DE353390C - Heizofen fuer Kuekenheime - Google Patents

Heizofen fuer Kuekenheime

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DE353390C
DE353390C DE1920353390D DE353390DD DE353390C DE 353390 C DE353390 C DE 353390C DE 1920353390 D DE1920353390 D DE 1920353390D DE 353390D D DE353390D D DE 353390DD DE 353390 C DE353390 C DE 353390C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/18Chicken coops or houses for baby chicks; Brooders including auxiliary features, e.g. feeding, watering, demanuring, heating, ventilation
    • A01K31/20Heating arrangements ; Ventilation

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  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

Zur Beheizung von Kükenheimen und für andere Tierzuchtzwecke, bei denen ein vorzugsweise aus Holz bestehender Kasten als zeitweiliger oder dauernder Aufenthalt für die in Betracht kommenden Kleintiere dient, hat man vorgeschlagen wegen der hohen Kosten der Anlage und des Betriebes einer elektrischen Beheizung, in den Holzkasten eine zur Beheizung mittels Brikette bestimmte eiserne
to Röhre quer oberhalb des eigentlichen Aufenthaltsraumes einzubauen. Hierbei müssen beide Enden des .den Feuerungsbehälter oder Heizofen bildenden Eisenrohres mit den gegenüberliegenden Wänden in solider Weise so verbunden werden, daß das Eindringen von Heizgasen in den Aufenthaltsraum der Tiere wegen Vergiftungsgefahr sicher vermieden wird. Auch läßt sich die schädliche unmittelbare Einwirkung der Hitze auf die hölzernen Wandungen ides Behälters und die dadurch bedingte Brandgefahr bei dieser Einrichtung kaum vermeiden.
Nach vorliegender Erfindung ist der für den Einbau in derartige Kükenheime o. dgl.
»5 bestimmte Heizofen in Form eines an einem Ende dicht geschlossenen Kastens ausgebildet, der am anderen Ende mit einem Befestigungsflansch und einem Rauchabzugrohr sowie einer Feuerungsöffnung versehen ist, in die ein kastenförmiger Feuerungsbehälter eingeschoben ist. Diese Ausbildung des Heizofens ermöglicht es, nach Einschneiden einer genügend großen Öffnung in eine der Seitenwände des zur Herstellung des Kükenheimes bestimmten Behälters — vorzugsweise einer einfachen Kiste — den Heizofen in den Kükenheimbehälter einzuschieben und mittels eines Randfiansches dicht und unter Ausschluß jeder Feuer- und Vergiftungsgefahr an der Behälterwand frei tragend zu befestigen. Hierdurch wird idie Anfertigung derartiger Brutpflegevorrichtungen durch technisch wenig vorgebildete Personen sehr erleichtert und außerdem ein sicherer und vollkommen sparsamer Betrieb der Kükenheimfeuerung .ermöglicht, da der Heizofen selbst als Massenartikel in einer Spezialfabrik in technisch vollkommener Weise fertiggestellt ■und versandt werden kann unid vermöge seines geringen Gewichts und seiner mäßigeren Abmessungen wesentlich leichter zu transportieren ist, wie die erheblichen Raum erfordernden Kükenheime oder sonstige Brutpflegebehälter selbst.
Auf der Zeichnung ist ein mit einem der-■artigen Kleinheizofen versehenes Kükenheim in
Abb. ι in senkrechtem Schnitt, in
Abb. 2 in teilweiser abgebrochener Vorderansicht dargestellt.
Abb. 3 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch den Heizofen.
Der Ofen besteht aus einem prismatischen Heizkasten 1, welcher durch eine entsprechende Öffnung in der Voriderwand des beispielsweise aus einer Holzkiste bestehenden •Kükenheimkastens 2 in dessen Innenraum eingeschoben und an den Rändern der Öffnung mittels eines überstehenden Flansches 3 der .Vorderwand dieses Heizkastens mit Hilfe
•von Schrauben oder Nägeln 4 befestigt ist. Die Feuerung des Heizofens besteht in einem in geringem Abstand von seinem· Boden durch die äußere mit Befestigungsflansch versehene Endwand des Heizkastens in diesen ein-■schiebbaren Blechkasten 5, welcher oben offen und bei einer zur Aufnahme von beispielsweise zwei hochkant nebeneinandergelegten Briketten ausreichenden Breite' und Tiefe sich längs des Heizkastens bis nahe an dessen hintere Endwand erstreckt. Vorzugsweise ist die Länge des Heizkastens so !bemessen, daß dieser zum Einlegen von drei längs aneinandergereihten Paaren~von Briketten 6 ausreicht, wie aus Abb. r ersichtlich. •Der Feuerungskasterc 5 ist an seinem äußeren mit Handgriff 7 versehenen Ende ringsum •mit einem überstehenden Flansch 8 versehen, der sich möglichst dicht an die Vorderwand des Heizkastens anlegt und so einen hinreichend dichten Luftabschluß der Feuerung nach äußern .abgibt. Das hintere Ende des Feuerungskastens ruht zweckmäßig auf einem vorn schräg ansteigenden Stützblech 9 -von ausreichender Höhe, um das senkrechte Anliegen des Schließflansches 8 an der Heiz-•kastenwand zu sichern.
• Die Abzugsöffnung 12 aus dem den Feuerungskasten ' umgebenden- Innenraum des Heizkastens liegt vorzugsweise über dem hinteren Teil des Feueriungskastens, und zwar ist das Abzugsrohr, wie bei 10 in Abb. 1 und 2 angedeutet, an die Vorderwand des Heizkastens verlegt. Im oberen Raum des Heizkastens ist eine wagerechte Scheidewand 11 vorgesehen, die nahe ihrem hinteren Ende in der Mitte von der Abzugsöffnung 12 durchbrochen ist.
Die Seitenwände des Heizkastens sind zweckmäßig so ausgebildet, daß sich dieser nach oben verbreitert. Hierdurch wird erreicht, daß die von den schrägen Seitenwänden des Heizkastens ausgehenden Wärmestrahlen gegen die Bodenfläche des Kükenheimraumes gerichtet sind, so daß dieser unmittelbar" durch strahlende Wärme beheizt, wird. Die den oberen Abschluß des Heizkastens bildende Wand 13 ist zweckmäßig ringsum mit einem aufragenden Rand 14 versehen, so daß ein offener Kasten entsteht, welcher zweckmäßig eine Füllung 15 von Sand o. dgl. erhält, wodurch die Wärmeabgabe nach oben sehr vermindert wird. Der Heizkasten ist zweckmäßig aus. Eisenblech . mit vollkommen dicht geschweißten Nähten leicht und verhältnismäßig billig herzustellen und wind am hinteren Ende zweckmäßig durch eine an der hinteren Wand des Kükenheimkastens 2 angebrachte Winkelleiste 16 abgestützt.
Unterhalb des Heizkastens hat der das Kükenheim bildende Behälter die übliche querdurch gehende Eingangs öffnung, welche in 'bekannter Weise durch mehrere Reihen von dreieckigen Lappen 17 teilweise abgeschlossen ist, die lose herabhängend den Küken den Eingang leicht gestatten. An geeigneter Stelle kann man in bekannter Weise Glas fenster anbringen, um den Innenraum des Kükenheims zu erleuchten und die Überwiachung zu erleichtern.
Die zum Unterhalten der Verbrennung der Brikette 6 nötige Luft gelangt entweder durch die Undichtigkeiten des Flanschabschlusses des Feuerkastens 5 oder durch die in der Vorderwand vorgesehenen Luftlöcher, die mit Reglungsschieber in bekannter Weise versehen sind. Die schädliche oder Gegenwirkung des Windes kann leicht durch eine auf die obere Rohröffnung passend aufgesetzte Schornsteinhaube 18 verhütet werden.
Der beschriebene Kleinheizofen kann in gleicher oder'etwas größerer Ausbildung auch mit Vorteil zum Beheizen von Hühnerställen verwendet werden, wobei ein wesentlicher Vorzug darin zu erblicken ist, daß der Heizkasten des Ofens mit nach außen herausziehbarer Feuerung· und außen liegendem! Abzugrohr durch eine öffnung in einer Wand des Hühnerstalles ieicht eingeschoben und daher überall bequem und ohne die Gefahr der Schädigung des Federviehes durch Produkte der vollkommenen oder unvollkommenen Verbrennung eingebaut weriden kann. Auch für andere Kleintierzuchtzwecke, wie die Beheizung von Brutkästen, ist der beschriebene Kleinheizofen mit Vorteil zu benutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Heizofen für Kükenheime, gekennzeichnet durch einen am einen Ende geschlossenen, am anderen Ende mit einem Befestigungsflansch -und einem Rauchabzugrohr versehenen Heizkästen, der mit einem nach dieser Seite auszieh- . ■ baren, kastenartigen Feuerungsbehälter ausgerüstet 'ist, so 'daß der Ofen als Ganzes durch eine Öffnung einer der ' Wände des das Kükenheim bildenden Holzkastens o. dgl. in diesen eingeschoben werden' kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920353390D 1920-06-03 1920-06-03 Heizofen fuer Kuekenheime Expired DE353390C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE353390T 1920-06-03

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DE353390C true DE353390C (de) 1922-05-16

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ID=6281708

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DE1920353390D Expired DE353390C (de) 1920-06-03 1920-06-03 Heizofen fuer Kuekenheime

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