DE886367C - Reinigen von Generatorgas und Reinigeranlage - Google Patents

Reinigen von Generatorgas und Reinigeranlage

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DE886367C
DE886367C DED2481D DED0002481D DE886367C DE 886367 C DE886367 C DE 886367C DE D2481 D DED2481 D DE D2481D DE D0002481 D DED0002481 D DE D0002481D DE 886367 C DE886367 C DE 886367C
Authority
DE
Germany
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filter
cleaning
gases
gas
generator
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Expired
Application number
DED2481D
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English (en)
Inventor
Walter Bock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Publication of DE886367C publication Critical patent/DE886367C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10K—PURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00—Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/02—Dust removal
    • C10K1/024—Dust removal by filtration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Reinigen von Generatorgas und Reinigeranlage Die Erfindung bezieht sich auf die Reinigung von Generatorgas und eine Reinigeranlage gemäß Patent 876735, bei der das Gas zwecks Ausscheidung eines möglichst großen Teiles der in ihm enthaltenen kondensfähigen Stoffe bis unter die für die Zuführung der Gase erwünschte Temperatur abgekühlt und vor seinem Durchgang . durch die Filtersäcke im wesentlichen auf die erwünschte Temperatur wieder aufgeheizt wird.
  • Die Aufheizung der abgekühlten Gase erfolgt dabei von ihrem Eintritt in den mit Holzkohlenstaub gefüllten Filterkorb ab, und zwar mittels der aus dem Gaserzeuger in den unteren Teil des Filterbehälters tangential eingesaugten heißen Gase. Verschiedene Generatorgase scheiden bei der Reinigung bestimmte Salze aus, z. B. treten bei Anthrazit Ammonsalze in der Reingasleitung auf. Diese Salze können auch die Filtersäcke verbacken, da. sie nicht vom Holzkohlenstaub gebunden werden. Um diese Salze vor ihrem Eintritt in .den Holzkohlenstaub zu binden, werden sie durch einen Behälter mit einer feuchten Masse, z. B,. nasser Holzwolle oder nassem Koks, hindurchgeschickt.
  • Außerdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die aus dem Gaserzeuger austretenden heißen Gas-, tangential etwas oberhalb des Bodens des Reinigungsfilters in diesen eintreten zu lassen, und zwar vorzugsweise an der Stelle, wo das Reinigungsfilter seinen größten Durchmesser annimmt, da auf diese Weise der unter Umständen noch unter dem Reinigungsfilter anzubringende Absatzbehälter für den Flugstaub entfallen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Reinigeranlage gemäß dieser Erfindung dargestellt. Die Richtung der Gase ist durch Pfeile angegeben. i bedeutet einen Gaserzeuger mit Luftdüse 2 und Gasabzugsstutzen 3. Dieser ist durch eine Rohrleitung 4. mit dem doppelwandigen Reinigungsfilter 6 verbunden, und zwar mündet die Rohrleitung tangential an der Stelle in das Reinigungsfilter 6 ein, wo dieses seinen größten Durchmesser annimmt und die Unterseite des Filterkorbes 15 sich befindet. Von oben her ist in. den Filterbehälter 6 der Filtereinsatz eingeführt. Oben an die Außenwand 8 ist ein Stutzen 9 angeschlossen, der über eine Rohrleitung io mit dem Gaskühler i i verbunden ist. Andererseits steht dieser über eine Leitung 12, einen Holzwollebehälter n3 und eine die Doppelwand 7, 8 des Behälters 6 durchsetzende Leitung 14 mit dem Filterkorb 15 in Verbindung.
  • Letzterer enthält in üblicher Weise Holzkohlenstaub, Torfkoksstaub, Schwelkoksstaub, Braunkohlenschwelkoksstaub oder Mischungen von Holzkohlenstaub mit Asche, Holzmehl, Korkmehl und Torffaser. Versuche haben gezeigt, daß Mischungen sich unter Umständen besser eignen als reiner Holzkohlenstaub, weil die Mischungen meistens locker bleiben. Oberhalb der Füllmasse sind die Behältersäcke 16 für die zweite Trockenreinigung der Gase in dem Behälter 6 angeordnet. An die Säcke 16 schließt sich ein Auffangraum 17 und an letzteren eine zum Motor führende Rohrleitung 18 an.
  • Die durch den Gasabzugsstutzen 3 aus dem Gaserzeuger i austretenden Gase gelangen nun über die Rohrleitung 4 in die Nähe des Filterkorbes 15. Durch den tangentialen Eintritt der heißen Gase in das Reinigungsfilter 6 wird eine Wirbelbewegung des Gasstromes erzeugt, infolge deren sich der Flugstaub aus den Gasen abscheidet und an der Unterseite 5 des Filterbehälters 6 am Boden absetzt. Die Gase strömen bei ihrer Aufwärtsbewegung an den schrägen unteren Wänden des Filterkorbes 15 vorbei, treten in den Raum i9 zwischen den Wandungen 7, 8 ein und strömen durch die Leitung io nach dem Gaskühler i i ah. Der Holzkohlenstaub im Filterkorb 15 wird -dabei aufgeheizt, ebenso auch der Innenraum des Filtereinsatzes. Nach Durchströmen von Kühler i i und Holzwollefilter 13 haben sich die Gase unter eine für ihre Zuführung zum Motor erwünschte Temperatur abgekühlt und dabei die kondensfähigen Stoffe in viel größerem Maße als bei den bekannten Vorrichtungen abgeschieden. Von ihrem Eintritt in den Filterkorb 15 ab werden die gekühlten Gase bis zu ihrem Eintritt in dem Auffangraum 17 wieder aufgeheizt und können somit unter der gewünschten Temperatur dem Motor zugeführt werden..' Durch die Aufheizung der Gase in dem Behälterinnern wird weiter erreicht, daß etwa noch mitgeführter Wasserdampf sich nicht kondensiert an den Filtersäcken absetzt, sondern mit den Gasen frei durch sie hindurchtritt.
  • Damit die von verschiedenen Gasen bei der Reinigung abgeschiedenen, von dem Holzkohlenstaub nicht gebundenen Salze, die die Filtersäcke 16 verbacken könnten, vor ihrem Eintritt in den Filterkorb 15 gebunden werden, wird der Behälter 13 mit einer feuchten Masse, wie nasser Holzwolle oder nassem Koks, gefüllt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reinigung von Generatorgas nach Patent 876 735, bei der das Gas zwecks Ausscheidung eines möglichst großen Teiles der in ihm enthaltenen kondensfähigen Stoffe bis unter die für die Zuführung der Gase zum Motor erwünschte Temperatur abgekühlt und vor seinem Durchgang durch die Filtersäcke von seinem Eintritt in den Filterkorb ab mittels aus dem Gaserzeuger tangential -in den den Filterkorb und die Filtersäcke enthaltenden Filterbehälter eintretender heißer Gase bis auf die gewünschte Temperatur wieder aufgeheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß .die Gase vor ihrem Eintritt in den Filterkorb (15) durch eine feuchte Masse, z. B. nasse Holzwolle oder nassen Koks, geleitet werden.
  2. 2. Reinigeranlage zur Reinigung von Generatorgas nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung eines mit einer feuchten Masse, z. B. nasser Holzwolle oder nassem Koks- gefüllten Filters (13) vor dem Filterkorb (15)-.
  3. 3. Reinigeranlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die heißen Gase aus dem Gaserzeuger (i) dem Filterbehälter (6) zuführende Leitung (4) in der Gegend der Unterseite des Filterkorbes (15) und des größten Durchmessers des Filterbehälters (6) oberhalb des Bodens des letzteren tangential in diesen einmündet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130916B (de) * 1961-04-14 1962-06-07 Siemens Ag Belueftung eines aus mehreren Teilmotoren bestehenden polumschaltbaren Elektromotors, insbesondere fuer den Antrieb von Zuckerzentrifugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130916B (de) * 1961-04-14 1962-06-07 Siemens Ag Belueftung eines aus mehreren Teilmotoren bestehenden polumschaltbaren Elektromotors, insbesondere fuer den Antrieb von Zuckerzentrifugen

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