentriert ist Sprechtemperatur reagieren soll. Der Glaskolben wird
7. Auslösearmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Stützarm (24) eine Fernauslöseeinheit
(25) lösbar befestigt ist.
8. Auslösearmatur nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Stößel (3) U-förmig
umgreifende Schwenkhebel (17, 17') in einer Bestandteil des Stößelgehäuses (2) bildenden Lagergabel
(15) befestigt ist
9. Auslösearmatur nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel
(17,17') eine Montageöse (21) und eine Stützfläche
(23,23') aufweist
Beschreibung nicht frei angeströmt, weil er in keiner rückstau- und
verwirbelungsfreien Zone liegt Die Wärmerückstrahlung von dem Stößelgehäuse ist hoch.
Durch das DE-GM 84 23 545 ist es zwar bekannt, den Glaskolben in einem vorbestimmten Abstand zur
Längsachse des Öffnungsstößels anzuordnen, um sicherzustellen, daß der Glaskolben bei einem Temperaturanstieg
in einem Brandfalle innerhalb zulässiger Zeitspannen sicher zerstört wird. Hierdurch soll vermieden
werden, daß an der Aufnahmeeinrichtung für die Druckgaspatrone entstehende Luftverwirbelungen nicht zu einer
Kühlwirkung am Glaskolben führen. Es ist jedoch weder eine isolierende Halterung für den Glaskolben
vorgesehen, noch ist eine einfache und sichere Einspannung des Glaskolbens bei leichter Wartung gewährleistet
Der Erfindung liegt, ausgehend von der im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Auslösearmatur,
Die Erfindung richtet sich auf eine Auslösearmatur
für Behälter mit unter Druck eingefüllten pulvrigen,
gasförmigen oder flüssigen Lösch- bzw. Arbeitsmedien,
insbesondere für mit Kohlensäure gefüllte Druckbehäl- 65 die Aufgabe zugrunde, diese insbesondere im Hinblick
für Behälter mit unter Druck eingefüllten pulvrigen,
gasförmigen oder flüssigen Lösch- bzw. Arbeitsmedien,
insbesondere für mit Kohlensäure gefüllte Druckbehäl- 65 die Aufgabe zugrunde, diese insbesondere im Hinblick
ter, zum Zwecke des vorbeugenden Brandschutzes ge- auf die klemmende Einspannung des Glaskolbens unter
maß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1. Berücksichtigung einwandfreier Anströmverhältnisse
Eine derartige Auslösearmatur zählt durch die DE- bezüglich der Ansprechgenauigkeit zu verbessern.
3 4
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfin- funktionsfähig ist.
dung in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 Nach Anspruch 7 erlaubt die Anordnung des Stützaufgeführten
Merkmalen, arms zugleich auch die Befestigung wenigstens einer Der Glaskolben kann nunmehr sofort nach seiner Fernauslöseeinheit, die pneumatisch, hydraulisch oder
Herstellung in die Halterung eingesetzt werden. Dabei 5 elektrisch über Explosivkörper betrieben werden kann,
liegt insbesondere die zugeschmolzene Füllspitze ge- Rauchgas- und Rückstauverwirbelungen sowie Wärschützt
innerhalb einer der Hülsen, bevorzugt der merückstrahlungen werden sicher vermieden, wenn die
schwenkhebelseitigen Hülse. Der Glaskolben kann so- Merkmale des Anspruchs 8 benutzt werden. Der Glasmit
in der Halterung eingebettet noch im Hersteller- kolben liegt völlig frei in der Strömung von evtl. aufsteiwerk
auf seine Funktion, insbesondere seine Dichtigkeit, io genden Rauchgasen, die dann hinter dem Glaskolben
geprüft und dann versandt werden. Die Einklemmung durch die Lagergabel umfangsseitig des Stößels frei abder
Halterung zusammen mit dem Glaskolben zwischen strömen können, ohne die Funktionssicherheit des Glasdem
Schwenkhebel und dem Stützarm erfolgt aus- kolbens durch ungewollte Temperaturveränderungen
schließlich durch die Feder, welche den Stößel und da- zu beeinträchtigen
mit den Durchstoßstift in Richtung auf den im Bedarfs- 15 Für die Herstellung der Betriebssicherheit der erfinfall
zu öffnenden Druckbehälter belastet. Dazu befindet dungsgemäßen Auslösearmatur sind die Merkmale des
sich die Schwenkachse des Schwenkhebels auf der dem Anspruchs 9 von Vorteil. So kann beispielsweise ein
Glaskolben abgewandten Seite des Stößels. Die paral- Schwenkstift in die Montageöse eingeführt und bis zur
lele Einklemmung des Glaskolbens freiliegend zwischen Stützfläche durchgeschoben werden. Die beispielsweise
den Hülsen und im Abstand zum Stößel steigert erheb- 20 halbrund kanalartig ausgestaltete Stützfläche dient
lieh die Ansprechgenauigkeit des Glaskolbens. Bei hori- dann als Widerlager, wenn mit Hilfe des Schwenkstifts
zontaler Anordnung der Auslösearmatur gelangt auf- der Schwenkhebel gegen die Rückstellkraft der Drucksteigendes
Rauchgas rückstau- und verwirbelungsfrei feder verlagert werden soll, um die Halterung zwischen
zum Glaskolben, so daß die aus Sicherheitsgründen ge- dem Schwenkhebel und dem Stützarm ordnungsgemäß
forderten Ansprechzeiten einwandfrei eingehalten wer- 25 einzuklemmen. Die Stützfläche kann im Bereich der
den können. Die Halterung aus einem hitzebeständigen Schwenklagerung oder zwischen der Montageöse und
Polyamid isoliert den Glaskolben in ausreichendem der Schwenklagerung vorgesehen sein
Umfang gegen Wärmeableitung an die übrigen Be- Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den
standteile der Auslösearmatur. Der empfindliche Glas- Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näkolben
und insbesondere seine Füllspitze sind sowohl 30 her erläutert. Es zeigt:
beim Transport als auch bei der Montage gegen Bruch Fig. 1 eine Auslösearmatur für einen mit Kohlensäure
geschützt. Der die beiden Hülsen verbindende Steg der gefüllten Druckbehälter im vertikalen Längsschnitt;
Halterung ist so dimensioniert — ggf. unter Eingliede- Fig. 2 im vertikalen Teillängsschnitt eine weitere Aus-
rung einer Sollbruchstelle —, daß er bei Zerstörung des führungsform einer Auslösearmatur,·
Glaskolbens aufgrund der Einspannfederkraft relativ 35 Fig. 3 einen Querschnitt durch die Fig. 2 entlang der
leicht deformiert wird oder sogar bricht Dabei ist je- Linie IH-III;
doch sichergestellt, daß bei Zerstörung des Glaskolbens Fig. 4 in vergrößerter Darstellung einen in einer
die Aufnahmebohrungen der Auslösearmatur frei von Kunststoff- Halterung eingeklemmten Glaskolben und
den Splitterresten bleiben. Auch dies ist im bekannten Fig. 5 einen Querschnitt der Fig. 4 entlang der Linie
Fall stets problematisch, da die Glaskolbenfüllung aus 40 V-V.
einer klebrigen Flüssigkeit besteht Da nunmehr die Ein- In der Fig. 1 ist mit 1 eine Auslösearmatur bezeichnet
spannbereiche sauber bleiben, ist auch ein leichtes und wie sie für eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage Versicheres
Montieren eines neuen Glaskolbens mit Halte- wendung finden kann.
rung selbst an den Stellen kein Problem mehr, wo bis- Die Auslösearmatur 1 weist ein Stößelgehäuse 2 auf,
lang aufgrund der örtlichen Verhältnisse, wie z. B. an 45 in welchem ein Stößel 3 axial beweglich angeordnet ist.
schwer zugänglichen Stellen, insbesondere unter Hai- Der Stößel 3 ist über einen Stößelkolben 4 im Stößelge-
lendächern, Wartungsarbeiten nur mit großen Schwie- häuse 2 und über einen Führungs- und Dichtungsab-
rigkeiten durchgeführt werden konnten. schnitt 5 im Boden 6 des Stößelgehäuses 2 geführt
Die erfindungsgemäße Halterung für Glaskolben ist Im Stößelgehäuse 2 ist eine Schraubendruckfeder 7
bevorzugt für den Einsatz in Auslösearmaturen für 50 angeordnet, die sich einerseits am Gehäuseboden 6 und
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen gedacht Ein vorteil- andererseits am Stößelkolben 4 abstützt und den Stößel
hafter Einsatz ist aber auch in anderen Fällen von derar- 3 in Richtung auf einen Druckbehälter 8 für Kohlensäu-
tigen Glaskolben- Thermomeldern denkbar, z. B. in re belastet, der in einen Stopfen 9 eingeschraubt ist,
CO2- oder Halon-Löschanlagen bzw. Sprinkleranlagen. welcher wiederum in einen weiteren Stopfen 10 einge-
Die Verformung der Halterung bzw. ihr Bruch wird 55 dreht ist. Der Stopfen 10 ist dann stirnseitig in das Stö-
insbesondere dann beim Ansprechen des Glaskolbens ßelgehäuse 2 eingedreht
gewährleistet wenn die Merkmale des Anspruchs 2 ver- Der Stößel 3 weist einen angespitzten Durchstoßstift
wendet werden. 11 auf, welcher in einer Längsbohrung 12 des Stopfens 9
Die freie ungehinderte Anströmung des Glaskolbens faßt und in der Bereitschaftsstellung vor einer Durchwird
durch die Merkmale des Anspruchs 3 noch weiter 60 Stoßscheibe 13 steht die im Hals des Druckbehälters 8
verbessert. angeordnet ist. In Abhängigkeit von der Art des Druck-Der lagegerechte Einbau der Halterung wird durch behälters 8 kann statt der Stopfen 9, 10 gemäß Fig. 1
die Merkmale der Ansprüche 4 bis 6 sichergestellt Da- auch ein Stopfen 14 verwendet werden,
bei besteht die Aussparung an der schwenkhebelseiti- Vom Gehäuseboden 6 aus erstreckt sich parallel zum
gen Hülse bevorzugt aus einem stirnseitigen Halbring. 65 Stößel 3 eine Lagergabel 15, die endseitig einen
Die Öffnung dieses Halbrings weist zum Stößel hin. Die Schwenkbolzen 16 trägt der als Schwenkachse für ei-Querbohrung
erlaubt es jederzeit festzustellen, ob die nen Schwenkhebel 17 dient Der Schwenkhebel 17 ist
Flüssigkeit des Glaskolbens unbeschädigt und damit außerdem mit dem Stößel 3 über einen Bolzen 18
schwenkbar verbunden. Der Schwenkhebel 17 besitzt zwei Laschen 19, welche den Stößel 3 U-förmig umgreifen
und ferner einen geraden Abschnitt 20 mit einer schräg angeordneten Montageöse 21 am Ende. Im Bereich
des Schwenkbolzens 16 weist der Schwenkhebel 5 17 außerdem eine nutartige Stützfläche 23 auf. Beim
Einstecken eines Stifts in die Montageöse 21 und Auflage an der Stützfläche 23 kann der Schwenkhebel 17 mit
Hilfe dieses Stiftes gegen die Rückstellkraft der Schraubendruckfeder
7 verlagert werden. ι ο
Parallel zum Schwenkhebel 17 steht vom Stößelgehäuse 2 ein Stützarm 24 ab, welcher einerseits der Lagerung
einer Fernauslöseeinheit 25 und andererseits der Lagerung einer Halterung 26 für einen Glaskolben 27
dient (siehe auch Fig. 2 bis 5). Die Halterung 26 ist mit Hilfe der Schraubendruckfeder 7 zwischen dem Stützarm
24 und dem Schwenkhebel 17 klemmend einspannbar.
Wie die Fig. 4 näher erkennen läßt, besteht die Halterung
26 aus zwei mittels eines dünnen Stegs 28 miteinander verbundenen Hülsen 29, 30 aus einem hitzebeständigen
Polyamid. Das Verhältnis des Stegquerschnitts zum Querschnitt der Hülsen 29,30 ist etwa wie
1 :50 bemessen.
Die Fig. 4 zeigt darüber hinaus, daß die schwenkhebelseitige
Hülse 30 mit einer an den freien Endabschnitt 22 des Schwenkhebels 17 angepaßten Aussparung 31 in
Form eines Halbrings versehen ist. Die stützarmseitige Hülse 29 ist in einer Vertiefung 32 des Stützarms 24
zentriert. Der Glaskolben 27 sowie seine Füllspitze 33 liegen geschützt innerhalb der Kunststoff-Halterung 26.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ferner zu sehen, daß der Glaskolben 27 in Anströmrichtung eines evtl. aufsteigenden
Rauchgases RG völlig frei liegt und keine Rauchgas- oder Rückstauverwirbehingen sowie Warmerückstrahlungen
eintreten können. Auch isoliert die Kunststoff-Halterung 26 gegen Wärmeableitung.
Bei Zerstörung des Glaskolbens 27 durch eine entsprechend hohe Temperatur oder durch den der Fernauslöseeinheit
25 zugeordneten Stift 34 kann sich die Schraubendruckfeder 7 entspannen, wobei der Durchstoßstift
11 den Druckbehälter 8 öffnet und das Arbeitsmittel über den Kanal 35 zu der beispielsweise als Zylinder
ausgebildeten Betätigungseinheit eines Fensters gelangen kann. Hierbei wird der Steg 28 der Halterung 26
zumindest deformiert, meistens jedoch zerstört.
Bei der Ausführungsform einer Auslösearmatur 1' gemäß den Fig. 2 und 3 ist der Schwenkhebel 17' so gestaltet,
daß sich unmittelbar an die Montageöse 21' eine Stützfläche 23' für einen Schwenkstift anschließt. Die
Stützfläche 23 im Bereich des Schwenkbolzens 16 entfällt hierbei. Ansonsten entspricht die Ausführungsform
der Fig. 2 und 3 derjenigen der Fig. 1.
Mit 36 ist in der Fig. 2 ein Sicherungsstift bezeichnet, der z. B. während der Montage zum Tragen kommen
kann.
Aus den Fig. 1 und 4 ist schließlich noch ersichtlich, daß in der schwenkhebelseitigen Hülse 30 eine Querbohrung
37 vorgesehen ist. Diese Querbohrung 37 erlaubt es, den Zustand der Füllspitze 33 des Glaskolbens
jederzeit feststellen zu können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Auslösearmatur für Behälter mit unter Druck eingefüllten pulvrigen, gasförmigen oder flüssigen
Lösch- bzw. Arbeitsmedien, insbesondere für mit Kohlensäure gefüllte Druckbehälter, zum Zwecke
des vorbeugenden Brandschutzes, welche an einem Ende eines in einem Gehäuse unter Federvorspannung
gestellten Stößels einen Durchstoßstift aufweist, wobei das andere Ende des Stößels über ei- ίο
nen Schwenkhebel mit einer Berstkörperauslösevorrichtung verbunden ist, in die in parallelem Abstand
zum Stößel ein in einer Halterung klemmend eingespannter Glaskolben integriert ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung (26) aus zwei mittels wenigstens eines dünnen Stegs (28) miteinander
verbundenen Hülsen (29,30) aus einem hitzebeständigen Polyamid besteht und durch die den
Stößel (3) in Öffnungsrichtung belastende Feder (7)
zwischen dem freien Endabschnitt (22) des 20 ger für die den Durchstoßstift in Öffnungsrichtung bela-Schwenkhebels
(17,17') einerseits und einem vom stende Feder bildet.
-AS 25 08 125 zum Stand der Technik. Das Spannen der
den Stößel beaufschlagenden Feder erfolgt hierbei mit Hilfe eines besonderen Spannhebels. Dieser besitzt einen
kurzen Hebelarm, der einen seitlichen Vorsprung des Stößels untergreift. Der Vorsprung ist z. B. durch
einen Querbolzen gebildet. Durch Drücken des langen Hebelarms des Spannhebels in Richtung auf das Stößelgehäuse
wird der Stößel gegen die Rückstellkraft in die Bereitschaftsstellung verlagert. Der Spannhebel muß
dann so lange festgehalten werden, bis ein hakenförmiger Fanghebel in eine seitliche Aussparung des Stößels
eingerastet ist. Das andere Ende des Spannhebels untergreift den Kopf eines Klemmbolzens, der durch eine
Feder gegen den sich auf einer Hülse abstützenden Glaskolben gedrückt wird. Die Achsen des Stößels und
des Klemmbolzens verlaufen im Abstand parallel nebeneinander. Klemmbolzen, Glaskolben und Hülse sind
in einem patronenartigen Gehäuse gelagert, welches in eine Platte eingeschraubt ist, die zugleich ein Widerla-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853530497 DE3530497C1 (de) | 1985-08-27 | 1985-08-27 | Auslösearmatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19853530497 DE3530497C1 (de) | 1985-08-27 | 1985-08-27 | Auslösearmatur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3530497C1 true DE3530497C1 (de) | 1986-12-18 |
Family
ID=6279412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853530497 Expired DE3530497C1 (de) | 1985-08-27 | 1985-08-27 | Auslösearmatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3530497C1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0948973A1 (de) * | 1998-04-08 | 1999-10-13 | Job Lizenz GmbH & Co. KG | Spritzdüse für Feuerlöschvorrichtungen |
| FR2791119A1 (fr) * | 1999-03-16 | 2000-09-22 | Vti Ventil Technik Gmbh | Dispositif de securite pour un reservoir a gaz pressurise |
| AT501284B1 (de) * | 2001-04-30 | 2006-08-15 | Grasl Andreas | Thermische auslöse- und ventileinrichtung für druckgaspatronen, insbesondere für rauch- und wärmeabzugsanlagen |
| EP2559458A3 (de) * | 2011-08-15 | 2014-04-30 | Naber Holding GmbH & Co. KG | Auslösevorrichtung |
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| DE2508125B2 (de) * | 1975-02-25 | 1977-03-10 | Klaus Esser Kg, 4040 Neuss | Geraet zum ausloesen pneumatischer notoeffnungsvorrichtungen fuer lichtkuppeln, oberlichtfenster, rauch- und waermeabzugsklappen o.dgl. |
| DE8423545U1 (de) * | 1984-08-08 | 1984-11-08 | Fortmeier, Josef, 4815 Schloss Holte | Oeffnungsvorrichtung fuer rauch- und waermeabzugsklappen |
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1985
- 1985-08-27 DE DE19853530497 patent/DE3530497C1/de not_active Expired
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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