DE353457C - Vorrichtung zum Reinigen und Geruchlosmachen der Abgase von Verbrennungsmotoren u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen und Geruchlosmachen der Abgase von Verbrennungsmotoren u. dgl.Info
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- DE353457C DE353457C DE1920353457D DE353457DD DE353457C DE 353457 C DE353457 C DE 353457C DE 1920353457 D DE1920353457 D DE 1920353457D DE 353457D D DE353457D D DE 353457DD DE 353457 C DE353457 C DE 353457C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N3/00—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust
- F01N3/08—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for rendering innocuous
- F01N3/10—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for rendering innocuous by thermal or catalytic conversion of noxious components of exhaust
- F01N3/24—Exhaust or silencing apparatus having means for purifying, rendering innocuous, or otherwise treating exhaust for rendering innocuous by thermal or catalytic conversion of noxious components of exhaust characterised by constructional aspects of converting apparatus
- F01N3/26—Construction of thermal reactors
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Description
Π B Ll OT H EEiOj
AU vuüii tit·:« I
! INDUSTRiEtUHBOEN0OM. J
AUSGEGEBEN
AM 18. MAI 1922
AM 18. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 353457 KLASSE 46 c GRUPPE
Firma Wilhelm Schmidding in Köln-Mannsfeld.
Vorrichtung zum Reinigen und Geruchlosmachen der Abgase von Verbrennungsmotoren u. dgl.
Zusatz zum Patent 344273.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1920 ab.
Längste Dauer: 6. September 1934.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der in dem Hauptpatent beschriebenen
Vorrichtung zum Reinigen und. Geruchlosmachen der Abgase von Verbrennungsmotoren
u. dgl.
X)PV] Eine wesentliche Verbesserung bei der vorliegenden Erfindung ist die Zuführung von
frischer Luft zu dem Innern des Apparates. Die Frischluft wird aber nur in den Gasreinigungsraum
eingeführt und dort nieder-
geschlagen. Die Wasserteile werden in die
verschiedenen Kammern mitgerissen, um die reinigende Masse, wie z. B. Sphagnum, ein
Torfmoosgewächs oder andere poröse Stoffe, immer feucht zu halten, zwecks Aufnahme der
von den ölrückständen befreiten Brennstoffgase.
Die Erfindung möge nun an Hand Zeichnung noch näher geläutert werden.
Abb. ι ist ein Längsschnitt, Abb. 2 ein - Querschnitt durch die Vorrichtung.
Die zur Ausführung des Reinigungsvorganges dienende Vorrichtung besteht aus
einem im Gesamtquerschnitt zweckmäßig zylindrischen Behälter ^! mit den beiden Abteilungen
A1 und A2, die durch eine Zwischenwand Β voneinander getrennt sind. Nach
dem Verlassen des Motors werden die Auspuffgase durch ein Rippenstahlrohr £ in den
«ο unteren Entölungsraum A1 geleitet, der mit
kleinen möglichst porösen Koksstücken angefüllt ist. Durch das Rippenstahlrohr E wird
der Koks nach allen Seiten gleichmäßig erwärmt, um die ölrückstände aus den Auspuffgasen
auszuscheiden und aufzunehmen. Die aufgefangenen Rückstände, die sich in deicht flüssigem Zustande befinden, werden
durch die Hahnöffnung H von Zeit zu Zeit abgelassen. Danach treten die von dem verbrannten
öl gereinigten Beiizingase durch die Öffnung D der Zwischenplatte B in den oberen
Gasreinigungsraum· A2, der in verschiedene Kammern C eingeteilt ist, die durch Öffnungen
d miteinander verbunden sind. Diese Öffnungen stehen gegeneinander versetzt,
damit die Gase beim Durchstreichen der Kammern die Reinigungsmasse voll und ganz ausnutzen.
Um letztere, aus Sphagnum ο. dgl. bestehend, durch die Wärme nicht eintrocknen
zu lassen, ist es von großem Wert, die Masse immer feucht zu halten. Dies geschieht dadurch,
daß an dem vorderen Deckel des Apparates^, also gegen die Fahrtrichtung, ein
Trichter G zum Auffangen der frischen Luft
angebracht ist. Diese wird vom Trichter durch Röhren F nach der ersten Kammer C
geleitet. · An dem inneren Ende der Röhren F befindet sich ein Wassersack K, der bis zum
Boden der Zwischenplatte B reicht. Die ein-
gesaugte Luft wird in dem Wassersack nach dem erwärmten Boden der Zwischenplatte B
gedrückt, schlägt sich nieder, und die Wasserteile werden durch die durchströmenden
Gase mitgerissen, um in der Reinigungsmasse aufgenommen zu werden. Darauf treten die
Gase als weiße Dämpfe und geruchlos durch die letzte Kammer C ins Freie.
Die Wirkung der Erfindung beruht also, wie nochmals hervorgehoben sei, im wesentlichen
darauf, daß der Apparat aus den beiden Abteilungen besteht, in denen sich ganz ver- .
schiedene Vorgänge vollziehen, nämlich in dem Räume A1 die Entölung und in dem
Räume A2 die eigentliche Gasreinigung. Beide
Abteilungen wirken zu dem erstrebten Endziel zusammen. Nach sechs- bis achtwöchentlicher
Benutzung soll im allgemeinen eine · Reinigung bzw. Umfüllung der Reinigungsmasse vorgenommen werden. Zu diesem
Zwecke, wird der hintere Deckel gelöst, und es kann alsdann das ganze innere Kammernsystem
herausgezogen, gereinigt und frisch gefüllt werden. Der Zwischenboden B ist
zum leichteren Herausziehen in Falzen geführt. ·
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Reinigen -und Geruchlosmachen
der Abgase von Verbrennungsmotoren ω. dgl: nach Patent 344273,
dadurch gekennzeichnet, daß den die Vorrichtung durchziehenden Abgasen beim Übergange von dem ersten Verfahrensabschnitt zu dem zweiten, d. h. beiiiTübertritt
aus dem Vdrrehiiger zu dem Haupt-'
reiniger, frische Luft von außen zugeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise durch einen gegen die Fahrtrichtung offenen Trichter (G) eingeführte
Frischluft durch eine oder mehrere Röhren (F) 7M einer Kammer (K) in der Nähe
der Übertrittsstelle der Abgase von dem Vorreiniger zum Hauptreiniger geführt
wird, von welcher aus sie sich durch in der Wandung der Kammer angebrachte Öffnungen dem Gasstrom beimischt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
COPY
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE353457T | 1920-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE353457C true DE353457C (de) | 1922-05-18 |
Family
ID=6282158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920353457D Expired DE353457C (de) | 1920-03-27 | 1920-03-27 | Vorrichtung zum Reinigen und Geruchlosmachen der Abgase von Verbrennungsmotoren u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE353457C (de) |
-
1920
- 1920-03-27 DE DE1920353457D patent/DE353457C/de not_active Expired
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